Schweiz

Das Volk will Sommaruga und Schneider-Ammann

Aktualisiert am 19.09.2010

Eine repräsentative Umfrage zeigt: Könnte das Volk wählen, würden SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga und FDP-Nationalrat Johann Schneider-Ammann Bundesrat. Doch nicht beide schneiden gleich gut ab.

Von Kollege zu Kollegin: Schneider-Amman und Sommaruga wären die erste Wahl des Volks.

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Bild: Keystone

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Die Schweizer und Schweizerinnen würden die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga zur Nachfolgerin von Moritz Leuenberger sowie den Berner FDP-Nationalrat Johann Schneider-Ammann als Nachfolger von Hans-Rudolf Merz wählen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, welche die SonntagsZeitung in Auftrag gegeben hat.

Die Herausforderer – der Freiburger Nationalrat Jean-François ­Rime von der SVP und die Solothurner Nationalrätin Brigit Wyss von den Grünen – haben dagegen im Volk keine Chance. Gemäss der repräsentativen Meinungsumfrage, durchgeführt vom Institut Isopublic, ist Sommaruga die unbestrittene Favoritin für den SP-Sitz. 53 Prozent der Befragten sprachen sich für die Bernerin aus. Auf ihre Konkurrentin Jacqueline Fehr, ebenfalls aus der SP, entfallen nur 15,2 Prozent der Stimmen. Für Jean-Francois Rime sprachen sich 14,4 Prozent aus.

Knapperes Rennen zwischen Schneider-Amman und Keller-Sutter

Im Hinblick auf die Wahl für den bisherigen Sitz der FDP ist das Resultat etwas knapper ausgefallen. 33,7 Prozent der Befragten möchten, dass Schneider-Ammann in den Bundesrat gewählt wird. Immerhin 26,9 Prozent bevorzugen seine FDP-Parteikollegin und St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter. Die Grüne Brigit Wyss wird von 13,4 Prozent der Befragten unterstützt.

Praktisch ohne Support ist SVP Mann Jean-François Rime. Nur gerade acht Prozent möchten ihn im Bundesrat. Die Befragten sind offenbar mit dem Angriff der SVP auf den FDP-Sitz nicht einverstanden. Die SVP erhält nicht nur für ihren Kandidaten Rime wenig Unterstützung. Auch als Partei verliert sie Zuspruch, wie die Umfrage zeigt: Wären heute Wahlen, würden nur noch 22,7 Prozent ihre Stimme der SVP geben - rund sechs Prozent weniger als bei den Wahlen von 2007. Gut würden die Mitteparteien FDP, BDP, Grünliberale sowie SP und Grüne abschneiden. Die CVP müsste dagegen Verluste hinnehmen.

Erstellt: 18.09.2010, 23:33 Uhr

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