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Schweiz

Ein Atomausstieg ohne Wenn und Aber zeichnet sich ab

Von Christian Brönnimann. Aktualisiert am 27.09.2011 118 Kommentare

Unentschlossene CVP-Ständeräte pochen auf ein Bekenntnis zur Nuklearforschung trotz Ausstieg.

Verbot oder Ausstieg: Davon wäre auch das AKW Beznau betroffen.

Verbot oder Ausstieg: Davon wäre auch das AKW Beznau betroffen.
Bild: Keystone

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Ein eindeutiges Signal aussenden oder eine Hintertür offen halten? Das ist morgen Mittwoch die Frage im Ständerat. Die kleine Kammer hat zu entscheiden, ob sie dem Atomausstiegskurs des Nationalrats bedingungslos folgt – oder ob sie ihn abschwächt. Die Umweltkommission des Ständerats schlägt vor, bloss den Bau neuer Atomkraftwerke «der heutigen Generation» zu verbieten und nicht den Bau von neuen AKW generell. Klar ist am Vortag des wegweisenden Entscheides einzig: Es wird knapp.

Besondere Bedeutung kommt der CVP zu. Gelingt es den Parteioberen, die Mehrheit der eigenen Leute auf Parteilinie zu trimmen, dürfte ein klarer Entscheid ohne Hintertür zustande kommen. Für die CVP, die sich mit ihrer Bundesrätin Doris Leuthard kurz vor den Wahlen zur Atomausstiegspartei hochgeschwungen und damit beim Volk gepunktet hat, steht viel auf dem Spiel. Die Glaubwürdigkeit würde massiv leiden, sollten die eigenen Ständeräte mithelfen, den Atomausstieg nach der allgemeinen Euphorie bereits wieder zu verwässern.

Denkverbot befürchtet

Gestern haben Fraktionspräsident Urs Schwaller und Bundesrätin Doris Leuthard ihre Parteikollegen noch einmal ins Gebet genommen. Schwaller übte sich nach der Sitzung in Zuversicht. «Ich bin immer optimistisch», sagte er. Aber es bleibe bis Mittwoch noch einiges zu tun. Vollkommen überzeugt vom Gelingen klang er nicht.

Konkret bastelt Schwaller an einem Kompromiss des Kompromisses. Etliche CVPler befürchten nämlich, dass ein Atomausstieg ohne Zusatz «der heutigen Generation» einen Forschungsstopp in Sachen Nuklearenergie mit sich bringen könnte. Dieses Szenario möchten sie ausschliessen. Möglich wäre dies mit einem entsprechenden Passus in einem Vorstoss. Ein solcher liegt jedoch nicht vor und nur die vorberatende Kommission oder der Bundesrat könnten ihn beantragen. Schwaller sagt: «Wir klären ab, was möglich ist.» Niemand wolle ein Forschungsverbot, und dieser Konsens sei «zu präzisieren».

Reicht Leuthards Versprechen?

Gibt es keinen Antrag, müssten sich die schwankenden Ständeräte auf ein Bekenntnis Leuthards zur Nuklearforschung verlassen. Dazu sagt CVP-Ständerat Ivo Bischofberger (AI), der selber noch unentschlossen ist: «Ich erwarte von Bundesrätin Doris Leuthard, dass sie am Mittwoch klarmacht, dass ein Atomausstieg kein Denkverbot mit sich bringt und weiter Forschung betrieben wird.» Gebe es eine klare Aussage, könne dies «viel bewirken». Laut Fraktionskollege René Imoberdorf (VS) hat Leuthard an der gestrigen Gruppensitzung betont, dass der Atomausstieg nicht einem Technologieverbot gleichkäme.

Zumindest einen bislang nicht endgültig positionierten CVP-Ständerat hat Leuthard damit bereits überzeugt. Der Walliser Jean-René Fournier bekannte sich nach der Sitzung für den Ausstieg à la Nationalrat, also ohne Hintertür. Andere angefragte Ständeräte wollten sich gestern noch nicht festlegen. Die Grünliberale Verena Diener (ZH) glaubt: «Es hat sich bereits etwas bewegt, aber es braucht bis Mittwoch noch mehr Bewegung, damit es reicht.»

«Klare Signale»

Zuversichtlich stimmen dürfte es die Atomgegner, dass vereinzelt auch Ständeräte anderer bürgerlicher Parteien mit dem bedingungslosen Atomausstiegsentscheid sympathisieren – bis hin zur SVP: Er «tendiere zum klaren Signal», sagte gestern der Schaffhauser Hannes Germann. Dies decke sich mit der Haltung des Regierungsrats seines Kantons. Der Hintergrund: Das Gebiet Südranden im Süden von Schaffhausen ist als möglicher Lagerstandort für Atommüll im Gespräch. Einen klaren Entscheid brauche es auch, um die Alternativen voranzutreiben: Gaskraftwerke, Geothermie, Erhöhung von Stauseen und so weiter, so Germann. Bei einem klaren Signal sei es einfacher, Umweltverbände und Grüne in die Pflicht zu nehmen, mitzuziehen.

Bei der FDP hat sich zum Beispiel Felix Gutzwiller (ZH) noch nicht definitiv festgelegt. Er hofft auf einen «besseren Kompromiss». Entscheidend sei, wie eine neue Atomtechnologie definiert werde. Dazu finde sich im Kommissionsvorschlag nichts. Wenn etwas Revolutionäres entwickelt werde, müsse man selbstverständlich offen dafür sein. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 27.09.2011, 06:21 Uhr

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118 Kommentare

Christian Weber

28.09.2011, 08:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ein "Atomausstieg" ohne Importverbot für Atomstrom ist nicht glaubwürdig. Welche "Atomaussteiger" unter den Parlamentariern sind für ein solches Importverbot? Antworten


Frank Jones

28.09.2011, 02:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dieses Verbot ist unglaublich naiv.Woher kriegen wir die Energie um den europaweit steigenden Energiebedarf zu decken?Aus Kohlekraftwerken in Osteuropa und AKWs in Frankreich? Hypokriten! Und was ist falls in Zukunft eine sichere Kernenergie entwickelt wird?Lassen wir die dann infolge dieses generellen Verbots an uns vorbeiziehen?Beweis dass man stupide Politiker nicht Politik machen lassen darf. Antworten


Peter Beutler

27.09.2011, 20:46 Uhr
Melden

In der BRD war es möglich, den Anteil der erneuerbaren Energien (Wasserkraft nicht einberechnet ) innerhalb von 15 Jahren von 0.x auf 20% zu erhöhen, Potential total 40%. Die Technologie ist da. Atomkraftwerke der sog. neuen sicheren(?) Generation sind dagegen nicht in Sicht. Ganz zu schweigen von der Kernfusion. Was spricht dagegen, Gelder für erprobte und sichere Technologien auszugeben? Antworten


Roland K Moser

27.09.2011, 17:52 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Themen "Überbevölkerung", Atomausstieg und der gesamte Energieverbrauch sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist nicht nur der Pro-Kopf-Verbrauch das Problem , sondern auch der Verbrauch aller Köpfe - vor allem in der Schweiz. Antworten


Roland K. Moser

28.09.2011, 10:10 Uhr
Melden

Und der "Atomausstieg" muss so formuliert werden, dass auch kein "Atomstrom" importiert wird!


Vinzenz Lieferer

27.09.2011, 18:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Apropos 100% Uranimport: Die bestehenden ausländischen Uranminen können nicht einmal 70% des Welturanbedarfs decken: bit.ly/1376LZ
Und das obwohl Atomenergie weniger als 2% des Weltenergiebedarfs deckt (2500 TWh Atomstrom vs. 130'000 TWh Weltenergiebedarf): bit.ly/hc24V2
Lieber Schweizer Arbeitsplätze als mehr teure Abhängigkeit mit Restrisiken.


Christoph Studer

27.09.2011, 17:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich will jetzt 'Strom'. Ich will auch in Zukunft 'Strom'! Wer mir 'den' in Zukunft bieten kann, ist mein Held. Wer mir 'ihn' aber einfach so abstellen will, ohne mir gleichwertigen Ersatz zu bieten, ist nicht mein Freund. "Es gibt ja genügend Alternativenergie..." Ich will vor dem Ausschalten vom 'A-Strom' Fakten zum 'B-Strom' (Stauseen, Windparks) und nicht nur emotional geprägtes Gerede. Antworten


Michael Meienhofer

27.09.2011, 18:53 Uhr
Melden

Falls keine AKW in der Schweiz mehr gebaut werden und man die alten Kraftwerke abschaltet, bleibt ihnen ja nur noch die Auswanderung. Schade, doch die Sache wird nicht so heiss gegessen wie sie gekocht wurde, wie ja immer in der CH-Politik.


Timothée Mollet

27.09.2011, 16:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Es würde mich interessieren, ob überhaupt überptüft wurde, ob durch den Atomausstieg 2034-2044 das Restrisiko gegenüber dem vorzeitigen Ersatz sinkt. Bei neuen KKWs ist das Risiko einer Kernschmelze ca. 10 mal kleiner, als bei neusten Gen. 2 KKWs zuätzlich kontroliert der Corecatcher im Katastrophenfall die Schmelze.
Also halte ich es für warscheinlich, dass durch den Ausstieg das Risiko steigt.
Antworten


Niklas Meider

27.09.2011, 13:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Zum Thema Alternativ-Energiegewinnung einfach mal Windkraftwerke und Seltene Erde bei der Suchmaschiene des Vertrauens eingeben.. Antworten


Andreas Leupin

28.09.2011, 08:03 Uhr
Melden

Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass die Stromerzeugung mit Windkraft auch ohne seltene Erden geht, wenn man im Generator auf Permanentmagnete verzichtet.


Alain Michel

27.09.2011, 15:09 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Guter Punkt, Hr. Meider! - Die Erklärung für unsere Links-Grünen Freunde: Es gibt kaum Lanthanoide-Vorkommen in der Schweiz. Diese sog. "seltenen Erden" findet man hautpsächlich in China. Die Chinesen geben uns die aber nicht, sondern bauen Solar Panels, Windkraftanlagen gleich selbst (bessere Marge)! - Der Plan der Grünen einen neuen Öko-Industriezweig in der CH aufzubauen ist nicht realistisch!!


Ursula Jungo

27.09.2011, 12:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Und wie viel haben sie erhalten von den Energiefirmen um kein Ja zu geben für einen Atomausstieg?Es geht wie immer nur ums Geld und unsere Räte lassen sich fürstlich kaufen!Ich hasse diese Korruption!Das ist keine Volksregierung mehr!!! Antworten


Nicole Meier

27.09.2011, 13:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@ Frau Jungo, wieviele Gemeinden und Bürger haben gerne all die Jahre die Gelder der AKW - Betreiber genommen? Es sind nicht nur die Grosskopfenden, sondern auch der kleine Mann, denn so konnten Steuern gesenkt werden und viel Geld in die Gemeinde Investier, Schulen, Bäder, Sportplätze etc.


Walter Zlauwinen

27.09.2011, 12:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wenn unsere Parteien so weitermachen, werden unsere Akw's abgestellt und der Denkmal- Heimat- und Naturschutz verbietet uns immer noch Altbauten richtig zu sanieren (Dreifachverglasung verboten, das da es nicht zum Bild des Hauses passt, Sonnenkollektoren auf den Dächern verboten, da es nicht ins alte Dorfbild passt) Und zur Info, Windräder machen einen nervtötenden Lärm, wohin damit? Antworten


Daniel Rotzinger

27.09.2011, 12:36 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Menschen werden durch Bestrahlung am Leben erhalten. Leider nicht alle, ein Grund diese Behandlungsmethoden aufzugeben? NEIN Antworten


Daniel Kilchör

27.09.2011, 11:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Es scheint einfach zu viele Idealisten mit utopischen Visionen zu geben, aber ohne viel Sachverstand. Alternativenergien ohne Umweltbelastung und ohne Verteuerung der Energiekosten für alle, gibt es nicht.
Natürlich soll auf möglichst vielen Gebieten geforscht und entwickelt werden. Aber eine Energiequelle grundsätzlich auszuschliessen ist unsinnig.
Antworten


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 15:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wer sagt denn, dass die Energie immer spottbillig zu haben sein soll? Es ist richtig und wünschenswert, dass die Energiepreise langfristig stetig steigen, denn nur so wird man sich auch dazu bequemen, Energie zu sparen. Je teurer die Energie sein wird, je mehr Energie wird gespart. Die AKW-Betreiber sollten zudem endlich auch alle anfallen Betriebskosten (Versicherungsschutz) bezahlen müssen.


Tobias Lienhard

27.09.2011, 11:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung

bin ich froh, wenn die Menschheit wieder die Dinge in den Grenzen machen wird, wo sie noch weiss, was sie tut. Antworten


Tobias Lienhard

28.09.2011, 02:14 Uhr
Melden

Sehr geehrter Herr Luechinger, ich bin von meinem Wissens- und Allgemein- und Spezialbildungsbildungshintergrund (fast) ganz sicher, dass ich von all diesen Dingen einiges mehr weiss als Sie, es sei denn Sie arbeiten in Spezialistenfunktion intensiv seit längerem auf einem dieser Gebiete.


Reto Luechinger

27.09.2011, 12:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Sehr geehrter Herr Lienhard, Ich gehe davon aus, dass sie (fast) keinen Schimmer haben, wie ihr Computer genau funktioniert. Sie benutzen ihn, weil er sinnvoll und praktisch ist. Wie das auf Halbleiterebene genau funktioniert, ist ihnen egal. Und welche politischen Auswirkungen der Rohstoffabbau in 3-Weltländern hat, da streiten sich auch die Geister. Aber dem bösen Atom, dem geben wirs jetzt!


Nicole Meier

27.09.2011, 11:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Welche Alternativen haben wir? Solar - Windernergieanlagen sind Stromfresser in der Herstellung und der Sondermüll der am ende bleibt. Wasserspeicherpumpwerke, Wasser in der Nacht hochpumpen und am Tag wieder zur Stromgewinnung nehmen. Gas, ist nicht unendlich verfügbar. Kohle, Emissionsreich, Landschaftsschäden noch nach Jahrzehnten, für die keiner aufkommen will. Gibt es sauberen sicheren Strom? Antworten


Sam Pirelli

27.09.2011, 13:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Faru Meier, ich rate Ihnen, Begriffe wie "energetische Amortisation", "Erntefaktor" und "Energierücklaufzeit" zu recherchieren. So dauert es bei zeitgemässen Windanlagen nur wenige Monate bis zur energetischen Amortisation der bei Herstellung und Bau aufgewendeten Energie.
Aber gell Sie - einfach mal drauflos zu behaupten ist halt viel einfacher und bequemer.


Nicole Meier

27.09.2011, 13:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@ Herr Wetter, sind Kuststoffe, belastete Metalle - Edelmetalle, Schmiermittel kein Sondermüll? Stromproduktion kann Sauber sein, aber die Infrastruktur die es dafür braucht nicht. Herstellung und Entsorgung werden dann ein Problem. Kuststoff braucht sehr lange bis er verottet, Öle und Fette basieren auf Erdöl wie auch Kuststoff, Gehäuse - Kabelummantellung etc. Dies alles ist auch ein Problem.


Rene Wetter

27.09.2011, 12:02 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Meier: Was für Sondermüll soll beim Abbau alter Windenergieanlage entstehen? Jede Erstellungen eines Kraftwerks braucht Strom auch AKWs.
Sauberen sicheren Strom gibts: Wasserkraft, Windenergie,Solarenergie, an gewissen Orten Geothermie. Das Wichtigste ist jedoch: Den Verbrauch durch effizientere Geräte drosseln


Silvia Bopp

27.09.2011, 10:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Linken und die Grünen, was die nicht immer alles im Köcher haben. Unglaublich unglaubwürdig. Das selbe gilt für die CVP Herren Schwaller und Darbellay.
Nein, wir brauchen AKWs. Diese CO2 freie Technologie muss weiter verfolgt werden. Das ist die Zukunft. Der Atommüll kann nach Afrika zur Entsorgung geliefert werden. Das schafft dort Arbeitsplätze und Wohlstand. Win win für alle.
Antworten


Paul Gwerder

27.09.2011, 12:35 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Klar, Atommüll nach Afrika... Superidee, ein Teil verstrahlt die Einheimischen und der Rest kommt als Teil einer "schmutzigen Bombe" zurüchk nach Europa. Genial und weiter so, kann man da nur sagen... Frau Bopp, darf ich raten, wen Sie in einem Monat wählen?


Rene Wetter

27.09.2011, 11:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@Bopp: Ihnen ist aber auch bekannt dass das für unsere Leichtwasserreaktoren erforderliche Uran 235 noch vor dem Erdöl zur Neige gehen wird. Was dann; sollen wir wirklich mit Plutonium weiterarbeiten? Ihre Idee den Abfall nach Afrika zu liefern ist sehr zynisch und ein Endlager ergibt fast keine Arbeitsplätze.


Jan Rauch

27.09.2011, 11:43 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ist das Zynismus oder Einfalt? Wir liefern unseren Dreck / unsere ungelösten Probleme doch einfach in eine andere Gegend. Nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn"? St. Florian lässt grüssen. Am Besten alle Ausländer raus aus der Schweiz und unseren Dreck hinterher. Dann lösen sich alle Probleme von selbst. So oder so ähnlich? Sorry Fr. Bopp, das ist ein Flopp.


Hermine Kleefeld

27.09.2011, 10:41 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Schweiz wird beim Atomstrom bleiben, das schleckt keine Geiss weg. Wir sind nicht so dumm, dass wir auf die flächendeckenden Angstmache-Kampagnen der rotgrünen Gutmenschenfraktion hereinfallen, die hemmungslos die Fukushima-Katastrophe für ihre politischen Zwecke instrumentalisieren. Ausser Deutschland bleiben alle beim Atomstrom. Warum sollen wir den Deutschen diesmal ins Unglück folgen? Antworten


Rene Wetter

27.09.2011, 17:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Pirelli: Warum soll "rotgrüne Gutmenschenfraktion" beleidigend sein? Ich empfinde es als moralische Auszeichung für ideologisches Wohlverhalten all derer, die unsere Welt retten wollen. Selbstlos und ohne Selbsteinschränkung, nur über die Förderung der guten Taten von anderen. Logo: Fakt ist, die überwiegende Mehrheit der Länder auf dieser Erde sind arm. Das ist kein Grund, Armut zu bekämpfen.


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 14:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Frau Kleefeld, ich argumentiere überhaupt nicht mit Emotionen sondern im Gegensatz zu Ihnen mit Fakten. Fakt ist, dass nicht nur rotgrüne Gutmenschen gegen AKWs sind, sondern auch Bürgerliche. Fakt ist, dass die überwiegende Mehrheit der Länder auf dieser Erde keine AkW in Betrieb haben.Wenn die Franzosen, Chinesen, Russen und die USA AKWs haben, ist das kein Argument, auch solche AKW zu betreiben


Sam Pirelli

27.09.2011, 13:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Frau Kleefeld, Angst zu haben ist hier eine durchaus berechtigte Reaktion, nicht? Dazu braucht es keine "flächendeckenden Angstmache-Kampagnen" (von denen ich zumindest nichts sehe). Die blossen Fakten genügen.
Und, im Fall, Invektiven wie "rotgrüne Gutmenschenfraktion" sind keiner Diskussion förderlich, im Gegenteil: Sie disqualifizieren die Schreibende.


Hermine Kleefeld

27.09.2011, 11:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Wetter+Lienhard: Sie antworten auf Fakten mit Emotionen. Frankreich, Skandinavien, die USA, Russland, China etc. bauen weiter Atomkraftwerke. Es sind nicht "nur" Rotgrüne gegen AKWs; da müssen Sie erst mal richtig lesen und verstehen. Aber emotionale Reaktionen beruhen nicht auf Sachgründen. Vielleicht hilft da schrebergärtnern, das ist weniger anspruchsvoll als Kernphysik und Textverständnis.


Rene Wetter

27.09.2011, 11:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wenn Sie nur ein bisschen Ahnung hätten, würden Sie feststellen, dass in den letzten 20 Jahren in Westeuropa und in Nordamerika praktisch keine neuen Anlagen gebaut wurden. In Finnland ist AREVA zur Zeit daran mit massiven Kosten- und Zeitüberschreitungen einen neuen Reaktor aufzubauen. Wer soll bei all der Ungewissheit das Investitionsrisiko tragen? Der Staat?


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 11:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Also ich bin SVP-ler und vehementer AKW-Gegner. Ihre Aussage, dass nur rotgrüne gegen AKWs sind, ist somit erwiesenermassen falsch, wie auch Ihre weitere Aussage, dass nur die Deutschen aussteigen. Die Österreicher sind schon vor Jahren ausgestiegen, auch die Italiener haben keine AKWs, wie die Mehrheit aller Länder. Dass es in Lucens, Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima Havarien gab, ist so.


Andy Meyer

27.09.2011, 10:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Was bitteschön soll eine Forschung bringen wenn wir keine Akw's mehr bauen? Wieso in einer Technologie forschen, die wir nicht weder benötigen noch anweden? Damit die Franzosen Ihre AKW's mit unserer Technologie bauen können? Die berücksichtigen doch erst ihre Unternehmen. Dann diese Gelder besser in Technologien für erneuerbare Energien investieren. Alles andere ist reine Geldverschwendung. Antworten


Ronnie König

27.09.2011, 11:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Nicole Meier: Das ist vorerst noch richtig. Auch die Wissenschaft (Chemie, Biologie, Physik) braucht dieses Wissen. Es wird uns erhalten bleiben. Keine Angst. In der Medizin aber, da werden bessere Methoden eingesetzt. Es schwindet das leuchtende Atom im Blut als wie mehr. So wie es auch aus den Uhren verschwunden ist.


Nicole Meier

27.09.2011, 11:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@ Andy Meyer, Atom - Kernenergie wird nicht nur zur Stromerzeugung gebraucht, sondern auch in der Medizin.


Heinz Etter

27.09.2011, 10:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Reizwort „Forschungsstopp“…Oh Nuklearlobby; seit den 50er Jahren forscht ihr mit vielen Staatsgeldern. Ungestört vom schweizerischen Nukleargau im Versuchsreaktors von Lucens 1968 und dem Entschluss nie selbstfabrizierte Kernkraftwerke bauen zu wollen. Nun mahnt Hr. Schwaller vor einem Denkstopp. Ich denk eine Forschungsverlagerung macht Sinn. Als Denkanregung siehe in Le Temps: "L’IMT développe.. Antworten


Ronnie König

27.09.2011, 10:55 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ganz genau Herr Etter. Durch das Schlagwort Denkstopp wird die Gegenseite gehindert eben über ein neues Vorwärts nach zu denken. Und die Mia teure Forschung hat bis heute nichts genialeres hervor gebracht, als das was wir seit 40ern im letzten Jahrhundert eigentlich schon hatten. Modifikation ist keine grosse Innovation! Langsam merken das auch die Unkritischen.


Vic Turner

27.09.2011, 10:08 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wenn die AKW's die Kosten der Entlagerung der Abfälle über die ganze Dauer deren Strahlung (tausende von Jahren), bezahlen müssten, wäre Atomstrom schon lange nicht mehr konkurenzfähig, und wir hätten schon längst genügend Energie aus anderen Quellen, da wirtschaftlicher. Es bräuchte endlich echte "Kostenwahrheit". Antworten


Anastasia-Margarita Iosseliani

27.09.2011, 10:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die Forschung ist für mich okay, aber bitte keine KKWs in der Schweiz. Wenn der GAU kommt, ist dieses Land verloren. Antworten


damian meier

27.09.2011, 18:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Anastasia-Margarita Iosseliani; Was nützt es, wenn Frankreich weiterhin seine zahlreichen KKW's betreibt? Glauben Sie, ein Supergau macht brav an Grenze halt?


Ronnie König

27.09.2011, 10:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Genau die Politiker die wenig kapieren schreien nun am lautesten. Um vom Unvermögen, die richtigen Schlüsse zu ziehen oder dem Volk nicht zu dienen, abzulenken und weiter ihrer wahren Klientel zu zudienen. Es geht nicht um Technologieverbote. Reine Behauptung ohne Grundlage. Aber so funktioniert nun halt mal schlechte Politik von unwissenden Profiteueren. In allen Parteien. Antworten


Robert Herz

27.09.2011, 10:01 Uhr
Melden

Man muss sich langsam fragen, ob unser Land, unser System überhaupt im Stande wäre, von einer Entwicklung Abstand zu nehmen, die erst längerfristig gefährlich ist - solange man das Messer nicht direktestens am Hals hat. Das schweizer Parlament jedenfalls weiss offenbar nicht so recht, was es will...ausser "einem Kompromiss". Antworten


Adrian Zimmermann

27.09.2011, 09:55 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die vermeintlich neue Generation AKWs ist bereits in den 60er Jahren entwickelt worden. Entgegen aller Beteuerungen ist auch diese Technologie nicht sicher. Zeugnis davon liefert ein verstrahlter Testreaktor aus den 60ern ind Deutschland. Die sagenumwobene Terra-Power in die Bill Gates investiert ist, kommt nicht aus dem Stadium der Computersimulationen raus. Antworten


LOHNERT Günter

28.09.2011, 04:11 Uhr
Melden

Herr Zimmermann hat offenbar keinerlei Ahnung über die neuen HTR-Reaktoren der GEN IV. Er wiederholt einfach das, was er so täglich in den Zeitungen liest. Der AVR-Testreaktor war erstens kein Reaktor der Zukunft, sondern er gehörte der Linie GEN II an. Zweitens war er ein TESTREAKTOR für Brennelemente. Nicht alle Test konnten wohl erfolgreich sein!! Sonst bräuchten wir keine Tests!!


Andreas Meier

27.09.2011, 09:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wer hier glauben machen will, die Schweiz stehe mit einem Ausstieg plötzlich isoliert da, der hängt ganz düsteren Zukunftsvisionen nach. Von einem Land, das einem Gallierdorf gleich von lauter Bösen umgeben ist. Ich glaube, die Frage "AKW ja oder nein?" wäre in so einer Zukunft absolut nachrangig. Zumal AKWs sehr leicht auszuknipsen sind. Bombe oder gar IT-Virus genügt. Antworten


paule overath

27.09.2011, 09:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ein Atomausstieg ohne wenn und aber.... Na denn gute Nacht liebe Schweiz. Bald muss man auch keine Sparlampe mehr einschrauben. Entweder bleibt es dunkel, oder wir haben genug Strom durch Gas und Kohle. Die extra Tote durch Luftverschmutzung sieht man nicht so schnell. Antworten


Andreas Leupin

27.09.2011, 09:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Übrigens: Die Sonne ist nichts anderes als ein riesiger Kernfusionsreaktor - wenn wir Sonnenenergie nutzen, basieren wir somit indirekt ebenfalls auf Kernprozessen... (Was ja nun nicht heisst, dass man die Sonnenenergie nicht nutzen soll ;-) ) Antworten


Sophie Clerc

27.09.2011, 09:49 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Mein einziger Wunsch damit keine grausamen Strom-Pannen eintreten ist dass unsere Behörden ihre Beschlüsse auf eine ehrliche Rechnung dessen gründen was wir brauchen und was wir zur Verfügung haben werden . Es geht nicht um Meinungen oder Ideologien, sondern um knallharte Fakten. Wieviel Energie wird gebraucht? Wieviel werden wir zur Verfügung haben? Bilanz? Antworten


Thomas Hartl

27.09.2011, 10:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich denke diese Frage ist auf lange Zeiträume sehr schwierig zu beantworten. Aber vielleicht reicht auch die Antwort auf die Frage "Wieviel sind wir bereit für Energie zu bezahlen, und wieviel ist uns Sicherheit wert"


Jan Rauch

27.09.2011, 09:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Verzicht auf Strom? Kaum denkbar. Muss es aber Atomstrom sein? Nein! Die damit verbundenen Risiken sind aus heutiger Sicht einfach zu gross: Produktion / Gewinnung in Russland, bedingt abschätzbare Risiken im Betrieb, die ungelöste Endlagerung. Wer weiss heute schon, was in 250`000 Jahren sein wird, mit all den Kommunikationsproblemen, den evtl. tektonischen Veränderungen, dem Faktor Mensch (Gier) Antworten


Hans J. Rohrer

27.09.2011, 09:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die Wahlen stehen vor der Tür, die Bewirtschaftung der Angst bewährt sich nicht nur in den USA sondern auch bei uns. Und Radioaktivität ist Teufelszeug, oder? Aber: Was kümmert mich das Geschwätz von gestern! Was immer beschlossen wird, die Fahnen der CVP drehen sich nach dem jeweiligen Wind. Und morgen ist nicht gestern. Antworten


Eugen Fischer

27.09.2011, 09:36 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Hat die Politik den Auftrag erhalten das Volk zu vergifften? Sind gestrige Lügen heute kein Thema mehr? Wer ist vom NR/SR mit wie vielen VR-Mandaten verstrickt? Antworten


Nicole Meier

27.09.2011, 09:35 Uhr
Melden 20 Empfehlung

AKW`s abschalten ist Charmant, aber dazu müsste jeder rigoros Stromsparen und alternative Stromquellen geschaffen werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird Strom im Ausland gekauft und der kommt von maroden AKW`S wie Fessenheim. Die Frage des Endmülls sollte auch endlich geklärt werden, jeder Staat soll seinen Müll selber Lagern und nicht an weniger Reiche Staaten abschieben. Antworten


Nicole Meier

27.09.2011, 11:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@ Herr Lienhard, die Atomwolke macht weder vor einer Staats - noch Gemeindegrenze halt, noch vor Gebirge. Ihre und umliegnede Gemeinden haben Jahrelang Finanziell gut von den abgaben vom AKW gelebt! Sind sie bereit auf dieses Geld zu verzichten und selber mehr zu bezahlen, Steuern, Infrastruktur etc?


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 10:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich hoffe, dass Fessenheim bald abgestellt wird. Aber als Alternative zu Fessenheim unsere eigenen AKWs laufen lassen, ist Blödsinn. Ich wohne 6 km westlich vom AKW Gösgen. Da bin ich sehr daran interessiert, dass Gösgen so rasch wie nur möglich abgestellt wird. Fessenheim ist immerhin rund 100 km nördlich von mir und dazwischen liegen noch einige Hügelketten.


Ferdinand Gosswiler

27.09.2011, 09:27 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Also, da gab es ein erdbeben der stärke 9, dann eine Flutwelle, danach explodierte das gebäude und.... der Kern war immer noch ganz?
Naja unsicher sieht da ganz anders aus.
Antworten


Markus Frutiger

27.09.2011, 10:04 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Es sind nicht nur alle in Betrieb befindlichen Kerne (Fukushima I - III) geschmolzen, also nicht mehr ganz, sondern auch die Brennstäbe in mindestens einem Abklingbecken (IV) kaputt gegangen (=haben Radioaktivität freigesetzt). Fakt ist, dass die nach erwarteten Belastungen gebaute Anlage massiv kaputt gegangen ist. Unsicher sieht genau so aus.


Martin Richard Lehner

27.09.2011, 09:50 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Und das im Radius von 50 Kilometer auf Jahrhunderte alles verseucht ist, ist dann auch kein Problem, solange es ja nur in Japan ist?
Denke Sie doch bitte nochmals nach!


Nadine Binsberger

27.09.2011, 09:26 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Radioaktivität verändert unser Erbgut und dasjenige jedes anderen Lebens, und zwar komplett zufällig in Art und Intensität. Ausserdem: je höher die Radioaktivität, desto intensiver sind diese Erbgut-Veränderungen. Prädikat: äusserst gefährlich. Was will man da noch forschen? Radioaktivität "zähmen"? Träumt weiter! Antworten


Alain Michel

27.09.2011, 14:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Dann würde ich vorschlagen Sie verlassen diesen Planeten, Fr. Binsberger. Es gibt tatsächlich gewisse Regionen im Weltraum die frei von radioaktiver Strahlung sind. Dort können Sie dann ohne Gefahr Ihr Erbgut erhalten. Ihre Spezies wird sich dann zwar auch nicht weiterentwickeln (Mutation), dafür haben Sie garantiert Ihre Ruhe. Auf der Erde ist Radioaktivität überall vorhanden, und zwar natürlich!


Andreas Leupin

27.09.2011, 09:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Diese Aussage ist wissenschaftlich nicht haltbar: Richtig ist, dass ionisierende Strahlung (wie sie z.B. beim Zerfall radioaktiver Stoffe oder in Röntgenröhren entstehen kann oder aus dem Weltraum auf die Erde trifft) ebenso wie z.B chemische Stoffe (Alkohol...) die DNA von Zellen schädigen kann, sofern die Zellen dieser Strahlung ausgesetzt werden...


Felix Steiner

27.09.2011, 09:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ausstieg super Sache! Vor den Wahlen ohnehin. Werden die gleichen Politiker, wenn es um ein Endlager in ihrem Kanton/Region geht, sich mit dem gleichen Eifer dafür einsetzen. Nach meiner Ansicht müssten in diesem Bereich schon lange def. Entscheide gefallen sein. Auch hier müssten alle Politiker mal Farbe bekennen. Antworten


Markus Weilenmann

27.09.2011, 09:15 Uhr
Melden 8 Empfehlung

So ein Quark! In der Schweiz herrscht auch nach einem Ausstiegsentscheid Forschungsfreiheit, die wird gar nicht tangiert - es sei denn, man wolle zu "Forschungszwecken" eine Atomanlage bauen. Auch der Begriff "Technologieverbot" ist Blödsinn: Technologie umfasst alles, was mit Technik möglich ist, zB Uhren- und Machinenproduktion usw. - verboten wird das Erstellen von Anlagen einer best. Technik! Antworten


Heini Müller

27.09.2011, 09:08 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Wir werden so oder so noch ca. 40 Jahre (und noch viel länger wegen dem Abfall) ausgebildete NukleartechnologInnen brauchen. Dazu braucht es einen Uni/ETH/FH Lehrstuhl und die dazugehörigeForschungsgruppe. Damit ist die Forschung in diesem Bereich gewährleistet. Genügend StudentInnen zu finden, die ein aussichtsloses Studium machen wird das grössere Problem. Antworten


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 10:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Günther Haller, wieso auch nicht? Mit Schoggi verdienen wir seit mehr als 100 Jahren gutes Geld. Auf jeden Fall steigen die Nestlé- und Lindt-Aktien seit Jahrzehnten, was man von den Stromaktien CKW, Alpiq, etc. ja wahrlich nicht behaupten kann.


Günther Haller

27.09.2011, 09:12 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Sorgen Sie sich nicht Herr Müller, ausländische Forscher werden das für uns erledigen. Die Schweiz muss sich nun halt weider mit Schoggi- und Käseforschung begnügen.


Joachim Ziemssen

27.09.2011, 09:07 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Das Schweizervolk will keinen Atomausstieg. Es ist Wahlkampf, und die Melonenfraktion von SP, Grünen versuchen immer noch krampfhaft, aus der Fukushima-Katastrophe politisches Kapital zu schlagen, was ein widerliches Schauspiel ist. Die CVP versucht dort vorzubauen, wo sie am meisten Stimmenerosion befürchtet: bei linksgrünen Themen. Ein Atomausstieg ist für die Schweiz unsinnig und unbezahlbar. Antworten


Ralph Hüppin

27.09.2011, 09:03 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Es ist doch so einfach. Ein Verbot ist gar nicht nötig. Die Kosten der Atomtechnologie müssen internalisiert werden. Das Gesetz muss folgendermassen geändert werden:
AKW dürfen gebaut bzw. betrieben werden wenn:
1. Das Endlager gebaut ist
2. Der Rückbau vollständig im Voraus einbezahlt ist
Somit wird der Atom-Strom so teuer, dass keine AKWs gebaut werden in den nächsten 50 Jahren
Antworten


Ueli Brunner

27.09.2011, 09:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Foschung ja, aber nur im Hinblick wie die radioaktiven Abfälle die nächsten 10'000
Jahre sicher verwahrt werden können...
Antworten


Ursula Pfister

27.09.2011, 08:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Und wenn keine Sonne scheint gibt es auch keinen Sonnenstorm..... desshalb mehr Wasserkraftwerke.
Fast die ganze Schweiz macht Nachts im Winter nicht die Fensterläden oder Rolläden zu, was nachweislich erheblich zum Stromsparen beitragen würde aber so etwas wird nie gesagt ! Weihnachten - hört endlich mit der kitschigen Beleuchtung auf, es hilft Strom sparen.
Antworten


Ruedi Lienhard

27.09.2011, 08:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Im schlimmsten Fall muss diese Frage dann halt nach den Wahlen nochmals diskutiert werden, denn die Atombefürworter werden im Herbst mit Sicherheit einige Sitze verlieren, hingegen werden Grünliberale, BDP und CVP auf bürgerlicher Seite auf Kosten des Freisinns und auf Kosten der SVP Sitze gewinnen. Antworten


Walter Geissberger

27.09.2011, 08:47 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Herr Gutzwiller, auch zu Beginn des AKW-Zeitalters vor 40, 50 Jahren hat man von revolutionärer Technologie und von friedlicher Nutzung der nuklearen Energiegewinnung geschwärmt und fast alle glaubten den Wahnsinn. Antworten


Peter Vogler

27.09.2011, 10:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wäre es denn auch kein Wahnsinn gewesen,hätten die Schweizer Stromerzeuger voll auf Kohle gesetzt,wie sie das Ende der 60-Jahre eigentlich auch wollten.Es war vor allem SP Bundesrat Willy Spühler,welcher die Stromkonzerne aufforderte,endlich mit der Kernenerie vorwärts zu machen.Auch der Bund für Naturschutz (heute Pro Natura) waren damals für AKW`s,auch wenn man das am liebsten vergessen möchte.


Marcus Ballmer

27.09.2011, 09:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wieso Wahnsinn? Die Kernenergie war eine revolutionäre Technologie und sie wurde und wird weiterhin friedlich genutzt. Da muss man nichts glauben, das sind Tatsachen.


Alexandre Blatter

27.09.2011, 08:45 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Die Forschung in der Kernenergie brauchen wir. Da gibt es nämlich einen Bereich, mit dem lässt sich in Zukunft wirklich viel Geld verdienen: Rückbau und Entsorgung von alten AKW's und die Lagerung von radioativem Material. Der Rest der Forschung kann getrost eingestampft werden. Antworten


Daniel Munkerl

27.09.2011, 08:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Der Atomausstieg ist super, aber man sollte den Ausstieg nicht auf morgen machen, denn es hängt sehr viel daran wie Arbeitsplätze, Konjunktur und viele andere Dinge, welche dadurch in Gefahr kommen. Ein gezielter Ausstieg muss aber machbar sein und man sollte die Alternativenergien fördern, man konnte es auch bei der Rüstungsindustrie oder ? Signal wird lauter, aber auch beachtet ? Antworten


Alexandre Blatter

27.09.2011, 09:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

In der Schweiz sind das nicht viele Arbeitsplätze, die direkt und indirekt mit der Atomenergie zu tun haben. Und diese können substituiert werden mit Arbeitsplätzen im Greentec Sektor.


Martin Meier

27.09.2011, 08:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Es gibt soviele Lehrstühle für Nuklear-Energie, glaubt jemand im ernst, dass diese Herren Professoren sagen, man könne die Kernenergie nicht nutzen? Sicher nicht, denn ihre Lehrstühle sind ja von der Atomindustrie gesponsert. Soviel zur gesponserten Denkfreiheit. Antworten


Holger Ohnmacht

27.09.2011, 08:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Das sind typische CVP-Halbheiten. Man bekennt sich zum Ausstieg und will trotzdem viel Geld in die Nuklearforschung stecken. Und das verkauft dann die Strahlefrau aus dem Aargau als persönlichen Erfolg und bezieht ihre Partei gleich mit ein. Wenn man wirklich den Ausstieg aus dieser unsäglichen Energiegewinnung will, dann gibt es nur eines: weg vom Atom und mit voller Kraft in die Alternativen! Antworten


alexanddra weber

27.09.2011, 08:24 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Den Ausstieg sehen aber auch nur die Medien - weil sie es sich so zurechtlegen.
In Tat und Wahrheit funktioniert ein Ausstieg niemals zudem wird auch die AKW`s immer sicherer und in der Schweiz so oder so - zudem wer verzichtet schon auf die Bequemlichkeit des AKW-Stroms?
Zudem wer bezahlt die Forschung für Alternativen? Deer Stimmbürger? Das ist reine MACHE!
ewz
Antworten


Roman Rebitz

27.09.2011, 10:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Also ich bin dafür das Leute wie sie ein eigenes kleines Atomkraftwerk bekommen aber auch die Abfälle bei sich lagern und zusätzlich die hunderte von Milliarden Subventionen/Versicherungssumme übernehmen, mal schauen wie günstig dann euer Atomstrom noch ist. Die erneuerbaren Energien werden ein Klacks davon kosten aber immer schöne weiternörgeln. danke


Werner Paul

27.09.2011, 10:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Richtig - Zuerst wird die Sendedauer der Fernsehmedien auf maximal 12 Stunden beschränkt. In der Schweiz darf maximal ein Radio abwechselnd die ganze Nacht senden. Strom fressende TV-Produktionen auf 1/Jahr einschränken (Shows etc.) Die Printmedien maximal 1 Zeitung/Tag abwechselnd. Wir brauchen keine Info rund um die Uhr!


Michèle Keller

27.09.2011, 09:42 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wenn man soviel in die Alternativ-Energie steckt wie dazumal und heute in die Atomenergie, dann wird es ebenfalls reichen. Nicht dazugerechnet all die Folgekosten dieser Energie, die noch Generationen zahlen dürfen.


Paul Panzer

27.09.2011, 08:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Mir ist immer noch schleierhaft, WIE genau man genau die AKW-Problematik lösen will. Sollte man komplett auf den Bau verzichten, muss man den Strombedarf runterfahren oder Stromproduktion ausgleichen. Aber ich seh schon, man wird einfach die Preise wieder massiv erhöhen. Staat kassiert wieder und viele Leute werden sich nur noch auf ein Minimum des Stromverbrauchs anpassen müssen. Antworten


Paul Panzer

27.09.2011, 11:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

darauf können Sie wetten, Herr Meier.
War in der Geschichte schon so und wird es immer bleiben...


Marc Meier

27.09.2011, 09:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Der liberalisierte Strommarkt führt dazu, dass nicht der Staat sondern Private kassieren. Ich geh jede Wette ein, dass diejenigen, die dann am Meisten kassieren, wieder diejenigen sind, die schon am Meisten haben...


Emmanuel Ullmann

27.09.2011, 08:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Richtig, die Gedanken sind frei. Dann wird man auch sehen wie ökologisch sie CVP tatsachlich ist! Antworten


Roland Berger

27.09.2011, 08:20 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Wenn in 50 Jahren DIE revolutionäre Technologie da ist, ohne Restrisiko und ohne langlebige radioaktive Abfälle, kann man DANN den Ausstieg auch wieder rückgängig machen. Aber heute würde eine Hintertürklausel nur zu Rechtsunsicherheit führen und den ohnehin nötigen Umbau der Energiewirtschaft verzögern. Schneller als in 30 Jahren kommt sicher keine revolutionäre Nukleartechnologie. Antworten


Hans Widmer

27.09.2011, 08:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung

An und für sich könnte einem die Partei fast schon sypathisch sein. Da sieht man richtig wie die Meinungen ändern. Das Problem ist aber, wenn ich wil dass meine Meinung auch sicher vertreten wird, dann muss ich irgendwas aus dem spektrum GL bis SP wählen. Antworten


Urs Heinimann

27.09.2011, 08:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Es braucht weiterhin Nukleartechnologie, hauptsächlich um die noch vorhandene Energie im langstrahlenden Abfall (PU) zu nutzen. Es ist verantwortungslos gegenüber unseren nächsten Generationen, diesen Abfall einfach in einem Langzeitlager zu vergraben. Diese Energie kann genutzt werden, einige Länder investieren in solch neuen Technologien, einzig in der Schweiz ist es fahrlässigerweise tabu. Antworten


Andy Wöllner

27.09.2011, 08:00 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Es wäre töricht, einen Beschluss zu fassen, der keine Alternative mit sich führt. Denn im Wissen um die bürokratische Steifheit, welche in Regierung, Parlament und vor allem in den Ämtern grassiert, wäre die "Null-Lösung" viel zu gefährlich, weil sie bis zur Unbeweglichkeit einbetoniert würde. Die CVP kann problemlos für die Hintertür stimmen - ihr Ruf ist schln längst dahin. Antworten


markus widmer

27.09.2011, 07:59 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Weshalb Ressourcen an einer Technologie verschwenden, die seit 40 Jahren nicht weiter verbessert werden konnte. Damit ein paar verstaubte ihre gut bezahlten Posten weiterhin besetzen können? Nein danke, weg mit diesem Fossil! Antworten


Werner Paul

27.09.2011, 10:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Mark Messier: Warum nicht? Mich hat man auch nicht gefragt ob die Kehrrichtverbrennung, Autobahnen etc. unweit meines Wohnortes sind. Der Tod ist langsamer als sie denken. Und vorallem: Denkt nicht bis zur Nasenspitze und glaubt, dass die anderen AKW's im Ausland zubetoniert werden. Russland war weit weg und trotzdem kam es bis zu uns...


Mark Messier

27.09.2011, 09:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Haller, Umwelteinflüsse können wohl kaum genügend in Betracht gezogen werden - eine total Sicherhiet gibt es nicht aber den Abfall schon. Hätten Sie gerne ein Atomendlager in Ihrer Nähe? Ich bin nicht für einen überstürzten Ausstieg aber für ein klares Signal zum Ausstieg!


Peter Haller

27.09.2011, 09:22 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Selbstverständlich wurde sie verbessert, die KKW's der Generation 3+, wie sie hätten in der Schweiz gebaut werden sollen, sind um Grössenordnungen sicherer.
Die Generation 4, würde sogar die Forderungen der Erzgrünen and die Sicherheit erfüllen.
Also warum ein Verbot ? in 10 Jahren sieht wieder alles anders aus.
Vielleicht gibt es sogar Fusion (wäre übrigens auch eine art AKW).
Warum Verbieten ?


Rittiner Gomez

27.09.2011, 07:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung

ein ausstieg wird ja niemanden am denken hindern, im gegenteil wir müssen weiterdenken. Antworten


Bea Borner

27.09.2011, 07:35 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Dann sind wir halt vom Ausland abhängig und müssen deren saugiftige CO2-Killer Kohle, Gas, Erdöl importieren. Oder noch zynischer: Strom von ausländischen AKWs. Bitte Hirn einschalten! Antworten


Maya Stalder

27.09.2011, 09:17 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Was glauben Sie eigentlich, dass das Uran in der Schweiz auf Bäumen wächst? Unsere Energieversorgung ist schon heute grösstenteils vom Ausland abhängig, 80% der Gesamtenergie wird importiert. Das können Sie übrigens in der Energiestatistik des Bundes nachlesen. Bitte Hirn einschalten!


Kurt Dubach

27.09.2011, 07:25 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Niemand spricht davon wen es kein Uran mehr gibt was ist dan, und wie wird es abgebaut, da sind auch menschen, Also lieber in Alternativ Energie umstellen. Und eine Entsorgung, des Atom-Mülls ist auch nirgends, das wichtigste ist das Geld und nicht der Mensch! Antworten


Rolf Bombach

27.09.2011, 09:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Selbstverständlich spricht heute kein Politiker davon, dass demnächst billiges Uran aufgebraucht ist. Das würde den Atomausstieg ja als Scheindebatte entlarven und das wäre gar nicht gut für den Wahlk(r)ampf. Es war schon immer bequem, etwas zu versprechen, was eh kommt. "Auch dieses Jahr Weihnachten" wär doch mal ein Slogan, ähnlich intelligent wie "Atomausstieg".


Hans Herbst

27.09.2011, 07:14 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Die Sicherheitsdiskussion ist eine Pseudo-Diskussion. Die Kerntechnologie an sich ist nicht unsicher, aber deren kommezielle Ausbeutung macht sie unsicher. Vor allem aber schafft Kerntechnologie Energiemonopole, die jede Innovation im grössten Zukunfstmarkt verhindert. Als Hochlohnland braucht die Schweiz freien Wettbewerb im Energie- und Umweltmarkt. Kerntechnologie ist etwas für Schwellenländer Antworten


Alain Michel

27.09.2011, 09:10 Uhr
Melden 5 Empfehlung

"Kerntechnologie ist etwas für Schwellenländer" - dort ist die Risikoaversion ja auch höher als bei uns, nicht? Von Innovation im Bereich der Kerntechnik scheinen Sie noch nicht viel mitgekriegt zu haben: Alternative Reaktortypen, Flüssigsalz-Thorium, High-Temperature Verfahren, Closed Cycle (Brayton) gas cooling, usw. usf. - Das sind Chancen für den High-Tech-Standort Schweiz, Windräder kaum!


Günther Haller

27.09.2011, 07:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was bedeutet ein Ja oder Nein heute? Nichts und gar nichts! Das kann in 10 Jahren wieder umgekehrt sein, oder dann ein Jein ... Auf so lange Zeit kann man sich nicht festlegen, die Welt verändert sich zu schnell, und schliesslich haben wir ja keine Planwirtschaft. Antworten


Maximilian Bloechlinger

27.09.2011, 07:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Bravo! Es lebe die Swiss High Cleantech. Die KMU wird es sehr freuen. Anstatt Mia ins Ausland zu liefern bleiben diese nun im Inland. Der Jugend vermachen wir leider trotzdem noch über Generationen strahlende Abfälle. Antworten


Daniel Maier

27.09.2011, 06:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich mache mir da nicht so Sorgen. Ein Ja heute bedeutet ev. ein Nein in 10 Jahren, oder ein Jein in 15 Jahren. Die Welt verändert sich so schnell, dass die weite Zukunft nicht heute entschieden werden kann. Schliesslich haben wir ja keine Planwirtschaft. Antworten


Emil Roduner

27.09.2011, 06:47 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wir brauchen Planungssicherheit, und die gibt es nur, wenn ein klarer Entscheid gefällt wird. Beides voranzutreiben ist weder pyschologisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll. Übrigens kommt Österreich ja auch ohne AKWs aus. Antworten


Werner Amsler

27.09.2011, 10:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Oesterreich importierte 2003 19,003 GWh Strom vorallem aus Deutschland (53%) und Tschechien (40%). Seit Deutschland die 8 "alten" AKW's abstellte wurde es vom Export- zum Stormimportland. (Vorallem aus Frankreich).
Bis heute bedeutet also verzicht auf AKW's einfach Import von (AKW) Strom.


Peter Haller

27.09.2011, 06:29 Uhr
Melden 64 Empfehlung

Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.
Voltaire
Ein Denkverbot widerspricht allem, wofür die Schweiz jemals einstand.
In diesem Sinne, die Gedanken sind frei !
Antworten


Marc Meier

27.09.2011, 11:26 Uhr
Melden

Herr Bachmann: Die von mir aufgeführten Beispiele sind de facto auch Denkverbote. Damit wollte ich eigentlich aufzeigen, dass diejenigen die hier von Denkverbot sprechen, selber oft genug Denkverbote befürworten. Wenn ich etwas nicht bin, dann ist das SVP-Wähler oder auch nur Sympatisant. Sie haben mich da wohl falsch verstanden.


Susanne Leibmann

27.09.2011, 09:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da könnten sich unsere Linken eine Scheibe abschneiden. Siehe Markus Bachmann - einfach nur peinlich


Jürg Wehrlin

27.09.2011, 08:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Marc Meier: was tun wir denn von morgens bis abends? Wir diskutieren ja dauernd über nichts anderes, obwohl wir wissen, dass es eigentlich nichts mehr zu diskutieren gibt. Nur über das Wesentliche dürfen wir dank pc nicht diskutieren.


Markus Bachmann

27.09.2011, 08:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Hallo Herr Meier? Was läuft bei Ihnen falsch? Was hat das mit minaretten und "ausländischen" Straftätern zu tun? Gehen Sie zu Ihrem SVP Blogg. Danke.


Phil Bösiger

27.09.2011, 07:55 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Haller: wow Voltaire, nicht übel.
Es ist sowieso nur ein Stürmchen im Wasserglas. Was immer das Parlament entscheided, es kann nach ein paar Jährchen auch wieder umgeworfen werden. Wichtig ist nur, dass der Entscheid für den Ausstieg die Suche nach Alternativen fördert. Bei fortschreitender Technologie der nachhaltigen Energiegewinnung kräht in 15 Jahren vielleicht kein Aas mehr nach neuen KKWs


Marc Meier

27.09.2011, 07:42 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Und deshalb dürfen wir auch nie, unter keinen Umständen über einen EU-Beitritt diskutieren... oder den Euro... oder den Bau eines Minarettes... oder einen ausländischen Straftäter verhältnismässig zu bestrafen...



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