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Der Gripen sagt tschüss
Aktualisiert am 12.10.2012 82 Kommentare
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Den Gripen E, den die Schweiz ab 2018 erhalten soll – wenn es nach dem Willen des Bundesrates geht –, gibt es noch gar nicht. Um der potenziellen Käuferin trotzdem einen Eindruck zu verschaffen, schickte der Flugzeughersteller Saab vorab einen zweisitzigen Demonstrationsjet Gripen F in die Schweiz.
Von seiner Basis auf dem Militärflugplatz Emmen aus absolvierte dieser mehrere Flüge. So war er am Donnerstag beim Fliegerschiessplatz Axalp-Ebenfluh zu sehen. Am Dienstag war er zudem der Sicherheitspolitischen Kommission vorgeführt worden. Vor seinem Rückflug wurde er schliesslich am Freitag den Medien präsentiert.
Schweizer Team begleitet die Entwicklung
Luftwaffe und Armasuisse versuchten die rund 80 Teilnehmer des Medientages noch einmal vom Gripen zu überzeugen. Jürg Weber, Projektoberleiter Gripen von Armasuisse, hob die Erfahrung und den Leistungsausweis von Flugzeugbauer Saab hervor. «Das sind keine Anfänger.»
Weber versuchte allfällige Zweifel an dem sich noch in der Entwicklung befindlichen Flieger zu zerstreuen. Wenn, nach dem politischen Prozess, der Beschaffungsvertrag abgeschlossen sei, werde ein Schweizer Team die Entwicklung des Gripen E und des neuen Radarsystems AESA begleiten und versuchen, allfällige Risiken abzubauen.
«Eine gute Wahl»
Oberst Fabio Antognini, Ressortprojektleiter der Luftwaffe, zeigte, wie die Schlagkraft durch den Gripen erhöht werden kann, sowohl in Friedens-, Spannungs- und Konfliktsituationen. Er ergänze darum die F/A-18 optimal. Auch wenn es derzeit nicht das leistungsfähigste Flugzeug sei, erfülle der Gripen die an ihn gestellten Aufgaben.
Sowohl Weber wie Antognini stehen mit ihrer Erfahrung für die Wahl des Gripen. Er habe schon mehrere Beschaffungen begleitet, so Weber. Der Gripen sei «eine gute Wahl». Antognini verwies auf seine 29 Jahre als Berufsmilitärpilot und meinte, er verstehe den Entscheid des Bundesrates.
Wenn dieser sich durchsetzt, erhält die Schweiz ab der zweiten Hälfte 2018 insgesamt 22 Stück des einsitzigen Gripen E. Der Kaufpreis beträgt 3,1 Milliarden Franken. Schon ab 2016 will die Schweiz ältere Gripen-Modelle mieten. (heb/sda)
Erstellt: 12.10.2012, 14:57 Uhr
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82 Kommentare
Ich vertraue der Evaluationsgruppe und dem starken Partner Schweden. Es macht Sinn, zusammen mit Schweden einen F-D-NATO unabhängigere und erst noch günstige Lösung zu haben. IN F und D wären wir bloss ein vernachlässigbarer Kleinkunde. In Schweden kann die Schweiz direkt auf die Entwicklung des Grippen Einfluss nehmen. Und an alle Armeekritiker, auch Neutralität muss adäquat verteidigt werden. Antworten
Ich bin zwar im allgemeinen gegen neue Kampf Jets, trotzdem wen wir das Volk und die Politik nicht umstimmen können, dann wäre ich sehr zufrieden mit dem Gripen, und die Schweden sind schliesslich bekannt für ihre Qualität.
Ich Persöndlich vertraue der Evaluationsgruppe und den Schweden, und vorallem vertraue ich ihnen mehr als den Franzosen.
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