Atomabfälle aus Frankreich in den Aargau transportiert

Aktualisiert am 20.03.2012 3 Kommentare

Keine Protestaktionen, keine Zwischenfälle: Eine Lieferung radioaktiver Abfälle aus der Schweiz ist nach einer Behandlung in Frankreich in Würenlingen eingetroffen.

Keine Bilder der aktuellen Lieferung: Fässer in einer Gitterbox vor ihrem Transport in die Lagerhalle für mittelaktive Abfälle (hinten) im Zwischenlager Zwilag in Würenlingen. (9. November 2010)

Keine Bilder der aktuellen Lieferung: Fässer in einer Gitterbox vor ihrem Transport in die Lagerhalle für mittelaktive Abfälle (hinten) im Zwischenlager Zwilag in Würenlingen. (9. November 2010)
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Wo Schweizer Atomabfälle landen könnten

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Im Zwischenlager für radioaktive Abfälle (Zwilag) im aargauischen Würenlingen sind weitere Schweizer Atomabfälle aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Frankreich eingetroffen. Der Transport und die Umladung der mittelradioaktiven Abfälle verliefen nach Plan.

Wie die Zwilag am Dienstag mitteilte, war der Zug mit den drei Transportbehältern bereits am 9. Februar im Zwischenlager eingetroffen. Die Abfälle seien umgeladen und nach mehrfachen Kontrollen im Lager für mittelradioaktive Abfälle eingelagert worden.

Umfangreiche Prüfverfahren

Die drei leeren Transportbehälter verliessen am Montag nach umfangreichen Prüf- und Kontrollverfahren das Zwilag per Bahn. Der Transport und die Einlagerungsarbeiten standen unter Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) und der Polizei.

Der Transport und die Einlagerung erfüllten gemäss Zwilag sämtliche nationalen und internationalen Vorschriften sowie Auflagen für Transporte und Zwischenlagerung. Das Zwilag ist als Aktiengesellschaft der Schweizer AKW-Betreiber organisiert. Das Aktienkapital ist im Verhältnis zur thermischen Leistung der Atomkraftwerke aufgeteilt. (rub/sda)

Erstellt: 20.03.2012, 14:12 Uhr

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3 Kommentare

Hans Iseli

20.03.2012, 15:10 Uhr
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Die SchweizerInnen sind einfach wohltuend vernünftig - OK, bis auf die sattsam bekannten Verschwörungsgläubigen. Antworten


Richard Meier

21.03.2012, 10:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wie viel kostet wohl so ein Transport? Die Zwischenlagerung? und wohl die Endlagerung?
Weiter steht im Text: "Umfangreiche Prüf-und Kontrollverfahren...", wurden durchgeführt. Atomstrom ist der teuerste Strom der jemals hergestellt wurde! Wann sind wir endlich von dieser Last befreit?
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