Bund will Einsatz von Mini-Drohnen regeln

Aktualisiert am 13.11.2009

Die kleinen, mit Kameras ausgestatteten Flieger erobern den Schweizer Himmel. Ob durch Polizei, Private oder für die Pressefotografie.

Kleiner Spion am Himmel: Dass von oben einer mitschaut, passt nicht allen.

Kleiner Spion am Himmel: Dass von oben einer mitschaut, passt nicht allen.
Bild: Keystone

Nun ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) daran, strengere Regeln für solche Mini-Drohnen mit einem Gewicht unter 30 Kilogramm zu prüfen, wie Sprecher Daniel Göring am Freitag in der Sendung «HeuteMorgen» von Schweizer Radio DRS sagte.

Eine Bewilligungspflicht regte der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür an. Dabei könnten auch datenschutzrechtliche Auflagen gemacht werden. Würden diese nicht eingehalten, könnten Bewilligungen wieder entzogen werden, sagte Thür.

Die auch von Privaten eingesetzten Mini-Drohnen sind auch ein Thema der Polizeikommandanten und der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren. (cpm/ap)

Erstellt: 13.11.2009, 09:28 Uhr

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