Schweiz

Diskussion

«Das Ganze hat Kampagnencharakter»

Politiker kritisieren die Gas-Pläne von Doris Leuthard und sprechen von einer verfehlten Strategie in der Energiepolitik. Ein Nationalrat erwägt sogar eine Volksinitiative. Mehr...

Von Mirko Plüss.

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

143 Kommentare

Maria Baumann

17.04.2012, 23:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ende 2010: In 30 Ländern laufen 443 AKW mit 376 GW. 6 neue AKW (= 5GW+) haben im 2010 Betrieb gestartet. So gab es da 62 aktive AKW-Bauprojekte und in 20 Ländern waren 102 AKW im fortgeschrittenen Planungsstadium. Insbesondere Schwellenländer machen hier vorwärts. Trotz Fukushima. Ausstiegsbeflissene Nationen sind interessanterweise vorallem die 3 deutschsprach. Panikländer D-A-CH. Was ist da los? Antworten


Maria Baumann

18.04.2012, 07:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Niederer: Ausgesprochen schwacher Kommentar. Die deutschsprachigen Länder D-A-CH retten den verluderten, konsumverblödeten oder darbenden Rest der Welt durch eine bereits im Ansatz gescheiterte Energiewende? Durch Phantasieversprechen, ökologischen Pseudoglauben einer vergrünten und verwöhnten Wohlstands-und Wutbürgergesellschaft? So als Vorbild für für alle anderen? Sind Sie von allen Sinnen?


Hanspeter Niederer

17.04.2012, 23:59 Uhr
Melden

Was los ist? Nur 3 Länder, die in eine lebenswerte Zukunft investieren wollen. Soll mich das jetzt erstaunen angesichts des verluderten Zustands der Regierungen dieser Welt und der entweder bereits konsumverblödeten Bevölkerung in den industrialisierten Teilen der Welt oder der berechtigt konsumbedürftigen, weil echt darbenden Bevölkerung in den Entwicklungsländern?


Maria Baumann

17.04.2012, 23:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ende 2010 wurden in 30 Ländern 443 AKW mit 376 GW betrieben. 6 AKW haben im 2010 Betrieb gestartet. Ende 2010: 62 aktive AKW Bauprojektet in 15 Ländern. Fortgeschrittenes Planungstadium im 2010 für 102 AKW in 20 Ländern. In vielen Ländern gibt es derzeit einen starken Trend zur erstmaligen Einführung von AKW. Ausstiegsnationen: vorallem interessanterweise die deutschsprachigen Panikländer D-A-CH. Antworten


Benedikt Jorns

18.04.2012, 06:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Nur wer auch Argumente der Andersdenkenden beachtet, kann sich weiter entwickeln. Ob das Schweizervolk den eingeschlagenen Atomausstiegskurs unserer Regierung langfristig stützt, ist heute noch offen. Nach dem Fukushima-Schock sind wir in eine Phase des kritischen Denkens und objektiven Argumentierens angelangt. Antworten


Hans Gerber

17.04.2012, 15:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich glaubte Leuthard nicht, dass sie aus der Atomenergie aussteigen will. Nur die Taktik einer ehem. VR eines Atomstromkonzern. Von hinten durch die Brust ins Auge wird sie uns bald mitteilen, weshalb man nun doch nicht aus der Atomenergie austeigen kann. Antworten


John Hofer

17.04.2012, 12:58 Uhr
Melden

Bevor hier die Pläne von Fr. Leuthard verurteilt werden, sollte jeder Kommentarschreiber sich seriös informieren welche Vorschritte bei Gaskraftwerken in den letzten Jahren gemacht wurden!
Moderne Gaskraftwerke sind um vieles effizienter geworden! Irgendwoher muss kostengünstige Energie kommen wenn man dereinst die AKW's abschaltet.
Antworten


Benedikt Jorns

17.04.2012, 13:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Gaskombikraftwerke zu bauen wäre die grösste Dummheit, die wir bei unserer Stromproduktion machen könnten. Die stark wachsende Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen ist ein beängstigendes Risiko für die Menschheit. Bereits haben diese Energiequellen einen Anteil von 85% an der Gesamtenergieproduktion erreicht. Wir müssen vom Erdöl und Erdgas in den kommenden Jahrzehnten schrittweise wegkommen


René Merten

17.04.2012, 10:44 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ch. Blocher hat diesen Durcheinander und diese Windfahnen-Politik vorausgesehen und vorgeschlagen, man solle zuerst ernsthaft Alternativen zum Atomstrom evaluieren bevor man einen Ausstieg plant. Jetzt plötzlich kommen die Politiker auch auf diese Idee!! Antworten


Arnold Ganz

17.04.2012, 09:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Wenn man die Ignoranz in der Alternativszene betrachtet, fehlt eigentlich nur noch der Vorschlag zur subventionierten Wiederaufnahme der Forschung, am Perpetuum Mobile. :-) Antworten


Hanspeter Niederer

18.04.2012, 00:05 Uhr
Melden

Wenn man die Ignoranz in der Ecke der AKW-Gläubigen betrachtet, fehlt eigentlich nur noch der subventionierte Weiterbetrieb von AKWs, die Atommüll produzieren, dessen Überwachung und "Bewirtschaftung" Hunderte von späteren Generationen finanzieren müssen.


alexadra weber

17.04.2012, 08:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

DL ist klar eine Marionette von Merkel - macht was diese sagt und ist Merkel und Putin hörig!
Das Ch-Volk sehnt sich nach eine freien unabhängigen SCHWEIZER-Regierung ohne Abhängigkeit und Trittbrettfahrerei.
ewz
Antworten


Albert Zimmermann

17.04.2012, 10:54 Uhr
Melden

Frau Weber....sie haben aber vergessen das die auch eine der 4 im Volk ach so Beliebtesten sein soll.
Da fragt es sich doch wie gutgläubig blind die 70% der Bevölkerung ( laut Mainstream) sein muss ( oder soll oder ist)?!?


René Hofstetter

17.04.2012, 05:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ich wüde das noch nicht so definitiv nehmen: BR Leuthard hat in der Vergangenheit schon öfters schon fast absichtlich provokative Plane kommuniziert, um sie nachher anzupassen. Eine zeitsparende Art öffentlicher Vernehmlassung, quasi. — Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Antworten


Maria Baumann

16.04.2012, 23:17 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Fr. BR Leuthard: Geben Sie doch zu, dass Sie mit dem AKW-Ausstieg einen Riesenfehler gemacht haben, und jetzt an der Wand stehen. Mit Entsetzen werden Sie zusehen müssen, wie die Energiewende in D scheitert und es hier noch ungünstiger heraus kommt. Wir haben keine Windküste und keine schnellen Braunkohle KW. Ihr Energie Patchwork ist weniger als das Prinzip Hoffnung. Das BFE ist absolut unfähig. Antworten


Maria Baumann

17.04.2012, 08:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Jorns: Absolut einverstanden!


Benedikt Jorns

17.04.2012, 07:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Maria Baumann: Der "Atommüll" bleibt bis mindestens 2040 im Zwischenlager. Bis dann wird die Weiterentwicklung der Reaktoren 4. Gen. zeigen, ob eine Verlegung ins Tiefenlager sinnvoll ist. Die Weiterverwendung von 95% der gebrauchten Brennstäbe (94% U-238, 1% U-235) wird in Reaktoren der 4. Gen. möglich sein. Auch so gibt’s später "Atommüll", doch werden vorwiegend kurze Halbwertszeiten erwartet.


Benedikt Jorns

17.04.2012, 07:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Maria Baumann: Der "Atommüll" bleibt bis mindestens 2040 im Zwischenlager. Bis dann wird die Weiterentwicklung der Reaktoren 4. Gen. zeigen, ob eine Verlegung ins Tiefenlager sinnvoll ist. 95% der gebrauchten Brennstäbe (94% U-238, 1% U-235) wird in Reaktoren der 4. Gen. möglich sein wird. Auch so gibt’s später "Atommüll", doch werden vorwiegend kurze Halbwertszeiten erwartet.


Maria Baumann

17.04.2012, 07:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ja, Herr Hofstetter genau so ist es. Die Tiefenlagerung ist das sicherste was man machen kann. In geologischen Tonschichten, die ein selbst verschliessendes Verhalten bei Wasseraufnahme zeigen ("quellen"). Und in einem Gebiet wo es keine Wasserdruckgradienten (Druckdifferenzen) hat. Man fand in diesen Schichten Ammoniten, die 180 Mill. Jahre alt waren und Ursalzwassereinschlüsse hatten.


René Hofstetter

17.04.2012, 05:46 Uhr
Melden

@Baumann: "Fertig verpackten hochradioaktiven Abfall": Das tönt recht harmlos, wie Sie das schreiben. Dann ist es gar nicht so schlimm? Können Sie die garantieren, dass unsere Bau-/Materialwissenschaft das über Millionen (!) von Jahren lagert, ohne dass davon etwas ins Trinkwasser kommt? Dass man es in 100'000 (10% der Zeit) Jahren vergisst und spätere Generationen es 200'000 nicht wieder finden?


Benedikt Jorns

17.04.2012, 09:54 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Maria Baumann: Falls Sie mithelfen wollen, eine polit. Partei oder Organisation zu finden, um eine "Energieinitiative" mit erneuertem Art. 89 in der BV zu lancieren, sind Sie sehr willkommen. Sie finden mich mit Punkt im Namen bei bluewin.
Mein Vorschlag wird beim Schweizer Fernsehen unter "Gaskombikraftwerke sind umstritten" von 58% der Leser unterstützt.


Maria Baumann

17.04.2012, 00:15 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Kessler: Das ist kein so grosses Problem. Unsere AKW leisten total 3 GW. 1GW gibt ca. 2 Kubikmeter/Jahr fertig verpackten, hochaktiven Abfall = eine Telefonzelle; Dh. bei 3GW und 60 a Betrieb sind das: 2 kubm*3 *60y= 360 Kubikmeter. Also ein Würfel mit Kantenlänge 7,1 m! Bezweifeln Sie wirkl., dass wir so einen Würfel mit unserer Bau- und Materialwissenschaft in 800 m Tiefe sicher lagern können??


Franz Kessler

16.04.2012, 23:41 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Maria Baumann: Kann man AKWs durch andere und saubere Kraftwerke ersetzen sollte man das auch tun. Das grosse Problem ist immer noch die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle die auch niemand in seiner Nähe haben will. Jedoch die Art und Weise wie Doris Leuthard das umsetzen will gibt mir allerdings schon zu Denken.


Maria Baumann

16.04.2012, 23:07 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Man kann sich für die CH nur wünschen, dass die AKWs so lange wie möglich am Netz bleiben. Das Puff, das hier angerichtet wird, schreit nach Laufzeiten von 60 bis 70 Jahren. Wir haben eine bestens funktionierende Stromwirtschaft, bei der wir den 2. tiefsten CO2 Ausstoss in der EU haben, nach Norwegen. Wir alle verdienen mit Spitzenstrom indem wir niedrige Steuern dadurch zahlen.So ein Blödsinn. Antworten


Ruud van Deursen

17.04.2012, 11:39 Uhr
Melden

@Hofstetter - Was ist denn Ihrer Meinung nach Co2? Ist das CoCo mit kovalenter Bindung? Ist das [Co+][Co-] mit ionischer Bindung? In der ganzen Diskussion um Energie kam bisher noch kein Kobalt vor. Also im Zweifelsfalle solle man das als Kohlendioxid interpretieren und nicht als Beweis für mangelndes Wissen anwenden!


René Hofstetter

17.04.2012, 08:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Frau Baumann, wenn sie Cobalt produzieren und nicht Kohlendioxid kann ich die Zahlen nicht ernst nehmen.


Maria Baumann

17.04.2012, 07:22 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Nein Herr Hofstetter: Kernenergie: 8g Co2/kWh MIT der gesamten Prozesskette von Uranmine, Bau, Betrieb und Stillegung AKW bis Tiefenlager. Alles eingeschlossen. Ansonsten macht die Berechnung ja keinen Sinn. Man muss alles einschliessen. Diese Rechnungen wirdenweltweit und hier vom PSI, etc. gemacht.
Gas hat ca. 400g Co2/kWh. Braunkohle hat etwa 1000gCo2/kWh.


René Hofstetter

17.04.2012, 05:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Gell Frau Baumann, ja nur den lokalen Betrieb für den Ausstoss des Kohlendioxids betrachten und den übrigen Ausstoss für den Betrieb von Uran-Abbau, -Aufbereitung, -Transport mit Sicherheitsmassnahmen, -Zwischenlagerung verdrängen. (Bau und vor allem auch die "Entsorgung" des Kraftwerks ausser Acht gelassen...)


HP Wilhelm

16.04.2012, 21:49 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

1001 Konzeptli, Holzöfeli hier, Windredli da, aber nichts das durchdacht ist: Weil es noch keine Alternativ-Lösung gibt. Hauptsache vor den Wahlen keine unpopulären Entscheidungen treffen... Jetzt kommt das grosse Erwachen. Jede Form der Energieerzeugung hat ihre Nachteile, aber niemand will sie tragen. Wo bleiben die Pragmatiker neben all den Ideologen? Antworten


Beat Reuteler

16.04.2012, 21:44 Uhr
Melden

Naja, es ist ja noch nichts passiert. Es wird nur geredet und geschrieben. Der Vorstoss von BRDL ist sicher nur ein strategisches Geplänkel damit sie das was wirklich getan werden muss von den Leuten vorgeschlagen kriegt, die es nicht vertragen wenn eine Idee nicht von ihnen kommt. ;-))
BTW: Vorteil für die Förderung von Alternativen; mit dieser Idee ist schon klar ist dass Geld genug da ist!
Antworten


Maria Halder

16.04.2012, 21:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Eigentlich ist es einfach. Jeder, der sich hier aufregt, kann ja selber die Initiative ergreifen. Solaranlage einkaufen und aufs Dach montieren, Fernseher und andere Elektronik aus dem Haushalt verbannen und um 7 Uhr ins Bett gehen. Dazu nur noch mit dem Velo rumfahren. Also, wo fehlt es denn? Warum wird Eigeninitiative in der Schweiz so klein geschrieben? Warum immer nur nach dem Staat schreien? Antworten


Benedikt Jorns

17.04.2012, 06:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Gemäss Umfrage unter Internet-Besuchern des CH Fernsehens sind 58% gegen den Atomausstieg.
In Art.89 der BV soll stehen:
Der Bund setzt sich ein für die Ablösung der fossilen Brennstoffe durch mehr Energieeffizienz, die vermehrte Nutzung der erneuerb. Energien und eine den Bedürf. der Energieversorgung, dem Entwicklungs- und dem Sicherheitsstand der Nukleartechnik entspr. Nutzung der Kernenergie.
Antworten


Benedikt Jorns

17.04.2012, 11:58 Uhr
Melden

@van Deursen - Die Frage ist berechtigt. Die Formulierung: "eine den Bedürf. der Energieversorgung, dem Entwicklungs- und dem Sicherheitsstand der Nukleartechnik entspr. Nutzung der Kernenergie" zeigt eine offene, die Entwicklung beobachtende Haltung. Wichtig ist auch Förderung und Marktanteil-Sicherung der Erneuerbaren. Siehe unter "Gaskombikraftwerke sind umstritten" beim Schweizer Fernsehen.


Ruud van Deursen

17.04.2012, 10:45 Uhr
Melden

@Jorns - Wie ist die Umfrage zu verstehen? Geht es hier um eine Ablehnung des Atomausstiegs in der jetzigen Form? Oder ist es eher allgemein und eine Befürwortung von Kernkraftwerken? Ein Teilausstieg, mit der Aufbau neuer Technologien und neuer AKWs ist eine machbare Lösung und würde die Umfrage beeinflussen. Bis 2035 wird die neue Technologie sich hoffentlich als guter Ersatz bewiesen haben.


walter bossert

16.04.2012, 20:57 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ja wenn Frau Wyss Energiepolitik macht dann kann das nur schiefgehen.Kleider und Lebensmittel sind auch nur deshalb kein Beschaffungsproblem weil sie 1. noch im Ueberfluss vorhanden sind, und 2.fast Ueberall auf der Welt erhältlich sind, bezw. notfalls auch intensiver in der Schweiz hergestellt werden können.Diese Vergleiche der Frau Wyss lassen nichts gutes erahnen über unsere Regierung! Antworten


René Hofstetter

17.04.2012, 06:15 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Beim durchlesen der Beiträge fällt mir auf, dass viele davon chemische und physikalische Fakten einfach ignorieren. Übersetzt in den Alltag wäre das zB: "Jedes Jahr sterben Velofahrer im Strassenverkehr, nehmne Sie deshalb das Auto." Glauben Sie, werter Leser, bitte nicht einfach jeden Beitrag, der Sie beeindruckt (auch dies hier nicht), überprüfen Sie was darin steht! Antworten


Markus F. Baumgartner

17.04.2012, 08:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Müsste wohl eher heissen : "Das Ganze hat Champagner-Charakter " !
(kein weiterer Kommentar, ich habe fertig!)
Antworten


Franz Kessler

16.04.2012, 19:55 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Man könnte ja jetzt schon anfangen mit der umweltfreundlichen Energieerzeugung. Stück für Stück und sollte man dann die Leistung eines AKW erreicht haben, kann das älteste AKW abgeschaltet werden. Sollte dies nicht gelingen sehe ich nicht ein dass ein AKW abgeschaltet und durch eine Dreckschleuder ersetzt wird. Antworten


Andreas Schmid

16.04.2012, 19:25 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Die günstigen Photovoltaik-Dünnschicht-Module sind hochgiftig. Sie enthalten Cadmiumtellurid. Cadmium gilt sogar als "sehr giftig", "gewässergefährdend" und "karzinogen", das heißt krebsauslösend. Eigentlich sind diese Stoffe in elektrischen Geräten verboten. Aber politisch korrekt hat man da eine Ausnahme gemacht. Juhee!
In ein paar Jahren nur können wir mit Tonnen von Sondermüll rechnen.
Antworten


Maria Baumann

17.04.2012, 08:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Hofstetter: Der Unterschied ist die Verteilung der Stoffe: Radioaktiver Abfall fällt hoch konzentriert und lokalisiert an wenigen Stellen (AKW) an und ist gut überblickbar und handelbar. Wenn man in der Schweiz aber 50qkm mit Solarpanels ausrüstet, macht jeder was er will mit den alten PV-Müll. Es gibt im Gegensatz zum rad.akt. Abfall bei PV absolut noch kein Entsorgungskonzept.


René Hofstetter

17.04.2012, 06:08 Uhr
Melden

Ein kurzer Blick in die Wiki verrät, dass der Mix der Stoffe in KKW-Abfall genauso giftig, gewässergefärdend und sicher um ein Tausendfaches, wenn nicht Mio.-faches karzinogener ist als Cadmium (Cd). Cd (zB in NiCd-Akkus) aus "Solarabfall" ist nicht radioaktiv und lässt sich mit den gewohnten Sicherheitsmassnahmen vergleichsweise einfach und gefahrlos aufbereiten. Erst informieren, dann posten!


Beat Reuteler

16.04.2012, 23:15 Uhr
Melden

Hr. Schmid, die Cd-Tellurid Zellen sind nur 1 Möglichkeit von vielen. Keine sehr zukunftsträchtige, weil die Stoffe so rar sind. Stand des kommerziellen Marktes ist sie Zelle mit amorphem oder mikrokristallinem Silizium, was die von Ihnen gnannten Probleme löst. Weniger Wirkungsgrad aber Kosten /W Leistung etwa gleich, d.h. grössere Fläche nötig, dafür günstiger in Fr./m^2. Quelle: Wikipedia.


Thomas Tribelhorn

16.04.2012, 22:46 Uhr
Melden

Herr Schmid. Der überwiegende Anteil der PV-Module besteht aus monokristallinen Siliziumzellen. Silizium ist nichts anderes als Sand. Früher waren die Dünnschicht-Module günstiger, dank dem Einstieg der Chinesen in die PV-Modulproduktion sind mittlerweile die Silizium-Module wieder günstiger als Dünnschicht. Zudem weisen sie höhere Wirkungsgrade auf. Dünnschicht nur für Spezialanwendungen (Folien)


Hanspeter Niederer

16.04.2012, 21:01 Uhr
Melden

Schmid 1925: billigste Polemik. Haben Sie vor, diese Panels nach 20 Jahren in Ihrem Cheminée zu verbrennen? Zudem werden grosse Solaranlagen kaum mit Dünnschichtmodulen ausgerüstet, weil der Wirkungsgrad zu tief ist. Möchten Sie lieber ein bisschen radioaktiven Atommüll die nächsten 100'000 Jahre in Ihrem Garten aufbewahren? Bitte bei der NAGRA melden, aber den Nachbarn nichts sagen !


Marc Nüssli

16.04.2012, 19:12 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Der Ausstieg von gewissen Personen aus dem Bundesrat wäre vielversprechender als der Atomausstieg und auch bedeutend einfacher zu realisieren :-) Antworten


alfred bleuler

16.04.2012, 18:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

biogasanlagen auf bauerhöfen und in unseren kläranlagen haben in der schweiz noch seltenheitswert >>> doch es gibt in europa effiziente anlagen die mit profit biogas und elektrizität erzeugen
wo der wille fehlt wird kein weg gefunden / ermöglicht >> oder gar verunmöglicht
das ist energieverpuffung
Antworten


alfred bleuler

16.04.2012, 18:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

es gibt noch tausende qm. brachligende dach- und fassadenflächen die ideal zur solarstromerzeugung genutzt werden könnten
ändert die baugesetze > schreibt bei neu- und grossen umbauprojekten so und soviel % alternatifenergien vor (ohne subvention) > subvention nur für altbausanierugen > möglichkeiten gibt es übergenug > doch noch fehlt der wille zur umsetzung
solar, erdwärme, wärme kraftkupplung
Antworten


alfred bleuler

17.04.2012, 10:34 Uhr
Melden

wo kein wille ist kein weg
solarenegie kann direkt gespeichert, oder direkt an ort verbraucht werden
speichermöglichkeit für kleinere anlagn zb. in batterien, > die werden auch immer besser
für grossanlagen umwandlung in wasserstoff zur verwendung in wasserstoff-motoren / generatoren oder brennstoffzellen / wärme-kraftkopplung
wozu gibt es forschungsgelder (nicht nur für AKW veschleudern)


Andreas Schmid

16.04.2012, 19:39 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Lucien Michel "Herr Schmid, noch nie was von Speicherung gehört?"
Ja, schon in der CH benötigen wir ca. einen Stausee-Speicher der Grösse des Bodensees. Würden Sie den für uns bauen innerhalb von 7 Jahren und er darf nichts Kosten, denn so wurde vom Bundesrat und den Grünen kalkuliert.
Vielen Dank!


Franz Kessler

16.04.2012, 19:38 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Lucien Michel: Noch nie was von Wasserknappheit gehört? Wird das Wasser knapp (wie schon 2010) sinkt die Stromerzeugung und Wasserspeicherung dramatisch.


Lucien Michel

16.04.2012, 19:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Schmid, noch nie was von Speicherung gehört?


Andreas Schmid

16.04.2012, 19:06 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Die SBB verbraucht am meisten Strom in der CH. Sie sind also einverstanden, dass die Bahn in Zukunft nur fährt, wenn die Sonne scheint?
Oder nennen Sie mir ein industrialisiertes Land, wo Solarstrom einen wesentlichen Anteil an der an der Stromerzeugung hat.
DE 2011: 3.5 %. LOL


alfred bleuler

16.04.2012, 18:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Gaskraftwerke ......... mehr CO2 ..... und höhere Kosten. usw.usf
dies ist nichts weiter als panikmache >> vorbereitung für eine pro / contra AKW abstimmung
> frau leuthard und ihre ehemalige support-lobby arbeiten schon heute für ein beibehaltung der AKW >> und wenn es hart auf hart geht, wird wieder "ohne strom kein lohn" salonfähig
wo der wille fehlt wird kein weg gefunden / ermöglicht
Antworten


Peter Stoffel

16.04.2012, 19:58 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Dem CO2 wird viel zu viel hoch gespielt. Nach den neuesten Erkenntnissen ist das CO2 weit weniger schädlich als daa dies angenommen in proklamiert wird. Es ist etwa so wie das Waldsterben, das vor 30 Jahren hochgespielt wurde und es sich al Flopp erwiesen hat. Genau so das Theater mit dem CO2. Antworten


Franz Kessler

16.04.2012, 20:15 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@Peter Stoffel: Dass das Thema CO2 so hochgespielt wird hat einen Grund. Nur so können immer höhere und neue Abgaben auf fossile Brennstoffe begründet werden. Die leichteste Art Gelder einzutreiben.


Kurt Gsell

16.04.2012, 18:41 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Das Beste und ehrlichste wäre der Ausstieg aus dem Ausstieg. Man sollte den Mut haben zuzugeben dass Fehlüberlegungen im Spiel waren undman soollte alte Kernkraftwerke durch neue, mit sichererer Technologie ersetzen. Ich erinnere mich an keine Volksabstimmung, in der ein Ausstieg befürwortet wurde. Andererseits wurden entsprechende Moratorien abgelehnt. Antworten


Arnold Ganz

16.04.2012, 18:24 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Gibt es in der CH noch jemand, der dieses kolossale Energiedurcheinander, ausgelöst durch die bundesrätlichen Schnellschüsse, überblicken kann?
Jetzt wären kompetente Fachleute, und nicht all die falschen Propheten, mit ihren Eigeninteressen, notwendig.
Antworten


Sacha Meier

16.04.2012, 19:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Arnold Ganz Auf uns Elektroingenieure hört leider niemand, weil sich die wirtschaftliche Interressen der Erzeuger nicht mit denen der Verbraucher und des Klimas decken. Wenn unsereins in der CH an modernen aneutronischen Fusionstechnologien geforscht hat, werden wir aus unseren Hochschulen aus Spargründen entlassen und mit Technologietransferverboten belegt. So warte ich auf meine Aussteuerung.


Arnold Ganz

16.04.2012, 20:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Sacha Meier: Ich muss ihnen leider Recht geben Herr Meier. Ich habe mich als Maschinening. während fast meines ganzen Berufslebens mit wärmetechnischen Problemen befasst und kann jetzt den ganzen Spuk mit einer gewissen Gelassenheit verfolgen. Trotzdem könnte einem bei der entstandenen Eigendynamik Angst und Bange werden, ob eine geordnete und wissenschaftl. korr. Info überhaupt noch möglich ist.


Benjamin Wilkowirski

16.04.2012, 18:14 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Ich bin nicht bereit, wegen Hirngespinsten und verkifften Phantasien überteuerten Strom zu kaufen, und plädiere für einen Ausbau der A-Werke in der Schweiz! Sonderbar, es kommen in nur Parlamentarier aus der Gutmenschenfraktion zum Zuge, und es sind hauptsächlich die Non-Valeurs und Vertreter von Nötigungsorganisationen wie Gewerkschaften und linken NGOs. Freie Stromwahl für freie Bürger! Antworten


Bettina Ramseier

17.04.2012, 09:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Hofstetter: Gemäss Ihrer Argumentation sind sie ein erklärter Gegner der Linken, denn diese lässt ihre verantwortungslose Sozial- und Ausgabenpolitik "von zukünftigen Generationen bezahlen. Das ist quasi Bereicherung an unseren Kindern und Enkeln." Und damit haben sie zu 100% Recht! Griechenland zeigt, wohin verantwortungslose Schuldenwirtschaft führt. Darum brauchen wir neue AKWs.


René Hofstetter

17.04.2012, 05:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sie finden Strom aus alternativen Quellen überteuert, weil man zur Zeit für den Strom aus Kernkraft nur einen Teil der tatsächlichen Kosten bezahlt und sich den Rest von zukünftigen Generationen bezahlen lässt. Das ist quasi Bereicherung an unseren Kindern und Enkeln. Für mich ist das noch schlimmer als die Finanzler, welche sich "wenigstens" an der heutigen Generation bereichern/bereichert haben.


Andreas Schmid

16.04.2012, 18:03 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Laut der ehemaligen SP-Fraktionschefin Ursula Wyss braucht es im Strommarkt keine Autarkie. «Genauso wenig wie wir sie auch bei Lebensmitteln und Kleidern nicht haben und nicht vermissen», so Wyss.
Genau das ist geisteskrank. Ein Land sollte wenigstens seine Grundbedürfnisse selber decken können. Alles andere ist sehr gefährlich und führt zu Katastrophen. Es führt auch zu politischer Abhängigkeit.
Antworten


Andreas Schmid

16.04.2012, 17:45 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Das letzte mal als Rechtsteiner eine geniale Idee hatte wie man Strom erzeugen soll, gabs ein Erdbeben. Was gibt beim nächsten Mal? Antworten


Ernst Hiestand

16.04.2012, 17:14 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Welch Zeugniss einer knappen Mehrheit im Bundesrat - auf ein Erdbeben "Tsumami" - Atomkraftwerk Desaster - innert kürzester Zeit ohne gute Beratung - diese unsinnige Reaktion zum Ausstieg von Kernkraftwerken. Und nun der Druck anhand eines solchen hysterischen Entscheides wiederum ohne viel Beratung einen neuen Weg einzuschlagen, um entscheidende Mangel der Obersten der Schweiz zu decken. Antworten


Cassandra Dürr

16.04.2012, 17:22 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wozu die Aufregung? Diese Gaskraftwerke sind noch lange nicht gebaut! Und vorher wird noch über Energie-Effizienz +-Einsparungen sowie erneuerbare E. gesprochen und GETAN! Die Ausstieg ist richtig, der Weg dahin jedoch noch offen. Lasst doch die Leute in Bern mal laut denken, damit die auch sehen, was gehen wird u. was nicht. Die Stromlobby kommt nicht zu kurz, keine Angst. Antworten


Cassandra Dürr

17.04.2012, 10:36 Uhr
Melden

@Gsell: Brauchen Sie nicht! Es ist richtig, möglichst alle Optionen zur Diskussion zu stellen. Dann wird gerechnet. Und dann entschieden. Vorläufig, d.h. gute 15 Jahre sollte die Versorgungssicherheit gewährleistet sein, so oder so. (Siehe D, 9 abgeschaltete AKWs!!) Und: Wir haben ja Verträge mit den "bösen" EU-Zulieferern...


Kurt Gsell

16.04.2012, 18:37 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@ Dürr: Es geht nicht um die Stromlobby, sondern um die Versorgungssicherheit und das mache ich mir bei derartiger Planlosigkeit schon Sorgen.


Kurt Aegeri

16.04.2012, 16:58 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Frau Leuthards Vorgehen nicht verstehe. Als Konsolidierungs-Frau war und ist sie Spitze. Aber wenn es darum geht, kluge, neue Wege aufzuzeigen, erscheint mir ihre Bilanz mikrig. Antworten


Heinz Binggeli

16.04.2012, 16:01 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Das war ja Sensationell geteimt,der ausstieg aus der Atomenergie. Genau vor den Wahlen haben unsere Bundesrätinnen diese manipuliert!
Würde mich nicht wundern wenn jetzt plötzlich der Ausstieg nicht mehr möglich ist.
Antworten


Johannes Wigger

16.04.2012, 15:54 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Solange die Elektrizitätunternehmen nicht in erster Linie darauf fokussiert sind, ihre primäre Aufgabe wahrzunehmen, nämlich die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sondern maximale Gewinne zu erwirtschaften, wird das nichts.
Typisch Schweiz: man redet sich jahrelang die Köpfe rot, während die umliegenden Länder uns vormachen wie's geht und wir dann nur noch defensiv nachziehen können.
Antworten


Peter Frischkncht

16.04.2012, 15:51 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Einmal mehr ist die Lobby hinter dieser Idee und leider ist der zuständige BR ein Wendehals. Leider. Antworten


Benedikt Jorns

16.04.2012, 15:41 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Die Energiewende hat noch einige Kurven vor sich!
Bundesrätin Doris Leuthard nach den Reaktorunfällen in Fukushima: "Ich will wissen, braucht es zwei oder neun Gaskombi-Kraftwerke". Jetzt weiss sie es: Ganz grob gesehen wären es sieben, vielleicht letztendlich auch mehr.
Und Leuthard weiter: "Es ist leichtsinnig, zu verlangen, dass die Schweiz auf die Kernenergie verzichten soll."
Antworten


Martin Renggli

16.04.2012, 15:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Moderne Gaskraftwerke haben hohe Wirkungsgrade, so dass sich die oft schwierige Abwärmenutzung erübrigt. Sie lassen sich gut in bestehende Netzsysteme einbauen, der CO2-Ausstoss lässt sich mit den bekannten Instrumenten der Klimapolitik kompensieren, die Rentabilitäts- und Versorgungsrisiken sind tragbar. Warum das Geschrei der Dogmatiker gegen eine dringlich nötige, sinnvolle Übergangsstrategie? Antworten


Arnold Ganz

17.04.2012, 08:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Martin Renggli: Ich gebe ihnen Recht Herr Renggli. Doch bitte ich zu bedenken, dass GUD-Kraftwerke wenn immer möglich, im Gegendruckbetrieb und durch Nutzung der Restwärme, betrieben werden sollten. Mit solchen Anlagen können sogar WG bis 85% erreicht werden. Selbstverständlich ist bei der Standortfrage das mögliche W-Abnahmepotential zu berücksichtigen. Dies zu Gunst. der so heiligen E-Effizienz.


Martin Renggli

16.04.2012, 21:48 Uhr
Melden

Herr Ganz: Die "modernen Gaskraftwerke" - das sind Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (Kombikraftwerke), die die Energie stufenweise zur Stromerzeugung nutzen, mit Wirkungsgraden um 60%. Modular zubaubar, bedarfsgerecht zu betreiben usw. Langfristig ist Holzgaszufeuerung denkbar, allerdings noch zu wenig erprobt und nur bei sehr hohen Gaspreisen.


Arnold Ganz

16.04.2012, 17:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Martin Renggli: Sie haben offenbar etwas nicht richtig verstanden Herr Renggli. Die Wirkungsgrade thermischer Kraftwerke sind nur hoch, wenn deren "Abwärmen" soweit wie möglich genutzt werden.


Gianni Weidmann

16.04.2012, 15:35 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Schon interessant, was die "Aussteiger" immer wieder für Ideen, Fachleute, Besserwisser und "Experten" aus dem Hut zaubern.
"Frühner wust ich nichd, wie mann Ingschinör schreipt - heut pin ich einen!
Ehrliche Berechnungen sind gefragt, nicht die ewigen, unbewiesenen Behauptungen :so wird es gehen!
Antworten


Lucien Michel

16.04.2012, 16:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ja, in Japan hat man die Versorgung durch Atomenergie auch den Inschenören mit ihren ehrlichen Berechnungen überlassen.........


oscar gerber

16.04.2012, 15:27 Uhr
Melden 191 Empfehlung 0

Das ist die Anti-Energiewende-Kampagne, die von der AKW-Lobby zu erwarten war. Es wird sicher noch massiver kommen mit Verdrehungen und Übertreibungen, um das Abstellen der AKWs zu verhindern und wie seit Jahrzehnten alternative Energien zu hintertreiben. Antworten


Albert Zimmermann

17.04.2012, 10:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Oscar............eventuell ist es auch lediglich nur die wieder entdeckte, einfach nicht durch Phantastereien zu verleugnende Realiät, die, nachdem sich der Pulverdampf nach das Bundesratswahl- Kartenhaus-Idylle-Träumerei-Versprechungen eingestürzt ist....verzogen hat.


Markus Kästli

16.04.2012, 15:23 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Atom- durch Gasstrom zu ersetzen grenzt schon fast an einen Schildbürgerstreich. Da ist es sicher sinnvoller die AKW's noch länger laufen zu lassen bis die Alternativenenergien soweit ausgebaut sind, dass man die AKW abstellen kann.
Aber bis dahin gibt es noch viele Baugesetze anzupassen, wie z.B. dass Solaranlagen auf Dächern nicht gebaut werden dürfen, da das Ortsbild beeinträchtigt wird.
Antworten


Claudia Egger

16.04.2012, 15:23 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Umweltwissenschafter Girod will eine Initiative gegen Gaskraftwerke, falls diese für die Produktion von Bandenergie eingesetzt werden. Womit will Girod das Wasser in die Pumpspeicherkraftwerke für den Spitzenstrom hochpumpen? Mit Strom aus Wind und Sonne, der mehr kostet als was eine Kwh-Spitzenstrom auf dem Markt bringt? Gratulation zur Erfindung der Geldvernichtungsmaschine. Antworten


Maria Baumann

16.04.2012, 22:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Claudia Egger: Findi guet!!


kurt habegger

16.04.2012, 15:21 Uhr
Melden 45 Empfehlung 0

Der Beschluss zum Atomausstieg wurde von unseren 4 Bundesrätinnen gefasst ohne Vorstellung wie das gehen soll - Frauenlogik oder wie heisst es so schön - aber Frau Leuthard muss schliesslich die Verhandlungen über Gasleitungen aus der Türkei usw irgendwie rechtfertigen - jetzt noch die Oekosteuerreform von EWS - auf diesen Zickenkrieg können wir uns freuen - leider fehlt die Zeit für diese Spiele! Antworten


robert mueller

16.04.2012, 15:19 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Es gibt ein Sprichwort das besagt - "Schuster bleib bei deinem Leisten". Der selbsternannte Energieexperte alt NR Rechsteiner sollte dies bitte beherzigen und seine bizarren Vorstellungen von Windenergie, Photovoltaik etc. für sich behalten. Antworten


Nick Schenker

16.04.2012, 15:18 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Irrwitz in der Politik. Mir wurde letztlich klar gemacht das ein Passivhaus, welches komplett unabhängig von Anschlüssen ist (also auch Wasser, TV und Internet) zwar Technisch kein Problem ist, in der Schweiz aber keine Baugenehmigung erhält. Ja Leute so ist das! In der Schweiz müssen Häuser angeschlossen werden. Also wiso ein Passivhaus bauen? Wo bleibt da die Politik die das endlich regelt? Antworten


Ernst Müller

16.04.2012, 15:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Abwasseranschluss ist logischerweise zwingend, auf einen Wasseranschluss werden auch sie kaum verzichten wollen...Anschluss an öffentliche Wasserversorgung jedoch nicht zwingend, z.B wenn sie über eine eigene Quelle (Achtung Wasserqualität) verfügen. Elektro, Telefon und TV jedoch nicht zwingend - da erzählen (oder glauben) sie fertigen Blödsinn.


alexandra weber

16.04.2012, 15:17 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Das ist so klar wie das AMEN in der Kirche, dass diese Gas-Plan-Versungsaktion von DL sofort wieder beerdigt werden muss.
Klare Zusammenarbeit DL mit Merkel - Putin und Schröder. Die Schweiz darf sich NIEMALS einbinden lassen - Unabhängigkeit heisst das Schlagwort.Das dürfte eigentlich klar sein oder!
ewz
Antworten


Ulrich Schneiter

16.04.2012, 15:16 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Bislang hegte ich Achtung gegenüber den Aussagen der CVP-Bundesrätin. Insbesondere auch deren Worte in den Debatten über die Frage nach dem Atomausstieg, als sie an den Glauben an den Erfindergeist neuer Energiequellen appellierte. Heute jedoch fühle ich mich in der Idee bestätigt, dass hinter der Kampagne für den Atomausstieg die Gaslobby lauerte, wie ein Hecht am Grund auf alle andern Beutetiere Antworten


Stephan Hanhart

16.04.2012, 15:13 Uhr
Melden 71 Empfehlung 0

Die Frau ist Scheidungsanwältin. Hat irgendwer einen grossen Wurf, eine langfristige Perspektive erwartet? Antworten


Stephan Hanhart

16.04.2012, 15:46 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Nein, die Frau ist lediglich populistisch und rennt jedem (vermeintlichen) Trend hinterher. Sie kann einfach nicht strukturiert und in Perspektiven denken. Ganz das Wesen der CVP.


Mike Warden

16.04.2012, 15:19 Uhr
Melden 54 Empfehlung 0

Die Meinung dieser Frau kommt von der Lobby, die sie gerade steuert (früher Atom, jetzt Gas).


Marc Nuessli

16.04.2012, 15:12 Uhr
Melden 59 Empfehlung 0

All diese Politiker, welche momentan unser Land mit weltfremden Strategien zugrunde richten (Leuthard mit Atomausstieg-Phantasmus, EWS mit Weissgeld, Calmy-Rey für Masseneinwanderung) werden ihre Suppe nicht auslöffeln müssen, sondern eine lebenslange Beamtenrente kassieren. Hier werden Entscheide getroffen, welche für Generationen unumkehrbar sein werden und den Wohlstand massiv reduzieren werden Antworten


Edith Habermann

16.04.2012, 15:11 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Kann mir der studierte Umweltwissenschaftler Girod erklären was er damit meint, wenn er sagt: 'Gaskraftwerke könnten durchaus Sinn machen, jedoch nur wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben würden'. Will er Gaskraftwerke ohne Gas, dafür mit Wasser, Wind oder Sonnenlicht betreiben? Eine etwas gar grüne Logik. Vielleicht bezieht Girod seine Energie doch besser nicht mehr von Mike Shiva ;-) Antworten


Ruud van Deursen

17.04.2012, 07:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Fuhrmann - Die Effizienzsteigerung lässt sich technisch/wissensch. nicht subito umsetzen. Wenn die Produkte kommen, kann auch nicht jeder das Alte ersetzen, abgesehen von der Energieverschwendung eines vorzeitigen Lebensendes mit einer entsprechenden frühzeitigen und zusätzlichen Entsorgung. Dann kann das Neue vielleicht sparsamer sein, aber die Gesamtrechnung inkl. Einsparung fällt ins Negative.


Peter Fuhrmann

16.04.2012, 15:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@r.mueller: Die Menge, welche zusamnmenkommen kann, darf nicht unterschätzt werden. Sämtliche organischen Abfälle können vergoren werden, was Biogas erzeugt (Schlachtabfälle, Grünabfall, Essensreste...). Es wäre durchaus eine Möglichkeit, bei 7 Millionen Menschen kommt da einiges zusammen über's Jahr. Man darf einfach nicht mit geschlossenen Augen suchen.


robert mueller

16.04.2012, 15:22 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@manuel braun> Ich frage mich, wo Sie das viele Bio hernehmen wollt. Ein selbstzerstörerischer Kreislauf den Sie da ansprechen.


Stefan Heimers

16.04.2012, 15:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wahrscheinlich will er die Gaskraftwerke mit Biogas (z.B. aus Kompostieranlagen) betreiben, und das nur dann, wenn Sonne und Wind nicht ausreichen. Meiner Meinung nach macht das durchaus Sinn. Die alternativen Energien funktionieren nur dann, wenn man sie so einsetzt, dass sie sich gegenseitig sinnvoll ergänzen.


Manuel Braun

16.04.2012, 15:15 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Schon mal was von Biogas gehört?


Peter Fuhrmann

16.04.2012, 15:21 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Na ja, das wäre vielleicht möglich, wenn das Gas aus gigantischen Kompostieranlagen stammen würde. Aber ob wir die benötigte Menge an Rohmaterial hinkriegen würden? Fantasie ist alleweil gefragt. Aber die Massnahme, welche die Lücke am effizientesten schliessen würde, nämlich weitere Effizienzsteigerung bei Elektrogeräten, bleibt wieder mal aussen vor in der Diskussion.


Ernst Müller

16.04.2012, 15:01 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Hört' doch endlich mal mit diesen Träumereien auf. Wenn NR Rechsteiner als selbsternannter Energieexperte sagt bis 2020 (in notabene nur etwas mehr als 7 Jahren) könnten die winterlichen Versorgungsengpässe mit ein paar Windrädchen kompensiert werden disqualifiziert er sich gleich selbst - oder kennt seine grüne Klientel nicht, die gegen Windräder, Staumauern und Grosssolarkraftwerke kämpft! Antworten


Peter P. Odermatt

16.04.2012, 14:54 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Das Ganze macht wirklich keinen Sinn. Die Abhängigkeit von den unberechenbaren Ostblockstaaten wird zunehmen. Die Energiepreise werden damit stetig steigen. Die Förderung der alternativen Energieen wäre in unserem sonnenreichen Land die einzig richtige Lösung. Antworten


Simon Johner

16.04.2012, 15:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Den Ostblock gibt es schon seit 1990 nicht mehr, das sind mehr als 20 Jahre. Der Kalte Krieg ist vorbei Herr Odermatt ;-)


Ernst Baumann

16.04.2012, 14:52 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Ein glaubwürdiges Vorgehen wäre zunächst alle Konsequenzen des Ausstiegs sauber zu analysieren, danach die Problemfelder einzugrenzen, durchzurechnen und dann für jedes nach optimalen Lösungen zu suchen. Da scheinen unsere passiven Politker(innen) von den Gazprom Vertretern (Gerhard Schröder) und weiterer Lobbyisten schon wieder mächtig eingelullt geworden zu sein. Antworten


Ronald Rüegg

16.04.2012, 14:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Gaspreise in den USA sind bedeutend tiefer (massive Ueberproduktionen) als jene in Europa. Zu diesen a.o. tiefen Gaspreisen würde die Rechnung anders aussehen. Die "gescheiten" Europäischen Politiker haben jedoch mit den Gaslieferanten aus Russland, etc., quasi die Preisanbindung des Gaspreises an den Preis des Erdöls vereinbart..... Antworten


Walter White

16.04.2012, 14:49 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Lieber für einige Jahre ein paar Gaskraftwerke bauen, als doch wieder auf AKW umschalten. Gas wird sowieso teurer, und sobald sie unrentabel sind, stellt man sie ab. Im schlimmsten Fall bleibt einfach eine Betonruine, die vor allem nicht strahlt. So wie das Ölkraftwerk Chavlon seit 1999 still steht. Antworten


P. Rohner

16.04.2012, 14:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Der Atomausstrieg sollte auf drei Säule basieren:
1) Stromeffizienz
2) Erneuerbare Energien
3) Gas als Überbrückung, falls 1) und 2) nicht ausreichen.
Nun vermisse ich voll den Bereich 1).
Nach Aussagen der schweizerischen Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E. wurde die Finanzierung der Stromeffizienz 2011 und 2012 massiv gekürzt und beträgt nur noch 0.3 -0.5 Mio Franken pro Jahr! Paradox
Antworten


Rolf Hug

16.04.2012, 14:42 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

Politiker sprechen von einer verfehlten Strategie. Hatte der Bundesrat je eine Strategie, die erstens bezahlbar und zweitens in breiten Kreisen akzeptiert und umsetzbar ist? Bis jetzt habe ich noch nichts davon gehört.
Bisher wusste man nur dass er grundlos unbedingt aus der Kernkraft aussteigen will, weil kurzfristig eine Hysterie herrschte, wegen eines Erdbeben und eines Tsunamis in Japan.
Antworten


Esmond Newson

16.04.2012, 14:47 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Die Zeit für neue Gaskraftwerke(GSK) wird knapp (in Deutschland), dort gibts konkrete Pläne für 16 neue GSK's und sie haben weniger 40% Atom-Elektrizität! Dazu Strom aus Gas ist teuer.
Sonst, kein Wind, keine Sonne - Preisspitzen (1000 Euro/MW), Stromausfall !
Typisch Politiker(in), vieles sagen, wenig denken, 'Experten' die Geld sammeln, glauben.
Antworten


Armin Bühler

16.04.2012, 14:51 Uhr
Melden

Österreich und Deutschland haben tiefere Grosshandelsstrompreise als die Schweiz (siehe EEX) und die Schweiz ist gegenüber beiden Ländern Nettostromimporteur.


Edith Habermann

16.04.2012, 14:50 Uhr
Melden 53 Empfehlung 0

Doris Leuthard hat aus reinem Opportunismus nach Fukushima den Atomausstieg verkündet. Nun versucht sie, sich elegant aus der Verantwortung zu stehlen, in dem sie Gaskraftwerke als einzige (ungangbare) Alternative präsentiert. Das ist eine unehrliche und durchschaubare Taktik. Antworten


Hansjürg Meister

16.04.2012, 14:28 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Der Energieexperte der SP R. Rechsteiner hat von realer Energie soviel Ahnung wie sein Genosse R. Nordmann (Präs. Swisssolar) - nämlich keine. Wenn Subventionen für die Gasbranche zeigen, dass diese unrentabel ist, heisst das doch auch, dass die Alternativenergien unrentabel sind. Die brauchen ja auch Subventionen. Ausserdem dachte ich, Rechsteiner sei 2010 als NR endlich zurück getreten... Antworten


Manuel Braun

16.04.2012, 15:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Mann, wie die Gas- und Atomfreunde alles durcheinander schütteln ...
1. Auch als zurückgetretener Nationalrat darf man seine Meinung noch äussern (sonst dürften Sie und ich das ja auch nicht).
2. Erneuerbare werden subventioniert, um den Umstieg zu beschleunigen. Wenn es aber keine Alternative zu etwas gäbe, wie dies beim Gas behauptet, wäre es eine Goldgrube ohne jede Subventionen.


Albert Jaussi

16.04.2012, 14:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Lesen Sie bitte die Interview im heutigen Tagi mit Samuel Leupold, Konzernleitungsmitglied der BKW . Er versteht etwas von Energie und hat den Nagel auf dem Kopf getroffen.


Fritz Züger

16.04.2012, 14:27 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Guter Plan Herr Girod! Gaskraftwerke zu verbieten ist mir lieber als Atomkraft(gehört längerfristig auch abgeschafft). Doch so à la "nach mir die Sintflut" kann es doch auch nicht sein! Bitte präsentiert doch mal einen KONKRETEN Plan wie man die Stromlücke mit Sonnen-,Wind- und Wasserkraft decken kann. Dieser Plan dauert dann Jahrzehnte... Sagt ein nützlicher Idiot(auch Ingenieur genannt) Antworten


Danilo Cortesi

16.04.2012, 14:54 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Geht eben nicht, darum haben wir auch nie etwas davon gehört!


Stefan Schmid

16.04.2012, 14:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Vielleicht hat Herr Rutschmann recht, dass die Annahmen zum Atomausstieg nicht Hand und Fuss haben. Frau Leuthard soll uns nun gefälligst das Gegenteil beweisen und nicht beim kleinsten Widerstand zurückkrebsen. SP und Grüne müssen nun BDP und CVP darauf behaften und nicht kleinbei geben. Lernt Kämpfen für den Atomausstieg, liebe SP und Grüne!!! Antworten


Ruud van Deursen

17.04.2012, 06:52 Uhr
Melden

@Stephan Gloor - Die SBB solle nur fahren wenn die Sonne ausreichend scheint? Das mag vielleicht in Wallis funktionieren, aber auch nicht jeden Tag. Wenn nicht schon ein sehr komischer Vorschlag wenn man auch die Bevölkerungszunahme berücksichtigt, zumindest ein sehr illustrativer Vorschlag, der die Grenzen der jetzigen erneuerbaren Energien bzgl Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Logistik aufzeigt


Stefan Schmid

16.04.2012, 14:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Herr Gloor, ich bin auch ihrer Meinung. Bin aber kein AKW-Freund und wenn es geht ohne AKW, umso besser. Frau Leuthard hats versprochen, soll sie alles tun, es auch zu halten.
Was mich nervt ist, dass der BR uns stolz einen AKW-Ausstieg verspricht, gross von erneuerbaren Energie spricht und zehn Monate merkt man, dass die Grundlagen falsch sind und es nur mit Gaskraftwerken geht.


Roberto Gloor

16.04.2012, 14:46 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Für den Atomausstieg müssen Sie nicht kämpfen, sondern v.a. auf Wohlstand verzichten. Es ist nicht möglich in den nächsten 100 Jahren, diese Lücke zu füllen. Einzige Alternative: Die grossen Stromfresser (Wärmepumpen, Bahnverkehr) abzuschlalten oder nur noch in Betrieb nehmen, wenn die Sonne scheint (bei Wärmepumpen absurd).


Willi Kohl

16.04.2012, 14:19 Uhr
Melden 163 Empfehlung 0

Eigentlich könnte es jeder nachrechnen,denn würde man z.B. ein Fläche von Baselland mit Solaranlagen aufrusten, dann könnte man in der Schweiz 1 AKW ersetzen!Doch Madame Leuthard u.ihre Lobbisten,möchten lieben eine weitere alte Technologie fördern,als endlich mal ihre Hausaufgaben zu machen und umzusteigen!Schaut endlich auf Österreich und lernt was! Antworten


Willi Kohl

17.04.2012, 11:56 Uhr
Melden

@Maria Halder,ja das stimmt,so wie die Schweiz ja auch mit dem grossen Unterschied,dass Österreich es bis spätestens 2020 schafft ohne Atomstromimporte auszukommen,da die schon über 25 Jahren daran sind in erneuerbare Energie zu inverstieren!Ihr Totschlagargument zieht hier also nicht!


Maria Halder

17.04.2012, 01:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Kohl: Oesterreich importiert Atomstrom aus dem Ausland.


Arnold Ganz

16.04.2012, 17:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich nehme an sie wohnen im Kanton Basel Land. Wünsche ihnen gute Nachtruhe unter dem Solardach. Hoffentlich reichts dann auch noch für die Beleuchtung.


Willi Kohl

16.04.2012, 15:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Bruno Schider,ja das stimmt,doch die Berrechnung der erneuerbaren Enerige Österreichs,zeigt auf, dass sie es bis frühestens 2018 od.spätestens 2020 schaffen,dass sie frei sind von Stromimporte aus AKW's u.Kohlenkraftwerke.Die Schweiz ist in dieser Berrechnung noch nirgends u.hat gegenüber Österreich über 25Jahre verschlafen,die Energiewende einzuleiten!Gaskraftwerks-Szenarie ist eine Fehlplanung!


Bruno Schnider

16.04.2012, 15:01 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Österreich hat Nachbarn, die Strom aus AKW's und Kohlekraftwerken liefern. So viel wie nötig!


Bruno Deppeler

16.04.2012, 14:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

aua, ausgerechnet Österreich.


Peter Stutz

16.04.2012, 14:56 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das ist leider um den Faktor 26 falsch. Die Energieproduktion des AKW Mühleberg ersetzt man mit 19,88 km2 Solarmodulen. Der Kanton Baselland hat 517,5 km2, also 26 mal mehr.
Von Oesterreich lerne ich gerne, die hatten nie ein AKW in Betrieb, dafür eine konsequente Förderung vorallem der Holzenergie. Daher kommen unsere Holzkessel aus Oesterreich, nicht von hier.


Theo Zuber

16.04.2012, 14:46 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Und wie wir das nachrechnen können... Gemäss Ihrer Rechnung müssten wir also fünfmal die Fläche von Baselland mit Solaranlagen abdecken, damit wir unsere fünf Atomkraftwerke ersetzen können... eine wahrhaftig grossartiger und sehr realistischer Gedanke... Also entweder stimmt Ihre Aussage nicht oder ich begreife, warum wir weiterhin die alte Technologie fördern.


Peter Fischer

16.04.2012, 14:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wobei Baselland als Fläche für die Solaranlagen zu gebrauchen finde ich gut; nur nicht im Kanton Zürich!


Manuel Braun

16.04.2012, 14:15 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Wenn es ohne Gaskraftwerke nicht gehen soll, warum sind sie den unrentabel und brauchen Subventionen? Irgendwie geht das marktwirtschaftlich nicht auf. Antworten


Kaa Bock

16.04.2012, 14:29 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Sie sind unrentabel, weil sie eine normale Kostenrechnung machen müssen, derweil AKWs von der Pflicht einer umfassenden Haftpflichtversicherung befreit sind.
Müssten sich die AKWs versichern, dann wäre der Strompreis höher und die Gaskombis (und notabene auch Fotovoltaik, Windanlagen, etc) rentabel.


Arne Tvedt

16.04.2012, 14:11 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Eine Zwängerei ohne Ende und ohne Sinn. Die einen wollen "Alternativenergien" durchzwängen obwohl die Crux schon im Term steht, sie sind "Alternativ" weil sie sich nicht in der Praxis haben durchsetzen können, andere wollen thermische KW, die sind vergleichsweise preiswert und schnell realisierbar und andere warten auf das Scheitern der Energiewende um neue AKWs zu erstellen. Ein Zirkus das Ganze. Antworten


Martin Zürcher

16.04.2012, 14:10 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Damit Alpiq, Axpo und BKW und co. auch in Zukunft das grosse Geld machen braucht es zwingend Grosskraftwerke.
Dezentrale Stromentwicklung war nie das Ziel der Wirtschaftslobby. Aber lasst die Zeit noch ein bisschen verstreichen. Darüber ist es noch zu früh zu sprechen. In ein paar Jahren ist Japan GAU nicht mehr so allgegenwärtig.
Antworten


Bruno Bänninger

16.04.2012, 14:05 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Während der BR versucht Wege und Lösungen zu finden, zeigt der "Wissenschafter der Umwelt" und Nationalrat Girod sofort sein Gespür als schlauer Politiker, wann und wie man sich in die Medien drängen kann. Sein Gespür spürt mehr als sein Wissen wissen kann. Antworten


Peter Stutz

16.04.2012, 13:58 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Natürlich hat das Kampagnencharakter. Zuerst im Tagesanzeiger, dann in den Sonntagszeitungen werden Gerüchte und no-news als weltbewegende Tatsachen hingestellt. Es ist sinnfrei darauf einzusteigen, ich warte lieber auf die Fakten, die Doris Leuthard am Mittwoch vorstellen wird. Dann können wir gerne diskutieren. In der Schweiz wir eh nur noch das Gaskraftwerk Chavalon gebaut, dann keines mehr. Antworten


Stefan Aeschimann

16.04.2012, 13:58 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Volk fragen, dann kommt gut. Ideologie hat dann keinen Platz mehr. Dann werden Vor- und Nachteile ruhig gegeneinander abgewogen. Antworten


Christian Duerig

16.04.2012, 13:50 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Quälitätssicherung und Kontrolle ist in der Schweiz noch ein Fremdwort. Mit Geheimniskrämerei konstruiert man keine sicheren Atomkraftwerke. Die Wissenschaftler werden als Lausbuben hingestellt, wo doch die Ingenieure für die Verantwortung bürgen sollten. Trickreich wird mit den Baufirmen abgezockt. Die Katastrophen tragen die Angsthasen. Risikoreich gelangt man zum Erfolg. Die Angsthasen zahlen. Antworten


Hannes Müller

16.04.2012, 13:46 Uhr
Melden 79 Empfehlung 0

Herr Rechsteiner, die Gaskraftwerke waren von allem Anfang an Teil der Atom-Ausstiegs-Strategie. Lesen Sie keine Zeitung? Antworten


Dani Kern

16.04.2012, 14:26 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

An alle verideologisierten Pseudo-Experten: Sie können nicht AKW's abschalten, ohne adäquaten Ersatz. A doch: sie könnten in jedem Bergbach ein kleines Wasserkraftwerkchen machen, auf jedem Hügel eine Windturbine aufstellen. Weil aber alle gegen diese an sich umweltfreundlichen Massnahmen sind, bleibe schlicht nichts anders übrig als Gaskraftwerke zu bauen, um den künftigen Strombedarf zu decken. Antworten


Ike Conix

16.04.2012, 14:18 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Derweil fahren die Japaner 2 AKW wieder hoch ... Antworten


Franz Brunner

16.04.2012, 14:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

gas nur teurer--ruf nach subventionen zeige, dass gaskraftwerke heute schon unrentabel--RECHSTEINER fordert weiteren ausbau der a-energien----absolut richtig, ALTERNATIVE ENERGIEN sind schon seit jahren die billigsten (notabene ohne subventionen) und werden bewusst in bern von der stromlobby unterdrückt--helfen sie meiner erinnerungslücke--für wen arbeitet sein beratungsbüro schon wieder? Antworten



Zurück zur Story

Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre


Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

DAS GELD und ich

Börsen auf Höchstständen: Wie weiter?

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Heizöltank: Tankrevision oder Sanierung

Möchten Sie mehr über die Revision und Sanierung von Heizöltanks erfahren? Dann sollten Sie hier klicken und weiterlesen.