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Behörden müssen immer öfters Kinder schützen

Im letzten Jahr wurden über 16'000 Kindesschutzmassnahmen verfügt, berichtet das Schweizer Fernsehen – so viele wie noch nie. Ein Grund könnte die gestiegene Scheidungsrate sein. Mehr...


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27 Kommentare

Roland K. Moser

09.08.2012, 20:12 Uhr
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Als ich ca. 1979 auf dem Sozialamt in Ebikon Hilfe suchte, weil ich von meiner alkohol- und medikamtentensüchtigem "Mutter" mit Schlaf- und Nahrungsmittelentzug gefoltert wurde, hat mir die Empfangstussi gesagt, dass es auch misshandelte Kinder geben müsse, weil den Sozialämtern sonst die Kunden ausgehen. Das Vieh war klein, dünn mit schwarzbraunen Haaren und braunen Augen. Frau Bisang? Antworten


Steff Peterhans

09.08.2012, 18:54 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

und wer unterstützt überforderte sozialarbeiter? Antworten


kem dorsey

09.08.2012, 13:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Fraglich bleibt jedoch, wieviele dieser Kindesschutzmassnahmen nur auf Vermutungen basieren und somit auch nicht gerechtfertigt sind. Da jeder, auch missbräuchlich, eine Gefährdungsmeldung einreichen kann, kann dem/der Sorgeberechtigten nach einer Trennung mit Unterstützung der Behörden ungestraft das Leben zur Hölle gemacht werden, da eine Klage wegen Verleumdung nicht eingereicht werden kann. Antworten


Gisela Blum

09.08.2012, 09:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Toll, Kinder sollten vom Staat schon dann eingezogen werden, wenn man vermuten kann, dass einer der Eheteilnehmer diese in der Partnerschaft zum eigenen Vorteil gegen den anderen ausspielen könnten. Die Neigung dazu müsste man gleich am Anfang psychologisch austesten. Antworten


Jonas Reich

09.08.2012, 09:08 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Idee ist grundsätzlich gut, aber es wird viel zu oft über das Ziel hinausgeschossen. Antworten


Stefan Schmid

09.08.2012, 09:06 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Ich glaube, wir müssen wieder lernen zu verzichten.Es herrscht riesiger Druck auf den Eltern. Nur Eltern sein reicht nicht, man muss beruflich erfolgreich sein, verreisen und die Welt sehen, am kulturellen Leben teilnehmen etc... Ständig ein Druck und die Angst, etwas zu verpassen. Kinder, die vor allem Zeit, Ruhe, geordnete Verhältnisse und Sicherheit benötigen passen da nicht mehr hinein... Antworten


Andrea Strahm

09.08.2012, 07:34 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Schaffen wir endlich eine kompetente externe Kinderbetreuung, auch für Kleinkinder, und ordentliche Tagesstrukturen an den Schulen. Entlasten wir die Eltern - den Kindern zuliebe. Die wenigsten Familien können sich heute noch eine Hausfrau leisten, die mittags mit gestärkter Schürze dasteht und nachmittags Hausaufgaben überwacht. Die Folge ist Überforderung, und die Kinder leiden. Antworten


susi schmid

09.08.2012, 07:27 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

die, sehr oft, fahrlässig und aus langeweile eingereichten scheidungen, (vorallem) seitens der frauen, führt leider schon seit längerem dazu, dass die kinder nur noch spielbälle sind und dass die kinder durch den ständigen kindergarten, insziniert von den geschieden eltern, einfach keinen respekt mehr haben. alles logisch, oder nicht!?
der gesetzgeber schläft seit langem. schade, für die kinder!!
Antworten


Thomas Schwarz

09.08.2012, 12:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Vreni Meier: Einerseits sind die Frauen gesellschaftlich emanzipiert und fühlen sich dem Mann ebenbürtig, andererseits haben sie dabei den Wunsch nach einem Partner, zu dem sie "heraufschauen" können, nicht abgelegt. Ein Widerspruch in sich, das kann eigentlich nur schief gehen.


Hugo Reichmuth

09.08.2012, 10:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ Schmid: Wow, das ist also die viel gerühmte Frauensolidarität. Auch wenn Frauen sicher ihren Beitrag zur Misere leisten - Männer dürften nicht ganz unschuldig sein.
Persönlich wäre ich für salomonische Entscheidungen: Wenn Eltern ihre Kinder zu Rachezwecken missbrauchen, verlieren beide Seiten das Sorgerecht.
Es gibt immer noch kinderlose Eltern, die um ein Kind froh wären...


Vreni Meier

09.08.2012, 10:17 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Das ist echt eine Frechheit, mal wieder den Frauen die Schuld in die Schuhe zu schieben! Diese bösen Frauen, die sich selbst verwirklichen wollen indem sie einem Beruf nachgehen! Ich habe einen Beruf erlernt und möcht darauf arbeiten, niemand findet es empörend, wenn ein Mann das macht! Wieso müssen die Männer den Kindern und der Familie zuliebe nicht zurückstecken?


Peter Weber

09.08.2012, 09:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

si3e haben mir sowas von aus dem Herzen gesprochen/geschrieben. ich denke das sind die ganz, ganz dunklen Schattenseiten der sogenannten und viel gerühmten/gewünschten Emanzipation der heutigen Frauen!
Heiraten/Kinder aufstellen, Scheiden und da kommt das grosse Klagen, die Überforderung, Frust und wut


Susanne Reich

09.08.2012, 13:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@V.Meier: Das Problem liegt eher darin, dass es zu wenige "qualifizierte" Teilzeit-Stellen gibt so dass beide Elternteile die Möglichkeit hätten den Beruf u. die Kindererziehung gleichmässig zu verteilen. Nur gibt es auch Eltern bei welchen die Ansprüche einfach höher sind welche dadurch zwangsläufig mehr arbeiten wollen oder finanziell müssen, nur schon um die Krippe zu bezahlen...


walter bossert

09.08.2012, 07:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Zunehmend... wen wunderts? Im Ausland hat es Grossstädte da fragt niemand mehr nach dem Wohlergehen der Kinder. Wie auch ?Sind wir wirklich so Dumm, die gleichen Verhältnisse in Kauf zu nehmen? Antworten


Peter Weber

09.08.2012, 07:01 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Behörden müssen immer öfters Kinder schützen - Gott sei Dank! Und es ist sehr gut, dass sie das auch tun! Ich würde mir von Herzen wünschen sie hätten das schon vor 60/70 Jahren getan. Dann wäre mein Leben nicht so kaputt. Antworten


Ursula Jungo

09.08.2012, 04:31 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Je mehr die Kinder in den Horts aufwachsen,desto weniger haben sie das Familiengefühl mitbekommen.Die Kinder bauen Beziehungen zu den Eltern und zu den Hortleuten auf,weil das sein muss,sie sind ja fast mehr im Hort als zu Hause.Wie können sie dann zu einem Ehepartner stehen?Sie brauchen mehr Beziehungen und nicht nur eine,sind das gewohnt aus der Kleinkinder- und Kinderzeit!!! Antworten


Thomas Schwarz

09.08.2012, 12:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Jeder Mensch braucht mehr als eine Beziehung Frau Jungo. Es muss sich dabei nicht um sexuelle Beziehungen handeln, die Beziehungen der Kinder zu den Eltern und den "Hortleuten" sind ja auch nicht sexueller Art.


Sascha Schulthess

09.08.2012, 04:05 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Hmmm
Ich denke der hohe Leistungsdruck spielt eine Rolle. Zu wenig Zeit für die Kinder sowie evtl. vorhandene Finanzielle sorgen. Es kann ja woll nicht sein das die Schweiz immer mehr working poor Familien hat die dan nach getaener Arbeit auch noch Kinder zu versorgen haben. Da kann es sein, dass es Familiär-Soziale Probleme gibt.
Antworten


Michael Berg

09.08.2012, 00:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

... ein Grund könnte die neue Organisation des Vormundschaftswesens sein. Mehr Personal lässt sich über mehr Kindermissbräuche oder -vorfälle rechtfertigen. Diese Ämter haben Informationsbeauftragte. Denen schreiben die Journalisten dann alles ab. Selber recherchieren und Fragen stellen die wenigsten. Antworten


Daniel Münger

08.08.2012, 23:27 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

Die gestiegen Scheidungsrate wird es wohl nicht sein. Aber vielleicht die gestiegene Zuwanderungsrate von Menschen mit Erziehungsmethoden, die uns noch von früher als sehr Erfolgreich, bekannt sind? Ich-will-alles-und-zwar-jetzt-erzogene Kinder haben jetzt eben selber welche. - Ich mag sie nicht mehr lesen, all die Dinge, vor deren unangenehmen Begleiterscheinungen wir immer schon gewarnt haben! Antworten


Maria Binswanger

09.08.2012, 02:36 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Es ist inzwischen wirklich zum Kotzen, dass gewisse Leute ALLE Probleme der Migration in die Schuhe schieben. Damit machen Sie es sich viel zu einfach. Übernehmen Sie doch mal eine Patenschaft für eine solche Familie, damit Sie Gelegenheit haben, Ihre Vorurteile zu überdenken.


Thomas Schwarz

09.08.2012, 00:42 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Was hat Ich-will-alles-und-zwar-jetzt-erzogen mit Zuwanderung zu tun?


Hanspeter Meister

08.08.2012, 23:17 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Vielleicht sollte noch ergänzt werden, dass die Kindesschutzmassnahmen für die betroffenen Erziehungsberechtigen jedoch nicht GRATIS sind, da die jeweiligen Ansätze noch massiv hoch sind !! Dass für die jeweiligen Stellen in den Gemeinden die Ansätze als Eigenfinanzierung gesehen werden könnten, ist ein Punkt, den ich im Raum stehen lasse. Antworten


Monika Blum

09.08.2012, 00:45 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Kinderschutzmassnahmen sind da für die Kinder und nicht für die betroffenen Erziehungsberechtigten, ausser in dem Fall, wo eine finanzielle Unterstützung der Erziehungsberechtigten (was für ein Wort ist das?) dem Kind am besten hilft. Ein Kind kann sich noch nicht "eigenfinanzieren".


Michael Kummer

09.08.2012, 00:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

... diesen sollten Sie nicht stehen lassen, Herr Meister. Das dürfen Sie laut sagen. Denn es ist der Kern der Sache.


André Furrer

09.08.2012, 06:34 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Die Scheidungsrate ist seit langem hoch. Daran liegt es kaum. Vielmehr sind die übertrieben hohen befohlenen Kinderschutz Massnahmen ein Zeichen der Unfähigkeit der Behörden seriöse sachliche und fachliche Abklärungen zu machen. Kaum besteht ein kleiner Verdacht auf benötigte Kinderschutz Massnahmen werden diese blind von den Ämtern durchgesetzt. Schade für ein Land wie die Schweiz. Antworten


Helga Kern

09.08.2012, 07:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Und es gibt bei diesen Ämtern auch Eltern, die vor ihren Kindern geschützt werden müssen!! Ich habe drei Kinder und erziehe diese ohne Gewalt, aber ich habe Ansprüche an Verhalten und Engagement die ich durchsetze. Oft merkt man zu spät, dass Kindern nichts beigebracht wurde. Und wie Regeln durchsetzen - wenn man sowieso alles darf und vollen Schutz geniesst!?? Uns würde gekündigt...



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