Ein Bundespräsident für vier Jahre?

Aktualisiert am 14.03.2010

CVP-Präsident Christophe Darbellay bringt neue Ideen für die Regierungsreform. Das Bundespräsidium sollte auf zwei Jahre verlängert und mit der Möglichkeit einer Wiederwahl versehen werden.

Bringt neue Ideen ins Spiel: CVP-Präsident Christophe Darbellay.

Bringt neue Ideen ins Spiel: CVP-Präsident Christophe Darbellay. (Bild: Keystone)

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Das sagte Christophe Darbellay in einem Interview der «Zentralschweiz am Sonntag». Damit könnte ein Bundespräsident während vier Jahren im Amt bleiben. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit einer Abwahl durch das Stellen der Vertrauensfrage geprüft und darauf verzichtet werden, das Präsidium im Turnus der Regierungsmitglieder zu besetzen. Das Parlament würde so eine Auswahl erhalten und könnte das geeigneteste Regierungsmitglied zum Präsidenten wählen.

Darbellay ging zugleich zum eigenen Parteiprogramm auf Distanz, das eine neunköpfige Regierung fordert. Das Regieren mit sieben Mitgliedern sei schon schwierig genug. Er stelle auch in der Partei fest, dass man sich tendenziell von der Idee von neun Bundesräten verabschiede. Offen sei die CVP aber gegenüber der Forderung nach zusätzlichen Staatssekretären, die durch das Parlament gewählt werden sollten, sagte der Walliser Nationalrat. (bru/ddp)

Erstellt: 14.03.2010, 11:48 Uhr

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