Den dritten Monat in Folge weniger Gäste
Aktualisiert am 04.11.2011 8 Kommentare
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Die Schweizer Hoteliers beklagen im September den dritten Monat in Folge weniger Gäste. Die Zahl der Übernachtungen sank um 3,9 Prozent auf 3,3 Millionen. Die Logiernächte der ausländischen Gäste brachen gar um 6,8 Prozent auf 1,8 Millionen ein. Trotz der sommerlichen Temperaturen zu Monatsbeginn und dem danach folgenden ausgeprägten Altweibersommer sank auch die inländische Nachfrage leicht um 0,3 Prozent auf 1,6 Millionen Übernachtungen.
Ferngeblieben sind insbesondere Gäste aus Europa (-11 Prozent), was sich teilweise mit der Frankenstärke erklären lässt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Deutschland verbuchte mit einem Minus von 79'000 Logiernächten (-14 Prozent) die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer.
Wenige Regionen legen zu
Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Rückgang um 16'000 Logiernächte (-6,1 Prozent). Dagegen erhöhte sich die Nachfrage aus Asien um 32'000 Logiernächte ( 12 Prozent). Vor allem aus China und den Golfstaaten kamen mehr Gäste.
In der Mehrzahl der Tourismusregionen gingen die Hotelübernachtungen zurück. Mit einem Rückgang um 40'000 Logiernächte (-8,5 Prozent) verbuchte Graubünden das grösste absolute Minus. Das Tessin registrierte eine Abnahme um 27'000 Übernachtungen (-9,3 Prozent). Unter den Berggebieten schlug sich das Berner Oberland (-0,5 Prozent) noch am besten. Zulegen konnten vier Regionen, wovon die Region Zürich ( 1,1 Prozent) auch dank Geschäftsreisenden das deutlichste absolute Wachstum verzeichnete.
Von Januar bis September verzeichnete das BFS noch 28,7 Millionen Hotelübernachtungen. Das sind 578'000 oder 2 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. (kpn/sda)
Erstellt: 04.11.2011, 11:02 Uhr
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8 Kommentare
Leider habe ich mit den Hoteliers ueberhaupt kein Mitleid.
Wenn ich mir nur die Preise die man von mir fuer ein halbwegs ordentlichen Hotel verlangt, da kann ich nur noch Kopf schuetteln und schnellstens wieder weg.
Mit solchen Preisen (mit unfreundlichen Bedienung und schlechte Dienstleistung dazu) da kann man sich jede Werbung ersparen.
Antworten
Hört doch endlich mit dem Gejammer in der Tourismusbranche auf. Da werden oft aktuelle Gegebenheiten mit Spitzenjahren verglichen. Wenn aktuelle Zahlen leicht sinken, fängt schon das Gejammeran. Nun hat man den Sündenbock "teurer" CH Franken gefunden. Seid froh, dass unser Geld noch etwas Wert hat. In der Tourismusbranche stimmt das Preis-Leistungsverhältnis oft nicht und der Service unfreundlich. Antworten
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