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Atomausstieg löst Initiativchaos aus

Pro Natura will eine Gewässerschutz-Initiative lancieren. Kritik kommt ausgerechnet von grüner Seite. Die Umweltverbände scheinen sich nicht auf eine Strategie in der Energiepolitik einigen zu können. Mehr...


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161 Kommentare

Maria Baumann

14.05.2012, 21:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Jeden Tag kommen derzeit mehr Flopnachrichten zur deutschen Energiewende heraus. Niemand investiert mehr in Regelenergie, die Kosten schnellen in die Höhe, der Stromkunde wird immer mehr zur Kasse gebeten. Aber ein Zahlendreher und Demagoge wie Armin Bühler darf seinen Unfug hier weiter in den Blogs belassen. Als Physikerin protestiere ich dagegen. Löschen Sie endlich Bühlers Desinformation hier! Antworten


beat marti

22.05.2012, 04:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

wie,sie sind physikerin? sie geben offensichtlich keine garantie fuer vernuenftige energiekonzepte! ab ins examen! die einspeiseverguetung ist natuerlich ein falscher weg,in eine sackgasse,das abgeschoepfte geld muss man gescheiter einsetzen! auf zwei kontinenten haben meine juenger und ich immer licht und strom fuer die informatik in weitestem sinn!


Maria Baumann

30.04.2012, 22:27 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

In D gibt es ein neues Problem: Ausgelöst durch die astronomischen Förderbeiträge vorallem zur Photovoltaik und der dadurch ausgelösten Umverteilung von einkommensschwächeren Schichten, die den Wohlhabenderen die Solarpannels und 20 Jahre gesicherte Vergütung finanzieren, gibt es neben der Altersarmut nun auch noch eine "Energiearmut". Der Strom kostet in D seit 2000 (Einführung EEG) um 200% mehr. Antworten


Armin Bühler

01.05.2012, 10:58 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Durch den preisdämpfenden Effekt der EE haben sich die Grosshandelsstrompreise in D reduziert und Industrien welche auf kompetitive Strompreise angewiesen sind, bezahlen dadurch weniger für den Strom (=Arbeitsplatzsicherung).
Stromintensive Betriebe bezahlen wesentlich weniger für den Strom, als sie mehr für die EEG-Umlage bezahlen müssen, da sie nur einen Teil der 3.6 ct/kWh EEG-Umlage bezahlen.


Armin Bühler

01.05.2012, 10:10 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Der Strom kostet in D mehr, weil die Atom- und Kohlekraftbetreiber die Strompreise schamlos erhöht haben ohne zu investieren und ohne die Rückbaukosten zu decken.
Die EEG-Umlage beträgt dagegen lediglich 3.6 cents/kWh.
Dank der EEG-Umlage generiert D inzwischen über 20% EE-Strom, spart über €10 Mrd Energieträgerimporte ein und hat knapp 400'000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen.


Maria Baumann

30.04.2012, 11:40 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Förderpolitik des Erneuerbare-E-Gesetz führte zwar zu einem zehnjährigen Boom der D-Solarbranche incl. internat. Vorreitereffekt, doch jetzt haben Asiaten aufgeholt und im Markt einen massiven Kostendruck ausgelöst. Weil die D-PV-Anbieter, aufgrund des anhaltenden Subventionsflusses zur Trägheit neigend, keinen Technologievorsprung mehr haben, wurden 20'000 D-PV-Arbeitsplätze im 2011 abgebaut. Antworten


Armin Bühler

30.04.2012, 20:30 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Dank den Einspeisevergütungen haben sich die EE überhaupt erst weltweit zu konkurrenzfähigen Produkten entwickelt. Windkraftanlagen sind nicht nur günstiger als neue Reaktoren, sie benötigen auch kein Uran, kein Kühlwasser und kein Endlager. 2 Mrd Leute sind immer noch ohne Strom. Gerade EE kann diese Leute mit Strom versorgen; neue AKW können dagegen nicht in ein kleines Netz integriert werden.


Armin Bühler

30.04.2012, 18:40 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Dank dem EEG wurden in Deutschland knapp 400'000 Arbeitsplätze geschaffen und Deutschland spart pro Jahr über €10 Mrd an Energieträgerimporten. Die EE-Arbeitsplätze haben auch 2011 noch zugenommen.
Diese Arbeitsplätze und deren Firmen zahlen mehr Steuern, als das EEG für den Stromkonsumenten Mehrkosten verursacht. Demgegenüber hat die Atomenergie bereits hunderte Mrd vom Steuerzahler erhalten.


Maria Baumann

30.04.2012, 09:27 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

D steuert mit zügellosem Zubau von NEE in eine tiefe Netzkrise. Auch das Verteilnetz auf unterer Ebene verträgt nicht mehr instabilen Strom. Heute: 3% zeitl. instabiler PV-Anteil (für ca. 200 Mrd Euro bis 2020!) am D-Stromverbrauch drohen das untere Netz zu destabilisieren. PV generiert also riesige Folgefinanzierunge: Netzum- und -ausbau, unrentable Regelkraftwerke sowie zeitl. teure Importe. Antworten


Armin Bühler

30.04.2012, 18:38 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

PV entlastet das Netz und verursacht selbst bei über 7 GW Zubau pro Jahr nur noch Mehrkosten von 0.1 cents/kWh.
Tatsächlich sind grosse Reaktoren auf hohe, schnell abrufbare Reserveleistungen angewiesen, weil ein hoher Leistungsverlust stets auftreten kann. Das ist bei erneuerbaren Kraftwerken nicht notwendig, da deren Stromproduktion sehr gut voraussagbar ist und die Kraftwerke zahlreicher sind.


Maria Baumann

30.04.2012, 11:56 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Bühler: PV ist 0 (null) konkurrenzfähig. Erst recht nicht, wenn man die PV-notwendigen Zusatz-Megabeträge für Netzzu- und umbau, Bereitstellen von teurer Regelenergie und Subventionsförderung bis 2025 in D für PV einberechnet. Die PV Förderung ist immer noch viel zu hoch, Jobwunder gab es keines und die Bundesminister haben nun eine erste Notbremse bei EEG gezogen. Endlich. Wurde wirklich Zeit.


Armin Bühler

30.04.2012, 10:41 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Dank den Einspeisevergütungen haben sich die EE überhaupt erst zu konkurrenzfähigen Produkten entwickelt.
Die Einspeisevergütungen in D für PV sind inzwischen derart tief, dass selbst ein Zubau von über 7 GW pro Jahr nur noch Mehrkosten von 0.1 cents/kWh generiert. Mit diesen geringen Mehrkosten werden zudem tausende Arbeitsplätze bewirtschaftet und der Energieträgerimport um Mrd reduziert.


Andreas Leupin

30.04.2012, 10:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Frau Baumann,
bzgl. deutscher EEG bin ich ähnlicher Meinung. Betr. EE wird langfristig keine andere Möglichkeit bleiben, da die übrigen Ressourcen schlicht "begrenzt" sind. Wenn es um CO2-freie Energienutzung geht, sind nur erneuerbare Energien und die Kernenergienutzung valable Alternativen (beide lassen sich mit geeigneten Kreisläufen weitgehend CO2-frei gestalten).


Armin Bühler

30.04.2012, 10:32 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Falsch. Die Atomenergie hat in Deutschland bereits über 200 Mrd EUR vom Steuerzahler erhalten. Demgegenüber zahlt die erneuerbare Industrie mehr Steuern, als sie über das EEG erhält und schafft zudem tausende Arbeitsplätze und reduziert die jährlichen Energieträgerimportkosten um über 10 Mrd EUR (Tendenz steigend).
PV auf bestehenden Gebäuden entlastet das Netz und die Speicherpumpen in der Nacht.


Maria Baumann

30.04.2012, 10:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Herr Leupin: Bin der Meinung, dass Fördermodell EEG schamlos gestaltet und genutzt wird in D. Das darf einfach kein Beispiel sein für die CH. abs. Einspeisevorrang, Härtefallregelungen etc. sind no gos. Solarenergie ist in der Ausprägung PV nur bedingt nachhaltig. Das Entsorgungsproblem des Grosseinsatzes: völlig ungeklärt. Verhältnis CO2-bei Herstell.(China!) / CO2-Vermeidung ist schlecht.


Markus Enggist

29.04.2012, 17:22 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

LOL, Fundis nennen andere Fundis, ist doch witzig, mit Zahlen spielen als wäre es "Monopoli" und dann nicht mal mit dem richtigen Namen dazu stehen.
Ich rechne damit, dass in kurzer Zeit die Echtheit der rumgereichten schönwetter Zahlen überprüft werden können, damit nicht ständig von vorne angefangen werden muss, also ich freue mich auf eine baldige Abstimmung.
Antworten


Armin Bühler

30.04.2012, 20:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Dass die Europäischen Uranminen kein Uran mehr liefern, dass die CH 100% des Urans importieren muss, dass die CH keine Reaktoren baut, dass die Atomenergie nur 2% des weltweiten Energiebedarfs deckt, sind leider alles Fakten.
Es ist tragisch, wenn jemand diese Fakten aus ideologischen Gründen nicht akzeptieren kann. Es ist ungünstig, wenn die Schweiz ihre Uranabhängigkeit trotzdem ausbaut.


Armin Bühler

30.04.2012, 18:50 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Stimmt, Herrn Enggist's Ansichten sind zweifelsohne fundamentalistisch. Es ist erfreulich, dass das inzwischen auch Herr Leupin bestätigt. (Ausbau der Uranabhängigkeit mit neuen, teuren, ausländischen Reaktoren um jeden Preis und gleichzeitige Verhinderung von Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien mit Schweizer Arbeitsplätzen.)


Andreas Leupin

30.04.2012, 19:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Es tut mir leid, wenn ich Sie schon wieder enttäuschen muss, Herr Bühler, gemeint waren Ihre Beiträge mit der ständigen Wiederholung der immer gleichen, von Ihnen als alleinige Wahrheit postulierten "Fakten"...


Andreas Leupin

30.04.2012, 12:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Danke, dass Sie mit Ihrem Beitrag die Definition von Fundamentalismus auf so anschauliche Weise unterstreichen!


Armin Bühler

30.04.2012, 10:50 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Abgesehen davon, dass Uran zu 100% importiert werden muss und die Europäischen Uranminen inzwischen versiegt sind, deckt Atomenergie nur 2% des weltweiten Energiebedarfs.
Mit der Verhinderung von Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien und dem teuren Ausbau der Uranabhängigkeit lässt sich kein Energieproblem lösen. Das ist eine simple Tatsache und kann mit keinen Akzeptanzen gelöst werden.


Andreas Leupin

30.04.2012, 08:28 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wikipedia: "Fundamentalismus (von lateinisch fundamentum ‚Unterbau‘, ‚Grund‘, ‚Fundament‘) ist eine Überzeugung oder soziale Bewegung, die ihre Interpretation einer inhaltlichen Grundlage (Fundament) als einzig wahr annimmt."
Herr Bühler, DAS ist die Definition von Fundamentalismus!
Um die Energieproblematik zu lösen bringt uns nur gegenseitige Akzeptanz der verschiedenen Argumente weiter!


Armin Bühler

29.04.2012, 20:04 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Sie sind der, der explizit neue, teure, ausländische AKWs verlangt und alles andere verhindern will. Das ist die Definition von Fundamentalismus...
Es gibt übrigens keine Initiative die neue, teure, ausländische AKWs fordert und den Ausbau von Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien mit CH-Arbeitsplätzen unterbindet.
Diese Initiative müssen Sie schon zuerst lancieren um darüber abzustimmen.


Markus Enggist

29.04.2012, 15:44 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Wenn Herr Bühler nicht mit seinem richtigen Namen zu seinen meist unseriösen Angaben steht, werde ich seinen Kommentare schlicht ignorieren, da kann er sich ab nun die Finger wundtippen, einfach nur armselig. Danke, für die Aufklärung Herr Leupin. Antworten


Armin Bühler

29.04.2012, 19:56 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wie gesagt: Anstatt auf die Argumente einzugehen und irgendwelche Fakten zu liefern, wird einfach die Person angegriffen, weil Atomfundamentalisten wie Sie ansonsten nicht zu entgegen haben.


Armin Bühler

29.04.2012, 12:20 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Es ist auch typisch, dass insbesondere die Atomfundamentalisten Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien unermüdlich denunzieren und stattdessen von neuen, ausländischen CO2-armen Reaktoren schwärmen. Gleichzeitig stört es sie aber nicht im Geringsten, dass ausgerechnet die Schweizer AKW-Betreiber inzwischen mehr fossilen Strom im Ausland erzeugen, als die Schweiz gesamthaft Strom verbraucht. Antworten


Armin Bühler

30.04.2012, 10:59 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Baumann. Abgesehen davon, dass PV auf Gebäuden das Netz entlastet: Dank dem Ausbau der EE in ist der CO2-Ausstoss in D seit 1990 um über 26% gesenkt worden. Der Verbrauch von Erdgas in D ist alleine letztes Jahr gemäss AGEB um 13% reduziert worden.
Dank Wind und PV-Strom hat D im Februar Strom teuer nach Frankreich exportieren können, obwohl D letztes Jahr 8 Reaktoren vom Netz genommen hatte.


Maria Baumann

30.04.2012, 09:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Bühler: D sollte als klares Beispiel gelten wie es eben nicht funktioniert: Da zieht die Regierung nun die PV-Bremse, weil eine derartige Überförderung der ineffizienten, zu grosse negative Netzfolgen nach sich ziehende und zu wenig CO2-wirksame PV der Energiewende einfach nicht dienlich ist. Deshalb sollten wir in der Schweiz von Anfang an PV wenig fördern. Span., Ital. stoppen PV nun auch wie D


Armin Bühler

29.04.2012, 11:09 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Es ist übrigens wenig überraschend, dass die Atomfundamentalisten ständig mit Ad-Hominem Attacken auffahren, sobald die Faktenlage ihre fadenscheinigen Argumente nicht stützt.
Es wäre begrüssenswert, wenn sie sich eine günstigere Religion suchen würden, denn die Blockierung des Ausbaus von Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien schadet der Schweizer Volkswirtschaft leider langfristig.
Antworten


Andreas Leupin

29.04.2012, 14:43 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Da muss ich Sie enttäuschen, Herr Bühler, ich messe Ihrer Person sehr wenig Bedeutung zu, aber für mich gehört es zum guten Ton und ist nichts als Anstand, wenn man mit seinem eigenen Namen zu seinen Aussagen steht


Armin Bühler

29.04.2012, 11:40 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Eben, neben der Behinderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und Effizienzmassnahem in der Schweiz messen Atomfreunde meiner Person inzwischen eine höhere Wichtigkeit zu, als der zukünftigen Energieversorgung der Schweiz (na ja, zumindest solange diese zukünftige Energieversorgung nicht neue, teure ausländische Reaktoren beinhaltet).
Das ist äusserst bedauernswert.


Andreas Leupin

29.04.2012, 11:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Eine "ad hominem"-Attacke gegen ein Pseudonym??? Es wäre begrüssenswert, wenn sich Personen mit ihren Argumenten nicht hinter einem Decknamen verbergen müssten (ob das aktuell immer noch der Fall ist, sei mal dahingestellt) - nicht mit dem eigenen Namen zu seinen Aussagen stehen zu können, hinterlässt immer den schalen Nachgeschmack, dass da jemand was zu verbergen hat.


Armin Bühler

29.04.2012, 10:46 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Bless. Natürlich spielt der Si-Gehalt von 28% der Erdkruste eine Rolle, angesichts der Tatsache dass der Urangehalt in der Erdkruste lediglich 0.0003% beträgt.
Das für die Herstellung von Polysilizium Energie benötigt wird ist unbestritten. Dieser Energieaufwand beträgt allerdings nur 3% bis 5% der Energie die letztlich aus der Solarzelle gewonnen wird. Dieser Energieaufwand ist zudem am Abnehmen
Antworten


Armin Bühler

29.04.2012, 11:13 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Für Uran ist der Anteil in der Erdkruste ein relevanter Aspekt.
So sind beispielsweise die Europäischen Uranminen inzwischen versiegt und der Energieaufwand zur Urangewinnung nimmt stetig zu da der mittlere Urangehalt stetig abnimmt.
Bei Silizium ist man mit diesem Problem schlicht nicht konfrontiert - ganz im Gegenteil.


Andreas Leupin

29.04.2012, 11:04 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Was Sie übersehen ist, dass sowohl beim Silizium wie beim Uran der Grossteil der "grauen" Energie nicht für den Abbau der Erze gebraucht wird, sondern für die anschliessende Aufbereitung der Materialien, damit sie für die Energieumwandlung geeignet sind. In diesem Sinne ist der Anteil in der Erdkruste (zumindest aktuell) nicht der relevante Aspekt.


Hans Burri

28.04.2012, 16:06 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@ Armin Bühler. Könnte es sein, dass wir schon vor etwa 3 Jahren im Tagi-Blog während etwa 2 Jahren fast täglich die "Klingen gekreuzt" haben. Ihre Argumente kommen mir sehr bekannt vor. Man begegnet Ihnen im übrigen in vielen Internet-Diskussionen, aber stets unter einem anderen Namen. Ihre Aussagen werden dadurch aber überhaupt nicht glaubwürdiger. Antworten


Andreas Leupin

29.04.2012, 00:14 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ich habe den den Herrn Faktenbringer, F(elix) Bringer, Max Netkaf, Armin Bühler resp. Frau Baumgartner schon mehr als einmal darauf aufmerksam gemacht, dass ich eigentlich davon ausgehe, dass jemand zu einer glaubwürdigen Aussage ja eigentlich mit seinem Namen stehen können sollte - es ist das Recht eines jeden, seine Meinungen und Ansichten zu vertreten, aber wieso unter einem Pseudonym?


Marco Bless

28.04.2012, 23:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Und vor allem auch nicht wahrer....
Schon rund 20x schreibt der Mensch, dass ca. 28% der Erdkruste aus Silizium bestehe...
Ein fertiger Unsinn, da Silizium und Siliziumverbindungen nun mal 2 verschiedene Dinge sind. Aber Lernresistenz ist seine Stärke.


Arnold Ganz

28.04.2012, 13:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Es läuft jetzt genau das ab, was ohne Hellseherei zu erwarten war und so läuftes auch weiter bis 2020. Wir stehen dann vor den selben Fragen, mit dem Unterschied dass wieder 8 Jahre nutzlos verstrichen sind. Ein tolles Energiekonzept, alle Achtung. Antworten


Armin Bühler

29.04.2012, 10:55 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Auf Swissgrid können Sie nachlesen, dass die mickrigen Einspeisevergütungen von nur 0.35 Rp/kWh bis auf weiteres nicht erhöht werden und dass die 15'000 erneuerbaren Projekte mit Schweizer Arbeitsplätzen weiterhin auf der Warteliste bleiben.
Vor 2015 wird das BFE das Gesetz nicht anpassen und bis dahin wird sicherlich nichts passieren, was wohl auch Ganz im Sinne der etablierten Energielobby ist.


Andreas Leupin

28.04.2012, 00:28 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Noch düsterer sieht es gesamteuropäisch aus - wenn dort signifikante Anteile des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt werden sollen, geht es nicht ohne massiven Ausbau der Speicherkapazitäten und der Netze, um die Produktionsspitzen abfedern zu können und die Energie bei Produktionsenpässen wieder rückspeisen zu können - was mit massiven Kosten verbunden, die zu berücksichtigen sind. Antworten


Armin Bühler

29.04.2012, 20:18 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Meister. Es sind tatsächlich €0.4 / W für 3500 km (Leitung inkl. Umrichter -> Sahara Windprojekt.) Europa ist nicht auf diesen Strom angewiesen, aber wenn Sie unbedingt keinen EE-Ausbau in Europa wollen.
Wenn Sie also eine 3 GW Leitung installieren und diese Leitung zu 50% auslasten und in 20 Jahren amortisieren, entspricht das noch gut 0.01 cents/kWh oder 0.2% unseres jährlichen Energiebudgets.


Andreas Leupin

29.04.2012, 14:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Frau Dürr,
dazu empfehle ich Ihnen beispielsweise die Seiten des BfE (www.bfe.admin.ch) oder der Nagra, wo solche Kostenbetrachtungen durchgeführt wurden und erklärt wird, wie diese Kosten für die Endlagerung gedeckt werden.


Hansjürg Meister

29.04.2012, 08:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Hr. Bühler, genau solche Schönrechner wie Sie sind zu fürchten. Die andere mit Zahlen voll pumpen und damit Suggestion betreiben. Kl Bsp: 0.4 € pro W und 1000 km - wie schön das aussieht. Nur bei 1 kW, und mein kleiner Kärcher braucht schon mehr, sind das dann schon 400 €. In der CH beträgt die Windeffizienz 14 o/o wollen Sie also an 1Tag soviel Windenergie produzieren wie sie in 1 Wo brauchen?


Cassandra Dürr

29.04.2012, 08:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Hr.Leupin, können Sie uns die Kosten der Entsorgung der Atomabfälle beziffern, bitte inklusive der Nebenkosten wie Verseuchung von Landstrichen etc.?!
Nachdem die AKW ja die Entsorgung nicht bezahlen u.nur einen Teil der Abbruchkosten, wissen Sie sicher auch, das uns das kosten wird.
Oder bleiben solche Details bei Ihnen aussen vor?


walter bossert

28.04.2012, 19:16 Uhr
Melden

Oh Schreck, den Bringer hat es wieder erwischt !


Armin Bühler

28.04.2012, 09:22 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Zudem liefern international vernetzte Windfarmen Grundlast. Zwischen der Windproduktion D und E besteht z.B. keine Korrelation.
Natürlich bedingt das ein Ausbau der Netze, insbesondere wenn Windkraft in dünn besiedelten Gebieten oder Offshore installiert wird.
HVDC-Übertragungsleitungen kosten 0.4 € pro W und 1000 km. Wobei die CH bereits eine sehr hohe Kuppelleistung von etwa 15 GW ausweist.


Armin Bühler

28.04.2012, 09:08 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Die Speicherkapazitäten in Europa reichen bereits für über 20 Tage Stromversorgung alleine mit Wasserkraft. Es gibt keine Nächte und Windflauten die so lange andauern.
PV und Windkraft ergänzen sich übrigens ausgezeichnet. Wenn 1 GW Wind und 1 GW PV in der gleichen Region installiert werden, ist die Wahrscheinlichkeit kleiner als 4%, das jeweils gesamthaft mehr als 1 GW ins Netz gespiesen wird.


Andreas Leupin

28.04.2012, 00:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Herr Bühler,
Sie konnten mir immer noch keine Antwort geben, was Sie mit 25 GW Peakleistung machen (soviel würde es brauchen, um die KKW zu ersetzen), wenn in der Schweiz der maximale Verbrauch über Mittag bei ca. 10 GW liegt. Selbst mit Ausbau der Pumpleistung auf 4 GW bleiben etwa 10 GW übrig. Bayern kommt mit 8% PV-Anteil im Jahr 2011 bereits jetzt an die Grenzen seines Netzes...
Antworten


Armin Bühler

29.04.2012, 11:54 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Am bisherigen Einspeise-Rekordtag in Deutschland haben die Deutschen PV-Anlagen 64.7% der gesamten installierten Leistung während nur etwa 15 Minuten eingespiesen.
Das heisst bei 25 GWp Peakleistung ergibt sich noch 16.2 GW.
Selbst wenn man davon ausgeht dass eine 70% Limitierung letztlich nur 80% entspricht, wird die maximal eingespeiste Leistung 13 GW nicht erreichen (Kuppelleistung = 15 GW).


Armin Bühler

29.04.2012, 11:26 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Im weiteren ignoriert Herr Leupin bewusst die Tatsache, dass die flexiblen Verbraucher, welche heute ausschliesslich in der Nacht betrieben werden zukünftig am Tag betrieben werden und somit den Tagesbedarf erhöhen können. Und natürlich ignoriert er die Tatsache dass die Schweiz bereits eine Kuppelleistung von 15 GW ausweist. Die CH kann bereits heute gewaltige Mengen an Strom exportieren.


Armin Bühler

29.04.2012, 11:21 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Falsch. Wenn man 25 GW PVp verbaut und bei jeder einzelnen Anlage einen Wechselrichter einbaut welcher maximal 70% der Peakleistung einspeisen, dann nimmt der Ertrag nur um 3% ab. Das heisst anstatt 25 TWh sind es dann 24.25 TWh.
Und diese 17.5 GWp werden nie erreicht, weil niemals alle Anlagen gleich ausgerichtet sind und niemals alle Anlagen 100% wolken- und schattenfrei sind. (Siehe D).


Andreas Leupin

29.04.2012, 10:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Nein, Herr Bühler, um die AKW zu ersetzen, bräuchten Sie 25 GW Peakleistung (Leistung der schweizerischen AKW: knapp über 3 GW, bei ca. 8000 Vollaststunden macht das 24 - 25 TWh Energie pro Jahr. 25 GWp PV-Leistung macht bei 1000 Vollaststunden, was für die Schweiz typisch ist, ebenfalls 25 TWh pro Jahr), 70% davon sind halt nun mal 17,5 GW - und das allein, um die AKW zu ersetzen...


Andreas Leupin

29.04.2012, 00:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ihre Rechnung kommt mir so vor wie die Aussage des Gemüsehändlers: " Ich kaufe meine Erdbeeren für 1 Fr. und verkaufe Sie für 2 und von diesem einen Prozent muss ich leben...".
70% von 25 GW ergibt nach Adam Riese 17,5 GW (und NB: ich gehe dabei davon aus, dass der durch die AKW gelieferte Elektrizitätsmenge durch PV ersetzt wird, weder der gesamte Elektrizitäts-, geschweige denn Energiebedarf.


Andreas Leupin

29.04.2012, 11:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wiederum falsch, Herr Bühler - wenn Sie mittels Wechselrichter auf 70% der Peakleistung schneiden, ist der Effekt der Ausrichtung dazu nicht multiplikativ - so wie Sie das machen, berücksichtigen Sie den Effekt doppelt... Letztlich ist das aber auch egal, die Grundaussage ist einfach die, dass Sie ab einem bestimmten Anteil von Energien, welche nicht regelmässig anfallen, in Probleme hineinlaufen


Armin Bühler

29.04.2012, 10:38 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

A. Leupin versteht es immer noch nicht. 17.5 GW ist in diesem Fall die maximale Leistung die sämtliche PV-Anlagen in der Schweiz ausweisen. Dieser Wert kann aber niemals erreicht werden, weil nicht sämtliche PV-Anlagen gleich ausgerichtet sind und nicht sämtliche Anlagen gleichzeitig 100% schatten- und wolkenfrei sind.
D hat 25 GW PV installiert. Nur schon 17 GW werden in D nie erreicht.


Armin Bühler

28.04.2012, 08:59 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

25 GW PV-Peak Leistung werden ohnehin nie eingespeist (siehe D). Wenn eine einzelne PV-Anlage mit einem Wechselrichter versehen wird, der maximal nur 70% der Peakleistung einspeist, hat man einen Ertragsverlust von nur 3%.
Bei diesem Szenario wird 14 GWp gesamthaft nie überschritten, was sich wiederum aufnehmen lässt in dem flexible Verbraucher am Tag anstatt während der Nacht betrieben werden.


Andreas Leupin

28.04.2012, 00:33 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Sie rechnen weiter unten, dass mit 90 Mrd. Fr. 50 GWp PV installiert werden könnten (was bei den heutigen Preisen in der Schweiz nicht realistisch ist). 50 GWp bei Leistungsverbrauchsspitzen von 10 GW! Da kann ich nur noch sagen "Dream on" - mit einer realistischen resp. einfach und schnell realisierbaren Lösung hat das nur sehr wenig zu tun. Antworten


Armin Bühler

28.04.2012, 08:49 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

In Deutschland werden inzwischen grössere PV-Anlagen für unter 1.4 €/W verbaut (Tendenz sinkend). Das entspricht 1.68 CHF/W.
90 Mrd CHF ergibt demnach 53.6 GWp.
Nur weil das finanziell möglich ist, heisst das allerdings nicht, dass das auch unmittelbar umgesetzt werden soll. Mit Windkraft lässt sich damit abgesehen davon noch mehr realisieren (jedoch nicht in der Schweiz).


Ruedi Lais (Vorstand Pro Natura)

27.04.2012, 19:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Das Gewässerschutzgesetz von 1991 (v.a. Restwassermengen) wird von den meisten Kantonen blockiert bis sabotiert, v.a. im Wallis. Die 2005 wegen der Initiative "Lebendiges Wasser" erreichte Verbesserung (Renaturierung und Pufferzonen) wird vom Bauernverband mit allen Mitteln hintertrieben. Wenn die Behörden den Volkswillen einfach nicht umsetzen, muss sich jemand wehren, zB Pro Natura. Antworten


Martin Fischer

27.04.2012, 18:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Auf jeden Fall muss initiativ reagiert werden, sonst fehlt doch was im linksgrünen Spektrum. Wer soll denn sonst die Regeln und Gesetze weiterverdichten, wenn nicht die guten Menschen und netten Verbände? Aehnlich wie in Italien, wo der Streik als Aderlass und Allheilmittel der sozialen Medizin immer und überall und für alles verwendet wird. Antworten


Markus Enggist

27.04.2012, 17:33 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Sollen doch die Grünen vorrausgehen und den teuren Ökostrom selber kaufen anstatt, dies ständig von Anderen zu fordern. Gem Wähleranteil im Kanton Bern beziehen nicht mal 1 % der Grünen den teuren Ökostrom.
Zum sparen von Strom brauche ich keine Ideologie, ich mache es einfach.
Das gebetsmühlenartige Wiederholen von Unwahrheiten geht so was von auf den "Zeiger" von den immer selben AKW Gegner.
Antworten


Armin Bühler

27.04.2012, 20:36 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

@Enggist. Obwohl die Schweiz die ungedeckten Rückbaukosten den Steuerzahlern und nicht den Stromkonsumenten überlässt, hat Österreich übrigens immer noch tiefere Grosshandelsstrompreise als die Schweiz.


Armin Bühler

27.04.2012, 20:31 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

@Enggist. In der CH können Sie den Stromanbieter immer noch nicht auswählen. Wir werden gezwungen den Strom bei den AKW-Betreiber zu beziehen.
Ihr absurder EE-Strom-Aufschlag der AKW-Betreiber ist massiv überteuert. Die Einspeisevergütungen für EE in der EU betragen ein kleiner Bruchteil davon. Leider dient Ihr EE-Aufschlag in erster Linie als PR gegen erneuerbare Energien mit CH-Arbeitsplätzen.


Armin Bühler

27.04.2012, 20:06 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Es wird zukünftig übrigens kaum mehr Atomstrom zum importieren geben. Es werden momentan nur 2 neue EU-Reaktoren gebaut (schon seit 2005). Beide mit massiven Kosten- u. Terminüberschreitungen. Wegen den horrenden Kosten haben auch Bulgarien, die Niederlande, EON und RWE ihre AKW-Pläne zurückgezogen.
Alleine letztes Jahr hat dagegen die EU 32 GW Wind und PV installiert (Mühleberg hat 0.37 GW).


Markus Enggist

27.04.2012, 20:15 Uhr
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@Bühler soll ich Ihnen helfen beim Finden der Internetseiten wo Sie "Ökostrom" beziehen können, kein Problem, dann braucht es auch keine Ausreden mehr, los, gehen Sie vorran seien Sie ein Vorbild, danke und einen schönen Abend.


Armin Bühler

27.04.2012, 19:53 Uhr
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Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien können erwiesenermassen schneller und günstiger den Brennstoffverbrauch einsparen als neue, teure, ausländische AKWs (siehe Studien von McKinsey, Rocky Mountain Institute etc.).
Die meisten Leute sind nicht bereit einen Aufpreis für neue, teure, ausländische AKWs zu zahlen. Herr Enggist sollte sich eine günstigere Religion suchen.


Armin Bühler

27.04.2012, 19:58 Uhr
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Die Schweiz verbraucht momentan 88 TWh Brennstoffe (insb. Heizöl). WKKs können damit über 30 TWh Strom produzieren bei über 20% Brennstoffeinsparung. Die 3 alten AKWs produzieren nur 8.7 TWh.
Selbst WKKs und Wärmepumpen, welche bestehende fossile Heizungen ersetzen, resultieren in einer schnelleren und günstigeren Brennstoffabhängigkeits-Reduktion als neue, teure, ausländische AKWs.


Markus Enggist

27.04.2012, 19:32 Uhr
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@Bühler wenn es denn so einfach wäre, Ihre Mehrheit werden wir dann bei der Volksabstimmung sehen, ich bin Demokrat, Sie auch?
Kernthema Stromsparen: Brauche für Heizung und WW 3500 kwh Sie auch? Und lieber ein neues AKW neuster Generation in der Schweiz, wenn wir dann gleichwohl A-Strom beziehen, alles andere ist heuchlerisch und feige.


Armin Bühler

27.04.2012, 19:21 Uhr
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Herr Enggist mag gerne 30 Mrd für neue, ausländische AKW bezahlen wollen. Der Mehrheit wäre es lieber, wenn stattdessen in erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen investiert würde, welche im Gegensatz zu neuen, ausländischen AKWs unsere teurer-werdende Abhängigkeit nicht unnötig erhöhen.


Armin Bühler

27.04.2012, 19:10 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

1. Schweizer Firmen produzieren Produktionsanlagen für die PV-Industrie und sie produzieren Wechselrichter und erhalten im Gegensatz zur ausländischen Atomindustrie keine Subventionen.
2. Die CH-Dachdecker und Elektriker sind keine Chinesen.
3. Österreichische Steuerzahler müssen keinen Rückbau zahlen.
4. EE sind günstiger als neue AKW.
5. EE braucht weder ausländisches Uran noch Kühlwasser.


Markus Enggist

27.04.2012, 18:57 Uhr
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1. Das Problem Entsorgung haben wir schon 2.Ökostrom kann man heute schon beziehen wenn man will 3.ist es feige von Österreich selber kein AKW zu besitzen, Atomstrom zu beziehen ist dann aber oK 4. 200 Milliarden Subventionen für Erneuerbare in Deutschland + Solarfirmen gehen in Konkurs, weil die Gelder nach China fliessen, da günstiger produziert. 5.Frankreich 40 Meiler, CH ist keine Insel...


Armin Bühler

27.04.2012, 17:46 Uhr
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Leider kann man in der CH den Stromversorger nicht wählen. Man ist gezwungen den Strom bei den AKW-Betreibern zu kaufen.
Ausserdem ist man als Steuerzahler gezwungen die ungedeckten Rückbaukosten zu bezahlen.
Die von uns Stromkonsumenten finanzierte, gebetsmühlenartige wiederholende PR voll von Unwahrheiten gegen erneuerbaren Energien und Effizienzmassnahmen schadet leider unserer Volkswirtschaft


Eddie Weiss

27.04.2012, 17:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Anscheinend haben Sie keine Bedenken subventionierten Strom von AKWs zu beziehen. Subventioniert durch viele zukünftige Steuerzahler. Sind wir ehrlich die Rückstellungen für den Rückbau und die Lagerung des Atommülls wird nicht im geringsten reichen und was denken Sie wer das anschliessend wieder Berappen darf? Nein mit Sicherheit nicht die Wirtschaft.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 17:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Bitte nachlesen in Sache Stromveredelung mit den Speicherseen. Habe Kinder und meine Kinder will ich nicht behaften mit unseren vorangegangen Fehlern. Innert 1 Jahrhundert wurde Strom, Verbrennungsmotoren, Glühbirne und Kernenergie erfunden. Seit 100 Jahren sind wir nicht in der Lage eine Technologie zu entwickeln um unsere Nachkommen zu schützen. Inkl. subventionierter Phantasien. Antworten


Armin Bühler

28.04.2012, 09:03 Uhr
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@K. S. Wenn PV auf bestehenden Gebäuden installiert wird, wird das Netz in erster Linie entlastet, da der Strom direkt unter dem Dach verbraucht werden kann und nicht mehr über weite Strecken bis zum Gebäude transportiert werden muss.
Zudem hat die Schweiz dank dem intensiven Stromhandel bereits heute ein stärker ausgebautes Netz als Bayern, was bereits 10% Dachstromanteil ausweist.


Armin Bühler

28.04.2012, 10:27 Uhr
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@K. S. Der Vorteil von erneuerbaren Energien ist ja gerade, dass sie viel berechenbarer sind. Nicht nur weil die Brennstoffkosten wegfallen, sondern weil es sich stets um relativ kleine unabhängige und überschaubare Projekte mit viel Erfahrungswerten handelt.
Man ist nicht wie beim Bau von einem neuen, ausländischen Reaktor plötzlich mit 4 Milliarden Zusatzkosten konfrontiert


Karlmax Schmid

27.04.2012, 21:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Bühler ist wieder am leiern. Was in D+Oe für A,Wind,+ PV-Strom gezahlt wird ist unerheblich die+ Sie können sich selber anlügen,Wenn Sie aber glauben Sie könnten den PV-strom ab jedem Häuslein einfach oh.Kosten für Netzumbau einspeisen glauben Sie an den Storch+werden Ihr Aha-erlebnis noch haben wenn den einst die Kosten auf dem Tisch liegen+oh. Pumpen gehts sowieso nicht wirtschaftlich siehe D.


Armin Bühler

27.04.2012, 17:23 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Wie gesagt: Wind und PV-Strom muss nicht gepumpt werden.
Wenn der Wind bläst oder Solarstrom produziert wird, kann man das gespeicherte Wasser in den Speicherseen lassen und deren Strom direkt verbrauchen. Dank Windenergie schont Spanien seine gespeicherten Wasserreserven schon seit Jahren.
Die Turbinenleistung der Schweizer Speicherseen ist übrigens etwa zehnmal so hoch wie die Pumpleistung.


Armin Bühler

27.04.2012, 17:19 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

m Gegensatz zur Atomenergie welche in D bereits €204 Milliarden vom Steuerzahler erhalten hat, zahlt die erneuerbare Industrie mehr Steuern als sie über's EEG erhält (vom Stromkonsument finanziert und nicht vom Steuerzahler) und schafft zudem Arbeitsplätze und reduziert die Abhängigkeit von importierten Energieträgern.
Österreich ohne AKWs zahlt mehr an die Euratom, als an die eigene Windkraft.


Roger Bartholdi

27.04.2012, 17:12 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Grünen wollen keinen AKW-Strom, kein Strom aus Wasserkraft (gegen Erhöhungen der Staumaurer) und sind gegen das Aufstellen von Windkraftanlagen (Rekurse). Die Grünen sagen, man solle Strom sparen. Jedoch nicht bei ihnen selber. Weshalb sitzt praktisch die ganze grüne Fraktion im Gemeinderat hinter einem Labtop und verpufft Strom anstatt zu zu hören? Antworten


Andreas Stricker

27.04.2012, 16:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wenn ich dieses Forum lese wundert es mich wie viele offenbar Angst von Änderungen haben. Statt nach innovativen Lösungen zu suchen, um ökonomisch eine grösstenteils vom Ausland unabhängige Energieversorgung zu erreichen, wird jede Gelegenheit genutzt mit teilweise uninformierten Bemerkungen die neuen Energien in Grund und Boden zu kritisieren. Ja es gibt Probleme, aber sind die wirklich unlösbar? Antworten


Cassandra Dürr

29.04.2012, 08:58 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das einzige unlösbare Problem ist die Entsorgung der atomaren Abfälle! Aber anstatt dieses Problem anzugehen, beharrt man auf AKW's nach dem Motto: Nach uns die Nuklearverseuchung!
Alle Rechnungen zeigen: Alles ist billiger als Atomstrom! Die Mengen, der Transport, die Verteilung - alles lösbar.
Die Männer der Atomlobby haben offenbar keine Enkel - oder kein Herz für sie...


Armin Bühler

27.04.2012, 18:26 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Tanner. Dass die etablierte Energielobby alles tun wird, dass die erneuerbaren Energien und Effizienzmassnahmen in der Schweiz nicht ausgebaut werden, darüber besteht kein Zweifel.
Wenn der EE-Ausbau verhindert wird, werden wir weiterhin vorwiegend nicht-erneuerbare Energien verbrauchen. Das bedeutet jedoch nicht, dass deswegen die Lichter ausgehen. Es wird langfristig einfach teurer werden.


Patrick Tanner

27.04.2012, 18:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Kuster, ich nehme mein Recht für Meinungsfreiheit wahr, ob Ihnen das passt oder nicht und daher kann und will ich Ihre Bitte nicht erfüllen. Denn steter Tropfen höhlt den Stein, was die zunehmende Ablehnung der PFZ beweist (m.a.W. ich bin ein Überzeugungstäter) @Bühler ob es kein Problem sein wird, werden wir sehen.


Armin Bühler

27.04.2012, 17:09 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@Tanner. Alleine mit der Fläche die jedes Jahr in der Schweiz neu teuer verbaut wird, lässt sich alleine mit PV 50% mehr Strom als mit dem AKW-Mühleberg produzieren (das sind 15 Mühlebergs in 10 Jahren).
Aus technischer Sicht ist die Produktion einer Stromflut mit erneuerbaren Energien kein Problem.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 17:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ P.T.: Bitte bitte belasten Sie nicht jedes Forum mit PFZ. In diesem Forum geht es lediglich um Lösungsfindungen im In und Ausland. Ohne Ausländer wie auch Energieversorgung wären wir nicht in der Lage uns selbst zu versorgen! Sorry Herr Tanner, kenne weder Öl/Gas etc. Minen in der CH um uns zu versorgen, etwa so wie ein Auto, Heizung etc. ohne Treibstoff.


Patrick Tanner

27.04.2012, 17:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Stricker, die Probleme wären lösbar, falls die CH-Bevölkerung nicht zunehmen würde. Bei einer Bevölkerung von 10 Mio, die die CH bei gleichbleibender Nettozuwanderung und beim Beibehalt der PFZ in knapp 20 J, also ca. 2022, erreichen wird, werden wir niemals die Energieversorgung durch erneuerbare Energie in notwendiger Frist erreichen. Das ist schlicht unmöglich und wird jeder Experte bestätigen


Gilbert Kuster

27.04.2012, 14:44 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Für die Herstellung von Fotovoltaikzellen/Dämmstoffe (Isolation)/ Zement etc. benötigt es enorme Energie, aus der Kernkraft. Da wir die Energie nur begrenzt speichern können sind Wind/Wasser/Sonne etc.nicht einmal eine Übergangslösung. Bei nebligem Wetter mit Trockenheit, können weder Wind/Sonne/Wasser unsere Bedürfnisse decken. Lösung: Perpetuum Mobile. Endotherm/Exotherm sind relevante Faktoren. Antworten


Armin Bühler

27.04.2012, 16:56 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Das NREL hat 2004 bezüglich 'energy payback for PV' 1 J. bis 3.5 J. angesetzt. Damals waren die PV-Produktionsprozesse ineffizienter und die PV-Module etwa gut 4 mal so teuer wie heute.
Selbst wenn es europaweit keine Speicherseen geben würde, so ist es nun mal Tatsache, dass PV den Spitzenstrombedarf am Mittag senkt und gewaltige Mengen an fossilen Brennstoffen einspart (speichert).


Armin Bühler

27.04.2012, 16:48 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Gemäss BFE haben die Speicherkraftwerke bereits jetzt eine maximale Kapazität von knapp 9 TWh. Wenn man die Stromproduktion der Flusskraftwerke, KVA und Biomassekraftwerke berücksichtigt reicht das für knapp 3 Monate.
(Die SBB verbraucht übrigens nur 3 TWh pro Jahr.)
Es gibt weder Nächte noch Windflauten die so lange andauern. International vernetzte Windfarmen produzieren sogar Grundlaststrom.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 16:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Bühler: Die Speicherseen haben absolut keine Kapazität für unseren Bedarf an Energie für 3 Monate. Widerspricht jeglicher Statistik! Innert 3 Monaten, hätte kein Speichersee noch ein Tropfen Wasser von der Vegetation abgesehen. In Speicherseen muss während enormen Wasseranfalls (Meteor), ohne Nutzen für Energie die Hydraulik garantiert sein. Monopolstellungen durch SBB etc. nicht anfechtbar.


Eddie Weiss

27.04.2012, 16:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@GK Die Energierückzahldauer (ERZ) beträgt zwischen 3 - 10 Jahren je nach Wirkungsgrad, Standort und Ausrichtung der Panels. Je neuer das Panel desto geringer sollte die ERZ sein. Bei einer Lebensdauer von über 30 Jahren, kann man sagen, dass ein Panel zwischen 2 - 10 Mal mehr Energie erwirtschaftet als die Produktion gekostet hat. Find ich nicht schlecht, wird aber sicher noch besser.


Armin Bühler

27.04.2012, 16:04 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Kuster. Die Schweizer Speicherseen können die Schweiz bis zu 3 Monate mit Strom versorgen. Es gibt weder Nächte noch Windflauten die so lange andauern.
Oder gibt es einen Grund, weshalb Sie die Speicherseen zukünftig eliminieren möchten?


Armin Bühler

27.04.2012, 16:01 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

@Kuster. Ein PV-Modul produziert 20 bis 30 mal Energie über seine Lebensdauer als für die Herstellung Energie benötigt wird.
Ein PV-Modul entlastet fossile Kraftwerke am Tag (spart fossile Energie) und entlastet die Speicherpumpen während der Nacht (es wird kein überflüssiger Nachtstrom produziert) zudem kann der PV-Strom direkt unter dem Dach ohne Verlust verbraucht werden.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 15:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Armin Bühler: Ein PV-Modul, speichert garantiert nicht 20-30 mal mehr Energie wie für die Herstellung benötigt wird. Gerne hätte ich die Informationen (link) . Falls doch wahr, so wäre es im Sinne der Bevölkerung uns aufzuklären ohne Zulieferung der Komponenten vom Ausland. Gehe eine Partnerschaft ein, falls Sie in der Lage sind für die Speicherung der überschüssigen Energie.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 14:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die meisten Dämmstoffe für die CH, werden vom benachbarten Ausland geliefert durch Preisstruktur. Somit wurde auch dort Energie verpufft. So einfach können und dürfen wir uns die Hände nicht reinwaschen. In Zürich Wiedikon, begnügen sich Neueinzüger in einer Genossenschaft mit der bestehenden Zinspolitik. Keine neuen Fenster, keine Dämmung etc. Egal wie Energie verpufft wird.


Armin Bühler

27.04.2012, 15:00 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Abgesehen davon, dass die Atomenergie weltweit tatsächlich nur 2% des Energiebedarfs deckt, obwohl die Uranminen lediglich 70% des Welturanbedarfs decken.
Ein PV-Modul produziert etwa 20 bis 30 mal mehr Energie als für die Herstellung benötigt wird und die Schweizer Speicherseen können die Schweiz bis zu 3 Mt mit Strom versorgen.
Spanische Windenergie schont die Wasserreserven schon seit Jahren.


Ernst Meier

27.04.2012, 15:07 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Benützung von Energie ist, wie derjenige von Wasser, ein Menschenrecht. Und zwar so günstig als möglich. Es kann ja nicht sein, dass der am Existenzminimum Lebende gleich dem Millionär Energiekosten zu berappen hat. Zudem geht es um Erhalt von Arbeitsplätzen, Gewerbe, Industrie, Dienstleistungen. Wer höhere Energiekosten will, sagt ja, zum Abrüsten unserer Wirtschaft, bzw.zur Verarmung des Landes. Antworten


Sacha Meier

27.04.2012, 16:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Ernst Meier Im Prinzip könnten wir in unseren Alpen 4'000 1MW-Vogelhäcksler (3MWp) aufstellen, die Pumpseicher-Kapazitäten maximal ausbauen und hätten damit die Kapazität von
4 x 1GW-KKW-Blöcken. Zur süssen Abrundung kann man den Rest impotieren und aus GuD und PV herstellen. Problem gelöst - und erst noch zahlbar.


Armin Bühler

27.04.2012, 15:51 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Abgesehen davon, dass die Schweiz das Uran zu 100% ausserhalb Europa importieren muss:
Österreich importiert tatsächlich nur 6% Atomstrom, welcher kontinuierlich reduziert wird. Die Österreichischen Steuerzahler müssen zudem weder für die Rückbau- noch für die Endlagerkosten im Ausland aufkommen.


Gilbert Kuster

27.04.2012, 15:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ A.M.: Die Stromlieferanten von Österreich sitzen auf den Endlagerungsgkosten. Glauben Sie bitte nicht, dass Österreich mit der Wasserkraft von der Donau etc. die Bedürfnisse decken könnte.


Armin Bühler

27.04.2012, 15:10 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Österreich und Deutschland haben tiefere Grosshandelsstrompreise als die Schweiz. Ausserdem sitzt Österreich nicht auf ungedeckten Rückbau- und Endlagerkosten.


alfred bleuler

27.04.2012, 14:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

kommt mir vor wie all die "X" regierungskrisen vor berlusconi >> reiner machtkampf >> es ging nie um die sache
die lachenden dritten sind am schluss die AKW-befürworter
wenn das geschiet, habt ihr meine spenden und stimmen für immer gesehen
Antworten


Andreas Stricker

27.04.2012, 13:29 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Eine Gesamtübersicht und eine Gesamtplanung tut Not, bevor mit Initiativen herumgeschossen wird. Ich bin auch dagegen, dass der Atomausstieg als Freibillet für Wasserprojekte gebraucht wird, aber gewisse Kompromisse werden notwendig sein. Auch wenn sich ein guter Mix aus Erneuerbaren sich ergänzen sind gewisse Speicher notwendig. Und Erhöhungen von Stauseen wie bei der Grimsel sind tragbar. Antworten


Lisolette Muir

27.04.2012, 13:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Energie muss massiv teurer werden. Es kann nicht mehr sein, dass man Energie einfach so verschwendet und für jeden Schwachsinn einsetzt. Anreize für einen sinnvollen Umgang mit Energie müssen her. Es kann nicht sein, dass die idyllische Schweizer Landschaft verschandelt wird nur wegen steigenden Bevölkerungszahlen und damit einhergehendem Anstieg der Energienachfrage. Antworten


Janina Frey

27.04.2012, 14:18 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Was was meinen Sie mit "nur" wegen steigenen Bevölkerungszahlen?
Leider will den Kausalzusammenhang zwischen schnellen Bevölkerungszuwachs und steigendem Energiebedarf Rot Grün immernoch nicht erkennen und wahrhaben.


Armin Meier

27.04.2012, 13:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Solange es keine KKW's in der Schweiz mehr gibt lohnt sich der Mehraufwand und die extra kosten! Antworten


Rafael Keller

27.04.2012, 12:59 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Das kommt ja jetzt völlig überraschend..!! Windkraft ja - aber sicher kein Windrad vor meiner Tür. Wasserkraft ja - aber sicher nicht bei meinem Fluss. Sonnenenergie ja - aber sicher nicht solche hässlichen Anlagen auf meinem Dach und in meiner Gegend.
Alternative Energiegewinnung ist super - solange die Emissionen die andern haben.
So schnell wird sich also mal ganz nichts ändern.
Antworten


Christoph Kaiser

27.04.2012, 13:13 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Passt doch bestens zur allgemeinen Einstellung bei uns: Gutes Gesundheitssystem ja - aber die anderen sollen zahlen. Gut ausgebauter ÖV ja - aber nicht mit meinem Steuergeld. Autobahnen ja - aber nicht neben meinem Grundstück. Weniger CO2 ja - aber ich behalte meine fette Karre. Armee ja - aber ohne mich. Eben typisch schweizerisch...


Stefan Hintermeister

27.04.2012, 12:58 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Die Grünen zerfleischen sich gegenseitig - wie amüsant! So bleibt zu hoffen, dass die vernünftigen Kräfte, welche keinen übereilten Atomausstieg befürworten, als lachende Dritte aus dem Streit hervorgehen. Denn eins ist klar: Strom werden wir je länger je mehr benötigen, und dazu braucht's schon mehr als einige Windrädchen und Sonnenkollektörli... Antworten


Reto Caplazi

27.04.2012, 13:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

je mehr Leute es in der Schweiz hat, umso mehr wird Strom gebraucht. Auch wenn alle Grünen auf Kerzenlicht umschalten, steigt der Verbrauch dennoch.


Heinz Müller

27.04.2012, 12:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Irgendwie typisch schweizerisch: Zuerst mal was entscheiden, danach über die Konsequenzen nachdenken... Umgekehrt wäre sinnvoller. Antworten


beat graf

27.04.2012, 13:22 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ja, Herr Müller, stimmt schon. Dann brauchen Sie aber auch fähige PolitikerInnen, nicht solche, die von Tag zu Tag eine andere Meinung haben und vor allem auch Durchsetzungsvermögen haben.


pierre bourdon

27.04.2012, 12:43 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Pro Natura argumentiert mit dem Tourismus. Herrlich! Antworten


Thomas Stäubli

27.04.2012, 14:20 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dieselben unglaubwürdigen Umwelt-Fanatiker haben dem Tourismus mit der Zweitwohnungsinitiative erst vor kurzem massiven Schaden zugefügt. Man sollte diesen sog. "Umweltverbänden" endlich das Einspracherecht wegnehmen, dass nur zu oft dazu missbraucht wird, die Bauherren zu erpressen und gegen Geld die Einsprachen dann zurückzunehmen.


beat maur

27.04.2012, 12:56 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Werde mir wohl demnächst einen grossen Dieselgenerator in den Garten stellen. Zu viele Laien in der schweizer Politik haben das Gefühl sie müssen bestimmen wie die Stromversorgung auszusehen hat. Antworten


Thomas Hanhart

27.04.2012, 12:22 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Wir sind ein demokratisches Land und ProNatura soll diese Initiative ruhig lancieren. Ich bin guter Hoffnung, dass sie abgelehnt wird, denn der Atomausstieg ist zweifellos mehrheitsfähig und bereits jetzt unumkehrbar. Natur- wie Atom-Fundamentalisten haben zwar das Nachsehen, aber die Anhörung begleitender Kritik kann für die Energiewende ja nur gut sein. Genau das fehlte nämlich im Atomzeitalter! Antworten


Jörg Studer

27.04.2012, 12:50 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Eine St.Florian's-Politik getreu dem Motto: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Da die EU den Schweizer Kernkraftwerken hervorragende Noten gegeben hat, wäre es wohl sinnvoller, Kernkraftwerke würden in der Schweiz anstatt im Ausland stehen.


Alain Burky

27.04.2012, 12:29 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

"Atomausstieg ist zweifellos mehrheitsfähig" - kann sein.
Aber viele wollen keine AKW (mehr) in der Schweiz;
waehrend sie gegen importierten Atomstrom nicht viel haben.
(Man koennte es eine Art "St. Florian's-Politik" nennen).


James Lehmann

27.04.2012, 12:11 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Man kann nicht beides haben. Für mich war längstens klar, dass es dort zu Diskussionen kommen wird. Auf der einen Seite will man eine unberührte Landschaft, auf der anderen Seite will man den Atomausstieg und erneuerbare Energien. In der Zukunft wird man sich wundern, warum wir überhaupt jemals Atomstrom, Öl und Kohle etc. in diesem Ausmass gebraucht haben. Dunkle Zeiten damals. Antworten


Hermann Hoffmann

27.04.2012, 12:02 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die Schweiz hat doch einen Riesenvorteil ggü anderen Ländern wie Dtl: Schon jetzt werden über 50% mit Wasserkraft=EE erzeugt.
Was also soll bitte immer dieses ständige Gejammere man würde die restlichen 50% nicht schaffen während die Deutschen sich in der Lage sehen 100% zu schaffen. Dort hatte man vor 10 Jahren gerade mal 4% Wasserkraft=EE u. heute sind es schon 21% EE inkl PV, Wind, Biomasse.
Antworten


Armin Bühler

27.04.2012, 15:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Hofstetter.
Über 90% der Solarzellen basieren auf Silizium. 28% der Erdkruste besteht daraus.
Der Kohleverbrauch der Stromerzeugung ist in den letzten Jahren in Deutschland gemäss AGEB ständig gesunken. Der Verbrauch von Erdgas in D ist alleine letztes Jahr um 13% gesenkt worden.
D hat im Februar Strom teuer nach F exportiert, obwohl D letztes Jahr 8 Reaktoren vom Netz genommen hatte.


Josef Hofstetter

27.04.2012, 12:32 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Hermann Hoffmann; Auch in Deutschland werden Märchen erzählt. Es werden Gaskraftwerke und Kohlekraftwerke gebaut und genutzt, beim ersteren die Abhängigkeit von Russland gefördert und beide die Umwelt massiv belasten und im weiteren ist man gllücklich, dass man Strom aus französichen KKW beziehen kann.Solarenmergie mit hochgiftigem Arsen oder krebserzeugendem Cadmium. Noch glücklich damit?


Marco Bernasconi

27.04.2012, 11:46 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

es ist einfach unverständlich wieviele Energiefachleute es in der Schweiz gibt.. jeder sein eigener Experte. Auf diesem Niveau wird auch die Diskussion geführt. 8 Millionen Meinungen. Wäre es nicht sinnvoll die effektiven Fachleute für diese Aufgabe zu delegieren? Möglicherweise kommt gar was machbares und vernünftiges raus.. allenfalls mit der Vorgabe es darf kein Atomstrom sein.. Antworten


Willi Schweizer

27.04.2012, 12:37 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Der letzte Teilsatz Ihres Kommentars zeigt weshalb das Thema (noch nicht) an Experte delegiert werden kann.
Für Sie darf es kein Atomstrom sein, für mich soll die Landschaft nicht verschandelt werden und ein Dritter will kein zusätzliches CO2.
Die Festlegung dieser Vorgaben ist ein politischer Prozess, zu dem sich die Bürger äussern müssen. Sind die Vorgaben einmal klar, sind die Experten am Zug.


Armin Bühler

27.04.2012, 12:02 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Tatsächlich hat 99.9% der Bevölkerung keine Ahnung vom Energiebereich, deshalb lässt sie sich ja mit simplen PR-Kampagnen von der etablierten Energielobby auch einfach über's Ohr hauen.


David Klein

27.04.2012, 14:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ist das nukleare Risiko zu gross, muss man die Kernreaktoren sofort abschalten. Eine Atomkatastrophe kann in 100'000 Jahren passieren oder morgen. Die Reaktoren trotzdem noch Jahrzehnte laufen zu lassen, zeigt, dass das Sicherheitsargument nur vorgeschoben ist. Ist die geologische Tiefenlagerung von Atommüll zu gefährlich, kann man nicht weiter Atommüll produzieren, den man nicht beherrschen kann. Antworten


Josef Hofstetter

27.04.2012, 11:36 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Traumtänzer gab es schon immer. Es wäre bald Zeit, wenn man wieder beginnt vernünftiger zu Denken, als sich in Fantiasieprojekten zu verrennen. Wenn dann einmal die Kostenrechnung für Wind und Solarenergie kommt, und das Ergenis dieser Energie mit Fantasiezahlen weicht, hoffe ich, dass die Vernunft zurückkommt und auch bei Leuthard ein Umdenken stattfindet. Antworten


Rafael Keller

27.04.2012, 13:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Bühler. Der weltweite Nutzungsgrad kann doch in der Entscheidung für die Schweiz kein Argument sein. Was nützt es uns wenn auf der anderen Seite des Globus mit Wind genügend Energie erzeugt wird? Es muss mit den hier gegebenen klimatischen und topographischen Verhältnissen gearbeitet werden. Und die sind nunmal sehr limitiert.


Armin Bühler

27.04.2012, 13:27 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Maur. Im Jura und in den Alpen hat es windreiche Gebiete. Es gibt inzwischen zudem Windkraftanlagen für Gebiete mit geringer mittleren Windgeschwindigkeit, welche bereits bei 7.5 m/s mittleren Windgeschwindigkeit einen Ausnutzungsgrad von über 40% ausweisen. Der mittlere Ausnutzungsgrad aller weltweiten AKW ist lediglich doppelt so hoch und deshalb rechnen sich neue AKW auch nicht.


Armin Bühler

27.04.2012, 15:07 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Keller. Die CH exportiert über 22 TWh Strom nach Italien (und importiert etwa die gleiche Menge aus A, D und F). (Die CH-Reaktoren produzieren 25 TWh).
Wenn Sie keine WKA in der CH möchten, kann man auch WKA in Italien aufstellen und deren Strom direkt verkaufen. Leider investieren die CH-Stromkonzerne allerdings lieber in Kohlekraftwerke als in WKA im Ausland, obwohl die CH keine Kohle hat.


beat maur

27.04.2012, 12:52 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Armin Bühler: Und wie oft leistet denn eine Windturbine in der Schweiz die volle Leistung? Oder wurde eine unregelmässige Ausbeute schon in die €1/W mit eingerechnet?


Armin Bühler

27.04.2012, 11:51 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Weil erneuerbare Energien günstiger sind hat die Welt bereits 2010 (vor Fukushima) knapp 100 GW erneuerbare Energien installiert, während sie gleichzeitig nur 3.6 GW neue AKWs ans Netz gehängt hatte. Beispiel: Ein neuer Reaktor kostet €5/W und eine Windturbine €1/W. Eine Windturbine benötigt zudem weder Uran, noch Kühlwasser, noch Endlager und hat auch keine hohen Rückbaukosten.


Armin Bühler

27.04.2012, 11:47 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Es gab mal eine Zeit, da haben alle von einer Nuklearen-Renaissance geträumt. Letztes Jahr hat die Welt allerdings alleine über 70 GW Wind und PV installiert, während sich die installierten Reaktoren um über 7 GW reduziert haben.


Dani Kobler

27.04.2012, 13:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Hofstetter, das vernünftige Denken hat mit dem AKW Bau ausgesetzt. Einfach mal bauen und betreiben, aber keine Ahung wie man ein Endlager baut und finanziert.


Sacha Meier

27.04.2012, 11:26 Uhr
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Der Bundesrat wäre gut beraten, einen verbindlichen Energiefahrplan samt einem Massnahmenkatalog auszuarbeiten und diesen gegebenenfalls auch per Notrecht im Interesse der Landesversorgung gegen Partikulärinteressen durchzusetzen. Selbst beim Energiesparen gäbe es griffige Instrumente: Bei Mehrverbrauch ab einem bestimmten pro-Kopf-Kontingent würde die kWh zu CHF 2.00 (oder so) berechnet. Antworten


Sacha Meier

27.04.2012, 15:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Cassandra Dürr in rund 20 Jahren werden wir etwa soviel hochaktiven KKW-Abfall angesammelt haben, dass man damit dan ganze Zürcher HBf füllen könnte. Vergraben geht aus politischen Gründen nicht. Also muss der Müll oberirdisch in Hochsicherheitslagern für rund 500'000 Jahre (20·T1/2 von Pu-239) mit 25 Mann zu 100kCHF/Jahr bewacht werden. Das kostet CHF 1'250 Mia.. Ohne Teuerung und Gebäudekosten.


Cassandra Dürr

27.04.2012, 12:42 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Diese 5Rp/KWh werden wohl 10Rp. werden, weil die Endlagerung des AKW-Abfalls für 100'000 Jahre nicht gesichert, nicht finanziert u.nicht zu bezahlen ist. Da sind 90 Mrd. en Pfupf!
Danke, liebe AKWs!


Armin Bühler

27.04.2012, 11:33 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Sacha Meier.
Das geht viel günstiger: Angenommen sie erhöhen die Strompreise während 30 Jahren über 5 Rp./kWh, dann läppert sich dadurch 90 Mrd CHF zusammen. Das alleine reicht für knapp 50 GW PV bzw. 50 TWh/a Photovoltaikstrom oder doppelt so viel, wie sämtliche Reaktoren in der Schweiz produzieren.


Tom Pope

27.04.2012, 11:24 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Solange die Landwirtschaft noch beinahe unbegrenzt Wasser aus Flüssen abzapfen kann und dieses dann in die Luft verstäubt wo wohl 20-30% gleich mal wieder verdampfen soll der Gewässerschutz schön ruhig sein. Ist halt plakativer den Bauern beim Gülle verteilen auf die Eier zu gehen... alles Schreibtischrevoluzzer... Antworten


Martin Rüedi

27.04.2012, 11:24 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Wunderglaube wird noch bei vielen und in vielerlei Hinsicht erschüttert werden, bevor das letzte AKW abgestellt sein wird.
Ich glaube, AKW's sicher zu betreiben ist an sich Realität und ganz sicher die viel kleinere Illusion als deren Kapazität zu kompensieren.
Antworten


Dani Kobler

27.04.2012, 13:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Was ist wohl einfacher:
a.) sicheres AKW bauen und betreiben und Endlager für 100000 Jahre bauen und finanzieren.
b.) Energie sparen, PV anlagen bauen.
PS, wenn sie sich für die Variante a.) entscheiden bitte kein Wunderglaube daran das unsere Enkel einst aus Radioaktven Abfall Schoggi machen können.
Die Realität ist übrigens die Sondermülldeponie Kölliken.


Cassandra Dürr

27.04.2012, 11:23 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Dass der Atomausstieg Kontroversen auslösen würde, war vorauszusehen. Jetzt werden Grobkonzepte, Leitplanken u. Ueberschlagsrechnungen erstellt, damit man sich über die groben Linien klar werden kann. Das dauert halt ein Weile.
Auf Vorschuss Initiativen zu starten, ist schlicht Unsinn. Man sollte nicht ersaufen, bevor man Wasser sieht!
Antworten


andreas fankhauser

27.04.2012, 11:20 Uhr
Melden 140 Empfehlung 0

der linke filz tritt sich gegenseitig auf die füsse, herrlich! Antworten


Eddie Weiss

27.04.2012, 16:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@af Das war jetzt aber böse. Wir sollten schon ehrlich sein, es gibt nur einen Politfilz und der geht von ganz Links bis ganz Rechts und er sitzt überall, in den Gemeinden den Kantonen und mit erheblicher Verdichtung in Bern. Die AKW Ausstiegs-Gegener sehen doch auch nur den Profit der sich bei ihnen verflüchtigt und weniger die imaginäre "Energielücke" als Problem.


Armin Bühler

27.04.2012, 11:38 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Die Präsidentschaft des Landschaftschutzes ist seit Jahren bzw. Jahrzehnten in FDP-Hand.


Armin Bühler

27.04.2012, 11:22 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Gemäss Swissgrid sind inzwischen über 15'000 erneuerbare Energieprojekte mit Schweizer Arbeitsplätzen auf einer Warteliste, weil das BFE die Einspeisevergütungen zum Schutz der Stromkonzerne nach wie vor rigoros deckelt.
Während die Schweizer 20 Mrd CHF zu viel für Importe zahlen, zahlen sie momentan lediglich 0.02 Mrd für Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen.
Antworten


Cassandra Dürr

29.04.2012, 09:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ich mach mir meinen Strom schon seit Jahren selber...!


Armin Bühler

27.04.2012, 11:27 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Der Landschaftschutz zählt ironischerweise die gleichen Mitglieder wie beispielsweise die AVES, welche sich bis vor kurzem vehement für neue, ausländische AKWs in der Schweiz eingesetzt hatte. Antworten


Jörg Studer

27.04.2012, 11:13 Uhr
Melden 108 Empfehlung 0

Es herrscht wohl eher ein Wunderglaube im Nutzen von Wind- und Sonnenenergie. Antworten


Armin Bühler

27.04.2012, 13:38 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Bernasconi.
Abgesehen davon, dass eine Photovoltaikmodul-Fabrik nicht weniger umweltfreundlich ist als eine Spielzeugfabrik - mit dem Unterschied natürlich, dass das Endprodukt sauberen, unabhängigen Strom produziert.
90% der Solarzellen basieren auf Silizium. 28% der Erdkruste besteht daraus.


Dani Kobler

27.04.2012, 13:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Schon mal von eine Null oder Plusenergiehaus gehört?
Das einzige was mich wunder nimmt ist wie man ein Endlager baut. Und wie lange dauern 100000 Jahre. Was das wohl kosten mag.


Armin Bühler

27.04.2012, 13:35 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Bernasconi: Abgesehen davon, dass PV-Anlagen das Netz entlasten, da sie ausschliesslich am Tag Strom produzieren, wenn der Strombedarf am höchsten ist: Die Speicherseen können die Schweiz bereits während bis zu 3 Monaten mit Strom versorgen. Es gibt weder Nächte noch Windflauten die so lange andauern. Allerdings hat das AKW Leibstadt 2005 während knapp 6 Monaten keine einzige kWh produziert.


Lars Meier

27.04.2012, 13:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Nein, Herr Studer, sie verwechseln da was. Es herrscht Wunderglaube im Nutzen der Kerntechnologie. :-)
Keine seriöse, gesamtvolkswirtschaftliche Studie könnte deren Einsatz rechtfertigen.


Alain Burky

27.04.2012, 11:58 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@Armin Bühler:
In Bayern stehen aber auch noch leistungsfaehige AKW (Grundlast).


Marco Bernasconi

27.04.2012, 11:51 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

@armin bühler, liefern solarzellen auch sog. bandenergie? wohl eher nicht oder? haben sie bereits einmal die giftstoffe - welche für die herstellung gebraucht werden - nachgelesen. hiervon spricht niemand.


Andreas Tase

27.04.2012, 11:33 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Nur dass die Windräder natürlich keinen Lärm machen dürfen und sich gut ins Landschaftsbild integrieren müssen; sprich: Ein selbstgefaltetes Papierwindrädli im Blumenkistli auf dem Balkon.


Armin Bühler

27.04.2012, 11:35 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Bayern deckt bereits heute 10% des Strombedarfes mit seinen Dächern und die Schweiz hat mehr Solareinstrahlung als Bayern.


Andrae Lamprecht

27.04.2012, 11:31 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Es bestätigt sich: der sog. "Atomaustieg" war ein unüberlegter Schnellschuss im Vorwahlkampf. Die Pflichtaufgabe jeder Regierung, die Versorgungssicherheit des Landes zu gewährleisten, wurde fahrlässig ausser Acht gelassen. Nun kommen die Konsequenzen: Staumauern erhöhen, Gaskraftwerke bauen, Nuklearstrom importieren. Grüne Fantasten haben uns in diese Sackgasse manövriert. Antworten


Armin Bühler

27.04.2012, 11:43 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Welcher Atomausstieg?
Sämtliche Schweizer AKWs haben tatsächlich immer noch eine unbefristete Betriebsbewilligung und erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen werden nach wie vor kaum gefördert.



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