Schweiz

Diskussion

Diese Schweizer arbeiten am längsten für den Staat

Eine neue Studie zeigt, in welchem Kanton man am längsten arbeiten muss, bis die Steuerschuld abgetragen ist. Am schnellsten schuldenfrei sind natürlich die Zuger. Mehr...


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110 Kommentare

Laurent Ducommun

23.05.2012, 15:58 Uhr
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Dieses Studium vom Credit Suisse ist stumpfsinnig.
Es vergleicht in der Tat reiche Kantone (ZH, ZG, ..) mit viel ärmeren Kantonen (z.B. NE; ich bin Neuenburger).
Wissen Sie, was der Medianwert aller steuerbarer Einkommen (ca. 105'000 Steuerpfl.) im Kanton NE beträgt ?
Für 2009 (letzte Statistik) beträgt der Medianwert weniger als 40‘000.- , und denjenigen der Summe aller Steuer ca. 6'500.-
Antworten


anna weber

23.05.2012, 21:30 Uhr
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L. Ducommun/Tatsächlich stumpfsinnig. Im Kanton Bern bezahlt ein alleinstehnder Rentner mit 56'000 Franken Einkommen und 30'000 Franken Vermögen 12'000 Franken Steuerabgaben. Das sind effektive Zahlen. Zwölf Renten und mehr als zwei Renten gehen an den Vater Staat.Solch haltlose Statistiken führen in der Politik eben dann zu Fehlentscheide.


lucius mayer

23.05.2012, 12:45 Uhr
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Diese einseitige Statistik bedarf dringend einer ergänzenden: wie viele Tage arbeiten die BewohnerInnen der Eidgenossenschaft je Kanton, bis Miete und Krankenkasse bezahlt sind? Antworten


Willi Schweizer

23.05.2012, 11:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Verglichen mit den meisten Ländern arbeitet der Staat in der Schweiz immer noch effizient und auf hohem Niveau.
Macht man allerdings den historischen Vergleich, so nimmt die Qualität staatlicher Leistungen in der Schweiz stetig ab (z.Bsp. öffentliche Sicherheit, Bildungswesen), während die Fiskalquote (Steuern+Sozialabgaben) zunimmt.
Antworten


Pawel Silberring

23.05.2012, 11:03 Uhr
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@Wyss Es ist eben die Wahrheit. Wenn jemand in Freienbach wohnt, zahlt er einen viel niedrigeren Satz, als jemand, der in Zürich wohnt und viel weniger verdient. Und raten Sie , wer in Freienbach wohnt? Innerhalb einer Gemeinde ist die Steuer nicht degressiv, aber wenn sie die Beträge über die Schweiz ansehen, ist sie es eben doch, wegen den reichen und nicht so reichen Gemeinden. Antworten


Beat Bannier

23.05.2012, 10:54 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Als Basler Handwerker wird`s mir richtig warm ums Herzen. Mit 100% arbeiten bleibt mir ende Monat das Existenzminimum 1100.- chf. Steuern an den Kanton 840.- chf.p.M. und wenn meine Tochter in den Ausgang geht muss ich mir Sorgen machen. Aber Ende Jahr fragt mich die sozialistische Regierung in der Zeitung was sie mit dem alljahrlichen Ueberschuss anstellen soll? Antworten


Peter Huber

23.05.2012, 16:55 Uhr
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Ich spreche vom sozialen Existenzminimum, gemäss dem in der Schweiz einkommenschwache Bürger unterstützt werden. Aber ich habe mich schlau gemacht: Mit ihren 1100 Franken meinen sie demnach den betreibungsrechtlichen Grundbedarf. Sie dürfen das gerne nachschlagen.


Beat Bannier

23.05.2012, 15:42 Uhr
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Und Sie Herr Huber könnten sich doch mal schlau machen was ein Existenzminimum ist.


Peter Huber

23.05.2012, 14:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sie behaupten hier, sie hätten pro Monat nur 1100 Franken, um Nahrung, Kleidung, Miete, Heizung, Auswärtige Verpflegung und die Krankenkassenrechnungen zu zahlen. Da darf man doch mal zweifeln, ob das an der Regierung liegt. Sie könnten ja auch zur Stadt wechseln. P.S. Ein deutschsprechender Maurer ist mit 55 wahrscheinlich Polier, verdient gegen 10 000 Franken und lässt sich mit 60 pensionieren.


Beat Bannier

23.05.2012, 13:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ja Herr Huber, der Maurer verdient auch mit 55 noch 6000.-.
Ihre unbedarfen despektierlichen Bemerkungen dürfen Sie für sich behalten. Meine Tochter trinkt nicht und Arbeiten von mir sind unter anderem im Historischen Museum Basel ausgestellt. Das mein Berufskollege welcher bei der Stadt arbeitet jetzt wahrscheinlich das Doppelte von mir kassiert hat nichts mit der Qualität der Arbeit zu tun.


Peter Huber

23.05.2012, 12:12 Uhr
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Ihr Beruf würde mich ja schon interessieren. Ein Maurer verdient in Basel z.B. schon Mitte 20 fast 6000 Franken pro Monat. Etwas Eigeninititative und Karriereplanung ist halt schon gefragt - und sei es auch nur von der Tochter, die am Wochenende büffeln könnte statt die Haushaltskasse leerzutrinken. Ich zahle gerne Steuern - die nach intensiver Weiterbildung notabene ziemlich hoch sind.


Michael Wyss

23.05.2012, 10:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Silberring; Was für einen Quatsch Sie schreiben. Mal schön bei der Wahrheit bleiben. Ich empfehle eine refresh in der Definition bezüglich progressiv und degressiv. Nur weil die so genannten Reichen in Kantonen wohnen sollen (natürlich bei weitem nicht alle), haben Sie noch lange keine degressive Steuer. Das hat das BG sogar verboten. Niedrig heisst nicht degressiv. Antworten


Kurt Gsell

23.05.2012, 10:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ Silberring: Das ist einfach nicht wahr. Schauen Sie sich dom mal die Progressionstabelle der Bundessteuer an, dann sehn Sie dass Ihre Argumentation nicht stimmt. Antworten


Hansueli Zürcher

23.05.2012, 09:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Einkommen Familie 150'000, Vermögen 200'000 Franken. Wo kommen diese Zahlen her? Wenn man in die AHV Statistik schaut, sieht man, dass NUR 62% die volle AHV-Rente erhalten. Für eine Vollrente sind ca. 100'000 Fr. Einkommen nötig! Sind das Leute mit CS - Konto? Noch Fragen? Antworten


Lukas Hess

23.05.2012, 14:14 Uhr
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@Zürcher: wie Sie zurecht sagen, die erwachsenen, die anderen nicht. Und dieselbe Rechenaufgabe geht auch bei doppelverdienenden Eltern (dann sind es eben 75'000 und 75'000, womit der Haushalt auch auf 150'000 kommt, beide aber die 100'000 nicht erreichen). Im Übrigen: was @Walser sagt.


Hansueli Zürcher

23.05.2012, 11:38 Uhr
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@Walser. Erwachsene Kinder im Haushalt bezahlen Ihre Steuern selber und können somit nicht in der Statistik erscheinen!


Roger Walser

23.05.2012, 11:25 Uhr
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@Zürcher: Bei der AHV werden die einzelnen Personen berücksichtigt. Bei der Familie/Haushalt zählen alle. Es kann also sein, dass nach der AHV alle weniger verdienen, z.B. 70'000.--, aber zusammen sind es 280'000.--.


Lukas Hess

23.05.2012, 11:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Zürcher: Walser sagt, Sie hätten die Zahlen nicht verstanden. In einer Familie kann eine Person 150000 verdienen, oder 4 personen je 37'500 verdienen, dann kommt diese Familie auch auf 150'000 Einkommen. (wobei keiner der 4 eine Vollrente erhalten wird). Also alles richtig, auch bei den CS Zahlen.


Hansueli Zürcher

23.05.2012, 11:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Walser. Behaupten Sie etwa, dass die AHV Statistik lügt? Er wie interpretieren Sie die Zahlen?


Roger Walser

23.05.2012, 10:10 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Zürcher: In einer Familie arbeiten oft mehr als eine Person. Wenn noch zwei erwachsene Kinder zuhause wohnen können das bis zu vier Personen sein.


Jürgen Kohler

23.05.2012, 09:55 Uhr
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Wir Stimmbürger hätten es letztes Jahr in der Hand gehabt, diesem Steuerungleichgewicht ein Ende zu bereiten. Aber die Mehrheit war ja der Meinung, dieser Wettbewerb unter den Kantonen sei gut. Schade. Antworten


Martin Semmler

23.05.2012, 09:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die Steuerschulden von uns allen wären kleiner, wenn der Staat schuldenfrei wäre und nicht die Banken grosszügig bedienen müsste. Im Kt. AG haben mehrere Gemeinden diesen Weg gewählt haben und fahren damit sehr gut!
Obwohl dieser Weg heute nicht "in" ist. "IN" ist leider, Schulden zu machen, auf Kosten anderer zu leben, auf die Inflation zu hoffen und die Sparsamen "solidarisch" zu bestrafen.
Antworten


Thomas Schwarz

23.05.2012, 22:37 Uhr
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Es gibt Leute, die brauchen Kapital, und solche, die Kapital anlegen wollen. Jede AG hat Schulden (Aktienkapital), die meisten KMU und die meisten Hausbesitzer haben Schulden. Daran ist nichts auszusetzen, solange ein entsprechender materieller Gegenwert besteht. Auf Kosten anderer lebt man damit nicht, man bezahlt dem Kapitalgeber Zinsen oder Dividenden... Was soll daran so schlecht sein?


Kurt Zimmermann

23.05.2012, 09:44 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Und ausgerechnet der Lais will nun dem Volk erklären dass einmal mehr die Anderen ...die Bösen sind.
Ganz Europa bricht unter den linken Sozialphantasien zusammen. Nun erkennen plötzlich auch Gute, dass der linke Traum-und Wunschkatalog einzig zumr Schuldenpest und zur Installation von Apparatschiks diente.
Des Schweizers Glück ist, dass das Volk immer wieder linke Utopien bodigen kann
Antworten


Urban Zuercher

23.05.2012, 09:37 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die CS gibt jährlich eine Studie zum frei verfügbaren Einkommen heraus: Oben aus stechen regelmässig bürgerliche Landkantone wie Uri, Glarus, Appenzell. Das EFD gibt jährlich die Zahlen zum NFA hinaus: Nettozahler sind die linken Wirtschaftsmotoren ZH, BS, GE und VD mit den üblichen Trittbrettfahrern ZG und SZ. Sprich: Die Linken finanzieren die Bürgerlichen, welche nichts auf die Reihe kriegen. Antworten


Michael Perini

28.05.2012, 23:19 Uhr
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Gibts ja gar nicht! Wie ignorant darf man denn heute sein?!
Zug erhielt die Möglichkeit für ein spezielles Holdinggesetz eben weil es völlig arm ist. Das gehört heute alles abgeschafft. Internet, Autobahn und Kapitalverkehr ermöglichen heute einen anderen Lebensstila als vor 100 Jahren. Urban Zürcher hat völlig recht. ZG, die Innerschweiz und so Dinge wie Delaware und Luxenburg sind Blutsauger.


Urban Zuercher

23.05.2012, 20:21 Uhr
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Nö, zu blöd ist es mir, 4 komplexe Themen mit 400 Buchstaben beantworten zu wollen. Kleiner Tip: Gehen Sie zur Volkshochschule Ihres Vertrauens und belegen Sie einen Wirtschaftskurs. Dort wird man Ihnen den Unterschied zwischen Trittbrettfahrerproblematik (Mikro) und sozialem Ausgleich (Makro) erklären. Aber gerne überlasse ich Ihnen das letzte Wort: Bitte!


Lukas Hess

23.05.2012, 15:23 Uhr
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mir wärs auch zu blöd weiter zu diskutieren, wenn ich mich derart in die Sackgasse manövriert hätte...


Urban Zuercher

23.05.2012, 14:28 Uhr
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Mhm, genau. "Alle andern auch." "Die haben angefangen" "Ich wars nicht, der wars...." Ok, keine Lust, auf diesem Niveau weiter zu diskutieren. Gerne, oder ich glaube eher ungerne, wieder mal, wenns dann um AHV, Krankenkasse etc. geht. Aber mit Ihrer Nicht-Argumentation kann ich leider grad gar nichts anfangen, sorry. Ist mir echt zu blöd.


Lukas Hess

23.05.2012, 14:11 Uhr
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@Zuercher, in der Schweiz ist jeder (zum Glück) ein Trittbrettfahrer des anderen. Im Übrigen, propagieren ja gerade die von Ihnen hochgejubelten linken nichts anderes als das vermehrte trittbrettfahren (Umverteilung bei der Krankenkasse, den Steuern, der AHV, der IV, die Liste hört nicht auf). Also schiessen Sie sich mit dieser Aussage ins eigene Bein, Herr Zuercher.


Urban Zuercher

23.05.2012, 13:11 Uhr
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@Mettler: Ich gebe Ihnen ein Stück weit recht, ohne die Lage und den privaten Unternehmern würden die Städte nicht funktionieren. Aber auch die sonstigen Rahmenbedingungen müssen stimmen. Was dann aber nur den Rückschluss zulässt, dass die linken Stadtväter einiges einiges besser machen als die bürgerlichen Dorfkönige. Und danke, fürs (beabsichtige ;-) ) Wortspiel..


Urban Zuercher

23.05.2012, 12:56 Uhr
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@Hess, Zumstein: Sag ich doch, Trittbrettfahrer. Oder wo wäre ZH ohne SZ und ZG? Wahrscheinlich wirtschaftlich gleich stark oder noch stärker, da die Reichen auch an die Zentrumsinfrastruktur bezahlen müssten, anstatt einfach auszusiedeln und nur zu profitieren. Und wo wären ZG und SZ ohne ZH? Kann man in den betroffenen Berggemeinden der beiden Kantone ohne direkten Anschluss an ZH gut ablesen...


Greg Müll

23.05.2012, 12:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Zumstein = auch SIE haben es schon wieder vergessen, oder?
Jeder soll nach seiner "Leistungsfähigkeit" Steuern bezahlen, da verwechseln sie die Absoluten Zahlen mit der möglichen "Finanzkraft" des Steuerdumpingskantons....
unangenehm aber Wahr!


Roger Mettler

23.05.2012, 11:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Der urbane Zürcher (was für ein Wortspiel) irrt hier völlig. Zug und Schwyz sind pro Kopf die grössten Nettozahler. Und die Wirtschaftsmotoren sind vor allem dank innovativen Geschätsleuten und der Lage (Seeausfluss oder grosser Fluss) zu dem geworden, was sie heute sind. Städte. Wäre ja ein Witz, wenn eine Stadt kein Wirtschaftsmotor ist!


Lukas Hess

23.05.2012, 10:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Herr Zuercher, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass sowohl ZG als auch SZ die beiden grössten Nettozahler sind, vor ZH, BS, GE und VD (siehe EFV - Finanzausgleich). Ihr überaltertes links-rechts Schema geht also offensichtlich nicht auf.


hans zumstein

23.05.2012, 09:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Zug = Trittbrettfahrer? Sie haben geflissentlich übersehen (oder bewusst ignoriert?), dass der Kanton Zug pro Einwohner mit grossem Abstand der grösste Nettozahler im NFA ist. Wer profitiert also von wem?


Greg Müll

23.05.2012, 09:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

LebensQUALITÄT ist die Frage...
Für die "paar" % reichsten natürlich ein "Eldorado" auf Kosten des Mittelstandes. Zudem prof. man vom nahen ZH + BUNDES Infrastruktursubventionen.
Wahrlich eine unnütze?! Schlagzeile für die Trittbrettfahrermentaliät der Liberalen .....
Antworten


Tom Beutler

23.05.2012, 09:34 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Ich arbeite nicht für den Staat. Ich trage meine Schulden ab, welche durch 13 Jahre Schule, 6 Jahre Universität und der täglichen Nutzung der Infrastruktur, des Genusses von Rechtssicherheit, der Ausübung meiner politischen Rechte und der Sicherheit entstehen bzw. entstanden sind. Antworten


urs berger

23.05.2012, 09:49 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ihre Ansichten sind schlichtweg nicht medientauglich. Dafür aber richtig.


Reto König

23.05.2012, 09:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Studie ergibt ein falsches Bild: zur Staatsquote werden neben den direkten Steuern auch die indirekten Steuern, Zölle, Gebühren Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge gezählt, was zusammen mehr als das doppelte der direkten Steuern ausmacht. Der "Tax Independence Day" muss also deutlich später anfallen als ausgewiesen und vor allem sind der Unterschied zwischen den Kantonen deutlich kleiner. Antworten


Mladen Dedic

23.05.2012, 08:37 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Was heisst hier, "Diese Schweizer arbeiten am längesten für den Staat."? Auch wir Ausländer arbeiten für den Staat, zahlen Steuern und haben nichts zu sagen. Das geht wohl beim Titel vergessen. Antworten


Mladen Dedic

23.05.2012, 09:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ Bunnenbgerger. Ich lebe seit Geburt in der in der Schweiz; das ist mein Heimatland, obwohl ich keinen CH-Pass besitze. Dafür habe ich einen Ausländerausweis. Ich zahle sehr gerne Steuern, finde, dass das etwas Gutes ist. Es wäre schön, wenn dies im Titel auch erwähnt würde.


Maxli Brunnenberger

23.05.2012, 09:13 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Herr Dedic, im politkorrekter Neusprech der CH-Qualitätsmedien, ist jeder der in der Schweiz Wohnt ein "Schweizer", auch Sie.
Nehmen Sie es den Medien nicht übel wenn sie alle in den gleichen Topf werfen, auch wir Schweizer finden das nicht alle gut.
Schliesslich soll offenbar jeder Schweizer sein können....


Pawel Silberring

23.05.2012, 08:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Mueller In der Realität haben wir schon lange eine degressive Steuer. Die Reichen wohnen in Steueroasen mit tiefen Steuersätzen, aus denen die Armen mit Hilfe hoher Mieten und lausigen Staatsleistungen vertrieben wurden. So zahlen die Reichen eben doch einen niedrigeren Prozentsatz. Antworten


Markus Gross

23.05.2012, 07:14 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

"Der Staat" sind im Fall wir alle... Antworten


Kurt Gsell

23.05.2012, 10:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ja klar, besonders wenn "der Staat" Hafenkräne baut und sonstige völlig unnötige Ausgaben macht.


Elsa Lüthi

23.05.2012, 06:06 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Was auffällt ist, dass für die links regierten Kantone am längsten gearbeitet werden muss. Das ist allerdings keine Neuigkeit. Wer weiterhin Linke (Rot/Grün) wählt ist selber schuld. Antworten


Lukas Hess

23.05.2012, 10:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Neidisch auf besser verdienende? Oder solche, die weniger Steuern zahlen als Sie, Herr Berger? Herr Mülle?


urs berger

23.05.2012, 09:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

aber warum um Himmels Willen ziehen Sie nicht nach Freienbach? Könnten Sie allenfalls in Ihrem 'rechten Umfeld' vielleicht bis Ende Jahr die Miete nicht bezahlen?


Greg Mülle

23.05.2012, 09:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Gehören Sie auch zu den Priviligierten 1%? In welcher Wirtschaftschule wurde das 1% Denken einkonditioniert?
=> 99% geht es in solidarischen, sozialen und ausgleichenden Strukturen besser - DAS ist der entscheidende Punkt.
(Städter haben das schon lange gemerkt...)


Frank Zuffnik

23.05.2012, 04:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Also irgendwie find ich ja Zug schon ein ganz tolles Modell. Da bezahlt man weniger Steuern, dafuer mehr Miete, was schlussendlich wieder aufs daselbe raus kommt. Des Normalos Geld wird einfach anders verteilt. Und wenn mehr Reiche dahinziehen dann sinken die Steuern weiter und die Mieten steigen dann halt auch dementsprechend. Bloed natuerlich, wenn +10% Miete mehr sind als 10% weniger Steuern. Antworten


Reto König

23.05.2012, 09:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Herr Zuffnik, Sie haben es einfach nicht begriffen: der neoliberale Mensch will dem Staat so wenig Geld abgeben wie irgend möglich, den der Staat ist böse und Steuern vom Teufel. Überhöhte Preise für Güter und Wohnraum hingegen sind ein Segen, profitieren davon doch vor allem Private welche dem Staat per se moralisch überlegen sind und es also verdient haben. Akzeptieren Sie das doch endlich!


Eric Greney

22.05.2012, 23:07 Uhr
Melden

Nicht nur Herr Kovac verwechselt Steuersatz mit Verschuldung...(wenn man die Klickzahl sieht)
Oder ist das ein Pawlowscher Reflex, welcher dann eintritt wenn das Wort Sozialismus irgendwo geschrieben steht?
Antworten


Eric Greney

22.05.2012, 23:01 Uhr
Melden

So zur Info, Basel-Land ist bürgerlich regiert, und wie sehen da die Kantonsfinanzen aus?...Gell Herr Kovac, ziemlich düster...Der Blödsinn dass Linken schlechter wirtschaften als Bürgerlichen hält sich halt schon in einige Köpfe.
Und dass Kantone welche über sehr wenig Infrastruktur verfügen auch tiefe Steuersätze haben hat gar nichts mit besserem wirtschaften zu tun.
Antworten


Hans Müller

22.05.2012, 22:04 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Der Zuger arbeitet zwar am wenigsten lang für den Staat, dafür arbeitet er noch sehr lange für seinen Vermieter oder für seine Bank um den Hypozins bezahlen zu können. Relevant sind nicht nur die Steuern, sondern das sog. frei verfügbare Einkommen (was nach Abzug der Fixkosten übrigbleibt). Dazu gibt die CS jeweils auch eine Rangliste heraus und die sieht für ZG ziemlich düster aus! Antworten


Kurt Gsell

23.05.2012, 10:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ Frau Lang: Wenn Sie Ihre Wohnung kaufen, dürfen Sie zusätzlich zu Ihrem Einkommen noch den Eigenmietwert für die Wohnung als fiktives Einkommen versteuern. Dafür erhalten Sie auf das in die Wohnung investierte Kapital keinen Ertrag. Tolle Gerechtigkeit!


Hans Müller

23.05.2012, 10:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@ Lang: mhm...Das ändert by the way nichts an der Tatsache, dass Zug, wenn man das frei verfügbare Einkommen anschaut (wo Steuern, Miete, KK, etc. mit einbezogen sind), nur noch auf Rang 19 von 26 liegt.


Claudia Lang

23.05.2012, 06:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

mhm......dafür können wir die Miete (bis zu einem gewissen Einkommen und Betrag) abziehen.....und die Krankenkasse ist auch noch billiger als in ZH (wird nach Ärztedichte bezahlt). by the way.....die Mieten in ZH können heute mit denen in ZG mithalten.....


martin meyer

22.05.2012, 21:18 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Interessant wäre auch mal zu wissen, wie lange der Durchschnittsschweizer für den Vermieter oder die Bank arbeitet, um alleine die Wohnkosten bezahlen zu können. Erstaunlicherweise gilt da: Je mehr desto besser, da mehr Markt oder Wertschöpfung, oder so... Antworten


Carlo Schneider

22.05.2012, 21:11 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Wenn alle sich untereinander beneiden und bestreite, das nennt man eine Eidgenossenschaft! Antworten


Thomas Schwarz

22.05.2012, 21:09 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Grossartig. Jeder Buchhalter weiss, dass eine Bilanz Aktiven und Passiven enthält. Der Informationsgehalt dieser Statistik ist nichtig wenn die Schulden nicht gegen das Staatsvermögen aufgerechnet werden. Infrastrukturen, die der Wirtschaft dienen, sind nicht gratis zu haben. Es ist nichts daran auszusetzen, dasss der Staat sich für nützliche Investitionen verschuldet. Antworten


Marcel Weber

22.05.2012, 21:05 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Und besonders ins Auge sticht, dass der Kanton Bern auch hier am Schluss zu finden ist. Antworten


Hans Abbühl

23.05.2012, 09:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ja genau, dafür - oder dagegen - werden wir zusätzlich noch mit Motorfahrzeugsteuern und Krankenkassenpämien beglückt, die schweizweit zu den höchsten gehören. Zu Steuern und Prämien habe ich nichts zu sagen, zu den Motorfahrzeugsteuern schon, und das werde ich tun.


Sam Brown

22.05.2012, 20:59 Uhr
Melden 55 Empfehlung 0

Etwas an der Realität vorbei, welche Familie hat ein Einkommen von 150'000.- wenn nur 1 Person berufstätig? Bei den Banken sind wohl andere Löhne als in der Bundesstatistik. Somit ist der ganze BEitrag für den Mülleimer. Antworten


Roger Walser

23.05.2012, 09:59 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

@Brown: Ich denke das heutzutage in mehr Familien zwei oder drei Leute Berufstätig sind als nur eine. Rechnen Sie mal aus was zusammen Kommt wenn der Vater die Mutter und der 21 Jährige Sohn voll verdienen. Da sind dann 150'000.-- locker möglich.


Bernd Gebhardt

22.05.2012, 20:50 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Ich bin Deutscher und lebe nun seit gut 7 Jahren in der Schweiz.
In Deutschland war mein "Steuerzahler-Gedenktag", wenn ich die Sozialabgaben mitrechne (deren Höhe in der Schweiz einen Volksaufstand auslösen würden), erst Mitte August!
Auch dass meine Gemeinde sehr viel Geld für ihre Schulen ausgibt, finde ich absolut OK, das ist gut investiert.
Ich bin froh und dankbar, hier leben zu dürfen.
Antworten


Matthias Meier

22.05.2012, 20:43 Uhr
Melden

Vielleicht auch der Kapitalismus ;-) Antworten


Leo Stadelmann

22.05.2012, 20:05 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ganz schwache Begründung, damit könnte der Staat ja eigentlich alles kassieren! Im Übrigen ist das keine akademische (sprich relaitätsferne) Studie, sondern einfach nur Statistik. Dass die hier leider stimmt kann als Berner ich bestätigen! Antworten


Adam Schmid

22.05.2012, 19:55 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

Nur die wenigsten zahlen tatsächlich bis zum Stichtag in die Staatskasse ein, die meisten beziehen nämlich schon ab dem ersten Januar auf Kosten der Nettosteuerzahler. Dies ist die bittere Wahrheit. Somit sollten die ewigen Jammerer und Umverteiler diskret schweigen, zu Boden blicken und dankbar für die von anderen einbezahlten Steuergelder sein. Antworten


Reto König

23.05.2012, 12:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr "Adam Schmid", Ihre Behauptung, die Meisten würden ab dem 1.1. netto Leistungen beziehen ist hanebüchen. Die meisten arbeiten, zahlen direkte und indirekte Steuern, Gebühren, Abgaben und Sozialhilfebeiträge, ihre "Staatsquote" liegt bei ca. 50%. Nur die direkten Steuern steigen progressiv, der Rest ist linear oder gar abfallend. Ihre "Nettozahler" profitieren am Schluss von den Lohnnehmern.


urs berger

22.05.2012, 21:02 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

ja, zu Ihrer Zeit gab es sogar noch Kinderarbeit, Tuch und Portwein zeigten komparative Vorteile von Ländern. Heute sind öffentliche Güter extrem wichtig, Herr Schmid, und die Zahlungsbereitschaft - beispielsweise für die Sicherheit des eigenen Vermögens - ist ernorm hoch.


Stefan Neuenschwander

22.05.2012, 19:49 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Es wäre spannend, zu erfahren, ob in den Kantonsschulden auch die Schulden an die künftigen Rentner (Stichwort Unterdeckung der Pensionskassen). einbezogen wurde. Dann würden einige Kantone (z.B. Bern) massiv schlechter dastehen... Antworten


Frank Zuffnik

22.05.2012, 19:49 Uhr
Melden 162 Empfehlung 0

9. Maerz in Zug find ich super! Und bis 16. September arbeit ich dann fuer die Miete, damit der Vermieter nur bis zum 29 Januar was tun muss. Super System! Antworten


Alfred Gfeller

23.05.2012, 12:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ja Herr Gsell, wirklich ungerecht. Ich bin auch dafür, dass nur noch Arbeit mit Lohnausweis besteuert wird, Vermögenserträge sollten steuerfrei sein, nicht?


Kurt Gsell

23.05.2012, 10:17 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ F. Zuffnik: ..... damit Ihr Vermieter den Mietzins, den SIe ihm bezahlen nochmals versteuern darf.


Pawel Silberring

22.05.2012, 19:48 Uhr
Melden 70 Empfehlung 0

Wieder mal so eine Studie für Neoliberale. Dass man z.B. ganz unterschiedliche Leistungen erhält in Kantonen, steht nicht. Suggeriert wird auch, dass man für hohe Mieten (Zug) viel lieber arbeitet als für Steuern. Es ist halt mal wieder so ein typisches Boni-Banker Elaborat mit durchsichtigem Ziel. Antworten


D. Nyffeler

22.05.2012, 22:32 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Danke für den Hinweis. Es ist immer gut, auch die Kommentare zu lesen da man ja aufgrund der schulischen Vorgeschichte dazu neigt Geschriebenes als richtig zu taxieren, erhält man so eine etwas ausgewogenere Sicht der Dinge.


Hanspeter Moesch

22.05.2012, 19:47 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Eine nützlich, gute Studie, die aufzeigt, wie hart der Staat die Arbeit bemisst. 3 bis 4 Monate Arbeit nur für den Staat geht weit über das angemessene Mass des Vertretbaren, auch wenn die Meistausgaben des Staats für Soziales sind. Antworten


Matthias Meier

22.05.2012, 20:47 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Wir arbeiten nicht für den Staat sondern für die Gemeinschaft und damit auch für uns. "Für den Staat arbeiten" ist ein total blödsinniger Begriff. Was denken Sie, wie viel mehr müssten wir bezahlen, wenn Private die Aufgaben des Staates übernehmen würden?


Lukas Hess

23.05.2012, 09:45 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Arme neuenburger, ihr tut mir leid. Antworten


Lukas Hess

23.05.2012, 10:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Bitte entschuldigen Sie! Selbstverständlich habe ich auch mit den Bernern Mitleid. Wobei die Neuenburger schon den Vogel abschiessen.


Hans Abbühl

23.05.2012, 09:54 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Vergessen Sie uns armen Berner nicht.


dan meier

22.05.2012, 19:41 Uhr
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Inhaltlose Polemik mal wieder. Dankeschön, Tagesanzeiger, für die unkritische Würdigung dieser Studie... von einer Grossbank.... einer too-big-to-fail Bank... die schön an den Staatsausgaben und -schulden mit verdient... Antworten


Hanspeter Moesch

22.05.2012, 22:46 Uhr
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Es geht in diesem Artikel (er erschien in fast allen Tageszeitungen!) um das Aufzeigen der kantonal unterschiedlichen Steuerbemessbarkeit, und nicht um Staatsschulden und Grossbanken. Grafisch dargestellt, vermittelt die Statistik als Diagramm dem kantonalen Steuerzahler eine Übersicht als Vergleich von Kanton zu Kanton. Mit "Polemik" hat das rein nichts zu tun.


Max Dietrich

22.05.2012, 19:22 Uhr
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Es ist nicht fair, dass Obwalden so tiefe Steuern hat und gleichzeitig vom kantonalen Ausgleich Milionen bezieht. Kantone mit viel höheren Steuern, wie z.B. Basel Stadt, zahlen für Obwalden. Kantone, die Geld vom Steuerausgleich beziehen, sollten zu einem Minimalsteuersatz und Abschaffung der Pauschalsteuer gezwungen werden. Antworten


Alfred Gfeller

23.05.2012, 08:44 Uhr
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Der Finanzausgleich gehört definitiv abgeschafft. Unter diesem System von Steuerwettbewerb zu sprechen ist nur noch lächerlich. Dass dieser Ausgleich nichts nützt sieht man an BE: 1000 Mio aus dem Ausgleichstopf und seit Jahrzehnten trotzdem eine Steuerhölle und auch in Zukunft.


dan meier

22.05.2012, 19:58 Uhr
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Herr Dubach, Privilegien an bereits Privilegierte zu verschenken, ist nicht innovativ.


Tom Dubach

22.05.2012, 19:38 Uhr
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Warum zur Abschaffung der Pauschalsteuer? Die tut keinem anderen Kanton weh. Zudem werden diese "schwachen" Kantone immer wieder ermuntert innovativ zu werden. Wenn sie versuchen Reiche und Firmen anzulocken ist es auch wieder nicht recht. Diese sollen also arm bleiben.


Basil Bruggmann

22.05.2012, 19:17 Uhr
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Schade das Sie nur einen Kanton betrachten AG und SG sind eher Konservativ und habe auch hohe Steuern! Wenn es nur am Sozialismus liegen würde, würde diese Statistik änderst aussehen! Antworten


Ruedi Lais

22.05.2012, 19:17 Uhr
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Der "Tax Independence Day" ist ein politischer Kampfbegriff der Tea Party. Er soll suggerieren, dass der Staat unnütz ist. Genauso gut könnte man berechnen, ab welchem "Kalendertag" der Staat für einen Durchschnittsbürger aufkommt. Fazit: Ohne die Umverteilung durch den Staat wäre die Masse arm, ungebildet und früh krank. Sie sichert den sozialen Frieden, der auch den Reichen nützt. Antworten


Lukas Hess

23.05.2012, 11:26 Uhr
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Herr Gfeller, ein Staat wie Sie ihn beschreiben, ist keineswegs liberal (wofür die Demokratie eine wichtige Voraussetzung ist), sondern eine Anarchie.


Alfred Gfeller

23.05.2012, 10:59 Uhr
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Ja Herr Weber; gehen wir doch wieder zurück zum alten Vögte- und Fürsten-Feudalsytem; einfach den Nachbarn überfallen und mit der Kriegsbeute seine Söldner bezahlen, das wäre doch ein freiheitlich liberaler schlanker Staat ähnlich wie bei den "Warlords" in Afghanistan, oder?


Lukas Hess

23.05.2012, 10:37 Uhr
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Dagegen spricht sich der "Tax Independence Day" ja nicht im geringsten aus. Es zeigt lediglich auf, welche Kantone ihre Steuerlast tief halten und offensichtlich effizienter mit dem Steuergeld umgehen. Das hat mit Tea Party nicht das geringste gemeinsam.


Hugo Reichmuth

23.05.2012, 08:53 Uhr
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Der Ausdruck "Tax Independence Day" tauchte schon in einem NZZ Folio zu einer Zeit auf, als der dämliche Bush am Drücker war und keine Tea Party existierte.
So gesehen stimmt's nicht. Abgesehen davon kann man sich als Linker wie auch als Rechter fragen, ob jede Staatsausgabe wirklich vonnöten ist.
Oder finden Sie, Herr Lais, den "Gripen" nötig?
Heisst Links-Sein, dass man autoritätsgläubig ist?


peter keller

23.05.2012, 08:49 Uhr
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Klassisch linke Indoktrination. Gegenbeweis: Wo es NUR Staat gab, wie DDR, Sowjetunion etc. waren/sind die leute arm, krank und sterben früh. Weniger Staat hat die armen Leute reich gemacht, nicht umgekehrt. Sozialer Friede ist im übirgen nur möglich, wo der Bürger frei ist. DAs ist es er nicht mehr, wenn die Fiskalquote wie in der Schweiz 44% ist. Wir arbeiten bis mitte Jahr für den Staat


Willi Schweizer

22.05.2012, 22:01 Uhr
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Grundsätzlich einverstanden Herr Lais, der Staat erfüllt in der Schweiz wertvolle Aufgaben die eben auch kosten - ich bin gern bereit dafür zu zahlen und viele Bürger vermutlich auch.
Daneben gibt es aber auch Ausgaben, die von Ideologie und Prestigedenken der Politiker getrieben sind (Subventionen an Sozialschmarotzer, unnötige Bauvorhaben, ...) - diese Steuerbelastung liesse sich vermeiden


Ruedi Lais

22.05.2012, 21:39 Uhr
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Die meisten Eltern zahlen überhaupt nie so viele Steuern, wie die Volksschule für ihre Kinder kostet. Für 11 Jahre Schulbesuch müssen nämlich locker 140'000 Fr. kalkuliert werden, ohne Mittagsbetreuung, versteht sich., dazu kommen für viele noch die Berufs- und Hochschulen. Das gleiche Bild bei ÖV, Sicherheit, Gesundheit etc.


Pawel Silberring

22.05.2012, 20:59 Uhr
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@weber Bis April müssen Sie arbeiten, um Ihre Bildung, Ihre Sicherheit, Ihre Verkehrsbedürfnisse, Ihre Kulturbedürfnisse (so vorhanden), Ihre Infrasturktur, Ihre geordneten Lebensvverhältnisse, Ihr Abfuhrwesen usw, usw zu bezahlen und dasjenige Ihrer Kinder auch.


Urs Müller

22.05.2012, 20:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Weber, so etwa wie: Polizei brauche ich nicht, ich habe eine Knarre zuhause? Richter brauche ich nicht, weil ich alles mit der Faust regle? Zudem gehen die Steuern ja nicht nur für Löhne weg. Schon mal überlegt, was ein Meter Troittoir kostet?
@Reich: Sozialer Frieden und eine Konkordanzpolitik bringt Stabilität, diese bringt viele Firmen in die CH. Keine wilden Streiks, wo alles still steht.


steve weber

22.05.2012, 19:55 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Die Masse ist auch trotz Staat arm, ungebildet und früh krank. Daher ist der Staat unnütz .... halt, stimmt nicht, er nützt vor allem denjenigen, die daran verdienen, und das sind ja nicht wenige. Wenn ich bis April arbeiten muss, um Lehrer, Polizisten, Juristen usw. zu bezahlen, dann stimmt was nicht im Staat.


Jonas Reich

22.05.2012, 19:50 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Grundbedürfnisse abdecken, ja, aber komplett nivellieren, nein, da in diesem Falle sämtliche Motivation zur Mehrleistung verloren ginge. Zudem kann man sich langsam fragen, ob die ständige Drohung, wenn nicht gar Erpressung der Linken mit dem angeblich so wertvollen sozialen Frieden langsam nicht zu weit geht bzw. unbezahlbar wird. Sicherheit kann man nämlich auch auf andere Weise schaffen ...


Marcel Zufferey

22.05.2012, 19:50 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

"Taxes are the price we pay for a civilized society." Oliver Wendell Holmes


Ruedi Lais

22.05.2012, 19:10 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

nichts verstanden, Herr Kovac. Es geht hier nicht um die Verschuldung des Kantons, sondern um die durchschnittliche Steuerbelastung. Antworten


Peter Betschart

22.05.2012, 19:08 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Wiedermal ein Bericht der interessant tönt, dann aber nur halb recherchierti ist. Was ist hier in diesen Zahlen mitgerechnet? Die Gebühren und die Krankenkassenkosten sind wohl aussen vor gelassen. Wenn diese Kosten mitgerechnet werden, dann kommt die CH im intern. Vergleich schnell schlecht weg. Wäre schön, wenn man bei solchen Artikeln die ganze Information bekäme. Antworten


Tom Dubach

22.05.2012, 19:31 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Das ist doch inzwischen Allgemeinwissen. Aber haben Sie den Artikel gelesen? Der behandelt der innerschweizerische Vergleich und nicht der internationale.


Rainer Merklas

23.05.2012, 08:02 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wenn ich mir betrachte, was ich allein an Steuerlast in Deutschland hatte und was mir für das gezzahlte Geld denn geboten wurde, dann empfinde ich die Ausgaben im Kanton Basel-Stadt nicht nur als angenehm niedrig, sondern zusätzlich auch als sehr legitim. Die Leistung in Relation zu den Kosten(Steuern) sind absolut gerechtfertigt. Antworten


Roger Walser

23.05.2012, 10:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Keller: Was glauben Sie was günstiger kommt. Wenn man von Ihrem Lohn nichts abzieht und Sie sich privat versichern müssen (AHV,EO,ALV usw.) oder wenn es so gelöst ist wie heute. Sie werden sehr schnell merken, dass das heutige System sehr gut und sehr günstig ist. Auch im internationalen Vergleich können sich unsere Sozialwerke sehen lassen. Natürlich gibt es immer optimierungs-Möglichkeiten.


peter keller

23.05.2012, 09:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

herr walker, ich spreche ja auch von der fiskalquote und dort ist die MWST eingeschlossen. die fiskalquote ist in D über 10% geringer als bei uns. die 16% für AHV, BVG und IV sind übrigens eigentlich 32%, weil der Arbeitgeberbeitrag ja nicht "gratis" ist, sondern vom Lohn abkalkuliert wird.


peter keller

23.05.2012, 08:54 Uhr
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sie haben wohl immer noch nicht gemekrt, dass sie eine mogelpackung aufsitzen. 20% direkte steuern tönen zwar gut, sind aber leider nicht das ende der fahnenstange. sie zahlen zusätzlich 16% AHV, IV, BVG (mindestens), 8% MWst, Krankenkasse und einen Gebührenwust (bsp. Abfällsäcke), macht eine Fiskalquote von 44%, die höher ist als die von D, nämlich wie Belgien oder Italien. Gratuliere.


steve walker

23.05.2012, 09:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Keller: Nur so zur Info: auch in Deutschland sind die von Ihnen genannten Leistungen nicht gratis zu haben. Die MwSt. beträgt 19% (statt 8), die Krankenkasse ist ähnlich happig wie hierzulande, ein BVG gibts nicht, das muss man privat finanzieren und auch der Abfall wird nicht kostenlos entsorgt.



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