Schweiz
Diskussion
Die Schweiz, bald das letzte Raserparadies?
Autofahrer, die im Ausland gegen Regeln verstossen, sollen dank einer neuen EU-Datenbank nicht mehr ungeschoren davonkommen. Die Schweiz kann davon nicht profitieren. Sie muss Umwege gehen. Mehr...
Von Martin Sturzenegger.
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47 Kommentare
In D gibt es kein generelles Tempolimit auf Autobahnen - also haben Raser eine andere Bedeutung als
in CH. Ich geniesse 200 km/h - wo erlaubt und angepasst - als demokratische Freiheit, die es hier nicht
gibt. Warum sollten in D oder EU Menschen wegen Vergehens in Ch verfolgt werden, wenn CH z.B.
bei "Steuerhinterziehung" Rechtshilfe verweigert? Steuerhinterziehung gibt es hier nicht.
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Man stelle sich vor, pro Jahr würden 35'000 Menschen im EU Raum ermordet! Das Geschrei von Rechts wäre gewaltig! Geht es um Raserei wird versucht das Problem klein zu reden, zu verharmlosen! Das übliche Geschwafel von Überwachungsstaat usw. Die "normale" Kriminaltität wird auch Europaweit gemeinsam mit Datenbanken bekämpft, das muss auch für Kriminelle, die als Tatwaffe ein Auto benützen, gelten! Antworten
@ Meier: Wollen Sie jetzt Mord mit Tempoüberschreitung gleichsetzen? Kennen Sie den Begriff Verhältnisblödsinn?
"Ab sofort sollen ausländische Wagenhalter unbürokratisch und schnell ermittelt und bestraft werden können." Na toll, wer hat Lust darauf in einer EU-Datenbank zu sein? Zum Glück "profitieren" wir nicht davon. Vermutlich braucht es für den Betrieb der Datenbank ein riesiges Minesterium in Brüssel mit tausenden von hochbezahlten Beamten und alljährlich stattfindenden Konferenzen in 5-Sterne Hotels. Antworten
Es gibt auch ohne dem EU-Schnüffel und Überwachungssystem beizutreten durchaus Mittel angemessene Strafen auszusprechen. Fahrzeuge können konfisziert werden, horrende Bussen können ausgesprochen werden. Ausländische Fahrer können zu einer Versicherung gezwungen werden die derartige Risiken abdeckt. Die Versicherungsprämie würde sich dann automatisch nach dem "Bekanntheitsgrad" des Fahrers richten Antworten
Der Tagi beweisst wieder einmal mehr seine EU - Turbo Qualitäten. Die SVP wird schlecht gemacht wo immer möglich, man kritisiert die Grenzkontrollen in Dänemark und jetzt versucht Herr Sturzenegger den Lesern ein EU-Zückerli hinzuhalten in Sachen Busenregelung in der EU. Lieber Tagi, mit einem EU Beitritt habt ihr nicht mehr Leser - ihr könnt also einen Gang zurückschalten. Antworten
HAHA, der Artikel ist doch lächerlich!! Und jetzt? Soll ich für einen EU-Beitritt stimmen? Oder diese lächerliche Sache mit den Grenzkontrollen in Dänemark? Denkt der TA wirklich, dieser möchtegern VIP-Status beim überqueren der Grenze seis Wert, dass jeder kriminelle Einreisen kann wie er will?? An alle Anti-Raser-Links-mit-110-fahren-Miliz-Polizisten-Luschen: 300km/h?-->legal in GOOD GERMANY!! Antworten
Ja, mal wieder 200 Millionen verlochen, um 10 Raser zu erwischen. Da muss die Schweiz natuerlich unbedingt mitmachen. Wir sind schliesslich Weltmeister im Geld verlochen mittels ausgekluegelten Computerprogrammen die dann nicht funktionieren . Es kann ja nicht sein, dass die EU da allein vorausschreitet. Antworten
Wenn ich hinter Basel auf der A5 den Zoll passiert habe geht die Raserei der Schweizer Autolenker los. Da können sie endlich mal ihre Boliden ausfahren. Bis dann einige Kilometer weiter die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt ist. Da könnte die deutsche Polizei so richtig abkassieren, ich habe aber in 12 Jahren gerade einmal 3 Radarkontrollen gesehen. Antworten
Ich kenne kein Land auf der Welt, dass so strenge Verkehrsregeln bei Geschwindigkeitsüberschreitungen hat (und keines mit so schlechten und langsamen Autofahrern). Ich habe auch noch nie davon gehört, dass jemand die Schweiz im Zusammenhang mit schnell fahren positiv erwähnt hat. Und das sage ich als Nicht-Autobesitzer, also was soll der Quatsch?! Antworten
@Frutiger:Die schlechten langsamen sind auch ein Problem, da oft sehr unsicher oder unkonzentriert. Die Berichterstattung und dadurch die öffentl. Wahrnehmung sind in CH so einseitig auf die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit fixiert ("Raser-Hysterie"), dass vielen Leuten nicht bewusst ist, dass man sich auch ohne zu schnelles Fahren extrem gefährlich verhalten und Unfälle verursachen kann.
Die schlechten langsamen sind eigentlich kein Problem. Die schlechten schnellen sind hingegen gefährlich. Leider sind die zweiten in massiver Überzahl. Die schlechtesten Autofahrer sind übrigens die, die sich selber überschätzen, nicht die ängstlich-vorsichtigen - die sind höchstens ärgerlich.
Eine solche Datenbank wäre auch ohne das Konstrukt EU möglich. Eucaris darf nicht zum Druckmittel betreffend Beitritt zur EU werden. Es ist auch nicht nötig. Wenn die Schweiz endlich ihre Gesetze bezüglich Rasen/Wettrennen auf CH-Strasse anpassen würde könnten auch wir das Problem lösen. Die Länder GB, Irland und Dänemark dürften in die gleiche Richtung denken. [Textende] Antworten
Die Schweiz ein Raserparadies ???? Ein Einbrecher und Ganster Paradies würde wohl eher zutreffen.... Automobilist fährt zu schnell... wird gnadenlos bestraft, schon beim 1. MAL kein Pardon... Einbrecher wird geschnappt auf den Posten mitgenommen, Personalien aufgenommen und dann wieder laufen gelassen.... Antworten
Na, wenn Velofahrer für wenigstens 10 % der Verletzten und Toten verantwortlich sind, dann können wir beginnen, über die "pösen" Velofahrer zu reden. Bis dann ist es völlig richtig, sich auf die wahren Schädlinge zu konzentrieren. Und das ist nun mal der motorisierte, primär vierrädrige Verkehr.
@Paul Auer: Zuerst müsste man eine Tachopflicht und eine gut lesbare Velonummer einführen. Beides wird vermutlich nie kommen da Velofahrer grün, "ich kenne keine Gesetze und kann machen was ich will" unterwegs sind. Übrigens können sie dann auch noch die verkratze rechte Seite von ihrem Auto selber bezahlen, da sie ja keine Nummer sehen die sie sich aufschreiben können.
Gena, und Velorowdys missachten jegliche Vorschriften und alles schaut zu. Es wäre Zeit, endlich einmal durchzugreifen; nicht nur bei den Autos.
Herr Brüger hat recht damit,dass die Schweizer im Ausland sehr viel Mühe haben im Verkehr. Lustig wie sich die Leute aufregen an Sachen die sie gar nicht beterffen.So lange ich nicht unnötig bremmsen muss oder ein Ausweichmanöver fahren muss, ist es doch egal. Wenn ich durch Zürich fahre muss ich auf den Tacho achten anstatt auf die Strasse, ich denke das ist viel gefährlicher..never ending story Antworten
In Zürich werden Sie auf den meisten Strassen Mühe haben, überhaupt 50 km/h zu fahren - zu viel Verkehr. Im übrigen sind Sie meiner Meinung nach nicht fahrtauglich, wenn Sie nicht souverän und gleichzeitig in der Lage sind, sowohl auf den Verkehr aufzupassen und 50 km/h nicht zu überschreiten - bitte Fahrausweis abgeben.
Schlechter Artikel. Der Titel ist abwegig. Wenn ich (hypothetisch) von Zürich nach Waldshut ausserorts 120Km/h fahre kostet das in D 35 Euro. 40 Meter Luftlinie entfernt, auf der Schweizer Seite gefahren, komme ich vor den Richter, erhalte ein Fahrverbot und bezahle mindestens einen vierstelligen Betrag. Ein Raserparadies ist die Schweiz bestimmt nicht. Antworten
Herr Steiger, Sie sollten aber beachten, dass ausserorts in Deutschland Tempo 100 gilt, während bei uns die Gemeinschaft der Ängstlichen per Volksabstimmung Tempo 80 durchgesetzt hat. Die 120 auf Autobahnen (auch von damals, leider) sind ebenfalls nicht gerade das Schlauste, denn dank dieser Limite fahren einem Leute mit Sehschwäche bis auf 1 Meter heran, wenn man mit Tacho 130 Lastwagen überholt.
ähem...es geht nicht um Sie als Schweizer der hier zu schnell fährt, der kommt schon zur Kasse. Es geht hier um den Ausländer, der in der Schweiz zu schnell fährt. Der kommt nämlich NICHT gleich zur Kasse wie sie es kommen. Wie immer, die SChweizer ziehen den Kürzeren.
Wo kann man in der CH rasen? Wohl kaum auf der (sicheren) Autobahn, wo sich LKW Elefantenrennen liefern, wo Linksfahrspurbesetzer mit 110 km/k zum Überholmanöver ansetzten und verharren, wo der typische 40 bis 50 jährige sture, männliche "ich habe recht" Fahrzeuglenker das Reissverschlussprinzip immer noch nicht begriffen hat... Antworten
Seit ich 40 bin, schiebe ich das doch lieber auf die 60 bis 70jährigen
Lächerlicher Artikel....
Während die meisten Autobahnbenützer in der Schweiz sich rasenden 10km/h durch die täglichen Staus bewegen, kritisiert man das Abseitsstehen in der Schweiz.
Dabei: Die Schweiz "verspricht" Gefängnis bei übertrieben schneller Fahrt. Und das schreckt etwas mehr ab, als wenn die lächerlich geringen Bussen Deutschlands auch in Portugal eingetrieben werden können.
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Wieder ein Grund um schnellstmöglich der EU beizutretten;-)
Recht so, Sie können doch nicht wie ein Wahnsinniger durch Zürich blochen!
@Marcel Zürcher: Und sie glauben wirklich ich bin noch stolz darauf?
"Mit uns Deutschen haben die wohl schon einen Deal." Herr Schloch, nur zur Weitergabe der Daten, nicht aber für das Eintreiben von Geld (zumindest im Verwarnungsfalle). Wenn Sie bei 34 km/h statt 30 also gezahlt haben, sind Sie selber schuld. Wenn Sie aber nicht zahlen, so tragen Sie für Ihre nächsten Besuche ein Restrisiko, denn die Verjährungsfristen für Kleinzeugs sind in der Schweiz ultralang.
@Herr Müller,lächerlich, zu Mal man Teil des Pitbulls ist....
Wenn Sie den Artikel lesen wollen, entdecken Sie, dass es diesen "Deal" tatsächlich gibt. Ist das Rätsel so gelöst, Herr Schloch?
Ansonsten verhält es sich aber eher umgekehrt, als es der Artikel erscheinen lassen will. Wenn einer rasen will, ist er z.B. in FR oder PL besser aufgehoben. 50km/h zu schnell kosten dort wohl max. ein paar hundert Euro, während man hier richtig "drankommt"..
So ist es. Wenn ums Geld geht dann wird der Eidgenosse zum Pitbull.
Wenn Sie sich ans Gesetz halten, haben Sie ja nichts zu befürchten, auch keine Sippenhaft. Aber irgendwie gilt dieser sonst oft und gerne zitierte Satz offenbar auf der Strasse nicht.
@rothenbühler: Exzesse gibts überall auf der Welt. Aber wegen solchen Ausreissern bzw. Idioten gleich die Allgemeinheit quasi in Sippenhaft zu nehmen und die Allgemeinheit als "Raserparadies" zu qualifizieren ist einfach nur dumm ...
Und trotzdem haben wir hier sowohl Exzesse wie auch den alltäglichen Schnellfahrer-SMS-Schreiber-Falschparkierer-Rechtsüberholer. Beide gehören weg von den Strassen. Was leider nur mit noch mehr Kontrollen möglich wäre. Aber da wehren sich...? Ja, wer wehrt sich dagegen?
Vor allem bei der Höhe der Bussen für Verkehrsdelikte in der Schweiz glaube ich kaum dass das zum Rasen animiert.
Kann H.Zumstein nur zustimmen, was für ein Unsinn. Die CH ist so ziemlich das Gegenteil eines "Raserparadieses". Sie ist vielmehr die Hochburg der ängstlichen, langsamen Autofahrer, verursacht durch viele Kontrollen, im Vergleich zum Ausland rigorose Strafen und einer stetigen Verteufelung durch Politik, Medien und Öffentlichkeit. Nicht umsonst haben viele Schweizer Mühe beim Fahren im Ausland.
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