Schweiz
Diskussion
Darbellay versuchts mit Glücksspiel
CVP-Präsident Christophe Darbellay soll Präsident des Schweizer Casino-Verbandes werden. Einige Parlamentarier sind irritiert und glauben, dass Interessenkonflikte «absehbar sind». Mehr...
Von Erwin Haas.
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40 Kommentare
Da schwingt die CVP Parolen der Weissgeldstrategie und entsendet ihren Vordenker in ein Geschäftsmodell welches insbesondere davon lebt, dass Leute dort ihr Geld zur Wäsche bringen. Denn woher das Geld kommt dass da locker ausgegeben wird - interessiert zu aller letzt die Betreiber der Spielcasinos. Einfach nur widerlich aber passend zur Doppelmoral der CVP - neu die 1. Adresse für Geldwäscherei! Antworten
Die Ausserparlementarischen Mandate welche ein Parlementarier annehmen darf sollte strickt limitiert werden. Ansonsten vertreten diese Parlementarier die Interessen der Industrie ausschliesslich auf Kosten der Waehlerschaft. Es darf kaum im Interesse der Schweiz liegen, dass durch Darbella's potentielle Aktionen mehr Schweizer zu suechtigen Spielern werden. Antworten
Jawohl, wir brauchen die volle Prohibiton um scheinheilig das Volk zu schützen, schreien die SVP-FDP Mafiasupporter. Der unkontrollierbare Schwarzmarkt ist zwar der grausamste Markt fürs Volk aber der lukrativste für Ermotti-Unicredit-Grossklienten. Soviel zu ihrem bitteren Kommentar, Hr. Bitter. Streng kontrollierte, seriös geführte Casinos sind besser als HEUCHEL-BIGOTTE-US-LAS VEGAS.
Ich wette und bin überzeugt, wenn jeder Politiker-in die heutzutage im Bundeshaus sitzen und verkehren sorgfältig untersucht und geprüft würden könnten bei der Mehrheit eine Vielzahl von Interessenkonflikte entdeckt und freigelegt werden. Lobbyisten sind ja heutzutage auch in der Mehrzahl in der Schweizer Hauptstadt, diejenigen die im Bundeshaus für fragliche Aufgaben und Wirkung herumstreifen. Antworten
Casinos werden in der Schweiz streng kontrolliert und doppelt besteuert. Die Steuerabgaben liegen zwischen (40-80%). Pro Jahr zaheln die Casinos mehrere hundert Millionen sfr Steuern. Die SVP-UBS hingegen hinterlässt ein 60 Milliardenloch und zahlt trotz Gewinn keine Steuern. Zocke an den Börsen muss ebenfalls nicht versteuert werden, Boni und Saläre nur pauschal. Darbellay ist am rechten Ort. Antworten
Darbellay war ja auch wie Schwaller im Aves, dem Verband, der die Interessen der Atomstromindustrie vertritt. Und trotzdem ist er denen in den Rücken gefahren und hat beim kopflosen Atomausstieg kräftig mitgewirkt. Die verschiedenen Mandate zeigen keine klare verlässliche Politik, sondern nur Machtgier. Antworten
Solche Ämter gehören zur Doppelmoral dieser Wetterfahnen Partei. Nach aussen gegen eine legalisierung der Drogen (dazu gehört auch die Spielsucht liebe CVP'ler) und nach innen die hohle Hand auf alle Seiten - und läuft was schief - die Absolution! Widerlich! Antworten
"Erst kommt das Fressen, dann die Moral". Ganz so schlimm wie in der Dreigroschenoper von Brecht wird es bei Darbellay's nicht sein. Man müsste den Satz darum wohl ändern: "Zuerst kommen die Macht und das Scheffeln und dann die Moral". Sofern die überhaupt noch kommt... Antworten
Macht und Scheffeln sind das Markenzeichen der Christen ganz allgemein - seit 2000 Jahren. Und "Moral" in den Predigten, aber nicht im Klerus - wo auch immer!
Also nur logisch u. konsequent dieses Casino-Mandat - und - überhaupt nichts Neues!
PS: Auf italienisch bedeutet "casino" was noch "Schöneres"...
Hat der gute Herr als Nationalrat und Präsident der CVP Schweiz nicht genug zu tun ? Ein solches Amt - wie alle VR Mandate - haben nur ein Ziel und Zweck: Einfluss nehmen und dafür bezahlt werden. Schmierenpolitiker ! Gilt übrigens für alle Politiker - von links bis rechts. Antworten
Glaube ich auch. An seinem Sachverstand kann es jedenfalls nicht liegen.
Auch in der CVP will man Geld verdienen. Was mich wundert, dass Darbelley trotz seines anspruchvollen Amtes noch Zeit findet, Verwaltungsratsmandate anzunehmen. Dabei habe ich wenig von ihm gehört in bezug auf Ausländerkriminalität, Asylmissbrauch und überbordende Bürokratie! Antworten
Aha, jetzt weis man auch weshalb er für den Ausstieg aus der Kernenergie ist.Er ist zugleich mit vielen anderen Mandaten in der Solarbranche beteiligt, da wo Subventionen von seinen Bunderätinen Leuthard und ESW hinfliessen. Ist dies nicht auch ein Interessenkonflikt. Und wie ich schon geschrieben habe, wann wird die CVP in Casino Partei umgetauft. Antworten
Einerseits jammern Politiker dauernd, dass die parlamentarische Arbeit so stark in den letzen Jahren zugenommen habe. Mit diesem Argument wollen sie dann die Erhöhung der Parlamentsbezüge rechtfertigen. Andererseits haben die Politiker aber anscheinend Zeit en masse, sich für bezahlte VR- oder Verbandsmandate zu engagieren. Das zeigt einmal mehr die Widersprüchlichkeit der Schweizer Politiker auf. Antworten
Glücksspiel fördern will. - Das C im Namen der CVP hat wohl seinenunrsprünglichen Sinn verloren! Was, um's Himmels Willen hat die Förderung des Glückspiels mit einer christlichen Gesinning zu tun? Oder stimmt der Spruch halt doch. Geld stinkt nicht? Antworten
Der Grosse Verlierer will es nun mit dem Gluecksspiel machen. Ich bin gluecklich, wenn dieser Mann aus der Politik verschwindet.
Passt zum C im Parteikürzel und zu Darbellay ... na wenn da bloss keine Lobby im Spiel ist! Er sollte sich entscheiden Präsident des Casino Verbandes oder Parlamentarier! Ach so, ohne Parlamentsmandat will man auch keinen Darbellay ... dann kann es wohl nicht an der Kompetenz liegen! Antworten
Offenbar war Herr Darbellay als Präsident der CVP nicht ausgelastet. Trotzdem hat er es fertiggebracht, seine Partei auf eine minimale Bedeutung herunter zu wirtschaften. Als "Zufallsgenerator" ist er in der Glücksspielbranche vielleicht besser aufgehoben. Antworten
Aus Sicht Darbellay sehe ich keine Interessenskonflikte - wir haben es hier mit einem Berufspolitiker zu tun, dessen Ziel es ist, an lukrative Mandate zu kommen. Und diese Strategie scheint mit diesem Präsidium aufzugehen. Ob dann am Politiker noch ein CVP, FDP, SVP oder BDP Schildchen klebt, ist völlig irrelevant. Solange der Wähler solches Verhalten nicht abstraft, wird das munter weitergehen. Antworten
Da bekommt ja Tränen! So haben Casinos mehr als 1000 Arbeitsplätze vernichtet, mit ihrer Beschwerde bei der ESBK, nämlich jene gegen die Pokerturnieranbieter. Welche Studien der ESBK bestätigen, dass Spielbanken wirkungsvoll etwas gegen Spielsucht unternehmen? Heuchelei, ein Blick in entsprechende Foren Spielsüchtiger bestätigt meine Vermutung. Toll jetzt haben wir eine CasinoVolksPartei ! Antworten
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