Schweiz
Blumen für Widmer-Schlumpf – Eierattacke auf Toni Brunner
Aktualisiert am 04.02.2011 13 Kommentare
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An der Muba 2011 richtete Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf Wünsche für Frieden und Demokratie an die Menschen in Ägypten. Am Stand des Muba-Gastlands war sie zuvor vom ägyptischen Botschafter begrüsst worden. Die Bundesrätin wünsche den Gästen aus Ägypten «offene Arme und Herzen hier in Basel», sagte die Bundesrätin in ihrer Eröffnungsansprache vor mehreren hundert Gästen. Den Menschen in Ägypten wünsche sie, dass die Krise ohne Gewalt bewältigt werden und sie «bald in Frieden und einem demokratischen System leben» können.
Zuvor war Widmer-Schlumpf auf dem traditionellen Bundesrats- Rundgang durch die Messe am Stand Ägyptens vom ägyptischen Botschafter in der Schweiz, Magdy G. Sharawy, begrüsst worden. Die Messe und das ägyptische Fremdenverkehrsamt hatten trotz der Unruhen an dem seit zwei Jahren vorbereiteten Muba-Auftritt festgehalten. Verzichtet wurde indes auf ursprünglich geplanten Musik- und Tanzdarbietungen.
Blick auf Finanzkrise
Widmer-Schlumpf warb in ihrer Eröffnungsrede des weiteren für die bundesrätlichen Massnahmen in der Folge der Finanzkrise. Ohne stabilen Finanzplatz gebe es keinen Werkplatz, die Finanzbranche müsse aber zum Mitspielen in der sozialen Marktwirtschaft bereit sein, sagte sie.
Wenn das Spielfeld international sei, würden zudem nationale Massnahmen zu kurz greifen. Die Schweiz habe «grösstes Interesse an einem stabilen Euro» und sollte sich an den Massnahmen des internationalen Währungsfonds (IWF) beteiligen: «Wer von internationaler Stabilität lebt, sollte auch bereit sein, dazu beizutragen.»
Halstuch-Hatz und «Glücksblööterli»
Vor der Eröffnungsrede durchschnitt Widmer-Schlumpf feierlich das weisse Band zur Eröffnung der 95. Muba, flankiert vom Basler Regierungspräsidenten Guy Morin und dessen Baselbieter Amtskollege Jörg Krähenbühl. Darauf startete die Finanzministerin mit weiteren Gästen zum traditionellen Rundgang – umringt von Dutzenden Journalisten, welche die Bundesrätin dank ihrem violetten Hermes-Halstuch nie lange aus den Augen verloren.
Der Halsschmuck von Widmer-Schlumpf war nicht der einzige Farbtupfer beim Rundgang: Doktor Ahoi, ein Spitalclown der Theodora-Stiftung, beschenkte die Bundesrätin mit einer Ballonblume und «Glücksblööterli». Davor liess sich die Bündnerin von Messeleiter Chris Eichenberger den Messeneubau am Modell erklären. Dieser wird, wie Eichenberger erklärte, 200 bis 300 Millionen kosten. «Das ist noch mutig, he?», befand die Finanzministerin. Ausführlich Halt machte sie danach unter anderem am Stand ihrer Partei, der BDP.
Eier-Attacke auf Toni Brunner
Mit ihr sowie der SP und der SVP präsentieren sich neu auch politische Parteien an der Messe. Einen Besuch stattete Widmer-Schlumpf auch der Sonderschau von alliance F «Der weibliche Blick auf die Zukunft» ab, einem Projekt unter dem Patronat der vier Bundesrätinnen.
Am Stand der SVP kam es am ersten Messetag zu einem Zwischenfall: Drei bis fünf junge Personen haben versucht, den anwesenden SVP- Präsidenten Toni Brunner mit Eier zu bewerfen. «Zum Glück wurde er nicht getroffen», sagte Sebastian Frehner, Präsident der SVP Basel- Stadt, auf Anfrage. Anschliessend seien die jungen, normal gekleideten Personen weggerannt und in der Menge untergetaucht. Brunner hatte am SVP-Stand Autogramme verteilt.
Sonderausstellung zu nachhaltigem Wohnen
An der grössten Konsumgüterschau der Schweiz präsentieren sich bis zum 13. Februar insgesamt rund 870 Aussteller. Im Zentrum der zum 95. Mal stattfindenden Messe stehen die Bereiche Wohnen, Haushalt, Bau und Renovation, Garten, Gesundheit, Sport, Essen und Trinken, Reisen und Kultur, Multimedia und Mode.
Hinzu kommen Sonderpräsentationen. Gastkanton ist Zug. Vom 10. bis 13. Februar findet zudem die «NATUR»-Messe statt, vom 4. bis zum 6. Februar die Basler Ferienmesse und vom 4. bis zum 13. Februar die Velomesse twoo. 2010 hatte die einstige «Schweizer Mustermesse Basel» 300'000 Besucher angezogen. (mrs/jg/sda)
Erstellt: 04.02.2011, 20:06 Uhr
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13 Kommentare
Na ja, lacht nur, aber langsam aber stetig und aufhaltsam, wird auf Grund der offensichtlichen Unfähigkeit linker Politik auch in Basel der SVP Wähleranteil steigen... und steigen...und steigen... lacht nur! Der Katzenjammer wird kommen. Aber vergesst nicht, zu lachen! Weh tut's nur, wenn man nicht lacht. Antworten
@ Leuzinger: Wer sagt denn, dass Linksextreme Fehr verprügelt haben? Angeblich hatte er danach wegen einer Rippenquetschung grosse Atemprobleme, wovon am Freitag in der Arena so gar nichts mehr zu bemerken war, sogar das Pflästerchen, das man ihm besser über den Mund geklebt hätte, war verschwunden. Wollte der Mann noch für das Purple Heart eingereicht werden? Politik ist eben ein rauhes Geschäft! Antworten
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