Schweiz
Diskussion
Die Schweiz kämpft vor dem EU-Gerichtshof
Der Fluglärmstreit mit Deutschland ist heute in eine neue Runde gegangen. Vor dem EU-Gerichtshof führte die Schweiz ihre bekannten Argumente gegen die deutschen Anflug-Beschränkungen ins Feld. Mehr...
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106 Kommentare
Au weia, die kleine Schweiz und ein 'Weltflughafen'! Baut Euch doch das Ding da, wo Ihr nicht das Hoheitsgebiet anderer Länder beanspruchen müsst! Und jetzt deswegen auch noch vor eine
verhasste EU-Instanz ziehen. Wie peinlich ist das denn? Und ja, ich wohne im Markgräfler Land und würde niemals einen Schweizer Flughafen nutzen! Ich fliege prinzipiell aus FRA, ich stehe eben auf Weltflughäfen!
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Typisch Schweiz: EU - nein danke, aber sich dann mit bilateralen die ganzen Vorteile rausziehen und wenn mal was nicht so läuft wie man sich das vorstellt wird der von der EU finanzierte EuGH angerufen und gejammert.
Wäre die Schweiz in der EU, würde man auch nicht so einen Rabatz um die Fluglärmgeschichte machen.
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Liebe Frau Hanson, nicht alle Flüge über Süd bitte schön, wohne im Osten wo die Flugzeuge nur 200 Meter übers Dach flitzen. Wäre ja jammerschade ich könnte diese nicht mehr sehen, hören etc. Und übrigens: Schlösser hat Recht, würden alle CH nicht mehr in S-D einkaufen gehen, was meinen sie wie lange all die Geschäfte rund um Waldshut noch so viel Personal haben... Antworten
Och Nein, nicht schon wieder die Gnade des Einkaufs in Deutschland. Bei den geringen Margen im deutschen Detailhandel würden vermutlich noch immer die gleichen Geschäfte dort sein, wie überall sonst auch in Deutschland. Vielleicht mit weniger Verkäufern (insbesondere für die Steuerrückerstattung), aber dafür sicherlich auch weniger Verkehrsaufkommen (schon mal Samstag in Weil am Rhein gewesen?).
Als Deutscher seit Jahren in der CH wohnhaft geht mir das ewige Gequatsche meiner Landsleute ennet des Rheins sowas auf den Keks. Sie sehen wirklich nicht ein, dass sie immer im Recht sein müssen. Frau Hanson wird hier berechtigterweise von mehreren Usern buchstäblich in den Senkel gestellt, begriffen hat sie aber nur das: Ich bin D und ich habe Recht, auch wenn ich nur blanken Unsinn von mir gebe Antworten
Das mit dem Gotthard habe ich jetzt wirklich nicht begriffen, wir beanspruchen diesen ja nicht für uns und so sollte es eigentlich ja auch bleiben, deshalb sollte es auch in der Flughafen-Anflugsfrage eine Einigung geben. Vieles ist nämlich politisch und künstlich motiviert, der Lärm kaum zu hören, aber was sollen D-Politiker schon anderes tun, sie würden ja sonst in Berlin nicht wahrgenommen.
Natürlich heisst Integration sich anpassen, da bin ich mit Ihnen einer Meinung. Auch gegen Kritik spricht nichts. Wenn man aber seine Kritik gegen seine Landsleute so äussert, wie C. Krüger, dann hat das schon einen bitteren Beigeschmack. Über den Deutschen Luftraum gibt es nichts zu verhandeln. Er ist und bleibt Deutsches Hoheitsgebiet, ansonsten beanspruchen wir den Gotthardt auch für uns ;-)
Jedem seine Meinung, oder? Integrieren heisst auch sich anpassen und die lokalen Bedürfnisse verstehen. Darum darf man auch durchaus seine Landsleute in gewissen Dingen kritisieren. Ich billige ja auch nicht alles von Schweizer Landsleuten! Und betr. dt. Luftraum: Gerade darüber muss ja befunden werden, deswegen das ganze Theater! Und die S-Deutschen profitieren ja auch vom Flughafen, nicht wahr?
Über seine Landsleute zu mosern, heisst also für Sie sich zu integrieren. Naja kein Wunder, wenn niemand in Europa die Schweizer versteht bzw. auf ihrer Seite steht. Unrecht hat die Schweiz, weil es Deutscher Luftraum ist und sie über diesen nicht zu befinden hat!
Besser einen solchen D der sich integriert als einen anderen. Ich habe viele dt. Freunde die hier leben, sich integriert haben und über ihre Landsleute herziehen, weil ihnen gewisse Dinge in ihrem Land gegen den Strich gehen. Wieso geben sie solchen Menschen nicht eine Chance, sie würden im Ausland doch dasselbe erwarten, nicht wahr? Und wieso hat die CH Unrecht? Nur weil sie nicht in der EU ist?
Entweder man will einen Flughafen oder man will keinen, so einfach ist das. Zu Beginn war diese Land menschenleer, und wer wollte in der Nähe des Flughafens wohnen? Zuerst wird hierhin gezogen, dann viel Lärm gemacht, jeder wohnt freiwillig dort. Antworten
Nein, so einfach ist es nicht. Zwischen 0 und 1 Interkontinental-Hub gäbe es noch einen Flughafen, der für unsere kleine Metropole und für seine Lage mitten in der Agglomeration angemessen ist. Übrigens hat die Zahl der Flugbewegungen 2012 bisher um 1.2% abgenommen, trotz dem 29. Februar. Die wachstumssüchtige Luftfahrtbranche ist weder nachhaltig noch zukunftsfähig.
Es ist schon paradox. Alles was in irgend einer Weise mit D zu tun hat (Schwarzgeld, Fluglärm, NEAT, PFZ, Euro) wird seitens einer speziellen Gruppe der CH Leserschaft verrissen. Polemik, Vorurteile, Beleidigungen, Nazivergleiche - da wird schon fast jedes Register aufs Übelste bedient. Andererseits erwartet die gleiche Gruppe ernst genommen zu werden und fordert ein Verhandeln auf gleicher Höhe. Antworten
Herr Schneebeli, es geht hier nur um die Taliban (gem. Bundesrätin) gegen die Indianer. Und den den Sie meinen das ist doch gar kein Kavalleriekommandant sondern gemäss Nationalrat Müller´s Vergleich zeitlich eher im Dritten Reich anzusiedeln.
@Barbara. Wer wollte die Kavallerie loslassen ? Wir oder die, welche in der Schweiz nur die Rosienen picken wollen ?
Das ewige Geschreie der Süddeutschen kann einem schon auf die Nerven gehen, die Flugzeuge drehen über Süddeutschland auf 4000 fuss auf das ILS ein, mit wenig Schub, ich wohne in der Anflugsschneise Süd und muss die Fenster öffnen und gut zuhören um die Flugzeuge zu hören. Profitieren von Flughafen, Infrastruktur und Jobs ist O.K. aber ohne Flugzeuge das ist heuchlerisch und unfär. Antworten
Frau Hanson, könnte es nicht sein das Sie in den 9 Jahren wo Sie in der Schweiz gelebt haben, von der Schweiz und deren Infrastruktur profitiert haben ??? Und so schliesst sich der Kreis, und wenn Sie 43 Jahre im Aussland gelebt haben sollten Sie wissen in wech komfortabeln Lage Sie sich jetzt schon befinden in denn anderen Länder ist der Lärm für die Bevölkerung egal
Herr Blaser, ich kenne mich sogar sehr gut in der Schweiz aus - habe dort 9 Jahre gelebt und ich kenne auch das logische Denken der Deutschschweizer - das bewundere ich immer wieder. Und wenn Sie mich kennen würden, würden Sie feststellen, dass Arroganz ganz bestimmt nicht einer meiner Charakterzüge ist, dafür habe ich zu lange im Ausland gelebt (43 Jahre insgesamt) - da gewöhnt man sich das ab.
at hanson: Betr. Profitieren der S-Deutschen. Sie haben wohl nicht begriffen wie die Wirtschaft funktioniert. Hätte S-D nicht die CH als Nachbar, sondern, nein ich sage jetzt bewusst kein Land sonst wird mir das vorgeworfen, aber sie wissen was ich meine: Weniger Wirtschaftskraft wg. des Nachbarn, weniger Handel, weniger Arbeitsplätze, weniger Wohlstand usw. Ach ja, mehr Kriminalität, Alles klar?
Was Sie vieleicht nicht wissen (oder nicht wisen können), beim Südanflug wird ein grosser Teil des Anfluges über bewohntes Gebiet geflogen, beim Nordanflug, bei einer Höhe 4000 fuss und weniger ist man bereits wieder auf weniger bewohntem, schweizer Boden.
@Helga Hanson, "ALLE Anflüge über .... Süd geleitet" = Ihre auffassung von Ausgeglichen?( leicht arrogant) Infrastruktur keine Grenzgänger die in der Schweiz arbeiten. evt. am Airport und den Selben benutzen (Urlaub)? Ausbildung D und Ausbildung CH = grooosser Unterschied, profitieren nur von billigen Arbeitskräften, bitte auf dem Boden bleiben.
Dann, Herr Blaser, haben Sie ja wohl nichts dagegen, wenn ALLE Anflüge über die Anflugschneise Süd geleitet werden. Und wie profitieren die Süddeutschen von Ihrer Infrastruktur? Ich wohne in S.-Deutschland, aber CH-Infrastruktur? - nein, wir haben unsere eigene. Und glauben Sie nicht, dass die Schweizer auch von gut (in Deutschland und auf dessen Kosten) ausgebildeten Deutschen profitieren?
Um den Flughafen ZH zum Konkurrenten München zu schmälern, sind deutsche Politiker sehr über die Sensibilität ihrer Bürger ennet des Rheins besorgt, was andernorts, wie München und Berlin abgeht. Dort wird auf die Forderungen der Bürger über Nachtflugbegrenzungen nicht eingetreten. Das ist fact. Antworten
Das ist kein Fakt das ist einfach Polemik von Ihnen. Wenn man garkeine Ahnung von den aktuellen Geschehnissen zum Thema Fluglärm in Deutschland hatte sollte man sich so einen Kommentar sparen.
Deutschland muss überhaupt gar nichts. Dennoch werden grosszügig 70.000 Anflüge akzeptiert. Ausserdem wurde ein bereitsausgehandelter – für die Schweiz äusserst postiver Vertag – nicht akzeptiert. Was soll jetzt das ganze Gejammer und Gezeter? Antworten
@ Schlösser, Danke für Hinweis, dass Wegezoll heute mit wohltönenden Namen belegt sind. Auch Schweizer fahren kostenfrei auf vom dt. Steuerzahler finanzirten Autobahnen. Es wird Zeit, dies zu ändern.
Generell dürfen SIe zur Kenntnis nehmen, dass die EU jederzeit Wege finden wird, die Schweiz zu umgehen. Wer da am Ende den Schaden hat ist klar.
Man muss verhandeln und nicht prozessieren.
@Thürer, das heisst nicht Wegezoll, d.h. LSVA und da werden dt. LKW's grosszügig, ohne Behinderung, durchgelassen. Es gäbe ja auch die Bahn... Mehr als 60% der verkehrenden Flugzeugen gehören dt. Unternehmen. Da macht der dt. Staat uns gegenüber Verordnungen. Wieso sollte dies also nicht umgekehrt gehen? Sagen sie mir einen Grund wieso soviele dt. LKW's unsere Natur (wie im Schwarzwald) verpesten.
Herr Schlösser, die LKWs werden nicht "gr0ßzügig durchgelassen", sondern zahlen dafür Wegezoll.
Das Leben heute besteht darin, dass man miteinander Kompromisse findet, europaweit, weltweit. Da gibt es für niemanden Extrawürste. Wer die haben will, wird irgendwann die Quittung erhalten. Wer den deutschsprachigen Tramfahrer als störend empfindet, kann seinen Fluglärm nicht verlagern.
Wow jetzt nennt man das schon grosszügig?
Wieviele LKW's lassen wir im Jahr grosszügigerweise durch?
Einfach verkehrte Welt wie die Deutschen, die sich hier wieder wunderbar in Szene setzen, das so sehen. War letzthin in Waldshut und habe mit Mitarbeiter im OBI gesprochen: Niemand von denen will diesen künstlichen Streit, dafür ist die CH Kundschaft (mehr als 50%) viel zu wertvoll!!!
Herr Gloor, mich brauchen Sie nicht überzeugen. Es ist die Schweiz, die permanent Rosinen pickt. Ob europäische Verträge, die Herausgabe der Bankdaten deutscher Staatsbürger, Es ist die Schweiz, in der Deutsche mit Hass konfrontiert werden. Wer seinem Verhandlungspartner in schöner Regelmäßigkeit auf die Füße steigt, muss sich über ab und an auftretende Bockigkeit nicht wundern.
Sehen Sie, Herr Thürer, mit solchen Zahlenplafonds macht man keine sinnvollen Lösungen. Solange deutsche Airlines und Passagiere den Flughafen Kloten ohne Einschränkungen benutzen und damit gutes Geld verdienen, sollte die Landesgrenze auch keinen sinnvollen Flugbetrieb (d.h. die Zahl belärmter Anwohner ist unabhängig von Staatszugehörigkeit zu minimieren) verhindern, wie heute leider der Fall.
Herr Gloor,
wo darf die Zahl der Schweizer in Deutschland deckel? Wo die Zug-Zahlen der SBB, wo die Schweizer Umsteiger in Frankfurt? Wo die Tonnage des nach Deutschland verbrachten Sondermülls?
Und bei welcher Zahl sollen wir die Deutschen in der Schweiz plafonieren? Wo die Zahl der deutschen Passagiere? Lastwagen? Grenzgänger? Züge auf der Bodenseeroute? Deutsche Arbeitnehmer am Flughafen? Flüge deutscher Gesellschaften von und nach Kloten?
Man wirft seinen Abfall nicht einfach über den Zaun in den Garten des Nachbarn. Und man legt seine Flughäfen so an, dass man den Lärm der An- und Abflüge nicht über dem Boden des Nachbarn veranstaltet. Das hat etwas mit Anstand und Benehmen zu tun. Ist das für Schweizer so schwer zu verstehen? Frankfurt liegt in Deutschland, Zürich in der Schweiz - so einfach ist das! Antworten
Leider haben Sie nicht dir Macht, das zu ändern, Ja und vermutlich gehen Die auch nach Deutschland zum Einkaufen. Ist ja so schön billig.
Frau Hanson: Wieviele Flugbewegungen gibt es in ZRH im Jahr? 270,000? In FDH? 50,000? Wovon hier die grosse Masse die Privatfliegerei darstellt. Das mit den Schweizern die ab FDH abfliegen hält sich also in Grenzen, wieso soll jemand mit der Fähre rüberfahren, wenn er in der gleichen Zeit in ZRH ist? Wieso soll jemand um den Bodensee fahren? Das erklären sie mir mal, Ryan Air ist ja weg!
Hr. Vollhardt, dann soll Deutschland doch auch seine Sozialfälle wieder zurück nehmen, unseren Flughafen nicht benützen, uns unsere Arbeitsplätze zurück geben und schmutziges Geld möchten wir auch nicht mehr!
@Krüger Christian Das hat nichts mit Recht zu tun, sondern mit Lärmbelästigung. Wohnen Sie auch unter einer Einflugsschneiße oder haben Sie dort je gewohnt? Wenn nicht, dann können Sie ja gar nicht mitreden.
@Roberto Gloor Es fliegen ja auch viele Schweizer von Friedrichshafen.
Das nennt man dann Diskriminierung: Auf beide Weise diskriminiert D, entweder die eigene Bevölkerung in FRA usw. in dem sie diese anders behandelt als die paar Waldshuter, andererseits auch die Schweiz, auch das hat mit Anstand und Benehmen zu tun. Bin selbst Deutscher und mag das an meinen Landsleuten gar nicht, immer im Recht sein wollen. Und wer dachte vor 60 Jahren an solche Probleme?
Dann sollen die Süddeutschen gefälligst auch die Flughäfen in Deutschland benutzen und nicht den in Kloten. Insbesondere sollen sie dann auch nicht vom Arbeitsplatzangebot im Raum Zürich profitieren. Man nimmt nicht an der Party in Nachbars Garten teil und beklagt sich dort über Lärm.
Ich denke dass in dieser Diskussion immer wieder vergessen geht, dass wir uns ja nicht mal in der Schweiz einigen können, wer welchen Fluglärm zu ertragen hat. Ausserdem wehklagen in und um Zürich ja vor allem diejenigen am lautesten, welche mit den geringsten Immissionen leben müssen und auch die noch so gerne in andere Himmelsrichtungen abschieben möchten. Eine Einigung mit D ist so undenkbar. Antworten
Roberto Gloor. Die von Ihnen wohl als einzig sinnvoll betrachtete Variante J optimiert hat leider den Schönheitsfehler, dass viele fast keinen Lärm mehr ertragen müssen, etwas weniger viele dafür bis zur Unbewohnbarkeit ihrer Umgebung damit zugedeckt werden. Solange hierzulande eine solche Ungleichheit herrscht, muss wirklich nicht ausschliesslich auf Deutschland rumgehackt werden.
In der Schweiz hat man mit dem SIL-Prozess sehr wohl ein sinnvolles Konzept - Variante J optimiert - diese belärmt ca. 35% weniger Anwohner als der heutige Betrieb. Dass man es nicht allen recht machen kann (in diesem Fall ist der kaum betroffene Kanton Thurgau dagegen) ist klar. Aber mit dem Bekenntnis zu der Variante hat das UVEK sehr wohl einen kontroversen aber richtigen Entscheid gefällt.
Richtig, oder sie sollen via Frankreich in den Süden fahren ... ganz einfach. Hat übrigens wirklich jemand gedacht, dass wir beim Europäischen Gerichtshof erfolgreich sein werden? Die EU will nur immer eines: Geld von uns, aber uns recht geben, wird sie nie, auch wenn wir im Recht sind.
Sind wir doch ehrlich: eigentlich geht es gar nicht um den Fluglärm der Anflüge über Deutschland. Die Befindlichkeiten der betroffenen Bevölkerung kommt Deutschlands Regierung gelegen, um den Verkehr in Kloten einschränken zu können, auf dass der Flugahfen München als Hub gedeihen möge. Schliesslich muss sich dessen Ausbau rechnen. Antworten
Soviel dummes Zeug auf einmal hab' ich noch nicht gehört.
München liegt vier Stunden entfernt, und deshalb das ganze Theater? Fahren Sie lieber vier Stunden, wenn Sie einen Flughafen in der Nähe haben?
Nein, mit Stuttgart und München hat das nichts zu tun, das ist nur in Ihrem Hirn?
Wenn das nutzlos ist, warum schreiben sie dann mit?
Eben solche Aussage wie die Ihrige sind blanker Unsinn, München entwickelt sich prächtig und egal was mit Zürich wird... Frei nach dem Motto die Deutschen haben immer Recht, haben sie einmal nicht Recht tritt automatisch § 1 in Kraft. Das macht Deutschland so äusserst symphatisch!
Unsinn. Man muß in der CH endlich aufhören, sich mittels weltfremder Verschwörungstheorien in der Opferrolle zu sehen (siehe auch angebl. "Wirtschaftskrieg" etc.), und sich dann auch noch darin zu gefallen. München entwickelt sich prächtig, egal was mit ZRH wird oder nicht wird. Bilden Sie sich ein, in Berlin wird das Thema so wichtig genommen wie in der CH mit nutzlosen Artikeln alle paar Tage?
Juristisch gesehen, müsste Deutschland keinen einzigen Landeanflug in seinem Luftraum erdulden - genau so, wie auch jeder Bürger selber bestimmen kann, wer in seiner Wohnung ein und ausgeht. Entsprechend wurde die staatliche Verfügung aus dem Jahre 2003 bereits als rechtmässig erklärt. Sollte keine politische Lösung möglich sein, muss die CH den Flughafen Kloten verschieben - oder gar schliessen. Antworten
im Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt von 1944 ist das überfliegen ausschliesslich erlaubt. Zitat: Aus dem Kapitel:"Die Vereinbarung über den Transit internationaler Luftverkehrslinien" - "Das Recht auf den Überflug über das Gebiet eines fremden Staates, ohne in diesem Staat zu landen." Diese Beschränkung ist ein Verstoss gegen diese Bestimmung.
Im Artikel geht es um die Anflugeinschränkungen über deutschem Gebiet für den Flughafen Zürich. In diesem Zusammenhang sind die Bilder zum Artikel irreführend. Über deutschem Gebiet fliegen die Maschinen nicht im Tiefflug, sondern auf zirka 800 Metern über Grund. Das Problem der Anflüge über deutschem Gebiet ist eher ein gesehenes, denn gehörtes Problem. Antworten
Mal eine Frage! Was wäre, wenn der Flughafen Friedrichshafen ausgebaut und die meisten Anflüge über St. Gallen, Romanshorn stattfinden und die Warteschleifen ausschließlich über Schweizer Gebiet eingerichtet würden, nur weil wir die deutschen Bewohner am Bodensee nicht stören wollen? Schweizer benützen diesen Flughafen auch. Es wäre wohl ein lauter Aufschrei der Empörung aus der Schweiz zu hören. Antworten
@Eder, was in Deutschland mit Deutschen Flughäfen geschieht, ist Deutsche Innenpolitik. Das die Schweiz nicht gleiches Recht bekommt, ist doch wohl selbstverständlich. Ihr wollt doch ein souveränes Land bleiben, also werdet Ihr auch als ein solches behandelt. Ich finde es richtig, das man dem Schweizer Gejammer nicht nachgibt, besonders nach der Frechheit von Frau Rickli.
@Kreidel. Niemand hat gesagt, dass das Urteil für ZRH gravierende Auswirkungen hat. Natürlich hat es das für Frankfurt. Aber dies soll ausnahmsweise Zürich nicht stören. Und natürlich ist das eine Forderung, welche notfalls wieder per DVO durchgesetzt wird. Das ist sogar eher eine Drohung. Eine Erlaubnis wird nie mittels einer Verordnung durchgesetzt... Das ist schon ein Unterschied!
Aha Frau Hanson, ist uns auch nicht allen recht eine Stunde weniger, ergibt weniger Flexibilität, weniger Flüge, weniger Arbeitsplätze -> auch für die Deutschen die in ZRH arbeiten oder für die Swiss fliegen. Zudem werden dann Flüge irgendwo reingequetscht was wiederum auf die Sicherheit einen Einfluss hat. Neh, da habe ich gerne den Fluglärm, die Strasse und die Bahn stört mich viel mehr!
Frau Eder, eine Stunde Unterschied, aber wenigstens nicht die ganze Nacht - das muss doch allen Lärmbelästigten, auch den Schweizern, Recht sein.
@Eder: Nicht ganz: ZRH ist zwar ein großer Flughafen, aber er hat nichtmal halb so viele Flugbewegungen wie FRA, die Einschränkungen durch das Leipziger Urteil wiegen für FRA also wesentlich schwerer. Und nochmals: DE fordert nicht einfach, sondern erlaubt weniger - wieviel weniger, hängt ganz von der Einsicht der CH ab, daß sie allein mit ihrem Hub klarzukommen hat. So wie FRA mit d. neuen Urteil
Ebenfalls Irrtum Frau Hanson: Meyer hat schon recht und sie schreiben es ja selbst. Die Zeiten die in Leipzig vorgegeben wurden sind ja länger als diejenigen in Zürich (23-6), zudem besteht ja schon die einseitige Verordnung für Zürich mit den Einschränkungen, da hat Meyer also schon recht. Und betr. 70'000 Anflügen: Zuerst 80' dann 70' und in 5 Jahren wohl 50' usw. Immer fordern, nie geben!
Und eigenartig! Sie haben beide nicht wirklich zu meinem Vorschlag mit Friedrichshafen Stellung genommen. Sehr wahrscheinlich passt das nicht in ihre Vorstellungen, was Deutschland von der Schweiz zu akzeptieren hat. Wir leiden hier öfter unter Flugzeuglärm und zwei Maschinen, unter der Aufsicht der Schweizer Flugkontrolle, sind ja bereits in der Nähe von uns (Überlingen) zusammengestoßen.
Irrtum, Herren Meyer und Raumer! das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat Anfang April d.J. ein Nachtflugverbot (23 - 5 Uhr) für Frankfurt verhängt. Daran werden sich auch andere Flughäfen in anderen Bundesländern halten müssen, und auch die Schweiz, wenn sie über deutsches Hoheitsgebiet fliegen möchte. 70.000 Anflüge wurden von Deutschland ja bereits genehmigt. Warum wollen Sie also noch mehr?
@Ulrich Raumer, sie sprechen mir aus dem Herzen. Hier setzt die deutsche Regierung grosszügigere Standards oder tut sich jahrelang schwer damit Entscheidungen zu treffen. Oder es werden Messinstrumente eingesetzt die in causa Zürich nicht zum Einsatz gelangen (Schiefertafel-Regel mit Strichen, sprich geszählten Anflügen...) in Frankurt jedoch schon. Das hat nur mit Politik und nix mit Lärm zu tun.
Und ich dachte, wir Schweizer seien engstirnig!
Wenn sich die Deutsche Regierung nur auch so für die Anwohner der eigenen Flughäfen einsetzen würden, gäbe es in DE mindestens 50% weniger Flugbewegungen.
Die Schweiz tut gerade alles, um einvernehmliche Lösungen mit dem nördlichen Nachbarn auszuschließen. Die erfolglosen Dauerprozesse gegen die Anflüge verhärten die deutsche Haltung massiv und Frau Rickli mit Ihrer Lautschlägerei lässt nichts aus, damit die Opposition in Berlin das Steuerabkommen via Bundesrat bodigt.
Wer schadet hier eigentlich wem?
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Jedem steht es frei, ein Gericht anzurufen. Keiner hat die Schweiz dazu gezwungen.
Die Verhandlungen hätte auch ohne Weiterziehen des Verfahrens weiter geführt werden können.
Wer Streit haben will, wird ein Urteil bekommen.
Sie sind falsch informiert, Herr Thürer - die Schweiz hat im Hinblick auf die derzeitigen Verhandlungen die Aussetzung des Gerichtsverfahrens beantragt. Deutschland hat in dem Fall auf die Weiterführung des Prozesses beharrt. Und Deutschland ignoriert die von Merkel-Couchepin veranlasste objektive Lärmstudie, weil deren Resultate mehr als deutlich waren und das nicht im Sinne von Waldshut + Co.
Was Sie so "kuschen" nennen!
Aber nein, wer hat sich denn an keine Abmachungen betreffs Nordanfluege gehalten?
Wer hat den Vertrag den Ihr Herr Leuthard und Herr Klimt 2002 mühsam ausgehandelt haben nicht ratifiziert?
Sie haben sich getäuscht und bekommen jetzt die Rechnung!
Frau Overath,
die SBB führen gewaltige Güterzüge von Rotterdamm nach Mailand. Das geht das ganze Rheintal runter. Da könnte dann die entsprechende deutsche Reaktion erfolgen.
Im übrigen führt die DB den größten Teil ihrer Gütertransporte via München-Salzburg nach Österreich. Das ist auch die Zulaufstrecke für den zukünftigen Brennertunnel.
Aber Frau Overath, das sind 2 völlig verschiedene Thematiken. Und ob es sinnvoll ist ein Nachtfahrverbot zu verhängen, hat mit dem Fluglärm nichts zu tun. Wissen sie, Diskussionen auf der Basis: 'Der andere hat ja auch...' sind eher unproduktiv und erinnern mich eher an: 'ich habe immer recht, weil...' - und das beziehe ich übrigens auf BEIDE Seiten ;-)
@Thürer: Die DB führt ihre Güterzüge über schweizerisches Gebiet am Bodensee in der Nacht und am Sonntag. Ergibt Lärmemissionen, Erschütterungen und Schmutz, mehr als der Fluglärm stört. Hier gilt es die Retourkutsche anzusetzen, falls nicht mehr Flüge bewilligt werden. Man verhandelt, dass ist richtig, man gibt aber nicht immer nach.
So wie der Fall liegt, will doch die Schweiz was von den Deutschen. Wie soll da ein "strengeres Auftreten" Vorteile bringen?
Lösungen erzielt man durch Verhandlungen nicht vor Gerichten. Damit provoziert man eine weitere Verhärtung in allen offenen billateralen Fragen - vorneweg der Steuereit. Die Opposition in Berlin wartet doch nur darauf, hier im beginnenden Wahlkampf Getöse zu veranstalten.
Wenn Zürich zukunftsfähig bleiben soll, dann muss mit einem grossen Wurf wie in München oder BBI geplant und gebaut werden. BBI ist der neue Flughafen von Berlin mit einer jährlichen Anfangskapazität von 27Mio. Passagieren und geht am 3.6.12 in Betrieb. Antworten
Herr Schippers, solche Ideen lassen sich weder in Kloten noch sonstwo in der kleinen Schweiz realisieren. Es wäre angesichts der Hubs rund um die Schweiz auch völlig unsinnig. Ich denke, dass der Grössenwahn des hiesigen Flughafens und der Politik rund um diesen schon genügend aufgebläht ist. Alles hat seine Grenzen, auch Wachstumsträume.
Da haben wir keine Chance, daher ist dies verschwendete Zeit. Der EU-Gerichtshof wird sich nie - ob EU-Mitglied oder nicht - zu Gunsten der Schweiz entscheiden. Was erschwerend für die CH ist, ist die damalige Ablehnung des Staatsvertrages. Antworten
Das ist so, weil Swiss eine Tochter der Deutschen Lufthansa ist.
Bitte schicken Sie in dem Zusammenhang auch alle mit viel Bargeld in der Tasche gleich wieder zurück!
Und vergessen Sie nicht in den Spitälern bescheid zu sagen, dass sich ein paar OP-Termine verschieben.
Wer schaden mit solchen Vorschlägen eigentlich wem?
@Weber: Diese Zeit ist vorbei, verhält sich D jedoch so und misst immer mit versch.Ellen und will nur immer überalll (siehe Steuerstreit) den Fünfer, das Weggli und das Schoggistengeli. Falls man nicht bekommt was man wil,l beginnt man zu drohen! Kein Wunder kommen südli. des Rheins immer solche Gedanken auf. Damit dies nicht geschieht muss nördl. des Rheins etwas dagegen getan werden!!!
Urs Jungo In Ordnung, dann macht die EU ihre Grenzen zur Schweiz dicht. Kein Schiff mehr nach Basel. Kein Flugzeug mehr über EU Gebiet. Das Mittelalter ist vorbei. Also, erst mal nachdenken liebe Schweizer Mitbürger. Übrigens die Nazi Zeit ist auch Vergangenheit.
Aus genau dem Grund bohren die Deutschen gerade mit Österreichern und Italienern am Brenner einen neuen Tunnel.
Konkurenz belebt das Geschäft und die NEAT-Milliarden wären dann nur noch die Hälfte wert.
Wer schadet mit solchen Vorschlägen eigentlich wem?
@Martin Kallman. Vielleicht sollte man der Lufthansa nur erlauben in Kloten zu landen wenn es fuer andere Fluggesellschaften nicht gestatted ist. Dann machen sich die Deutschen selbt Laerm.
Herr Kallmann, Sie haben ja schon ein eigenartiges Rechtsverständnis. Deutschland ist ein eigenständiger Bund von Ländern, keine Provinz der Schweiz, in die Sie alles abschieben, was Ihnen in der Schweiz nicht gefällt. Über manche der Beiträge hier kann man nur den Kopf schütteln. Aber wenn sie höflich fragen anstatt zu drohen, kann man sicher zu einem Einverständnis kommen.
Wer weiß - man könnte den Streit ja durch alle Instanzen jagen.
Eins wäre aber sicher - die 3.Startbahn in München käme noch schneller und die Aerports in Memmingen, Friedrichshafen und Augsburg würden noch attraktiver - auch für Schweizer.
Beisse nie die Hand welche dich füttert..;-)! Der Europäische Gerichtshof wird heute praktisch zu 100 % von seinen EU Mitglieder finanziert - wie soll ein solches Gericht jemals gerecht + neutral urteilen können? Mein Vertrauen in den EuGH ist jedenfalls auf den absoluten Nullpunkt gesunken! Antworten
Sie haben ja eine unglaubliche Einstellung zum Europäischen Gerichtshof. Wenn das Ihre Meinung von einer unabhängigen Gerichtsbarkeit ist, ist Ihnen wirklich nicht zu raten und zu helfen. Ein bischen mehr Vertrauen zur Justiz könnte nicht schaden.
@Nüssli: Das mit dem Hauptimporteur kommt daher, dass 60 % der CH Deutschschweiz ist und ist traditionell gewachsen. Welsche Betriebe bevorzugen oft französische Produkte, es wäre also durchaus auch möglich Frankreich in diese Position zu hieven, was mich pers. nicht stören würde, da ich die franz. Lebensmittel zBsp als hochwertiger betrachte (siehe Auswahl Activia...)
Meier erhält von Meyer Unterstützung. Er hat schon Recht. In besagtem Fall sind Richter aus EU Staaten Mandatsträger. Egal wie sie entscheiden, sie bleiben Richter in ihren Ländern, werden aber verm. nicht mehr berücksichtigt. Dies ist beim CAS ebenso. Amtl. Richter hier in der CH bleiben angestellt, auch wenn sie gegen den Staat entscheiden. Das ist eben nicht dasselbe.
Die antieuropäischen Unkenrufer sind ja schon auf wahrlich lächerlichem Niveau angekommen. Wie denn, Herr Meier, wollen Sie über Vertrauen / Nichtvertrauen bzgl. EuGH entscheiden, wenn dieser noch gar nicht entschieden hat?
Und wie ist das denn, wenn DE nun Recht bekommt? Ist das Gericht dann korrupt, oder war die Verordnung vielleicht doch nicht illegal? Wieviele Fakten dazu kennen Sie denn?
Sehr geehrter Herr Meier,
Sie haben ja eine tolle Meinung über die Gerichtbarkeit im Ausland. Es soll auch ausländische Gerichte geben die neutral entscheiden. Entscheiden schweizerische Gerichte immer pro Helvetia ? Das wäre ja ein regelrechtes Armutszeugnis. Dann müssten ja alle Gerichte der Welt immer pro Staat entscheiden, denn von dem werden sie fast immer bezahlt.
Alle Richter in der Schweiz werden vom Staat entlöhnt und trotzdem gewinnt der nicht immer vor Gericht. Ihre Schlussfolgerung tönt logisch, aber ausser in Bananenrepubliken sind die Richter unabhängig. Keine Ahnung, was Sie da für Verschwörungstheorien ausbrüten.
Und was machen Sie wenn Sie sich in der Schweiz z.B. gegen einen amtlichen Bescheid vor Gericht zu Wehr setzen wollen? Die Schweizer Gerichte werden ja auch vom Schweizer Staat bezahlt, oder?
@Andreas Meier: Absolut meine Meinung. Das ist dasselbe wie das CAS in Lausanne. Schon jemals einen Sportler gesehen der Recht erhalten hat? Wieso soll ein Gericht, das hauptsächlich durch eine der beiden Parteien finanziert wird, neutral beurteilen können. So geht es auch hier. Eine solche Auseinandersetzung müsste meines Erachtens durch Gerichte ausserhalb des Kontinents beurteilt werden.
Beisse nie die Hand welche dich füttert..;-)! ???
Das machen die Schweizer ja die ganze Zeit, immer über die Deutschen motzen und hetzten. Und wer ist der Hauptimpoteur der Schweizer Exportwaren???
Nach dieser Logik müsste also jedes Gericht zugunsten denjenigen entscheiden, der mehr Steuern bezahlt, weil diese Hand ihn besser füttert?
Das Bild des Artikels kann nicht im Schwarzwald entstanden sein... Das Flugzeug befindet sich weniger als 1000 m von der Pistenschwelle entfernt. Ist est richtig Schwarwalder Boden, dann geht es um den Flugplatz Stuttgart und nicht Zürich. Antworten
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