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Schweiz

«Anständige Gebetsstätten mit oder ohne Minarette»

Hisham Maizar, Präsident der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz, fühlt sich von den Minarett-Gegnern diskriminiert. Eine Konfrontation will er vermeiden.

«Wenn in Afghanistan jemand hustet, dann ist der Schweizer Muslim dafür verantwortlich»: Hisham Maizar.

«Wenn in Afghanistan jemand hustet, dann ist der Schweizer Muslim dafür verantwortlich»: Hisham Maizar.

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Jetzt äussern sich die Muslim-Verbände doch noch zur Minarett-Initiative. Sind sie überhaupt repräsentativ? Angeblich vertreten sie nur fünf Prozent der hiesigen Muslime.
Wir sprechen gewiss nicht im Namen aller hiesigen Muslime, aber wir nehmen auch die Interessen der nicht organisierten Muslime wahr. Anliegen aller Muslime sind etwa eigene Friedhöfe oder würdige und anständige Gebetsstätten mit oder ohne Minarette, jenseits der Hinterhofmoscheen jedenfalls. Die muslimischen Verbände bauen auch Brücken zur Mehrheitsgesellschaft.

Warum haben Sie keine Gegenkampagne lanciert?
Wir halten uns ganz bewusst zurück. Wir suchen den Konsens mit der Bevölkerung und gehen nicht auf Konfrontation mit den Initianten. Wir wollen uns nicht als Kanonenfutter für Populisten hergeben.

Wie ist denn die Befindlichkeit der hiesigen Muslime angesichts der Minarett-Kampagne? Fühlen Sie sich diskriminiert und schlecht behandelt in der Schweiz?
Nur schon die Tatsache, dass die Initiative die muslimische Minderheit ausgrenzt, und zwar mit sehr plakativen Methoden, ist eine Diskriminierung. Es ist vor allem auch eine Diskriminierung all jener Muslime, die sich im Rahmen des gesellschaftlichen und interreligiösen Dialogs engagieren. Sie fühlen sich wie mit Hammerschlägen vor den Kopf gestossen. Das ist emotional schwer zu verkraften.

Kann man den aktuellen Antiislamismus mit dem Phänomen des Antisemitismus vergleichen?
Gewiss, es gibt eindeutige Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Etwa die Sündenbockmentalität: Wenn in Afghanistan jemand hustet, dann ist der Schweizer Muslim dafür verantwortlich.

Wie schätzen Sie den Abstimmungskampf ein? Hat die Initiative eine Chance?
Nein, ich bin nicht nur zuversichtlich, sondern überzeugt, dass die Initiative abgelehnt wird. Die vernünftigen und aufgeklärten Menschen in der Schweiz sind klar dagegen. Regional werden die Initianten, etwa in den Kantonen, die mit «-gau» enden, wohl eine deutliche Mehrheit erzielen. Im Grossen und Ganzen aber werden die Initianten zu spüren bekommen, dass sie den falschen Weg beschritten haben. Es reagieren ja nicht nur die hiesigen Muslime. Auch das nähere Ausland schaut jetzt genau auf die Schweiz. Ich bekomme enorm viele Reaktionen aus England, auch aus Frankreich, Deutschland und Österreich.

Und was, wenn die Initiative doch angenommen wird?
Würde die Initiative angenommen, wäre das ein klarer Beweis dafür, dass wir Muslime hier nicht willkommen sind. Die Initianten sprechen ja nicht nur die Minarette an, sondern auch die schleichende Islamisierung der Schweiz. Ich glaube aber, wir würden uns weiterhin vernünftig verhalten und uns zurückhalten. Wir würden uns aber auch nicht von der Bildfläche verdrängen lassen. Sondern uns weiterhin für gerechte Verhältnisse einsetzen und auf den gesellschaftlichen und interreligiösen Dialog bauen. Gewiss nicht militant. Wir haben weder die Mentalität noch die Mittel der SVP. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 06.11.2009, 04:00 Uhr

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52 Kommentare

Nufer Esther

12.11.2009, 11:39 Uhr
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Ich stimme NEIN, weil 1. ein Bauverbot von NUR einer Religionsgemeinschaft in der Bundesverfassung nichts verloren hat. 2. Finde ich es absurd, bezüglich dem Argument - Christen dürften in gewissen islamischen Ländern auch keine Kirchen bauen- wenn man gerade das, was man bei andern verurteilt selber lancieren will. Die Minarettinitiative störte den Frieden und keineswegs unsere Muslime....... Antworten


Daniel Rizzello

11.11.2009, 10:51 Uhr
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Aussage vom australischen Premier zu den Muslimen in 2008 finde ich passend: Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat. Antworten


Hans Hugentobler

10.11.2009, 22:01 Uhr
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Statt von Diskriminierung zu reden, könnte Hisham Maizar sich die ernsthafte Frage stellen, weshalb die vielen Gebetshäuser anderer Religionen in der Schweiz – man denke z.B. an die thailändische Tempel – keine Aufregung verursachen. Er könnte die hiesige traditionelle Kultur – die nun eben keine islamische ist – ganz einfach explizit respektieren, anstatt als Einwanderer einfach nur zu fordern. Antworten


Paul Rohner

06.11.2009, 17:08 Uhr
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Die schleichende Islamisierung wiederum hat nichts mit Minaretten zu tun. Die wird unaufhaltsam mit und auch ohne Minarette nicht aufzuhalten sein. Wenn wir beobachten, dass Muslimische Familien, drei und mehr Kinder erzeugen und erziehen, liegt dies doch auf der Hand. Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn nicht unser Land aus allen Nähten platzen würden. Moscheen Ja, Minarette nein. Antworten


maurus candrian

06.11.2009, 16:34 Uhr
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@ jolanda suter: auch ich bin für allgemeinen schwimmunterricht. dennoch, es erschüttert unseren staat wohl kaum in seinen grundfesten, wenn in hinterpfupfigen in der klasse y statt 25 knaben nur deren 24 den schwimmunterricht besuchen. und vielleicht gibt es in der ch wie auch auf unserem globus noch ein paar echte probleme und herausforderungen, meinen sie nicht auch? Antworten


markus burri

06.11.2009, 16:05 Uhr
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a propos Zensur: hab einen Link zu einer islamischen Fatwa (Rechtsurteil) betreffs Kirchen in Islamischen Ländern geschickt. Der wurde nicht angenommen... Antworten


Alfred Christen

06.11.2009, 15:56 Uhr
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Auch die islamischen Gäste in der Schweiz haben sich unseren Sitten,Gebräuche und Gesetze anzupassen und wer das nicht tut und will, soll gehen. Antworten


andi matata

06.11.2009, 15:48 Uhr
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Religionen sind am mächtigsten,bei den armen und ungebildeten.Wen kann man am besten manipulieren den armen hungernden+dürstenden,wen kann man mit Versprechen wie das Paradies locken,den armen hungernden+dürstenden+hoffenden,wen kann man-mit Lügen-überzeugen, den armen hungernden, dürstenden,hoffenden,enttäuschten, keine Zukunft sehenden Menschen. DER GLAUBE IST NICHT SCHÄDLICH,ABER DESSEN FÜHRER. Antworten


maurus candrian

06.11.2009, 14:24 Uhr
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mal 100% ernsthaft: jeglicher fundamentalismus ist problematisch, sei er nun religiös oder politisch. aber die lösung in einem aufgeklärten, modernen rechtsstaat muss doch sein, dass die moderaten kräfte gestärkt werden. ich habe soviel vertrauen in die ch-rechtssysteme, dass jegliche auswüchse zurückgestutzt werden. die meisten jungen sind doch kaum mehr an religionen interessiert; bleibt locker Antworten


Jolanda Suter

06.11.2009, 14:23 Uhr
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@Candrian: Wirklich? Unsere Gesetze gelten? Wie war das schon wieder mit den armen Jungen, die nicht in den Schwimmunterricht gehen OBWOHL vom Bundesgericht so verordnet? SIe glauben doch selbst nicht, was sie schreiben! Machen Sie sich nichts vor! Antworten


Josef Hofstetter

06.11.2009, 13:00 Uhr
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Die Minarette sind nicht Bestandteil des Islams und im Koran niie erwähnt. Sie sind ein Matchtsymbol und ,wenn diese gebaut werden, kommt es gleich wie in Rheinfelden D, der nächste Schritt. Warum haben unsere Politiker angst vor einer Annahme der Initiative? Diese geben doch selbst vor, wie die Islamisten die Schweiz bestrafen sollen. Zensur von hoher Warte, ist das unsere Schweiz der Zukunft? Antworten


Peter Schmid

06.11.2009, 12:58 Uhr
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Phil Boesiger und Andreas D. Meier haben tatsaechlich recht.. Die Abstimmung ist absolut unnoetig. Bei einer Ablehnung werden die Moscheen und Minarette kaum in Massen gebaut werden. Zudem muss auch fuer jedes Minarett eine Baubewilligung eingeholt werden. Auf diesem Wege kann man eventuelle Auswuechse steuern. Ich hoffe, dass das Stimmvolk die Vorlage durchschaut, welche der Schweiz schadet. Antworten


maurus candrian

06.11.2009, 12:54 Uhr
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@ res zaugg + weitere super-ch's: selbstverständlich hat die scharia absolut nichts in der ch verloren, es gelten zu 100% unsere gesetze, für alle ohne ausnahme. aber dass sich sämtliche bewohner unseres landes auf schweizer bünzli-niveau hinunter anpassen sollen, bringt nichts. vielfalt ist da allemal besser. und haben sich die europäer in ihren kolonialkriegen den dortigen ländern angepasst ? Antworten


Rolf Schumacher

06.11.2009, 12:40 Uhr
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@Abächerli und viele andere. 1. Siamo Italiani. Il vento di Settembre. Ist ein Schweizerfilm von Alexander Seiler, welche die unwürdige Behandlung der italienischen (Tschinggen) Gastarbeiter in der CH zeigt. Schaut euch diesen Film an, habet ihr nichts aus der Vergangenheit gelernt? 2. Sollte wer verurteilt, wenigstens die Kultur kennen. Viele waren noch nie in einem arabischen Land. Antworten


Paul Rohner

06.11.2009, 12:09 Uhr
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Sehr geehrter Herr Hirsham Maizar. Sie sind doch ein intelligenter Mann. Wie können Sie, den JAsagern der Minarett Iniative unterstellen, dass uns Islamen nicht willkommen sind. Ich befürworte Moscheen, Minarette will ich nicht. Moscheen sind für die gläubigen Islame Gebetshäuser, genauso sind es Kirchen für Christen. In der Stadt Bern entsteht ein Haus der Religionen. Was wollen Sie noch mehr. Antworten


Rolf Schläpfer

06.11.2009, 12:09 Uhr
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Von mir kommt ebenfalls ein glasklares Ja in die Urne! Antworten


lisa filli

06.11.2009, 12:08 Uhr
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Eine Religion die sich nie Reformiert hat, steht im 21ten Jahrhundert so oder so schräg in der Landschaft. Die Mittelalterlichen Methoden, Menschen zu bestrafen, die Frauen als rechtlose Geschöpfe zu behandeln, Zwangsehen, Burka und Steinigungen zu praktizieren, kann in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Toleranz für all das? NEIN Antworten


sandro gasser

06.11.2009, 12:00 Uhr
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hier spielt man kirchentürme gegen minarette aus, dass ist nicht das thema und falsch. es ist einfach so: gehen die anständigen eine schritt zurück um platz für toleranz zu schaffen wir dieser sofort von den eiferern eingenommen und schlussendlich steht der anständige an der wand. by the way: kreuze müssen aus den schulzimmern verschwinden, aber minarette sollen gebaut werden? toleranz? Antworten


Katharina Uman

06.11.2009, 12:00 Uhr
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Phil Bösiger bringt es auf den Punkt. Antworten


Aregger Lars

06.11.2009, 11:56 Uhr
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Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte (mit linken Richtern) verbietet die Kruzifixe in den italiensichen Schulzimmern und wir sollten Minarette akzeptieren ? Italien protestiert heftig und wir sollten die Schafe spielen ? Rationales Denken ist gefragt am 29. November. Antworten


Peter Thommen

06.11.2009, 11:51 Uhr
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Herr Andreas Meier spricht den Kern der meisten Probleme an: Der Feind kommt meistens aus dem Inneren, er stellt keine Bedrohung aus dem Ausland dar! Egal ob in Palästina, in Afghanistan, oder in der Schweiz der 40er Jahre. Siehe auch den Fichenskandal! Nicht der Islam ist die Gefahr, sondern die Ideologen eines "gläubigen inneren Kreises", die sich immer wieder herausbilden! Antworten


Phil Bösiger

06.11.2009, 11:40 Uhr
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Ich bin als Atheist für eine klare Linie, da der Islam mittlerweile die zweitstärkste Religionsgruppe der Schweiz bildet: Entweder man verbietet den Bau neuer Sakralbauten aller Religionen oder Glaubensrichtungen, oder man lässt es für alle zu. Auch die Kirchen werden nur noch von absoluten Minderheiten besucht; der morgendliche Glockenlärm am Wochenende stört jedoch die Ruhe aller Bewohner. Antworten


Andreas D. Meier

06.11.2009, 11:01 Uhr
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Eine Annahme der Minarett-Initaive würde die Schweiz international weiter isolieren. Genau dies streben die Initianten der SVP auch an. Die Initiative ist nur Mittel zum Zweck, wären es nicht die Minarette, würde man es mit einem anderen Thema versuchen! Die Merheit der Stimmbürger wird diese Absicht erkennen und Nein stimmen und den reaktionären Geldgebern der SVP eine weitere Absage erteilen! Antworten


Hans-Peter Müller

06.11.2009, 10:38 Uhr
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Das Problem ist ja nicht der Islam, wie bei allen anderen Religionen kommt man ja nicht schon gläubig zur Welt. Es ist eine Erziehungssache und dort liegt der grosse Unterschie. Auch anpassen ist eine Erziehungssache, alles klar. Antworten


Edi Rey

06.11.2009, 10:11 Uhr
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So besonnene Persönlichkeiten wie Herr Hisham maizar würden auch andern Gruppierungen und Parteien gut tun. Mich erstaunt sehr, wie schnell viele Schweizer bereit sind, verfassungsmässige Grundrechte einzuschränken, sofern "andere" davon betroffen sind. Wer etwas gegen die angeblich schleichende Islamisierung tun will, möge bitte zuerst Herz und Verstand einschalten und konkrete Vorschläge machen Antworten


Karin Zink

06.11.2009, 09:54 Uhr
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Lieber Herr Maizar, da ich von Ihnen in diversen Medien schon ganz andere (fordernde und islamistische) Töne vernehmen musste, passt dieses Jammergeheul nun gnaz und gar nicht... oder doch? Ist diese Heuchelei Ihr wahres Gesicht? Wenn Sie keine Minarette bekommen, sind Sie hier nicht willkommen? Sie verdrehen doch schon wieder die Tatsachen, aber das ist ja Strategie! Nein zu pol. Symbol Minarett! Antworten


Res Zaugg

06.11.2009, 09:51 Uhr
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Einwanderer aus fremden Kulturkreisen müssen sich an die hier geltenden Gesetze anpassen. Ohne wenn und aber. Einwanderer, die unsere Lebensweise verhöhnen, unsere Gastfreundschaft missbrauchen und unsere Werte missachteten, sollten über eine Rückkehr ins Heimatland nachdenken bzw. einen anderen Ort auf dieser Welt auswählen, wo sie nach ihrem Gusto glücklich sein können. Antworten


ruth leemann

06.11.2009, 09:48 Uhr
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Keine Konfrontation - was sind dann die Anliegen / Ansprüche . - gibt man den kleinen Finger, will man die ganze Hand - in einem fremden Land, sei es in der Schweiz oder wo anderst, muss man sich auch anpassen, nur so kann mann friedlich zusammen leben. Antworten


Kurt Hauser

06.11.2009, 09:46 Uhr
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Sollte die Initiative angenommen werden, würde doch kein einziger der sich diskriminiert fühlenden Moslems in ihr eigenes Land, wo sie nicht diskriminiert werden, zurückgehen. Antworten


Marco Tomamichel

06.11.2009, 09:38 Uhr
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Woher kommt diese unerklärliche und unsägliche Angst vor Minaretten? Lasst doch bitte jede Religionsgemeinschaft ihr Gotteshaus so gestalten wie sie es für richtig hält! Ausserdem ist die Ausgrenzung und Diskriminierung der Muslime die beste Propagandawaffe der Fundamentalisten. Die Initiative, falls angenommen, wird die Muslime höchstens radikalisieren. Das will doch niemand! Antworten


Lex Steiner

06.11.2009, 09:35 Uhr
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Und wer ein moderner Schweizer ist sollte aufgeklärt, liberal und offen genug sein um ein Minarett in seiner Nähe tolerieren zu können. Antworten


Remo Matti

06.11.2009, 09:26 Uhr
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Ich wünsche mir alle Religionen ins Pfefferland, bzw. ausserhalb des Staates. Dass man Minarette - wenn auch als Verbot - in die Verfassung aufnehmen will, obwohl die gewöhlichen Bauvorschriften völlig ausreichen, ist ein Einschleichen eines Detail der Religionsfrage in Staatsdinge. Aber das verstehen Gau-Bewohner und Zugewandte wohl kaum. Sie möchten wie Kinder, dass man es "denen" endlich zeigt. Antworten


Werner Holliger

06.11.2009, 09:19 Uhr
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Ich staune schon ziemlich darüber, dass uns ein paar Minarette an den Rand des Abgrunds bringen sollen. Und ausgerechnet die Oberpatrioten unsres Landes wittern enorme Gefahren - scheinen aber innerlich nicht sehr gefestigt zu sein, wenn sie solche Stammtischinitiativen nötig haben. Antworten


Pierre Rappazzo

06.11.2009, 09:12 Uhr
Melden

Ich glaube auch, die Initiative wird abgelehnt. Aber ich würde mir wünschen, das die Moslime ebenfalls die Vernunft besitzen und in den nächsten Jahren keine Minarette bauen. Antworten


Daniel Fässler

06.11.2009, 09:12 Uhr
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Wer hierzulande wirklich ein moderater Christ ist, kann bestimmt damit leben, dass seine Kirche keine Glocken braucht. Und wenn er damit nicht leben kann, ist er vermutlich eben kein moderater Christ. Nicht wahr Herr Gerber? Antworten


Helga Klee

06.11.2009, 09:03 Uhr
Melden

Herr Maizar hat Recht. Betrachten wir die Sache doch nüchtern, haben wir keine Angst vor dem Symbol "Minarett". Geben wir ihm und dem Bekenntnis für dessen legitime Bedürfnisse es steht, Raum im Rahmen der Freiheit der anderen. Was dann noch bleibt, ist die bauliche Frage, wo und in welcher Grösse es sich in die Umgebung einfügt. Die Antwort gibt nicht die Initiative sondern die geltenden Gesetze. Antworten


Hans Abächerli

06.11.2009, 08:51 Uhr
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Wenn ein 'Westler' das Wort 'Muslim' oder 'Islam' nur schon in den Mund nimmt oder schreibt, fühlen sich die angesprochenen diskriminiert und beleidigt! Kein Wunder, entstammen sie ja einer Kultur, in der 'Redefreiheit' und 'Pressefreiheit' mehr als nur Unwörter sind.... Wenn ich auch Verbote: Ich werde JA stimmen, denn wir dürfen auch an UNSERER Kultur festhalten! Antworten


albert ulrich

06.11.2009, 08:48 Uhr
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jeder soll seinen Glauben leben können. Dazu braucht es keine neuen Kultur-Symbole. Die Gläubigen wissen auch ohne Minarette, wo sie beten können. Ohne Provokation wäre alles einfacher. Provozieren können einige Muslime sehr gut, ob verbal, im Handeln oder Fordern. Ohne den Geldfluss aus den Emiraten gäbe es in Europa keine protzigen Moscheen. Anpassung an das Gastland wäre eine angebrachte Tugend Antworten


maurus candrian

06.11.2009, 08:47 Uhr
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@ edy gerber: ich muss mir als schweizer und atheist auch all die klotzigen kirchtürme, machtsymbole der christlichen religiösen, ansehen, und das furchtbare geläute mitten in der nacht über mich ergehen lassen. wenn keine minarette, dann auch weg mit den christlichen machtsymbolen Antworten


Rolf Schumacher

06.11.2009, 08:41 Uhr
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@Edy Gerber. Wer ein moderater Christ ist, kann in unserem Land auch mit einem Minarett leben. Es ist schändlich wie wir die arabische Welt stigmatisieren. Auf Al Jaziira und Al arabiia wird über die CH fair und gutgesinnt über informiert. Die Reputation der CH in der arabischen Welt ist immer noch sehr gut, das kann sich aber schnell ändern und das wäre verheerend. Alle U17 Tore wurden gezeigt Antworten


Cornelia Baschung

06.11.2009, 08:40 Uhr
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Jeder gebildeter Mensch weiss,das in 20 Jahren wir Christen hier in der Minderheit sind!Wir haben auch die Pflicht ,die integrierten Islame von den Extremen ihrer Religion zu schützen!Ich habe auf jeden Fall keine Lust,in ein paar Jahren ein Kopftuch oder gar eine Burka tragen zu müssen.Wie sagte Arafat?Wir brauchen keine Bomben in Europa,die Islamisierung hat schon lange begonnen. Wollen wir das? Antworten


Dieter Bachmann

06.11.2009, 08:39 Uhr
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Herr Kellenberger, wir müssen tatsächlich unsere Werte hochhalten, nämlich die Werte des aufgeklärten westlichen Abendlandes. Und zwar nicht nur gegenüber Islamismus, sondern vor allem auch gegenüber dumpfem Populismus. Dazu gehört die Religionsfreiheit. Wenn es im Moment eine Bedrohung unserer Grundwerte gibt, dann ist das diese Initiative. Antworten


Urs Keller

06.11.2009, 08:30 Uhr
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Sind wir Schweizer so blöd, dass wir gegen die Initiative stimmen, sind wir ängstlich, oder ist uns die Zukunft und unsere Kinder gleichgültig. Wenn die Minarett Initiative abgelehnt wird , wird sich auch die Zukunft verändern. Unsere Regierung, das wissen wir schon lange, hat den Stolz und das Selbstbewusstsein der Schweiz zerstört. Vielleicht auch absichtlich um den Weg in die EU zu ebnen. Antworten


Chadischa Leuenberger

06.11.2009, 08:29 Uhr
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Hallo Ronnie Kellenberger, bitte teilen Sie mir doch mit, welche Werte mit der Minarett-Initiative oder dem Verbot zum Ausdruck gebracht werden. Ich kann darin keine Werte erkennen und sehe die Kampagne eher als Zeichen des galoppierenden Wertezerfalls, sie erinnert mich ans dritte Reich. Als nicht organisierte Schweizerin und Muslimin fühle ich mich von Herrn Maizar durchaus vertreten. Antworten


antonio casartelli

06.11.2009, 08:27 Uhr
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hallo wo sind wir denn!!!! ich habe lange zeit in aegypten und saudiarabien gearbeitet und das als katolik.wir haben immer gut zusammengelebt.lasst doch dem muslimischen gläubigen seine minarette,einfach ohnen die dazugehörige beschallung,oder es stellt sich die frage ob die kirchtürme unserer religionen rechtens sind.die steuerbehörde macht hier keinen unterschied. denkt darüber nach. Antworten


Jean Lenaux

06.11.2009, 08:12 Uhr
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Auch ich bin islamfeindlich, wie ich auch gegen die barbarischen "Werte" anderer Religionen bin. Und doch habe ich nichts gegen Muslime, solange diese nicht zu viel Religion im Kopf haben. Unsere Freiheit und menschlichen Werte wurden möglich, weil der Einfluss der Religion zurückgedrängt wurde. Antworten


Hermann Lei

06.11.2009, 08:07 Uhr
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"Wir haben weder die Mentalität noch die Mittel der SVP." sagt Herr Maizar und erweckt damit den Anschein, moderat und liberal zu sein. Was sagte Herr Maizar früher noch so? Die Initianten hätten die Lektion aus dem Karikaturenstreit nicht gelernt, drohte er vor einigen Wochen in der NZZ und: Die Anerkennung gewisser Teile der Scharia ist ein vernünftiger Weg. Moderat und liberal wäre wohl anders. Antworten


Hannes Keller

06.11.2009, 08:05 Uhr
Melden

@ Ronnie Was dies mit Diskriminierung zu tun haben soll? eine Religionsgemeinschaft wir anders behandelt als alle anderen. Das widerspricht komplett unseren schweizer Grundwerten. So etwas in die Verfassung schreiben zu wollen ist schlicht unakzeptabel. Gewiss kann es künftig Probleme geben, die gelöst werden müssen, um unsere Werte zu schützen, aber diese Initiative löst kein einziges Problem. Antworten


Edy Gerber

06.11.2009, 07:16 Uhr
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Wer hierzulande wirklich ein moderater Moslem ist, kann bestimmt damit leben, dass seine Moschee kein Minarett braucht. Und wenn er damit nicht leben kann, ist er vermutlich eben kein moderater Moslem. Antworten


Ronnie Kellenberger

06.11.2009, 07:12 Uhr
Melden

Was dies mit Diskriminierung zu tun haben soll, ist mir schlicht schleierhaft. Dürfen wir hier in der Schweiz unsere Werte nicht auch hochhalten und zum Ausdruck bringen, eben so wie es die Muslime in ihren Ländern auch tun? Antworten


Peter Basig

06.11.2009, 07:06 Uhr
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Warum äussern sich nie islamische Geistliche die tatsächlich in Moscheen predigen, + fundam.Gläubige? Warum immer liberale, westangespasste Muslims in Arena, Club, Medieninterviews, die für teilweise das was Sie hier über den Islam/Koran sagen in Islamstaaten verfolgt würden? Wenn es um Christen geht, ist jedes mal ein Bischof, Pfarrer, Priester, fundam.Evangelikaler dabei, bei Muslims nicht? Antworten


Martin Schweizer

06.11.2009, 05:16 Uhr
Melden

Muslime sind auch Menschen wie Du und ich ! Antworten



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