Schweiz

«80 Prozent aller Verfolgten sind Christen»

Von Rudolf Burger, Markus Dütschler. Aktualisiert am 25.01.2011 1 Kommentar

Im Westen gebe es neben Antisemitismus und Islamophobie auch Christianophobie, sagt Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen.

Kardinal Koch: «Rom ist kein Biotop. Es gibt dort verschiedene Meinungen.» (Adrian Moser)

Kardinal Koch: «Rom ist kein Biotop. Es gibt dort verschiedene Meinungen.» (Adrian Moser)

Zur Person

Kurt Koch, Jahrgang 1950, ist in Emmenbrücke geboren und aufgewachsen. Er studierte Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Universität Luzern. 1975 beendete er sein Studium. 1982 wurde er zum Priester geweiht, danach war er bis 1985 als Vikar der Pfarrei St. Marien in Bern tätig. Nach der Dissertation 1987 arbeitete er von 1989 bis 1996 als ordentlicher Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Universität Luzern, seit 1996 ist er daselbst Honorarprofessor. 1995 wurde er zum Bischof des Bistums Basel gewählt und am 6. Januar 1996 von Papst Johannes Paul II. in dieser Funktion im Vatikan geweiht. Für die Amtsperiode von 2006 bis 2009 war Bischof Kurt Koch Vorsitzender der Schweizerischen Bischofskonferenz. Im Juli 2010 wurde er zum Präsidenten des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen ernannt und am 20. November 2010 von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal kreiert. Seit Juli 2010 lebt Kurt Koch in Rom.

Stichworte

Herr Koch, Gratulation zur Kardinalswürde. Hätten Sie geglaubt, dass Sie so schnell aus dem nebligen Solothurn ins milde Rom kommen?

Mild ist es dort nicht immer, sondern oft auch kalt und regnerisch. Das hat die Anpassung etwas erleichtert.

Vermutlich war es nicht schwer für Sie, den exponierten Posten als Bischof in der Schweiz zu verlassen und ins Biotop nach Rom zu ziehen.

Ich habe eher den Eindruck, dass die Schweiz ein bisschen ein Biotop ist, in dem man zu wenig über sich hinausschaut. Rom ist kein Biotop, und es gibt dort sehr verschiedene Meinungen. Aber nach 15 Jahren eine Diözese zu verlassen, ist nicht so einfach.

Wenn Sie in der Schweiz ein Biotop sehen, heisst das: Sie haben jetzt eine andere Sicht, eine Weltsicht?

Ich habe andere Aufgaben, kümmere mich um die weltweite Ökumene. Ich habe nicht mehr mit einem Land zu tun wie als Bischof, sondern mit Begegnungen in der Welt.

Tragen Sie in Rom dazu bei, dass die aus Vatikan-Sicht schwierige Schweiz besser verstanden wird?

Ich hoffe das, aber die Beziehung Kirche Schweiz - Rom ist keine Einbahnstrasse. Die Schweizer erwarten, dass ich die Schweiz in Rom erkläre, aber ich muss auch Rom in der Schweiz erklären.

Und das ist weniger beliebt?

Weniger gefragt. In der Weltkirche ist die Schweiz nicht der Nabelpunkt.

Ist es eine besonders schwierige Kirche?

Was ich in der Schweiz eigenartig finde: Wir haben politisch einen starken Anti-Europa-Effekt, und wir haben katholisch einen starken Anti-Rom-Effekt. Das eine ist politisch rechts angesiedelt, das andere links. Wahrscheinlich sind aber die Wurzeln nicht so weit auseinander. Der Schweizer hat manchmal einfach Mühe, über den Kirchturm hinauszuschauen.

Derzeit gibt es vier Kardinäle aus der Schweiz, jahrhundertelang gab es fast keinen einzigen. Wieso?

Das ist wahrscheinlich Zufall. Zwei Kardinäle, Kardinal Cottier und Kardinal Augustoni, sind über 90 Jahre alt. Nur Kardinal Schwery ist noch in einem Alter – unter 80 –, an dem er am Konklave teilnehmen kann. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Papst mich so schnell zum Kardinal ernennen wird.

Sie haben 2004 dem «Bund» gesagt, wie lange man Bischof bleibe, gehöre ins Departement des lieben Gottes. Wer hat sonst noch an Ihrer Beförderung mitgewirkt?

Damals habe ich nicht damit gerechnet, nach Rom zu kommen. Ich habe vom Departement des lieben Gottes mit Blick auf die Biologie geredet. Dass mich der Papst so schnell zum Kardinal ernannt hat, ist ein Zeichen dafür, wie wichtig ihm die Ökumene ist. Das hängt nicht so sehr von meiner Person ab, und deshalb sind es jetzt halt vier Kardinäle – ein bisschen viele für ein so kleines Land.

Stichwort Ökumene. Den Reformierten ist ja vom Vatikan gesagt worden, sie seien keine Kirche.

Ich wäre froh, wenn die Reformierten dieses Wort endlich vergessen würden. Die katholische Kirche hat nicht gesagt, die Reformierten seien keine Kirche, sondern sie seien keine Kirche im eigentlichen, nämlich dem katholischen Verständnis. Konstitutiv für das katholische Kirchenverständnis sind die Eucharistie und die apostolische Sukzession im Bischofsamt. Reformierte Kirchen sind in ihrem Sinne Kirchen, Kirchen eines andern Typs. Diesen anderen Typ zu beschreiben, ist nicht unsere Aufgabe. Es ist eine Einladung an die Reformierten, zu sagen, wie sie Kirche verstehen. Das wäre viel gescheiter, als jetzt 30 Jahre lang traurig zu sein.

Reformierte befürchten, dass Ökumene bedeute, sich unter dem katholischen Dach zu versammlen.

Jede Kirche steht in der Versuchung, ihr konfessionelles Einheitsverständnis für ökumenefähig zu halten. Das passiert bei den Katholiken, den Reformierten, den Orthodoxen . . .

. . . und den Anglikanern. Soeben sind drei anglikanische Bischöfe zum Katholizismus übergetreten. Ein heikles Thema für die katholische Kirche, weil sie in Konflikt mit der anglikanischen Kirche kommt.

Konversionen hat es immer gegeben, es gibt sie auch im Zeitalter der Ökumene. Es ist eine Gewissensentscheidung jedes Einzelnen. Neu ist, dass Gruppierungen mit Pastoren und Bischöfen übertreten. Für diese Fragen ist die Kongregation für Glaubenslehre zuständig. Bei uns geht der ökumenische Dialog weiter.

Stimmt der Eindruck, dass sich die katholische Kirche nach Osten, zur orthodoxen Kirche, gewendet hat?

Sicher gibt es die Zuwendung zu den orthodoxen Kirchen, aber damit werden die reformatorischen Kirchen in keiner Art und Weise vernachlässigt. Als ich ein bisschen gezögert habe, Papst Benedikt Ja zu sagen zum Amt in Rom, sagte er, er wolle unbedingt jemanden, der die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Anschauung kenne. Das ist ein eindeutiges Zeichen. Es gibt bei uns im Rat eine Ost- und eine West-Abteilung: Die Ostabteilung beschäftigt sich mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen, die Westabteilung mit dem ganzen Pluriversum der reformatorischen Kirchen.

Sind die Gemeinsamkeiten mit den westlichen Kirchen nicht doch grösser als mit den Orthodoxen, die sich schon ein halbes Jahrtausend früher abgespalten haben?

Ich würde es so sagen: Die Glaubensbasis ist zwischen unserer Kirche und den Orthodoxen sehr breit. Aber unsere Kulturen sind sehr verschieden. Mit den reformatorischen Kirchen ist die Basis des gemeinsamen Glaubens nicht so gross, aber wir haben die gleiche Kultur, und vielfach spielt die Kultur die grössere Rolle als der Glaube.

Ist die Ökumene heute mehr als ein Schlagwort? Alle beharren auf dem, was sie richtig finden.

Für ein Schlagwort würde ich nicht voraussichtlich 15 Jahre meines Berufslebens einsetzen.

Können Sie wirklich etwas bewegen?

Davon bin ich überzeugt. Der Prozess der Ökumene ist das Werk des Heiligen Geistes. Er hat das Werk angefangen, und der Prozess ist, wie Papst Johannes Paul II. klar gesagt hat, unumkehrbar. Es wäre Kleinglauben, wenn man dem Heiligen Geist nicht zutrauen würde, dass er es auch weiterführt. Wann, wie und wo haben wir nicht in der Hand.

Sie haben einmal den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund kritisiert, dass er viele politische Stellungnahmen verfasse, etwa zu Lohngerechtigkeit, aber kein Partner mehr sei, um Glaubensfragen zu diskutieren.

Das Übergewicht des Politischen habe ich nicht beim SEK beklagt, sondern beim Ökumenischen Weltkirchenrat, der zwei Abteilungen führt, «Faith and Order» und «Life and Work». Da gab es Phasen, in denen es schien, als gehe es nur noch um «Life and Work». Das hat sich geändert. Im Vergleich mit dem SEK würde ich sagen, dass die katholische Kirche in der Schweiz eher weniger, vielleicht zu wenig zu gesellschaftlichen Fragen spricht. Besonders schwierig ist es, wenn die verschiedenen Kirchen verschiedene Positionen einnehmen, wenn beispielsweise die CVP so, wie es der SEK empfahl, stimmt und die Position der EVP sich mit jener der katholischen Bischöfe deckt. So wird Orientierung für Gläubige schwierig.

Meinen Sie das Beispiel Abtreibung?

Es geht um diverse bioethische Fragen.

Die CVP streitet heute ab, eine katholische Partei zu sein.

Das habe ich auch nicht behauptet, aber die Herkunft der CVP sind die katholischen Stammlande.

Was den Schweizer fast mehr interessiert als die Ökumene, ist das Verhältnis zum Islam. Die Attentate auf die koptischen Christen in Ägypten und auf Christen im Irak geben dem Wort vom «Zusammenprall der Kulturen» neuen Auftrieb.

80 Prozent aller Verfolgten in der heutigen Welt sind Christen. Das müsste der christliche Westen einmal zur Kenntnis nehmen. Und ebenso, dass es auch im freiheitlichen Westen nicht nur Antisemitismus oder Islamophobie gibt, sondern auch eine Christianophobie.

Christianophobie im Westen?

Bei uns wird das Christentum in der Öffentlichkeit manchmal in einer Weise verballhornt, wie man sich dies gegenüber dem Islam nie getrauen würde.

Das heisst: Das Christentum wird leichtfertig karikiert, aber beim Islam ist man vorsichtig?

Beim Islam hat man eine Zensurschere im Kopf, beim Christentum scheint unter Berufung auf die Meinungsfreiheit alles möglich zu sein.

Hat das damit zu tun, dass christliche Kirchen in der Gesellschaft als bedeutungslos wahrgenommen werden, während man beim Islam konkret Angst vor Terroranschlägen hat?

Wenn es sich so verhielte, müsste man in dieser Ungleichbehandlung eine Einladung an uns Christen heraushören, auch zur Gewalt zu greifen, um respektiert zu werden. Diese wäre freilich eine fatale Entwicklung und für uns Christen überhaupt kein gangbarer Weg.

Geht bei Kirche und Christentum die Meinungsfreiheit zu weit?

Die Meinungsfreiheit muss garantiert sein, aber ebenso die Grenzen des Anstands.

Müsste der Staat eingreifen?

Ein Verbot würde nicht viel erreichen. Es braucht Einsicht. Wenn wir wollen, dass die Gesellschaft in eine gute Zukunft geht, dürfen wir unsere spirituellen christlichen Ressourcen nicht öffentlich verhöhnen. Die Institutionen, die das beurteilen, sollten etwas theologischen Sachverstand haben. Wenn die Weihnachtsgeschichte verballhornt wird und man von einer Rekursinstanz die Antwort erhält, es sei ja kein Sakrament berührt worden, dann fehlt es einfach an theologischem Sachverstand. Solchen hat Nationalrat Pius Segmüller mit Recht gefordert.

Im Westen sind viele formell Christen, sind aber kaum religiös engagiert. Wie kann man das ändern?

Indem wir uns gegen die Verdrängung der Religion in die Privatsphäre des einzelnen Menschen wehren. Eine Gesellschaft, die die Religion aus der Öffentlichkeit verdrängt, ist interreligiös nicht dialogfähig. Diese Tendenz ist daran abzulesen, dass es in der Gesellschaft viele Zeichen gibt – bei der Post, im Militär, bei den Studentenvereinen –, dass Probleme jedoch bei religiösen Zeichen entstehen. Dies zeigt, dass wir offensichtlich ein ungesundes Verhältnis zur Religion haben. Für mich gehört Religion in die Sphäre der gesellschaftlichen Öffentlichkeit, bei aller Trennung von Kirche und Staat.

Immerhin profitieren die Kirchen nach wie vor von der staatlich eingetriebenen Kirchensteuer.

Das ist nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz so, aber die katholische Kirche lebt auf der ganzen Welt. Die Kirchensteuer ist gewiss ein grosser Vorteil, weil die Kirche das Geld vielfältig einsetzen kann, aber das Kirchesein steht und fällt nicht mit der Kirchensteuer. Sonst wären wir arm dran.

Diese Steuern machen vielleicht etwas träge.

Meine Sorge ist eher, dass man sich in der Sicherheit wiegt, das staatskirchenrechtliche System werde bis zum Ende der Zeit existieren. Um ein böses Erwachen zu vermeiden, sollte man mit wachen Augen die weitgehenden Entwicklungen im Verhältnis von Kirche und Staat beobachten.

Der Fall Sabo ist abgeschlossen, die Versöhnung hat stattgefunden. Kam da ein Wink aus Rom?

Wir haben eine gegenseitige Vereinbarung unterzeichnet, zu der wir beide stehen und zu der wir uns nicht mehr äussern. Man hält den Papst für kleinlich, wenn man meint, er habe diesbezüglich Bedingungen gestellt. Natürlich hat er sich stets über den Fall Röschenz informieren lassen, aber er spielte bei meiner Ernennung keine Rolle.

Erzählen Medien gerne solche Konfliktgeschichten, weil sie sich in den eigentlichen kirchlichen Themen nicht gut auskennen?

Dass die Kenntnis in Bezug auf Kirche und Theologie im Durchschnitt der Journalisten nicht überernährt ist, würde ich bestätigen. Würde ich mit meinem schwachen sportlichen Sachverstand ein Fussballspiel kommentieren, käme das auch nicht gut heraus.

Die Schwierigkeiten rühren auch daher, weil sich die katholische Kirche den Problemen der Zeit nicht stellt: der Stellung der Frau, dem Zölibat.

Wenn Frauenordination, Zölibat, Sexualmoral oder Papsttum die Gründe wären, wieso sich Menschen von der Kirche entfremden – wie würden Sie dann den Sachverhalt interpretieren, dass die reformierten Kirchen mehr Kirchenaustritte haben als die katholische Kirche?

Für den Durchschnittsreformierten war seine Kirche immer weiter weg und weniger verpflichtend.

Ja, einer der kuriosesten Kirchenaustritte, den ich bekommen habe, war von einem Reformierten aus Basel, der mir schrieb, er habe jetzt genug von der Kirche, und sein oberster Chef müsse das jetzt wissen. Ich habe ihm die Adresse seines reformierten Pfarrers angegeben und geschrieben, er wisse ja nicht einmal, wo er ausgetreten sei. Natürlich gibt es die Negativklischees, die in der Öffentlichkeit geboten werden – und Zeitungen, die kaum Positives über die Kirche schreiben. Wenn jemand kirchenfern ist und nicht mit der Kirche lebt, verstehe ich, dass er sagt, jetzt habe er genug.

Ein Auslöser könnten die Kindsmissbrauchsfälle in Irland und anderswo gewesen sein. Man hatte oft den Eindruck, die katholische Kirche mache nie etwas falsch, es gebe nur einzelne fehlgeleitete Exponenten.

Das, was im Glauben Kirche ist, der Leib Christi, kann nicht sündigen. Das würde auch ein Reformierter sagen. Aber die konkrete, real existierende Kirche, die aus Menschen besteht, sündigt. Die Sünde ist letztlich immer etwas Individuelles, deshalb ist immer auch der Einzelne, der sich verfehlt, angesprochen.

Als Mitglied der Kirchenhierarchie haben Sie manches ertragen müssen. Sie scheinen von der Last des Amtes gebeugt zu sein. Haben Sie es nie bedauert, die gemütliche Professur in Luzern aufgegeben zu haben?

Ich habe dem Domkapitel schon vor der Wahl gesagt, man solle mich in Luzern lassen, ich könne dort der Kirche mehr dienen denn als Bischof. Das war meine Überzeugung, aber trotzdem bin ich gewählt worden, und ich habe Ja gesagt. Für mich war die Arbeit nie ein Problem, aber wenn die Arbeit mit so viel Ärger verbunden ist, kann das müde machen. Das ist aber nicht nur in der Kirche so, sondern auch in der Politik. Wenn Menschen, die in Staat, Kirche und Gesellschaft Verantwortung tragen, nur noch angepöbelt werden, werden wir bald keine Leute mehr für diese Aufgaben finden.

Hierarchien und Autoritäten werden heute weniger anerkannt.

Es manifestiert sich ein gebrochenes Verhältnis zur Autorität. Oft stellt man fest, dass es die grössten Autoritätskritiker sind, die sehr autoritär werden, sobald sie an der Macht sind.

Ihr Chef ist rüstig, aber betagt. Sein Pontifikat wird kaum ein Vierteljahrhundert dauern wie das seines Vorgängers Johannes Paul II. Sie würden zum Konklave, zur Wahlbehörde, gehören. Zeichnen sich Überraschungen ab, etwa ein Papst aus Afrika, Indien oder Südamerika?

Da mache ich mir noch keine Gedanken. Papst Benedikt XVI. ist zwar 83-jährig, aber geistig vitaler als mancher 50-Jährige. Leo XIII. wurde auch etwa in diesem Alter Papst. Er wurde 93 Jahre alt.

Könnte es einst eine «Blick»-Schlagzeile analog zum «Bild»-Titel von 2005 geben: «Wir sind Papst»?

Wenn der «Blick» für die ganze Welt sprechen könnte, wäre das durchaus möglich. (Der Bund)

Erstellt: 25.01.2011, 09:34 Uhr

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1 Kommentar

Andreas Gerber

25.01.2011, 10:16 Uhr
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"80% aller Verfolgten sind Christen": Da hat der Herr Kardinal wohl Scheuklappen an! Hat er noch nie von Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Burma, China, Palästina, Somalia, Sudan (Darfur), Tschad, Algerien gehört. Auch im Irak, Ägypten und in Westafrika sind längst nicht alle Verfolgten Christen. Nur schon die hier erwähnten Länder weit über 50% verfolgte Nicht-Christen aufweisen! Antworten



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