10'848 Schwangerschaften abgebrochen
Aktualisiert am 18.06.2009 8 Kommentare
In der Schweiz sind im letzten Jahr 10'848 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet worden - etwas mehr als im Vorjahr.
2007 hatte das BFS, das sich auf Angaben der kantonalen Gesundheitsämter stützt, 10'525 Schwangerschaftsabbrüche gezählt. 2000 lag die Zahl der Abtreibungen bei 12'312. 2002 war die Fristenregelung an der Urne angenommen worden.
Die Abbruchrate von 6,9 Abbrüchen pro 1000 Frauen im gebärfähigen Alter oder 141 Abbrüchen pro 1000 Geburten blieb 2008 gegenüber den Vorjahren stabil, da die weibliche Bevölkerung leicht gewachsen ist.
Werden nur die Abbrüche der in der Schweiz wohnhaften Frauen berücksichtigt, sinkt diese Rate auf 6,5.
Im Vergleich zu den Nachbarländern sind die Abbruchraten in der Schweiz tief. Frankreich weist eine Rate von 17,2 Abbrüchen pro 1000 Frauen auf, Italien 10,6 und Deutschland 7,1.
(Notiz: Folgt mehr) (ri/sda)
Erstellt: 18.06.2009, 10:13 Uhr
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8 Kommentare
Ein Mensch hat Anspruch auf Schutz ab dem Zeitpunkt der Zeugung. Sämtliche genetische Informationen sind ab dann vorhanden und verantwortlich für das Wachsen dieses Menschen. In der Schweiz werden fast 11'000 ungeborenen Menschen getötet, ohne dass diese eine Chancen hatten, sich zu wehren. Die Öffentlichkeit scheint sich dafür nicht zu kümmern. Ignoranz oder Verdängung? Antworten
Weder Ignoranz noch Verdrängung, Herr Zaugg. Viele sind schlicht der Meinung dass es Sache der Frau ist was mit und in Ihrem Kkörper passiert. So auch ich. Es gibt genügend sehr gute und wohl auch einige weniger gute Gründe abzutreiben, aber schlussendlich ist es immer die Entscheidung der betroffenen Frau. Und das ist nichts als richiitg so und bedarf keiner weiteren Diskussion. Antworten
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