Schweiz

Baden-Württembergische Regierung zeigt sich kompromisslos

Aktualisiert am 03.05.2012 36 Kommentare

Der Finanzminister Baden-Württembergs, Nils Schmid, bekräftigt die ablehnende Haltung seiner Regierung zum Steuerabkommen. Die Schweiz soll Deutschland in zwei Punkten entgegenkommen.

Bleibt hart: Der Baden-Württembergische Finanzminister Nils Schmid. (29. März 2012)

Bleibt hart: Der Baden-Württembergische Finanzminister Nils Schmid. (29. März 2012)
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Blog

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Die Regierung des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg lehnt gemäss Finanzminister Nils Schmid das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland weiter ab.

«Baden-Württemberg ist gegen das Abkommen in der jetzigen Form», sagte der SPD-Politiker in der «Financial Times Deutschland» von heute.

Er sei in der Sache mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) einer Meinung, auch wenn er sich in der Schweiz anders ausgedrückt hätte. Kretschmann hatte bei seinem Besuch in Bern am Montag gesagt, er könne seine Skepsis gegenüber dem Abkommen je nach Höhe der Einnahmen für die Bundesländer überdenken.

«Gesprächsbereit und an einer Lösung interessiert»

Schmid sagte der FTD, für sein Bundesland sei entscheidend, dass die Schweiz in zwei Punkten entgegenkomme: Zum einen müsse der Mindeststeuersatz für Altfälle von Steuerhinterziehung mindestens 25 Prozent statt bisher 21 Prozent betragen. Zum anderen dürften Steuerhinterzieher nicht bis Anfang 2013 Zeit haben, ihr Geld in andere Steueroasen zu schaffen.

Die Regierung von Baden-Württemberg sei weiterhin gesprächsbereit, betonte Schmid. Sie sei «an einer Lösung interessiert».

Der Vertrag zwischen der Schweiz und Deutschland war im September vergangenen Jahres unterschrieben worden. Aufgrund des Widerstands von SPD und Grünen, die das Abkommen in der kleinen Parlamentskammer blockieren können, machte die Schweiz in Nachverhandlungen Zugeständnisse. Anfang April unterzeichneten die beiden Staaten schliesslich das ergänzte Abkommen. (rbi/sda)

Erstellt: 03.05.2012, 10:23 Uhr

36

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

36 Kommentare

Bruno Schnider

03.05.2012, 10:38 Uhr
Melden 95 Empfehlung 0

Dann lassen wir die Sozis einfach etwas schmoren und organisieren ein Referendum gegen das Abkommen. Das dauert dann bis zu einer allfälligen Ratifikation locker zwei drei Jahre! Antworten


paul-peter meier

03.05.2012, 10:43 Uhr
Melden 75 Empfehlung 0

solches Verhalten seitens der Deutschen zeigt doch wieder mal wie arrogant diese sind. Wir CH müssen immer...nachgeben, entgegenkommen...wir müssen...müssen ...müssen...verdammt nochmal weshalb müssen denn immer wir? Aber so sicher wie das Amen in der Kirche wird man in Bern wieder Bücklinge um Bücklinge machen...wetten... Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

DAS GELD und ich

Börsen auf Höchstständen: Wie weiter?

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Heizöltank: Tankrevision oder Sanierung

Möchten Sie mehr über die Revision und Sanierung von Heizöltanks erfahren? Dann sollten Sie hier klicken und weiterlesen.