Schweiz

Adrian Amstutz ist neuer Präsident der SVP-Fraktion

Aktualisiert am 21.01.2012 80 Kommentare

Der Favorit hatte die Nase vorne: Adrian Amstutz ist neuer Chef der SVP-Bundeshausfraktion. Der 58-jährige Hardliner löst Caspar Baader ab, welcher die Fraktion währen zehn Jahren leitete.

Galt als Favorit: Der Berner Adrian Amstutz.

Galt als Favorit: Der Berner Adrian Amstutz.
Bild: Keystone

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Die Bundeshausfraktion der SVP hat an einer ausserordentlichen Session ihren gesamten Vorstand neu besetzt. Zum ihrem Präsidenten wählte sie den 58-jährigen Berner Hardliner Adrian Amstutz. Er erzielte 28 Stimmen. Der Aargauer Luzi Stamm erhielt 23 Stimmen.

Amstutz galt von vornherein als Favorit für das Amt. Er folgt auf Caspar Baader, der die Fraktion und ihre Geschicke während rund zehn Jahren leitete. Amstutz setzte sich fraktionsintern gegen drei andere Kandidaten durch: Pirmin Schwander (SZ), Luzi Stamm (AG) und Jürg Stahl (ZH).

«Keine Alibiübung»

Die vier Runden zeigten, dass die Wahl des Fraktionspräsidenten kein «abgekartetes Spiel gewesen ist, keine Alibiübung», sagte der neu gewählte Fraktionschef Adrian Amstutz vor den Medien im Bundeshaus. Einstimmigkeit wäre kein gutes Zeichen gewesen, denn es sei nicht darum gegangen jemanden zum König zu machen.

Der unterlegene Luzi Stamm zeigte sich als sehr fairer Verlierer. Er sei überhaupt nicht enttäuscht. Die Wahl von Adrian Amstutz sei «hervorragend». Er sei ein «linientreuer SVP-Politiker, ein Strahlemann».

Es sei bei der Wahl ja nicht um eine Richtungsänderung gegangen und er selbst, Stamm, politisiere auf derselben Linie wie Amstutz. Einzig sein Stil und sein Verhältnis zur Romandie und zum Tessin unterschieden ihn von Amstutz.

Im rechten Flügel der SVP

Amstutz wurde 2003 in den Nationalrat gewählt, seit 2008 ist er Vizepräsident der SVP Schweiz. Nach einem kurzen Stelldichein von weniger als einem Jahr im Ständerat kehrte er im vergangenen Herbst in den Nationalrat zurück.

Amstutz politisiert am rechten Flügel der SVP. In den Jahren 2007 und 2011 erzielte er im Kanton Bern bei den Nationalratswahlen jeweils das beste Ergebnis aller Kandidierenden.

(kpn/sda)

Erstellt: 21.01.2012, 13:36 Uhr

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80 Kommentare

Paul Hungerbühler

21.01.2012, 13:17 Uhr
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Nun wird die Blocherei noch verstärkt durch diese Wahl. Antworten


Margrith Schär

21.01.2012, 13:41 Uhr
Melden 91 Empfehlung 0

Bahn frei für weiteres Lamentieren von Mitte-Links und den Medien! Unabhängig vom Namen war das bereits im voraus zu erwarteten! Antworten



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