Schweiz

«Der Mann erschoss sich direkt hinter mir»

Aktualisiert am 27.09.2011 3 Kommentare

Der Landschreiber Tino Jorio war im Kantonsparlament von Zug, als der Attentäter Friedrich Leibacher vierzehn Menschen tötete. Auch zehn Jahre später kann er den schrecklichen Tag nicht vergessen.

Hat noch immer grosse Ängste: Tino Jorio, Landschreiber von Zug. (Video: Keystone)

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Der Zuger Amoklauf in Bildern

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Ein Amokläufer dringt in den Zuger Kantonsrat, erschiesst vierzehn Menschen und richtet am Ende sich selbst. Die Schweiz steht unter Schock.

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Vierzehn Menschen hat Amokschütze Friedrich Leibacher im Kantonsratssaal von Zug erschossen. Zehn Jahre sind seit dem Tag mittlerweile vergangen. Doch beim Landschreiber Tino Jorio ist der Schrecken noch präsent, als habe er sich erst gestern ereignet. Minutenlang verharrte der Landschreiber damals in Deckung, während Leibacher im Parlament um sich schoss und sich schliesslich unmittelbar hinter Tino Jorio selber richtete.

In wenigen Tagen wird Jorio pensioniert. Dann, so hoffte er, endlich die Zeit zu finden, um das traumatische Erlebnis richtig zu verarbeiten.

(kpn)

Erstellt: 27.09.2011, 14:04 Uhr

3

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3 Kommentare

Michael Meienhofer

27.09.2011, 19:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Und immer noch haben tausende von Waffenbesitzer keinen Waffenschein. Wo sind da die Versprechen des Staates geblieben? Da zeigt sich doch, dass unserem Staat die Kontrolle aus den Händen geglitten ist. Schön wenn alle Militärwaffen im Zeughaus sind. Zukünftige Opfer werden dann nicht mehr mit Staatswaffen umgebracht - Sicherheit quo vadis ? Antworten


alessandro portmann

27.09.2011, 14:55 Uhr
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Die Tat ist grauenhaft und schrecklich.Ich frage mich aber wie es möglich war,dass ein einzelner wärend vielen Minuten so ungestört wild umherschiessen und morden kann und dies in einem grossen,bewachten Raum (Parlament).Keine einzige Person weit und breit mit einer Schusswaffe?Der Täter konnte seelenruhig mehrmals nachladen.Von den anwesenden Bewacher,Parlamentarier,keiner bewaffnet?? Antworten



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