Schweiz
Diskussion
«Bemannte Kampfjets sind in 20 Jahren Vergangenheit»
Billig und immer ausgeklügelter: Die Zukunft der militärischen Lufthoheit gehört der Drohne. Warum die Schweiz trotzdem neue Kampfjets kauft und wie eine Übergangslösung aussieht, erklärt Strategieexperte Albert Stahel. Mehr...
Interview: Matthias Chapman.
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126 Kommentare
Die Schweiz braucht keinen Ersatz für die Tiger. Kriegerische Auseinandersetzung im und um den virtuellen Raum (Cyberwar) wird die wahrscheinlichste Form eines zukünftigen, hochtechnisierten Kriege sein. Mit dem Verzicht auf den Tigerersetz kann man den Bestand der Berufsmilitärpiloten um die Hälfte reduzieren was Einsparungen von Millionen von Franken zu Folge hätte. Antworten
Sehr verdächtig ist dieser plötzliche über Nacht gemachter
Stimmungs- und Taktikwechsel. Es sieht aus, wie gewisse Lobbisten
über Nacht das Bundeshaus übernommen haben. Wendehälse: vorwärts
Marsch! Man "muss" ja mit dem Strom (Europa-Natotauglich) mitschwimmen.
Das Risiko für ein Flop tragen ja andere...
Antworten
Auch diese neuentwickelte Drohnen sind absolut keine "Hightechjäger!" Mit rund 850km/h sind sie langsamer als jeder Verkehrsjet. Mit einer maximalen Flughöhe von rund 12'000m sind ihnen sogar alte Jagdflugzeuge überlegen. Sie sind ungeeignet für Luftkampf und Luftüberwachung. Sie sind hauptsächlich nur für Bodenziele zu gebrauchen. Siehe Seiten der Entwickler! Antworten
Sehe ich gleich, allerdings hat Herr Stahel ja auch von der Zukunft gesprochen. Es spricht im Grunde nichts dagegen Überschalldrohnen zu entwickeln. Das reicht natürlich noch nicht für umfassende luftpolizeiliche Aufgaben, aber vielleicht könnte auch diese Lücke eines Tages geschlossen werden.
Hans Christoffel trifft mit seiner Einschätzung den Nagel auf den Kopf. Drohnen sind für Luftpolizeiaufgaben und Luftkampf völlig ungeeignet. Hingegen für Luftaufklärung und Bekämpfung von Bodenzielen. Auch das WEF etc. liesse sich damit nicht schützen. Alle Staaten, die Drohnen einsetzen nutzen diese im Verbund mit bemannten Kampfflugzeugen. Das weiss auch Strategieexperte A. Stahel.
Ich habe schon Vorträge von Ihnen verfolgt und Chapeaux senstionell war es immer. Aber hier sind sie auf dem Holzweg. Wissen sie wie schnell eine Drohne abgeschossen wird? Darum kann man diese nur in Gebieten ohne grosse Ground-Air oder Air-Air einsetzten. Kampflugzeuge wird es weiterhin geben oder kennen sie die Nachfolgeprojekte von F-22 Raptor oder F-35 Lightning nicht? Wäre schade. Antworten
Frau Rothenbühler, was Sie und andere nie verstehen werden an dem ganzen, ist die Erprobung von neuen Technologiemöglichkeiten, welche als Folge einen sehr grossen nutzen für die zivile Gesellschaft haben. Fallbeispiel Internet und etliches anderes. Der Nutzen den man aus den Erfahrungen aus dem 18er Programm hat ist für den Technologiestandort CH sehr wichtig gewesen.
Herr Wieland, noch besser wäre, man würde die ganzen Konflikte direkt in Computerprozessoren implementieren, nicht? Was soll diese Aufrüstung bringen? Noch mehr Kosten, noch mehr Leerlauf?
Warum sollen in Zukunft Drohnen keine Kampfflugzeuge ersetzen können? Die Technologie wird ja auch bei Drohnen nicht stillstehen, sondern wird stetig weiterentwickelt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass in 20-30 Jahren Computerprozessoren den Piloten ersetzen werden.
Statt sich zu überlegen wie Kriege zu verhindern sind macht man sich Gedanken über deren Führung und den Hilsmitteln. Ist nun eine genau lenkbare Rakete besser als ein Drohne? Kann eine Drohne überhaupt als Kampfmittel eingesetzt werden? Oder sind diese Flugobjekte eher zur Aufklärung gedacht respektive entwickelt worden? Antworten
Kampfdrohnen , die mit Kameras ausgerüstet sind und dem Operateur am Boden Bilder liefern kann. Drohnen mit Laserwaffen ausgerüstet, wird schon heute geübt. Drohnen mit internen Nuklearantriebe sind bereits im Einsatz-praktisch unbegrenzte Flugdauer! Kampfflugzeuge gehören schon jetzt der Vergangenheit an.
Jetzt hört doch endlich auf mit der sinnlosen Flugzeug-Debatte - da die Schweizer Luftwaffe eh nur zu Bürozeiten (die paar Nachtflüge ausgenommen) einsatzbereit ist, reicht der heutige Bestand an Flugzeugen vollends. Sollte sich die Sicherheitslage in Europa verschlechtern, kann man dann wieder über Fluggeräte diskutieren: Konflikte kommen nicht von heute auf morgen, man hat genug Zeit. Antworten
Wer hat im Januar 2011 gewusst, wie rasch sich das politische Umfeld in den arabischen Ländern verändert? Die Modernisierung unserer Defensivarmee dauert Jahre. Bei der Entstehung eines Konfliktes - z.B. bei einem möglichen Auseinanderbrechen der EU - reicht die Zeit nicht, um unsere Armee zum Schutz der Neutralität auf Vordermann zu bringen, wenn dies nicht schon lange vorher geschehen ist
Ich denke nicht, dass bemannte Flugzeuge abgeschaft werden. Es wäre in meinen Augen ein Sicherheitsrisiko. Ein Beispiel: Die Panzerabwehrrakte TOW wird nicht per Funk gesteuert sondern durch ein an der Abschussvorrichtung angebrachtes Kabel. Elektronische Signale kann man stören. Stellen Sie sich eine Luftwaffe vor, die ihre Dronen nicht mehr starten kann, weil der Gegner Störsignale einsetzt. Antworten
Tatsach ist einzig und allein, dass die Prognose des "Experten" Stahel schon mal in den Fünfzigerjahren des
letzten Jahrhunderts in England gemacht wurde. Sie ist heute wie damals völliger Blödsinn. Mit dem Unterschied, dass damals auf eine windige Spekulation hin, in England eine blühende Luftfahrtindustrie buchstäblich vernichtet wurde. Die alleinigen Nutzniesser waren die USA.
Antworten
Die neuesten in Entwicklung stehenden Drohnen sind absolut keine Jagdflugzeuge und nicht zur Luftüberwachung geeignet. Sie werden mit Jetantrieb ausgestattet, sind dadurch mit 850km/h schneller als früher, haben eine grössere Reichweite und sind schwer auszumachen für den Radar. Mit 850km/h sind sie langsamer als jedes Verkehrsflugzeug. Nicht geeignet für Luftkampf und luftpolizeiliche Augaben. Antworten
Und dann sitzen im National- und Ständerat Parlamentarier , die immer noch in Kategorien von gestern und vorgestern denken. Und nicht nur das Thema Kampfflugzeuge, auch Atomkraftwerke finden diese Leute immer noch das Gelbe vom Ei. Aber das Volk darf dann die verschleuderten Milliarden berappen. Man denke nur z.B. an die 10-Jahre alten Festungskanonen, die jetzt, weil unbrauchbar, entsorgt werden. Antworten
Oha lätz, da tauschen wieder ein paar leicht lenkbare ihre Kriegs- unn Aktionfilmerfahrung aus und fühlen sich wohl schon als alleiniger Sieger über eine Grossmacht vor dem Haus der angebeteten schönen zu landen.Ich würde mal nachschauen ob die Hosen noch trocken sind! Antworten
Vor vielen Jahren hat mir ein leitender Angestellter der Contraves erklärt, dass CH mit den damals neusten Flugabwehrwaffen den ganzen CH Raum abgedecken könnte, ohne Jet's und 100%iger Treffsicherheit. Die heutige Treffsicherheit dieser Waffen ist um ein vielfaches gestiegen, deshalb braucht es meiner Meinung nach weder Jet's noch Drohnen und die Herstellung wäre wie einst in CH gesichert. Antworten
Sie haben mit einem Verkäufer von Contraves gesprochen? War dieses System kompatibel zu den bestehenden Radargeräten? Oder hat die Schweizer Armee bei der Bestellung Extrawünsche vorgebracht und damit jede Einsatzfähigkeit dieses Systems verhindert? Käme mir dann jedenfalls bekannt vor, Ihre Aussage.
Blick auf die Geschichte: fast jeder einigermassen gut geplante Überfall auf ein anderes Land war zunächst erfolgreich. Trotz aller Hochrüstung wäre eine Verteidigung der Schweizer Grenze wohl illusorisch. Aber nicht gleich in die Hosen machen: Fast alle besetzten Staaten wurden bald wieder befreit, nur die Tibeter wurden China überlassen und die Palästinenser verloren ihr Land an Israel. Antworten
In den Schweizer Medien ließt man in den letzten Monaten soviel über neuste moderne Waffensysteme die es gibt: Raketenabwehr, Cyber-Waffen, Kampfjet und jetzt Drohnen (Aufklärung und Kampf). Und immer wieder werden hypothetische Fragen gestellt über die Anschaffung. Für solche modernsten Waffensysteme braucht man Profisoldaten die immer weiter ausgebildet werden und keine Milizarmee wie i.d. CH Antworten
@Blass: Länder die heute über eine moderne Waffentechnologie verfügen haben alle etwas gemeinsam: Sie haben eine Berufsarmee. Die Ausbildung an solchen Waffensystemen, sowie die ständige Weiterbildung sind nicht nur sehr teuer sondern auch sehr zeitaufwendig, d. h. ein tägliches Training ist erforderlich. Eine Milizarmee (Wehrpflichtarmee) kann dies nicht erfüllen, die Soldaten wechseln ständig.
@witschi
haben Sie je in einer technischen Truppengattung Dienst geleistet?
kennen Sie sich in der Technologie der modernen Waffensysteme aus?
nach meinen Erfahrungen finden Fachleute auch gute Funktionen im Militär
@vBlass: Diese von ihnen genannten interdisziplinären Teams (Büezer und IT-Spez.) sind ideal um im WK ein paar Zelte aufzustellen oder sonstigen Schwachsinn zu machen. Oben genannte Waffensysteme erfordern Profis, und Profis sind in der CH-Armee eher dünn gesät.
Nein, die Miliz ist der Zeit seit jeher weit voraus,
heute nennt man das in anderen Bereichen interdisziplinäre Teams,
da wir über einen hervorragenden Fundus an Berufsleuten und Fachspezialisten verfügen, vom Handwerker bis zum IT-Crack
stellt das Milizsystem eine wertvolle Bereicherung sowohl für
die Armee als auch für die Industrie und die Wirtschaft dar
Die grossen Schlachtschiffe sind verschwunden und haben schiffbaren Raketenstationen Platz gemacht. Die grossen Flächenbomber sind auch verschwunden. Da ist es nur logisch dass grosse und teure Jets verschwinden. Für Boden-Luft-Kampf genügen auch ein paar Pilatus. Antworten
Herr Stahel scheint ja sehr angetan zu sein von Drohnen. Vorerst existieren solche erst für den Erdkampf (welcher die Schweizer Luftwaffe nicht betreibt). Intelligente Drohnen im Luftkampf sind noch in weiter Ferne, erst recht im Luftpolizeidienst. Das ist Science Fiction pur und mindestens 2 Jet-Generation von uns entfernt. In der Zwischenzeit brauchen wir einen Tiger-Ersatz. Antworten
O.Mäder: Nein, Flab und Kanonen brauchen wir nicht für den Polizeidienst. Dafür braucht es 2 bis 4 Augen und ein Hirn, das zuerst denkt, bevor es abdrückt. Eine Drohne hingegen kann genauso wenig selbstnädig entscheiden. Deshalb ist sie im Luftpolizeidienst genauso wertlos wie eine Flabrakete.
"In der Zwischenzeit brauchen wir einen Tiger-Ersatz." - NÖ! Brauchen wir nich
Wenn, dann brauchen wir Flugabwehr und Panzerabwehr und Bunker etc. DAS wären Defensivwaffen. Nach 10 jahren in einer Panzereinheit, verstehe ich noch immer nicht, warum wir Angriffswaffen benötigen, die eh schlechter als der Standart sind. Tiger und Leo sind nichts anderes und rosten fröhlich seit Jahren vor sich hin..
Wer weiss ob unsere heranwachsende Generation, weltweit, in zwanzig Jahren Krieg führen will. Ich glaube die Antwort ist nein. Vielleicht versucht ein "alter" Präsident seine Bürger mit einer Lüge in den Krieg zu locken. Die Antwort wird ein Gelächter sein und dann werden die Menschen dem Landes-Oberhaupt den Rücken kehren und dort weiter machen wo der Präsident sie gestört hat: am lebendig sein. Antworten
@müller; Nicht unbedingt, solange es Menschen gibt, aber ganz sicher solange wir unseren Super-Alpha-Tieren hintenherlaufen und nicht lernen, selbständig zu denken und zu entscheiden.
Herr Kunz; Träumen Sie weiter! Solange es Menschen gibt, wird es Kriege geben! Ich bin deshalb kein Pessimist, sondern einfach Realist.
Drohen sind optimal - für assymetrische Kriegsführung, d.h. gegen einen Gegner, der nur leicht bewaffnet ist und weder über Kampflugzeuge, Panzer oder nennenswerte Flugabwehrfähigkeiten verfügt. Das wäre dann die 'Counter Insurgency'. Damit können die eigentlich nur die eigenen Zivlibevölkerung meinen. Oder anders gesagt: Man rechnent nicht mehr mit Kriegen, sondern mit Volksaufständen. Antworten
@Karin Meier: Lesen SIE denn keine Zeitungen? Steht doch alles da drin.
Frau Meier, eignen Sie sich doch erst mal selbst Kenntnisse an.
Dann würden Sie nämlich zum selben Schluss kommen. Genau dafür sind Kampfdrohnen gebaut.
Die USA kämpfen in Afghanistan und Pakistan auch nicht gegen leistungsfähige Armeen mit Flugzeugen, sondern gegen leicht bewaffnete Guerilla-Kämpfer. Das einige westliche Nationen künftig eher Aufstand als Krieg befürchten ist nicht abwegig.
@Ferhadi
Aha, "drohen" Sie uns jetzt auch noch mit Kenntnissen über Drohnen, ROFL.
Ich kanns mir auch nicht anders erklären, besonders vor dem Hintergrund, dass die Fähigkeiten von Kampfdrohnen (Erdkampf) im Moment überhaupt nicht dem Anforderungsprofil der Armee entsprechen. (Luftraumüberwachung, idetifikation von Eindringlingen, Luftkampf...)
Aber ich denke kaum, dass die Schweiz sich Kampfdrohnen kaufen will, nur weil sie sich gering an deren Entwicklung beteiligt.
Was ist das für eine Lobby die in dieser wirtschaftlichen Unsicherheit und enormen Staatsschulden ein solches militärisches Spielzeug kaufen will. Wo sehen diese Leute eine militärische Bedrohung in Europa? Unsere Wirtschaft liegt wenn es so weiter geht im Abwind und da macht sich unsere Regierung zu wenig Sorgen hier sind die Arbeitsplätze bedroht. Da helfen uns diese Flugzeuge wenig im Gegenteil Antworten
wir wissen dass der euro und der dollar irgendwan wieder an wert gewinnen werden wieso kaufen wir nicht für ein par milliarden us und euro warten bis der wert rauf geht wechseln es dann in sfr und kaufen die jets?,oder wir könnten den firmen die die jets bauen etwas anbieten dass wir haben eine art tauschhandel Antworten
Ich bin absoluter Kampfjet Narr, und zwar 1.WK bis heute. Aber nicht trotzdem, sondern gerade DESwegen, muss ich einfach laut lachen, wenn mir jemand erklären möchte, dass wir hier F-18 brauchen. Independance Day war nur ein Hollywood Film, bitte begreift das endlich. Kauft für 5000 Stutz weisse Fahnen, das ist alles was wir für einen Ernstfall brauchen. Antworten
Max Meier hat es erfasst. Herr Holwart: BItte nennen Sie mir einige realistische Szenarien, wo die Schweiz von einer Macht, die unsere Nachbarnländer überqueren konnte, angegriffen wird und wo sie dank ein paar Stubenfliegen, diesen Gegner abwehren kann. Ich sehe wie gesagt von der Camel bis zur Raptor alles gerne, es sind tolle mystische Geräte, aber wir brauchen keine Hand voll F-18.
Herr Holzwart: Herr Rohr meinte vermutlich nicht nur Kampf-Jets sondern Kampf-Flugzeuge ganz allgemein und daher ist unter 1. WK wohl auch nicht der 1. schweizerische militärische Wiederholungskurs zu verstehen sondern der 1. Weltkrieg in dem die Militäraviatik bekanntlich erstmals eine gewisse Bedeutung erlangte...
es sind nicht alle schweizer feiglinge, windfahnen und mitläufer. ich glaube ihnen übrigens nicht, dass sie je militärdienst geleistet haben (wieso soll gerade im ersten wk die liebe zu kampfjets ausgebrochen sein?). mit dieser einleitung wollen sie nur ihre hasenfuss-einstellung aussagekräftiger machen.
Als (ebenfalls selbsternannter) Strategieexperte kann ich Stahel eigentlich nur auf der ganzen Linie widersprechen. Drohnen werden frühestens 2050 die Hauptlast des Luftkampfes führen, denn Projekte existieren momentan keine und die US Airforce plant sowohl einen neuen bemannten Bomber, als auch einen bemannten Nachfolger für die F22, den "next gen TACAIR" welcher 2030-50 eingesetzt werden soll.
Wie soll eine Drohne einem bemannten Jet ebenbürtig sein? Undbemannte Drohnen sind doch träger als jeder menschliche Instinkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Drohnen eindringende Jets vom Himmel holen können. Dann eher Boden-Luft-Raketen. Aber als Laie verstehe ich nicht viel von all diesem Kriegszeugs.
Grundsätzlich braucht die CH überhaupt keine Armee. Auch die beste der Welt nicht.
Antworten
Drohne ist wendiger - es muss nicht Rücksicht auf den menschlichen Organismus genommen werden bei engen Flugmanövern (hohe G Kräfte)
Drohne ist kleiner - sieht man schlechter auf dem Radar
Drohne kann autonom fliegen - Software entscheidet schneller als ein Mensch, aber halt immer "genau nach Vorschrift"
Weil fliegen schlussendlich mehr Mathematik als "mal nach Bauchgefühl" ist. Weil eine Drohne um ein zigfaches leichter und wendiger ist, und keine Angst hat die eigene Familie nie wieder zu sehen. Weil eine abgeschossene Drohne eine Geldfrage, ein toter Pilot aber eine Geldfrage und Ersatzfrage/Ausbildungsfrage ist. Weil drohnen keinen Schlaf brauchen und ihnen G-Kräfte wurscht sind. Zum Bsp.
Das Drohnen vieles koennen ist bekannt. Was aber wenn....ploetzlich ein bemannter mit Mach 2 erscheint! Was macht dann die langsame Drohne? Das ganze scheint doch noch ziemlich Zukunftsmusik zu sein. Bei Passagierflugzeugen hat's doch auch schon mal so getoent... Antworten
Die Drohne wird viel schneller und wendiger als ein bemanntes Flugzeug sein. Es muss bei Beschleunigungen und anderen Flugmanövern nicht auf den Menschen achten, der die Kräfte nicht aushält. Mensch hat keine Chance...
...und selbst wenn die Drohne gleich schnell wäre: die Wendigkeit der Drohne wäre durch den weit entfernt sitzenden Piloten stark eingeschränkt, falls die Drohne ohnehin nicht schon längst durch Störung der Funksignale ausser Gefecht wäre.
Wieso überhaupt noch eine Luftwaffe? Wie will man das Volk schützen, wenn die tödlichen Gefahren unten durch marschieren? Schon seit Jahrzehnten dezimiert der Tabakkonsum unsere Bevölkerung, 2010 sind wieder etwa 8000 Personen an dessen Folgen gestorben. Fastfood bringt Verfettung, Krankheit und Tod. Ehec, Vogelgrippeviren, die tödlichen Gefahren wandern einfach unter der Luftwaffe hindurch... Antworten
Richtig, sogar militärische Einsätze gehen heute immer mehr "untendurch", Cyberkriminalität, aber auch Chemie- und Biokampfstoffe, Sicherung Wasserversorgung, Strom, Kommunikation, AKW, Staumauern etc.... gerade die Schweiz ist von innen am meisten gefährdet, sicher nicht nur Staatsaufgabe (z.B. Banken), bessere Zusammenarbeit, neues Konzept etc.
auf der andern Seite wird per Knopfdruck (SNB) ein Mehrfaches verheizt.. man hat in den letzten Jahren in Sachen Geld ganz einfach jegliche Vernunft und Realität verloren ! Und wer denkt dass sich dies nicht rächt in Zukunft ist schlicht naiv...
Als Kind war ich auch ein Fan von Kampfjets und Raketen und als AdA diente ich in den FF-Truppen. Aber ich lehne es ab, dass einfach aus Ruecksicht auf die "armen" Plioten und Ruestungszulieferer in unserem Lande etwas gekauft wird, das wir nicht brauchen. Wenn man mittlerweile schwerkranken Kindern die IV verweigert, dann haben wir weiss Gott wichtigeres zu tun. Elende Zwaengerei mit diesen Jets. Antworten
Die grösste Schwachstelle der Drohnen ist der Kontakt zur Zentrale per Funk. Terrestrischer-Funk ist leicht zu stören und Funk per Satellit noch leichter. Der Gegner wird auch in einfachen Länder Aufrüsten und fehlt erst einmal ein klares Video-Bild vom Gegnerischem Ziel, ist der Vorteil der Drohne dahin und man kann auch gleich eine Rakete starten lassen. So einfach ist die Sache in Zukunft nicht Antworten
Weil es kein Land gibt, welches F-18 zum Verkauf anbietet. Selbst wenn wir z.B von der US-Navy gebrauchte Jets kaufen würden, hätten die einen anderen Technologiestandart. Ich glaube nicht, dass die Drohnen Kampfjets ersetzen werden, sondern nur ergänzen. Die modernsten F-16 werden noch 40 Jahre fliegen und die Eurofighter etc. ebenfalls.Deshalb gibt es auch keine Nachfolgerprojekte.
Stehl hat voellig recht. Unbemannte Drohnen sind die Zukunft der Luftverteidigung. Klar fehlt unserer Luftwaffe - und der gesamten Armee - ein Konzept. Das Ressort wird vom schwaechsten Bundesrat gefuehrt. Ueli Maurer hat echt keine Ahnung von dem was hier ansteht. Oberpeinlich. Antworten
Ob M.Pfister eine Ahnung hat weis ich nicht, nur weis ich, dass eine Luftüberwachung bereits Heute mit Drohnen durchgeführt werden kann und dies erst noch effizienter als mit Kampfjets. Einen Flieger über CH abzuschiessen ist wegen der Besiedlung eher nicht möglich. Überhaupt finde ich diese Armeediskusion längst überholt
Na klar Herr Pfister, Sie kennen sich natürlich bestens mit der Materie aus, nicht wahr? Wenn Sie hier schon Maurer-Bashing betreiben wollen, dann bringen Sie bitte wenigstens irgendwelche Fakten und Argumente. Alles andere ist schlichtweg "oberpeinlich", wie Sie selbst es treffend bezeichnet haben.
Ob Drohnen oder Kampfjets im Kriegsfall werden alle Flugzeuge mit hohem elektronik Anteil vermutlich am Boden bleiben weil nicht flugfähig! Die neuen Kriege werden mit elektronischen Mitteln geführt. Man denke nur eine Rakete mit Alu-Streifen und eine Armee ist nicht mehr handlungsfähig! Abgesehenvom Kerosin, das nicht mehr vorhanden ist! Antworten
Und ob wir eine Landesverteidigung brauchen, je länger desto mehr. Leider wird in Bern etwas naiv hantiert und moderne Bedrohungslagen völlig ausser Acht gelassen, z.B. die ganze Cyberkriminialität (el. Kommunikation, Banking etc.). Aber es braucht auch konventionelle Arme, Grenzschutz, Schutz gegen Aufständige, Bürgerkriege in Europa, Terrorismus etc. oft kommt's mir vor man denkt noch im 20.Jh. Antworten
Da kratzt man sich am Kopf: Weshalb braucht die Schweiz Kampfdrohnen? Was will man damit beschützen oder bekämpfen? Die Goldbunker bewachen oder die Fleischschmuggler an den Aussengrenzen bekämpfen? Oder die Zuwanderer einschüchtern? Irgendwie herrscht Kriegszustand oder Vorbereitung, könnte man meinen. Antworten
Ich weiss nicht was mehr überschätzt wird: Die Drohnen als Ersatz für Flugzeuge, Prof. Stahel als Militärexperte oder die schweizer Zusammenarbeit für Drohnen mit der NATO. Zur Erinnerung, wir hatten bereits eine Drohne in Zusammenarbeit mit Israel. Oder einfacher ausgedrückt, ich weiss nicht was dieser Artikel hier soll. Antworten
Weil es 'chic' ist, braucht die Schweiz nun Kampfdrohnen? Der nächste Krieg wird nicht mehr 'physisch' geführt, sondern nuklear - deshalb sollten wir unser Geld für wirklich Wichtiges ausgeben oder zur Seite legen. Dieses Wettrüsten ist in einer (geglaubt?) zivilisierten Welt einfach ein Witz. Oder ein Wahn. Antworten
Vielleicht meinten Sie "virtuell". Falls Sie doch nuklear meinten, dann brauchen Sie keine Fraenkli mehr....
Drohnen sind kosten- und gewichts-optimiert und stürzen deshalb deutlich häufiger ab als bemannte Flugzeuge. Deshalb fliegt hinter den heutigen Aufklärungsdrohnen der Schweizer Armee jeweils ein Pilatus-Flugzeug nach, um im Problemfall eine kontrollierte Fallschirmlandung einzuleiten. Bei grossen Kampfdrohnen geht das nicht, über der dichtbesiedelten Schweiz zu fliegen wäre verantwortungslos. Antworten
Dei Drohnen werden durch Pilatus Porter begleitet, damit sie besser für Privatpiloten sichtbar ist! Die Schweiz ist das einzige Land, welches Drohnenflüge im zivilen Luftraum erlaubt. Bei Funkproblemen kehrt die Drohne automatisch zur Basis zurück.
Alles was sie schreiben stimmt zur Zeit. Aber ihre argumentation erinnert mich irgendwie an die Diskussionen um die Schallmauer ;) Die Zeiten werden sich ändern und die Dronen werden so entwickelt werden, dass ihre Kritik dann nicht mehr zutrifft.
Erstaunlich , mit wieviel Herablassung gegenüber Mitdiskutanten argumentiert wird, sobald es um das Thema nationale Sicherheit geht. Vielleicht hilft hier zur Versachlichung ein Blick auf die Website der Schweizer Luftwaffe. Die Sicherung des Luftraumes basiert nämlich nicht nur auf "teuren Flugis" sondern auf dem lageadäquaten Zusammenwirken vieler Elemente. Ich wünsche eine anregende Lektüre. Antworten
Die Diskussion hier ist komplett abgegleitet. Was hat die Beteiligung einer Frima an einem Forschungsvorhaben mit der CH-Landesverteidigung zu tun? Zur Frage ob wir Drohnen oder neue Jets brauchen lautet die Antwort NEIN. Eine Partisanenarmee nach klassischem Muster mit dem VOLL ausgerüsteten Einzelkämpfer und zusätzlichen Material zur Katastrophenhilfe würde für uns voll ausreichen. Antworten
Mit Drohnen erhält man sehr leistungsfähige Kampfflugzeuge zum Discountpreis. Ein paar alte Fliegergeneräle können sich leider nicht von den bemannten Kampfflugzeugen trennen, und so wird es zum Kauf von gewöhnlichen Kampfflugzeugen, Lieferung wohl direkt ins Museum, kommen. Antworten
und die B-2 ist nichts anderes als ein Plagiat der Horten Nurflügler.....who cares....
Wie kommen Sie denn zu Ihrer Meinung, Herr Nadini? Neuron und B2 sind einfach ein Beispiel für konvergente Entwicklungen in der Technik; wenn Sie die Geschichte der beiden Flugzeuge verfolgen, werden Sie das ziemlich rasch feststellen. Mit Plagiat hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun....
Um eine möglichst unabhängige Sicherheitspolitik zu betreiben, braucht unser Land weiterhin eine glaubhafte Landesverteidigung. (Das war in den letzten 162 Jahren stets der Fall.) Dabei ist die Luftverteidigung von besonderer Bedeutung. Eine moderne Flugkörperabwehr gegen Raketen, Drohnen, Marschflugkörper, Luft-Boden-Lenkwaffen, ... sollte zuoberst auf der Prioritätenliste der Armee stehen. Antworten
Die glaubehafte Landesverteidigung der Schweiz bestand in den letzten 162 Jahren darin, dass die Schweiz 1. Freunde im Ausland hatte und 2. div. Herrscher ihr Geld auf Schweizer Banken hatten/haben.
Mir ist einfach diese Logik, diese Geisteshaltung unbegreiflich. Vor wem haben Sie eine solche Angst? Vor wessen Raketen, wessen Drohnen, Marschflugkörper und Lenkwaffen?
Ja, wir wurden hart bedrängt in diesen 162 Jahren, aber dank überlegener Intelligenz gelang es uns immer, die marodierenden Feinde von unserm Paradiesli abzuhalten. Die Luftwaffe hat einen Einkaufszettel, die Infanterie, die mechanisierten Verbände, und die Logistik 'darbt' auch. Erfüllen wir doch all die kleinen Wünsche und freuen uns dann über die glücklichen Kinderaugen!
Lest ihr die Artikel eigentlich auch??? In dem Artikel steht doch nichts neues drin, da steht nicht, dass das VBS solche Drohnen kaufen will. Die VBS Sprecherin sagt nur, dass es nicht ausgeschlossen ist. Das heisst für mich, dass sie sich alle Türen offen halten und nicht ja oder nein sagen will. Die gleiche Antwort kriegt man wahrscheinlich auch, wenn man nach einem Flugzeugträger fragt. Antworten
Ja, lesen wir. Auch die verlinkten Seitenartikel, die aufzeigen, das Drohnen ein Ersatz für Kampfjets sein könnten und vermehrt zum Einsatz kommen.
Noch mehr Kreigsspielzeug für eine vermeintlich "beste" Armee der Welt ohne klar ersichtlichen Auftrag, ausser Katastrophenhilfe und humanitären Auslandseinsatz!
700 Panzer rosten irgendwo dahin, die waren mal fast neu und selten gebraucht nur damit sie nicht einrosten.
Man hat uns damals gesagt, dass sie dringend gebraucht werden.
Aufhören mit dem Schwachsinn Armee, die Geldvernichtungsmaschine. Geht doch ins Ausland als Söldner, die das Indianerlis spielen nicht sein lassen können.
Antworten
Armee und Feuerwehr sind wahrlich nicht dasselbe, die Feuerwehr RETTET Leben, die Armee macht das Gegenteil! Ich war Angehöriger von beiden, welche Aufgabe ist ehrenvoller?
@liechti: Dasselbe könnte man doch auch über die Feuerwehr schreiben weil diese barucht man i.d.R. auch nie. Ironie aus . . .
Weshalb nur befällt mich jedesmal grenzenloses Mitleid, wenn unser zweitbester Bundesrat mit dem Einkaufswägeli durch ausländische (fremde!) Waffenfabriken steuert und genau weiss, dass seine Kreditkarte an der Kasse so feierlich zerschnitten wird wie diejenige von Al Bundy?
Es ist doch nur folgerichtig, dass man für einen unsichtbaren Fein unsichtbare Waffensysteme kauft. Ich hoffe, unser Ueli zahlt aber auch mit unsichtbarem Geld!
@ Berta Müller und Hans Meier: Können Sie nicht einmal 5 Minuten ihr links-rechts Denken abstellen? Erwachsene Menschen, die sich kindischer aufführen als unsere Politiker... und das will etwas heissen. Es ist doch einfach so, dass man die Landesverteidigung immer aufrecht erhalten sollte. Und das hat nichts mit Parteinahme zu tun, sondern mit der Realität. Informieren Sie sich! Und nicht nur Baz! Antworten
@Siegmund: Ich denke durchaus wie Sie, dass die politische Stabilität wie heute nicht in die Zukunft interpoliert werden darf. Allerdings bin ich überzeugt, dass keine Armee in der Lage ist, künftige Bedrohungen zu meistern, denn diese werden anderer Art sein als bisher: Steigung des Meeresspiegels, Klimaveränderung, Migration, Dürren etc. Da lösen Waffen keine Probleme, sondern schaffen neue.
Kindisch ist der Wunschtraum, dass man die Schweiz mit einer eigenen Armee gegen was auch immer verteidigen könnte.
Realität ist, dass die Schweiz sich nicht selbstversorgen kann und stark vom Ausland abhängig ist. Auch gibt es keine materiellen Resourcen, die man bei einer militärischen Aktion in der Schweiz erbeuten könnte.
@ F.Rothenbuehler: Meine Kenntnis ziehe ich aus der Geschichte. Ich liebe die Schweiz genau wie Sie. Nur ist es, nach nur 60 Jahre Frieden in Europa, falsch und naiv zugleich, zu denken, dieser Friede ist nun in Stein gemeisselt und immerwährend. Nur weil wir in der letzten Zeit keinen Krieg am eigenen Leib erleben mussten, bedeutet das nicht, dass wir immun dagegen sind. Pro Bevölkerungsschutz!
Klar soll man eine "Landesverteidigung" aufrecht erhalten, nur fragt es sich welcher Art. So wie sie heute besteht ist es eine sinnlose Geldvernichtung. Wir müssen uns auf eine andere Ebene stellen und die Gefahren dort bekämpfen wo sie entstehen könnten => firedensfördernde Massnahmen, Terrorbekämpfung, enge Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn usw. Keine Flugi, Panzer etc.
Woraus ziehen Sie Ihre Kenntnis, dass man "immer die Landesverteidigung aufrechterhalten sollte"? Warum denn? Ist das ein Naturgesetz?
Ich liebe die Schweiz wie sie ist und kann mit den Mängeln leben. Aber ginge die Welt unter, sollte uns Lichtenstein eines Tages annektieren? Oder Österreich? Wie viele Tote nähmen wir in Kauf, das zu verhindern? Und warum eigentlich?
Also ein bisschen Luftpolizei brauchen wir schon finde ich, aber dafür dürften die Drohnen ungeeignet sein.
@Hans Meier: Naivität ist es eher zu glauben, dass ein paar Dutzend unbemannte Dronen oder Kampfflugzeuge einen effektiven Nutzen für die Schweizer Landesverteidigung hätten. Die Schweiz ist zu klein, als dass sie sich mit konventionellen Mitteln gegen einen ernsthaften Agressor (der gegenwärtig zuerst die EU und die US ausschalten müsste) wehren könnte. Antworten
Ich staune immer wieder über die naiven Rechten, die meinen man könne die Schweiz mit Drohnen/Kampfjets gegen Terroristen verteidigen.
Gegen die Länder USA, Italien, Deutschland usw., welche die Schweiz mittels Drohungen gegen Banken usw. unter Druck setzen nützt so oder so kein Militär.
Ich glaube aber nicht, dass Drohnen angeschafft werden, die Militärbubis hätten dann ja keine Spass mehr.
Antworten
Fluggeräte, die man mit Fernsteuerung fliegen kann, gibt es in jedem Hobby-Markt ab 50 CHF. Diese können auch von einem 6 jährigen gesteuert werden.
Wer will schon so ein Ding, wenn er selber in einem Jet sitzen und fliegen kann?
Dochdoch, so Zeugs wird ja gerade darum angeschafft, weil man sonst keinen Spass mehr haben könnte!
2041 hoffnungslos veraltet - haben Sie noch vergessen zu erwähnen!
Entweder leisten wir uns eine richtige Armee mit Kampfdrohnen, Kampfjets, 500'000 Mann, Alpenfestung, Kernwaffen, Interkontinentalraketen und Flugzeugträgern (Meerzugang muss noch erobert und gebaut werden) und holen uns damit Weltweit unsere Rohstoffe.
Oder wir haben nur einen Katastrophenschutz, verringern die Auslandabhängigkeit der Energieversorgung und machen Rohstofflieferverträge ab.
Am Schluss waren es die Diplomaten der EU Staaten, wleche die Erstürmung der Schweizer Botschaft in Tripolis verhinderten. Wo war da die "weltbeste" Armee und die Kampjets?
Und wenn man eine Spezialeinheit hat, um die Botschaft zu evakuiren, dann darf man sie nicht einsetzen (das war auch die Meinung der Rechten) um die Nautralität nicht zu verletzen.
Wie genau verteidigen wir bitte die Schweiz mit Kampfdrohnen...? Das haben Sie vergessen zu erklären... Bombardieren wir Zürich, wenn der Feind einmarschiert ist, oder wie?
Erstaunlich ist eher der naive Glaube, dass man die Schweiz mit ein paar Fliegern schützen müsse oder könne. Wovor denn? Fremde Armeen sind keine Gefahr für die Schweiz. Aber gegen Terroristen oder Umweltkatastrophen, um nur zwei Beispiele von echten Bedrohungen zu nennen, hilft ein Kampfflieger rein überhaupt gar nix.
Ich staune immer wieder über die naiven "Rechten", welche meinen, wir könnten mit ein par Kampflugzeugen und Drohnen unser Land in einem internationalen Konflikt verteidigen.
Ich staune immer wieder über die naiven Rechten, welche meinen, wir hätten in einem Konfliktfall auch nur den Hauch einer Chance mit all dem seltsamem Gerät und einer seltsam geführten Armee und ohne Hilfe freundlicher Nachbarn aus der EU...
He, Sie verwechseln da etwas ganz grausam. Nur wenn es um Ausländer, IV-Betrüger, Polizeikosten oder so ähnliches geht (komplette Liste s. Website der Volkspartei) spielen die Kosten eine Rolle. Aber bei so tollen Errungenschaften wie Kampfjets sind die Kosten zweitrangig. Schliesslich geht es ja darum den bösen Feind zu verjagen.
Also wir sparen einige Milliarden CHF, behalten die Tiger für die wunderschönen Flugshows und kaufen einige Helikopter die auch Zivil (Unwetter, Rettungen usw) einsetzbar sind. Für die Spielchen dieser ewigen Buben aus dem rechten Lager reichen 10 Drohnen. Das gesparte Geld wird in Bildung und Forschung investiert. Es wäre so einfach, würden unsere Politiker anfangen vernetzt zu denken. Antworten
Die Neuron-Drohne ist soweit ich weiss nur als Technologiedemonstrator gedacht (ohne Serienfertigung). Für den Nachfolger der Schweizer Drohnen sind gemäss Handelszeitung 500 Mio CHF und in einem Rüstungsprogramm zwischen 2015 und 2020 vorgesehen. Antworten
markus Harmann
glauben sie selber , was sie da schreiben.
Mit unseren Waffen haben wir noch nie einen Krieg abgewendet in der Schweiz. Unsere Waffen waren stets die Banken.
Schon mal was von bewaffneter Neutralität gehört? Das ist unser Schweizer Erfolgsmodell, dem wir über 100 Jahre Frieden verdanken. Und die Waffensysteme von morgen sind nun mal zu komplex, um sie als kleines Land alleine zu entwickeln, also ist es logisch in begrenztem Umfang mit anderen Europäern zusammenzuarbeiten.
Wieso sollen wir nicht neutral sein? Wir (Banken, Rüstungsindustrie) nehmen das Geld von allen.
@Kaspar Kuster: Die ist sehr wohl vereinbar. Es gibt eine offizielle Definition der Neutralität für den politischen und militärischen Bereich. Diese kann von moralischer, privater oder sonstiger Definiton der Neutralität abweichen. Ich glaube, darin ist sogar die Wahlfreiheit von Waffenlieferungen seitens der Schweiz dabei (sagte mal ein Geschichtslehrer, der Historiker ist).
Die Schweizer Neutralität spielt bei Forschung und Entwicklung schon lang nicht mehr. Bei solchen Projekten sind zudem oft Unis oder Fachhochschulen beteiligt, da nur sie über das nötige Wissen verfügen. Ob eine Uni nun in der CHE oder im Ausland ist, ist genauso relevant wie ob der Forscher einen Schweizer Pass hat oder nicht.
so eine liebe neutralität kann ja auch schon mal ganz (schön) böse werden müssen, oder...?
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