Schweiz

Die CVP ziert sich

Aktualisiert am 17.08.2010 2 Kommentare

Die CVP hält sich für die Bundesratswahlen vom 22. September vorerst alle Optionen offen. Sie hat sie den Entscheid über eine eigene Bundesrats- Kandidatur vertagt.

Will mit allen Parteien Gespräche führen: CVP-Präsident Christophe Darbellay.

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Bild: Reuters

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Ob die Partei ins Rennen um einen der frei werdenden Sitze steigt, soll dann die gesamte Fraktion an ihrer Sitzung vom 3. und 4. September entscheiden. Bis dahin würden Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten geführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die Zeit will die Fraktionsspitze auch für Gespräche mit den anderen Parteien nutzen. Gemäss der Mitteilung geht es dabei unter anderem um inhaltliche Fragen und um bestehende Absprachen unter den anderen Bundesratsparteien.

Seit der Abwahl von Ruth Metzler im Dezember 2003 hat die CVP nur noch einen Sitz im Bundesrat. Bei der Ersatzwahl für Pascal Couchepin vor knapp einem Jahr hatte sie mit Fraktionschef Urs Schwaller erfolglos den zweiten FDP-Sitz angegriffen. (bru/sda)

Erstellt: 17.08.2010, 16:29 Uhr

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2 Kommentare

hans zumstein

18.08.2010, 08:39 Uhr
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Die CVP ist eben doch eine Windfahnen- und Opportunistenpartei: Ja nie klar Stellung nehmen, alles offen lassen damit später möglichst viele Optionen offen stehen. Je nach dem woher der Wind gerade weht, nimmt Darbellay "Stellung" und wenn opportun, lässt er ein paar Stunden später gleich ein Dementi vom Stapel. Funktioniert so CH Bundespolitik à la CVP?? Antworten


Markus F. Baumgartner

18.08.2010, 09:47 Uhr
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Das ist typisch für Christophe Darbellay, erst mal die Nase in den Wind, alsdann den Blick zum Windsack und dann den Weg des geringsten Wiederstandes. Das Prozedere hat er doch schon in der Sendung Arena bei Evelin Widmer-Schlumpf so gemacht. Antworten



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