Schweiz
Diskussion
«Die FDP ist hauptverantwortlich für den Schlendrian»
Die vom Erfolg verwöhnten Grünliberalen haben bei der Zweitwohnungsinitiative eine Niederlage einstecken müssen. GLP-Chef Martin Bäumle meint im Interview, man habe ihm den Lead bei der Nein-Kampagne aufgezwungen. Mehr...
Interview: Hubert Mooser.
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44 Kommentare
Endlich etwas in der Hand!!! Die Grünliberalen und Martin Bäumle sind also die einzigen unglaubwürdigen, nur weil sie weder ganz links noch rechts stehen? Seehhr interessant! Die GLP mit der SVP zu vergleichen, finde ich eine Frechheit und verzweifelte Alibiübung. Antworten
O je Herre Bäumle, jetzt reden auch Sie schon von einer Basis innerhalb der Partei. Wo es eine Basis gibt, wird es ja auch eine Führungsspitze geben, die eigentlich alles besser weiss aber nicht immer alles unter Kontrolle hat... Das ging aber schnell mit der Anpassung an bundesbernische Gepflogenheiten. Tut mir leid. Sie sind schon bereit für den Abfallsack. Antworten
Glaubürdige Position der GLP, meint Bäumle? Lachhaft, wenn ganze glp-Kantonalsektionen die Gegenposition vertreten. Und unverschämt und schwach, Ausreden zu bringen und auf andere zu zeigen. Die glp hätte die Kampagnenleitung frühzeitig abgegeben sollen, weil sie als urban geprägtes Polit-Chamäloen die Interessen der Tourismusregionen doch gar nicht glaubhaft vertreten kann. Antworten
Herr Bäumle ist mit seiner GLP auf dem Weg grössenwahnsinnig zu werden - seine Wahlerfolge kann er kaum verdauen und sobald es darum geht Sachpolitik zu machen, kommt der grosse Versager an den Tag - solche Windfahnen ohne ein konkretes Programm sind nur für Schönwetterpolitik stark - wenn es darum geht, mit Tatsachen aufzutrümpfen sind sie am Ende und versagen kläglich - GLP-Wähler merkt ihr was Antworten
Herr Bäumle, wenn die Windfahnen flattern im Wind, da ist die GLP sicherlich nicht fern. Ist doch die GLP eine mit Lindengrün verpackte bürgerliche Partei, die davon profitiert, dass sie bisher noch kein Profil gezeigt hat. Alle denken, das ist endlich die grosse Alternative zur FDP und zur Grünen Partei. Komisch wirklich! Antworten
So ein Feigling dieser Bäumle! Als erste Reaktion von diesem super Wischi-Waschi Parteipräsidenten die Schuld mal weiterschieben. Wusste ich doch, dass diese Partei nicht das Format hat eine "Lead-Funktion" auszuüben. Dieser Bäumle ist mitverantwortlich für das Desaster, dass nun die Bergkantone zu tragen haben. Das haben wir nun davon von dieser sogenannten Mitte! GLP/CVP alles nur Blender. Antworten
Wieso "mitverantwortlich für das Desaster" ???? Die GLP hat die NEIN- ausgegeben, sie war also GEGEN die Initiative.
@Aim Eschtuer
Gefundenes Fressen für die Gegner? Kaum. Ein Gegner dieses Windfähnchens könnte man ja nur sein, wenn man auch nur ansatzweise wüsste, wofür diese SV(GL)P steht? Bitte nachschlagen im nicht vorhandenen Parteiprogramm.
Von einer GLP erwarte ich, dass sie sich für den Naturschutz einsetzt und nicht auch noch dabei ist,alles zu verbetonieren. Die GLP ist genauso eine Windfahne-Partei wie alle andern auch. Ich habe einfach mein Bauchgefühl eingeschaltet und dies sagte: JA! Ja zur Natur und Ja zu unserer Heimat,die für alle da ist nicht nur für die Ausbeuter! Danke an F. WEBER!
Oesterreich lässt grüssen. Gescheiter
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Sobald der Wind von verschiedenen Seiten bläst haben die Parteien mit ihrem Programm für Windfahnen und Rosinenpicker ein Idenditätsproblem. Klar ist nur etwas geworden - Die Partei ist genauso überflüssig wie die neunmalklugen Äusserungen ihres Vorsitzenden. Antworten
Die "Anderen" sind also schuld. Das kennen wir doch schon von einer anderen Partei. Vielleicht sollte Herr Bäumle mal einen Besuch in Herrliberg machen, da sind auch immer die Anderen schuld, wenns bei den Abstimmungen schief läuft. Antworten
Bäumle ist ohne Konzept und Programm gewählt worden, hat nichts entwickelt und stänkert meistens nur gegen andere Meinungen. Immer nur professorale Besserwisserei, das ist noch lange kein Programm. So gehts halt auf Dauer nicht gut in der Politik. Aber er hat noch viel Zeit (über drei Jahre) dazuzulernen! Antworten
Ganz schwach von den Grünliberalen und deren Präsident! Er hätte es ja ablehnen können - oder braucht er ein Kindermädchen? Wenn's gereicht hätte, wäre er als großer Sieger aufgetreten. "Verantwortung übernehmen" sieht anders aus. Antworten
sagen wir es doch so: bäumle hat auf das falsche pferd gesetzt. bin gespannt, wie lange er sich in wichtigen fragen der ch-politik auch in zukunft durchmogeln kann. irgendwann muss auch eine neue partei farbe bekennen, und ob die glp wirklich die sportliche souplesse hat, um permanent den spagat zu machen, wie es ihr label vorgibt, da hab ich zumindest grössere zweifel Antworten
Die GLP hat mit ihrer Nein-Parole viele enttäuscht und die Schuld jetzt der FDP in die Schuhe zu schieben ist müssig. Wenn Bäumle FDP-Schlendrian in der Raumplanung ausmacht, warum hat er die Nein-Parole ausgegeben ? Die GLP muss sich fragen lassen wie grün die Partei ist. Antworten
Herr Bäumle scheint zu träumen: Wie geschlossen trat denn die GLP an? Wie viele kantonale Sektionen haben sich für diese anti-liberale Initiative eingesetzt? Was hat man denn von der GLP während des Abstimmungskampfs gehört? Es ist halt schon so, mit ein paar Wechselwählern aus dem grünroten Lager kann man keinen Abstimmungskampf führen gegen eine Initiative, welche sich gegen die Freiheit richtet Antworten
Es ist ja so einfach, die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben. Tatsache ist, dass die Komitees unter den bürgerlichen Parteien rotieren, Tatsache ist auch, dass die GLP sich bislang immer vornehm zurückgehalten hat. Schliesslich ist es auch Tatsache, dass die GLP den Lead in der Kampagne hatte und die Abstimmung verloren ging. Antworten
Was soll das Geschimpfe der Leser über Bäumle? Er hat ja recht -- es war und ist die FDP, die jegliche strengere Fassung des Raumplanungsgesetzes torpediert. Die GPL ist hier glaubhaft, das kann man drehen oder wenden, wie man will. Antworten
@Landolt: ich bin ja sehr überraschat, dass ausgerechnet die FDP mit einem Wähleranteil von unter 20% schuld daran sein sollte, dass die GLP mit der Kampagnenführung überfordert war und nur halbherzig antrat. Im Übrigen waren ja einige GLP-Kantonalsektionen für die Initiative - aber das blendet Bäumle geschickt aus...
Die GLP ist gar keine Partei. Sie ist bloss eine Projektionsfläche für all jene, die glauben, ihre eigene Meinung (mal ein bisschen grün, dann ein bisschen liberal, konservativ und dann wider sozial) sei das beste, weil ausgewogenste Programm. Eigentlich wählt der GLP-Wähler abwechselnd die Grünen, die FDP, die SP und CVP. Parteilos sein ist ehrlicher! Antworten
Bäumle vom Volk und Grunder vom Verwaltungsgericht abgewatscht - willkommen in der Wirklichkeit! Dass die SVP langsam aber sicher schlapp macht, heisst noch lange nicht, dass den Newcomern alles in den Schoss fällt. Oder anders gesagt: Aus ihnen kann einmal etwas werden. Sie sind nämlich noch nichts. Antworten
Den letzten Satz muss ich mir unbedingt merken... ein wahrer Renner :-)
Die erste grüne Abstimmung der Legislatur und die Grün?Liberalen sind dagegen... und nun wollen sie für eine "pragmatische" Umsetzung der angenommenen Initiative sorgen - was im Klartext ja nur heissen kann, diese nun nachträglich und hintendurch im Parlament so löcherig machen wie ein Emmentaler... Grün? Antworten
Wenn wir ehrlich sind, so hat er ja eigentlich nicht ganz unrecht. Ein angepasstes Raumplanungsgesetz könnte den grünen Aspekt tatsächlich besser umsetzen, als diese starre Initiative, die Angriffsflächen bietet... Schlupflöcher. Doch die Politiker bewegten ich so lange nicht bis es zu spät war. Da hat man lieber den Spatz in der Hand. Dass hier das Vertrauen verspielt war, wundert mich nicht.
Die sog. Grünliberalen sind eben im Zweifelsfall nicht grün sondern liberal, also fast freisinnig. Das hat sich bei dieser Initiative gezeigt. Man kann nicht den Fünfer (z.B. den Landschaftsschutz) und das Weggli haben (z.B. den unlimitierten Konsum). Die GLP versucht einen Denkspagat, der nicht funktioniert. Antworten
Hatte bis heute nicht wahrgenommen, dass die GrünGeschäftsinnigen den Lead der Kampagne gegen die Zweitwohnungsinitiative inne hatten. Deshalb bezweifle ich auch, dass - gemäss Bäumle - "gerade wegen der glaubwürdigen Position der GLP vom klaren Ja nur noch ein sehr knappes Ja übrig blieb." Antworten
man lese dieses interview und versteht warum der schweizer der politk nicht mehr glaubt. wie im kindegarten. und vorallem keine verantwortung übenehmen wollen und immer alles bagatellisieren. keiner dieser politker steht für die schweiz mehr ein und keiner sorgt sich ernsthaft um dieses land. liebe politker steht auf und ein für die schweiz und nicht für eure lobby! Antworten
Es braucht auch bei Abstimmungen Engagement und nicht nur bei Wahlen.Wenn man zu den Wahlsiegern gehört, muss man lernen, Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn es Herr Bäumle nicht genehm ist, verlorene Abstimmungen führen zu Kritik. Nur immer den etablierten Parteien und insbesondere der FDP die Schuld in die Schuhe zu schieben, reicht nicht. Antworten
So geschlossen war die GLP nicht dagegen. Ausgerechnet die GLP Graubünden hat die Ja Parole rausgegeben und diese aktiv proklamiert.
Die Umfragewerte zugunsten der Initiative sind zwar gegen Ende der Kampagne geschrumpft, haben aber immer eine Mehrheit angezeigt.
Man kann nicht so tun, als ob man dieses Resultat nicht hätte erwarten können.
Antworten
Bei der Buchpreisbindung haben primär die ngfreisinnigen gewonnen. Die GLP, von welcher namhafte Vertreter für die Preisbindung war hat auch in dieser Vorlage bewiesen, dass sie das Modewort liberal wohl mehr aus Marketingsgründen im Namen trägt.
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