Schweiz
«Abtreibungen selber berappen»: SVP-Politiker drängt Frauen zur Geburt
Von Fabienne Riklin. Aktualisiert am 19.06.2009 77 Kommentare
«Abtreibungen selber berappen»: SVP-Nationalrat Peter Föhn.
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10848 Frauen haben in der Schweiz vergangenes Jahr ihre Schwangerschaft abbrechen lassen. Die Kosten trägt die Krankenkasse – rund 600 Franken in den ersten sieben Wochen, später bis 1500 Franken. Das soll sich ändern, fordert SVP-Nationalrat Peter Föhn (SZ) in einer Motion: «Die Frauen sollen Abtreibungen selber berappen.» Die Krankenkasse soll nur nach einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr für die Mutter bezahlen. Damit will Föhn Frauen von der Abtreibung abhalten: Würden die Kosten nicht übernommen, entschlössen sich mehr Frauen zur Geburt, glaubt Föhn.
«Würden die Schwangerschaftsabbrüche aus der Grundversicherung gestrichen, bringt das keine Einsparung», entgegnet Anne-Marie Rey, ehemalige Co-Präsidentin Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs.
Geburt ist teurer
Und: «Eine Geburt ist zehn Mal teurer», fährt Rey fort. Vor allem fürchtet sie, Frauen könnten sich einen fachgerechten Eingriff nicht mehr leisten und würden selber eine Abtreibung versuchen. Mit schwerwiegenden, oft tödlichen Folgen. (NEWS)
Erstellt: 19.06.2009, 07:23 Uhr
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77 Kommentare
Es ist traurig, dass man in unserer heutigen Welt mit dem Verständnis bezüglich Genderthemen noch immer nicht fähig ist, Objektiv zu urteilen. Warum sollen nun wieder die Frauen die ganze Verantwortung, sowie das ganze Risiko tragen? Da wir ja in der heutigen Aufklärung ja wissen, dass der Mann gleichviel zu einer Schwangerschaft beiträgt. Zur Abtreibung zwingen nur Umstände wie Armut u Isolation Antworten
Zurück ins tiefste Mittelalter oder was? Glaubt tatsächlich jemand daran, dass sich Frauen "einfach so aus purer Freude" für eine Abtreibung entscheiden? Dann sollte sich Herr Föhn und wer in seine Bresche springt mit der Realität auseinandersetzten. Statt zu plappern oder dementsprechende Kommentare zu schreiben. Antworten
Haben wir nicht schon genug Gesetze? Wir verkommen langsam zu einem Gesetzesstaat! Anstatt Abtreibungen zu Verbieten sollten die Krankenkassen endlich den Frauen unter die Armen greifen und die Verhütung bezahlen oder sich daran beteiligen! Viele junge Frauen vermögen zum beispiel die teure Pille gar nicht! Und wo bleiben da die Männer?! Sex wollen Sie aber Verantwortung übernehmen nicht! Antworten
Ich finde das eine Frechheit. Es ist doch so, das vor allem junge Frauen sich eine Abtreibung sonst gar nicht leisten könnten, und ein Kind auf die Welt setzen, das so gar nicht gewollt war. Das ist etwas, was das Leben des Kindes zerstört, die Abtreibung selbst lässt das Kind ja gar nicht erst zu Leben kommen. @ Paul Weger: Doch, das ist korrekt. Antworten
Finde die Forderung von Hr, P.Föhn richtig. Abtreibung sollte nicht aus der Grundversicherung bezahlt werden!! Wir haben die Möglichkeit zur Schwangerschaftsverhütung! Als Mutter gehe ich noch einen Schritt weiter, der heisst: wer A sagt muss auch B sagen. Zudem haben wir versch, Hilfswerke die bei einer Geburt, da wo die Mittel fehlen, behilflich sind. Bei einem Abbruch kostet der Psychiater au Antworten
Wenn wir schon dabei sind. Ich möchte mich entsolidarisieren mit folgenden Gruppen: - RaucherInnen (Tabaksteuer soll das zahlen nicht ich) - SäuferInnen (Alkoholsteuer soll das richten) - Sich-zu-wenig-bewegende (Bürostuhl- oder Sofasteuer) - Sportler (Turnschuhsteuer ?) Weiterhin solidarisieren möchte ich mich mit Personen, die notleidend sind wie Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen müssen Antworten
"Eine Geburt ist zehn Mal teurer" findet Frau Rey und rät so zur Abtreibung. Es scheint verbreitet zu sein, dass in der Schweiz das Geld über Leben oder Tod entscheiden tut. Wenn mich mein Grossvater in eine Notlage bringt, darf ich ihn dann auch umbringen, nur weil es mich billiger kommt? Auf Kosten der Krankenkasse natürlich... Antworten
Die Frauen sollen selber bezahlen? Und was ist mit dem Mann? Ich dachte, man braucht dazu immer zwei. Aber das Kostenrisiko trägt - nach Ansicht der SVP - dann natürlich die Frau. Welche im Übrigen ebenso ihre Krankenkassenprämien bezahlt und "der Allgemeinheit" Leistungen mitfinanziert, die sie selbst womöglich nie in Anspruch nehmen wird. Ist das fair? Antworten
NR Föhn und die SVP haben erneut recht. Die folgenden Leistungen sollten aus der obligatorischen Grundversicherung gestrichen werden: Heroinabgabe, Schwangerschaftsabbruch, Geschlechtsumwandlungen, medizinisch unbegründete Kaiserschnitten. Damit könnten die Kosten enorm gesenkt werden. Antworten
In mehr als 5'% der Abtreibungsfälle ist es mit der Abtreibung nicht getan, vielmehr kommen nachher noch sehr hohe Kosten für die psychlogische Betreuung der betroffenen Frauen hinzu. Zudem sollte es in der heutigen Zeit mit den vielen verschiedenen Verhütungsmethoden keine unerwünschten Schwangerschaften mehr geben. Da sind halt Mann und Frau vor dem Geschlechtsakt gefordert. Antworten
Es braucht extreme Positionen. Jährlich 10'000 ermordete Kinder sind nicht in Ordnung. Diese Position ist legitim. Auf der anderen Seite ist es ebenso legitim, eine werdende Mutter mit all ihrer Verantwortung und Arbeit die sie erwartet, zu unterstützen. Wie die Unterstützung aber verbessert werden kann, damit es nicht zu einer Abtreibung kommt, das muss diskutiert werden. Antworten
Lautredner und Kurzdenker Peter Föhn liess am Do-Abend im Fernsehen verlauten, eine Schwangerschaft sei keine Krankheit, darum hätten die Krankenkassen bei einem Schwangerschaftsabruch auch nichts zu bezahlen. Folgt man dieser abstrusen Logik des SVP Vertreters, dann müssten die Krankenkassen auch bei Geburten jede Leistung einstellen. Ob er das wirklich so meint und will? Antworten
da schlagen sie wieder mal aufeinander ein, von liberal bis konservativ. Gibt es eigentlich nur noch Extrempositionen in diesem Land? Ich mag den Herrn Föhn auch nicht und bin für eine liberale Abtreibungspolitik. Keine Frau treibt einfach so ab ohne sich dies gründlich zu überlegen. Aber die Frage sei dennoch erlaubt, ob die KK Abtreibungen einfach so bezahlen soll resp muss. Finde ich. Antworten
Was kostet ein ungewolltes Kind, wenn es bis zur Volljährigkeit in ein Heim abgeschoben wird, weil die Eltern sich nicht fähig fühlen oder fähig sind, das Kind zu erziehen? Lernt rechnen! Abtreibung als Lifestyle? Das sind kranke Gedanken, gegen die es leider keine Medikamente gibt! Für schwangere Frauen in solchen existenziellen Krisensituation bin ich auf jeden Fall bereit mit zu bezahlen Antworten
Sollte Peter Föhn doch noch lieber in die CVP wechseln? Bei der SVP weiss die Linke scheinbar auch nicht mehr was die Rechte tut. Da wird Bundesrätin Leuthard von der SVP attakiert, sie verschleudere 40000 FR, wohlverstanden, eigenes Geld . Aber aber SVP ! Nicht andere beneiden, nicht anderen kritisieren was sie zu machen haben -besser konstruktive Lösungen auf den Tisch legen - quo vadis SVP ? Antworten
Die SVP-Politiker drängen nicht die Frauen zur Geburt. Dies ist eine Lüge. Die SVP-Politiker wollen nur, dass der Schwangerschaftsabbruch aus der Grundversicherung gestrichen wird. Die Kosten für den Abbruch müssen die Erzeuger selber übernehmen. Die Motion Föhn finde ich gut. Antworten
Ich hoffe doch sehr, dass Herr Föhn hier nur heisse Luft kreiert. Keine Frau nimmt eine Abtreibung auf die leichte Schulter. Ich freue mich über all die kritischen Kommentare, denen ich mich nur anschliessen kann. Wir sind alles Menschen und wir sind fehlbar! Und zu guter Letzt, "it takes two to tango"... wo bleibt eigentlich die Rolle/Verantwortung des Mannes in dieser Motion? Antworten
An alle die meinen das Schwangerschaft keine Krankheit sei und deshalb einen Abtreibung nicht von der KK bezahlt werden soll müssten dann aber konsequenterweise auch sagen das überhaupt nichts an eine Schwangerschaft bezahlt wird auch wenn das Kind zur Welt gebracht wird. Sonst ist diese Argumentation doch nur Augenwischerei. Antworten
Herrn Föhns verquerer Logik folgend dürfen teure chronischen Krankheiten, die durch Rauchen, Alkoholmissbrach, falsche Ernährung, Bewegungsmangel verursacht werden, auch nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, weil selbst verschuldet. Da bitte ich doch die SVP um eine radikale Reform des Gesundheitswesens mit einer entsprechenden Blacklist. Antworten
Die SVP u.vorallem gewisse Männer bei der SVP sind wohl immer noch nicht im 2009 angekommen!Dieser Vorschlag von diesem altgebackenen P.Föhn ist mehr als lächerlich u.zeigt einmal mehr,wie Weltfremd gewisse SVP Poltiker doch sind,darum sollte man das Nationalratssalär von solchen Weltfremden an die nächste Kinderschutzstiftung spenden! Marius Teiler (11.59) hat treffender nicht sagen können! Antworten
Wenn Abtreibung nicht mehr durch die KK bezahlt werden soll, nur weil wir Frauen zu wenig "Verantwortungsvoll" waren, sollen doch bitte z.B. auch alle Raucher und Dicken die Folgen ihrer Verantwortungslosigkeit (Krebs, Herz/Kreislauf, Diabetes, etc.)selber bezahlen. Da liegt Sparpotential drin...heieiei Antworten
Wenn schon selber berappen, dann soll bittesehr die Beteiligung des mit"schuldigen" Partners geregelt werden, sonst bleibt wieder alles an den Frauen hängen! Und ja, warum zahlt die KK keine Verhütungsmittel? Die teuren hormonellen Mittel werden ja meist auch von den Frauen alleine bezahlt. Wenn es sich um einen medizinischen Notfall handelt, sollte es eigentlich ohnehin keine Frage sein... Antworten
Ironie ist, dass Krankenkassen Viagra bezahlen, Verhütungsmittel jedoch müssen die Frauen selber berappen. Und wer bezahlt für das kleine, wenn es mal da ist. Die meisten Frauen die abtreiben sind sicher jung und/ oder nicht in einer festen Beziehung. Was viele noch immer nicht begriffen haben: für ein Baby brauchts immer noch zwei, auch wenns per Reagenzglas kommen sollte. Antworten
Wann lernt die Menschheit endlich für Ihr Leben die Verantwortung und die damit entstehenden Kosequenzen selbst zu tragen? Denkt mit dem Hirn und schützt euch vor Schwangerschaft und Krankheiten. Aufklärung bei Jugendlichen und Erziehung zur Selbstständigkeit sind das Thema. Wieso soll die Allgemeinheit für die Dummheit von Männern und Frauen bezahlen? Gleiche Frage zu Magenbypass und Magenbänder! Antworten
So eine Idee kann auch nur ein Mann haben, immer müssen die Frauen für alles die Verantwortung tragen. Es geht ja auch darum was die Frau psychisch durchmachen muss, ob sie nun abtreibt oder das Kind behält. In unserem Kinderfreundlichen Land ist es doch gar kein Wunder, dass sich immer mehr für den Abbruch entscheiden. Antworten
Es scheint, als ob die hohe Zeit der Heuchler wieder da ist. Ein wenig Populismus, empört vorgetragen, und schon folgen die Ratten ihrem Fänger. Das ist, gelinde gesagt, nur noch eklig. Dann soll Föhn doch konsequent sein und sich für Parallelimporte von Medikamenten einsetzen und gegen die Bezahlung von Aberglauben durch die Versicherung. Antworten
Die SVP muss wohl noch mal ueber die buecher, 600Fr? das ist weniger als der Selbstbehalt bei der Krankenkasse (weil sich niemand die KK Praemien leisten kann mit einem tiefen selbstbehalt) von daher werden Abtreibungen sowieso schon lange selbst bezahlt. Antworten
Abtreibung hin- oder her. Die Erde platzt vor lauter Menschen!! Man sollte sich besser Gedanken machen, wie sich die Familienpolitik (nach skandinavischem Vorbild) verbessern lässt und 80% Stellen für alle einführen. Alle hätten mehr Zeit, alle wären gesünder, die Kinder bekämen die Aufmerksamkeit die sie bräuchten etc.. Aber im modernen Sklaventum ist das pure Illusion. Hr. Föhn machts vor! Antworten
Wenn jemand z.B. Stützstrümpfe oder eine Brille benötigt bezahlt die Krankenkasse nur ein Anteil, trotzdem es sich hier um eine Krankheit handelt, die ohne selbstverschulden Auftritt. Schwanger wird man jedoch nicht ohne eigene (und des Partners Beihilfe). Es wird niemand zur Geburt gezwungen. Die Erzeuger können den Schwangerschaftsabbruch auch selbst bezahlen! Sie sind die doch Verursacher! Antworten
Tja, da will die SVP wohl bei den Fundamentalisten anbiedern. Die ganze Zeit so populistische Vorschläge, die keinen Rappen einsparen, im Gegenteil, einen Haufen Leid erzeugen. Fön sagt nur bezahlen bei Lebensgefahr und Vergewaltigun, was ist bei Behinderung? Ich würde viel eher Medikamente, wie Viagra aus dem Katalog streichen und mal über den unaufhaltsamen Trend zum Kaiserschnitt diskutieren. Antworten
Warum muss ich über meine Krankenkassenprämien die vorsätzliche Tötung anderer zwangs-subventionieren? Ich verstehe diese perverse Rechtslage nicht! Und ich verstehe die SP-Argumentation nicht, die nur von "Notlagen" spricht. Wie viele Frauen lassen sich ihr Kind aus Bequemlichkeit wegmachen, einfach, weil es den "Lifestyle2 stören würde? Entsetzlich! Schwangerschaft ist keine Krankheit. Antworten
Reine Polemik. Als ob DAS ein Problem wäre. Ich will auch nicht für Fettabsaugen, Brustvergrösserung oder gar Sexualtherapie mitbezahlen. Aber alle dies ist in der Grundversicherung. Also, entweder den Katalog KONSEQUENT ausdünnen oder oder es bleiben lassen. Antworten
Sollte diese Motion von Herr Föhn tatsächlich im Sinne von Einsparungen bei den Krankheitskosten sein -ist diese Motion Föhn politisch als lächerlich zu betrachten. Dagegen liegt Frau Ray mit iherer Aussage völlig richtig. Es ist einmal mehr für uns als Bürger fragwürdig, was unter dieser Bundeshauskuppel eigentlich alles so gequatscht wird. Antworten
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend eine Frau leichtfertig abtreibt und auch nicht dass sie diesen Eingriff jemals wiederholen möchte. Das Sparpotential halte ich für zu gering als das unsere Regierung hier aktiv werden sollte. Prävention mittels frühen und wiederholter Aufklärung der Kinder wäre vermutlicher effektiver. Antworten
Das fängt bei der Verhütung an. Die Frauen sollen sichere Verhütungsmethoden anwenden und vorallem besser informiert werden. Die Frauen die vergewaltigt werden, das könnte die KK die Kosten übernehmen, jedoch nicht, wenn die jungen Frauen aufgrund risikoreicher Verhütungsmethoden schwanger werden. Solche Abtreibungen sollen die KK nicht mehr übernehmen. Besser wäre es wenn die KK die Verhütung z. Antworten
Wer behauptet, eine Abtreibung sei die Beseitigung eines Vergnügens hat mit Verlaub keine Ahnung was eine Abtreibung für eine Frau bedeutet. Hat sich bei der SVP schon einmal jemand Gedanken gemacht, was für (Folge)Kosten für "ungewollte" Kinder entstehen ? Eine solche Arroganz gegenüber den Frauen zu zeigen ist unglaublich ! Antworten
Föhns Vorstoss ist erbärmlich in jeder Hinsicht. Politiker, die egal in welchem Kontext, sich immer noch überlegen, wie die Bevölkerungsexplosion weiter angeheizt werden soll, verhalten sich bestenfalls dumm. Die Schweiz und die Welt haben Bevölkerungswachstumsraten, die jegliche Bemühungen, die Umwelt zu schützen, das Klima zu retten, zunichte machen. Aber: Die Dummheit wird vom Volk gewählt... Antworten
An alle Materialisten: Ein Kind kostet… Was ist günstiger… Mir wird schlecht bei dieser Diskussion. Ich liebe meine Kinder. Sie sind unbezahlbar und mit nichts aufzuwiegen. An die SP-Waffengegnerinnen: Wenn Ihr Leben schützen wollt, seit Ihr dann auch gegen das subventionierte Abtreiben eines voll funktionierenden Herzens in einem lebenden Organisumus? An den Tagi: Publiziert Ihr das? Antworten
Ja, da muss ich der SVP für einmal recht geben. Es kann und darf nicht sein, dass die Allgemeinheit sich finanziell an Morden beteiligt. Wenn das jemand machen will und mit seinem "Gewissen" vereinbaren kann, dann sollen sie dies auch selber bezahlen. Schliesslich haben wir einen Verstand und können "ungewollten" Schwangerschaften mit diversen Verhütungsmittel vorbeugen! Antworten
Reiner Populismus dieses gestandenen "Dorfkönigs" und NR,Peter Föhn vom Muotathal! Das Gegenteil wäre der Fall! Die Nachfolgekosten für illegale Abtreibungen würden um ein Vielfaches höher ausfallen,als mit dieser kurzsichtigen und unsozialen Massnahme eingespart werden könnte! Antworten
Ist denn Schwangerschaft eine Krankheit? Solange man unter "Solidarität" versteht, dass die Allgemeinheit für die Fehler einzelner bezahlen soll, ist dies gerechtfertigt, ansonsten jedoch kaum begründbar. Wenn schon, müsste die Krankenkasse konsequenterweise auch die Verhütung bezahlen! Antworten
Die meisten Kommentare beziehen sich nicht auf die eigentliche Diskussion. Herr Föhn möchte mit diesem Vorschlag die Verantwortung wieder etwas mehr an die Bürger zurückgeben. Eine Schwangerschaft ist nicht wie eine Krankheit die man einfach bekommt. Es ist bedenklich, wie das ernste Thema der Abtreibung zum Lifestyle verkommt. Antworten
Hat man sich schon mal überlegt, warum Frauen abtreiben? Die SVP sollte mal familienfreundlicher werden und dort ein Zeichen setzen, dann gebe es auch weniger Abtreibungen. Kinder kosten, aber dass lässt die Politiker kalt. Die Kinderzulagen decken die Kosten nicht. Steuererlass bei kleinem Einkommen! Viele leben mit Existenängsten. Antworten
@ M. Christen: Annemarie Reys Logik folgt nur der Logik von SVP-Föhn. Der will ja mit dieser Änderung Kosten senken. Föhn müsste seinen Vorschlag präzisieren. Nicht nur die Fast-Mutter sondern auch der Fast-Vater muss anstelle der KK zahlen und zwar solidarisch. So wäre der Vorschlag überhaupt diskutabel. Vielfach sind es die Männer die zur Abtreibung drängen weil sie keine Alimente zahlen wollen. Antworten
Typisch Mann, solche Vorschläge zu bringen! Von der Verantwortung der Männer bei der Entstehung eines Kindes wird wieder mal nicht gesprochen.Es ist ja nichts Neues, dass hauptsächlich die Frauen die Kindererziehung alleine bewältigen dürfen. Von den Kosten, niedriger Löhne infolge Teilzeitarbeit etc gar nicht zu sprechen. PS: Wird Viagra eigentlich noch immer von der Kasse bezahlt? Antworten
Für alle die dieses Treiben nicht mehr unterstützen wollen. sei gesagt, dass es eine Krankenkasse gibt, die gegen Abtreibungen ist, nämlich die San San (Pro Life). Dort werden keine Kosten für eine Abtreibung übernommen. Es wird aber nach möglichen Lösungen gesucht um eine solche zu verhindern und den betroffenen wenn in einer schwierigen Situation, zu helfen. Antworten
Wo er Rercht hat hat er Recht. Abtreibungen solten nicht durch die Krankenkassen bezahlt werden. Mein Kind war nach ein paar Wochen schon ein Mensch mit allen Organen, einem schlagenden herzchen etc. Es muss nur noch wachsen, aber sonst ist alles voll ausgebildet . Es darf einfach kein Freibrief für eine Abtreinung geben. Für mich ist und bleibt eine Abtreibung eine Tötung wenn gar Mord! Antworten
Eine himmeltraurige Logik, die Rey da vertritt: eine Geburt ist teurer als die Tötung eines ungeborenen Lebens. Zufall oder Zynismus?: Im Bund von heute ist zu lesen, dass eine Person wegen der Erschiessung eines Hundes angezeigt wird. Was ist dagegen schon die Tötung von über 10'000 ungeborenen Leben? Und dann wird das ganze noch als Erfolgsgeschichte aufgemacht: wie tief doch die Quote sei. Antworten
Ich wusste nicht, dass Krankenkassen diesen Eingriff bezahlen. Ein heikles Thema, bei dem ganz klar differenziert werden muss. Handelt es sich denn hier um eine Krankheit? Mit dem Streichen dieser Leistung die Geburtenrate erhöhen zu wollen, scheint mir unrealistisch zu sein. Dass aber eine Versicherung die Folgen eines Vergnügens bezahlen muss, scheint mir jedoch ebenso absurd zu sein. Antworten
Das Kind verkommt immer mehr zum Lifestyle Artikel den man abbestellt wenn man ihn nicht mehr will. Ich lasse mich gern aufklären, aber ich bin immer noch der Meinung das eine Frau nicht durch Küssen schwanger wird. Sollte tatsächlich kein Kinderwunsch vorhanden sein ist es ja immer noch möglich zu Verhüten. Die Abtreibung verkommt aber zu teuern Alternative der Verhütung. Antworten
Eine Sc hwangerschaft ist keine Krankheit . Abtreibung sollte sowieso nicht durch Krankenkassen bezahlt werden. Diese habe ich schon vor der Abstimmung bemängelt. Dafür wäre wohl die Opferhilfe im Falle einer Vergewaltigung zuständig. Missbildung des Kindes oder gesundheitliche Gefährdung der Mutter ist Krankheit und Sache der KK. Uebrigens, ab wann Abtreibung Mord ist haben Menschen festgelegt. Antworten
Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb ich mit einem "Solidaritätsbeitrag" an die Krankenkasse Abtreibungen mitfinanzieren soll. NR Föhn hat die ethisch vertretbaren Ausnahmen in seiner Motion aufgeführt. Jedes Kind ist ein Geschenk, und man darf sich auch darüber freuen. Nicht jede Gesellschaft ist so kinderfeindlich und hedonistisch wie unsere. Antworten
SVP-Logik? Ich glaube kaum dass der finanzielle Aspekt bei einer Abtreibung eine Rolle spielt. Vielmehr sollten die Rahmenbedingungen für Kinder wie kostengünstige Tagesstätten, steuerliche Erleichterung, etc. vorhanden sein. Das wäre bestimmt der grössere Anreiz. Aber das bekämpft ja die SVP vehement .. Antworten
Die SVP sollte da einen logischen Schritt weiter gehen. Jede Mutter soll nämlich die Kosten für das Aufziehen ihres Kindes selbst berappen - ohne Unterstützung der Sozialhilfe, der Prämienverbilligung und ohne staatlich subventionierte Kinderkrippen und öffentliche Schulen. Ein Kind kostet die Eltern rund 200'000 Franken, bis es erwachsen ist. Nun, liebe SVP, überlegt nochmals eure Position... Antworten
ja ja liebe svp. frau zu hause anbinden und ruhigstellen mit ein paar kindern, die zwar nicht mehr ernährt werden können, aber hauptsache euer familienbild wie vor 200 jahren bleibt in takt. vielleicht würden einige nicht abtreiben, wenn das rund rum unsere kinder und frauen oder auch familien freundlicher wäre. aber da genau hinschauen tut dann den augen weh ..... Antworten
Einmal mehr zeigt sich der blanke Zynismus der SVP-Politik. In der irrtümlichen Meinung, ein paar Franken zu sparen, versucht man junge Frauen, die ohnehin schon in einer Drucksituation sind, zu erpressen. Vielleicht sollte man besser einen Schritt weiter überlegen, bevor man eine Motion schreibt. Antworten
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Ina Heri
Die KK finanziert auch andere fragwürdige Massnahmen und Medikamente. Weiter fleissig Leistungsabbau zu betreiben, ist meiner Ansicht nach die falsche Methode und diesem speziellen Fall auf dem Buckel der schlechter verdienenden Bevölkerungsschicht – den Frauen! Wenn Sie sich gscheit einsetzen wollen, dann sehen Sie zu, dass das CH-Volk nicht die Gewinne der Pharmaindustrie via KK sponsert. Antworten