Schweiz
«... sonst kommen wir wieder»
Von Matthias Chapman, Jan Derrer. Aktualisiert am 23.05.2011
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- «Diese 20'000 Menschen sind ein starkes Zeichen an die Politik»
- Die Berg- und Talfahrt der Anti-AKW-Bewegung
- «Wenn es 10'000 sind, würde mich das nicht erstaunen»
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«Das ist ein starkes Zeichen an die Politik», darin sind sich alle heute einig. Cédric Wermuth kündigt sogar weitere Grossaufmärsche für den Fall an, dass die Entscheidungsträger diese heutige Botschaft nicht verstehen. «... dann kommen wir wieder», so der frühere Juso-Präsident im Interview mit DerBund.ch/Newsnet.
Freut sich über die grosse Teilnahme am Anti-AKW-Marsch: Cédric Wermuth. (Video: Jan Derrer)
Alternative Energien schaffen Arbeitsplätze, sagt der Aargauer Nationalrat Geri Müller energisch. Auch der Grüne freut sich über den Grossaufmarsch in Kleindöttingen und fordert von Bundesrat und Parlament nun Taten.
«Am Mittwoch muss der Bundesrat nun die Weichen richtig stellen»: Geri Müller.
Franz Hohler fühlt sich an die letzte grosse Anti-AKW-Demo erinnert. Damals, nach dem Unfall in Tschernobyl. Es seien in beiden Fällen grosse Bewegungen nach schlimmen Vorkommnissen. Allerdings habe man damals noch geglaubt, so etwas sei in einem westlichen, hoch technologisierten Land nicht möglich. Nun sei dieses schlimme Szenario eingetreten. Er hofft, dass diese Bewegung nun nachhaltiger wirke.
Fühlt sich an die Bewegung nach Tschernobyl erinnert: Franz Hohler.
An der grössten Anti-AKW-Kundgebung seit 25 Jahren haben rund 20'000 Personen am Sonntag im Kanton Aargau gegen die Atomenergie demonstriert. Der von der Gruppe «Menschenstrom gegen Atom» organisierte Protestmarsch verlief friedlich. Die Organisatoren, ein Zusammenschluss von 150 linken und ökologischen Gruppierungen, und die Aargauer Kantonspolizei machten gleichlautende Angaben zur Zahl der Demonstrierenden. Die Gruppe «Menschenstrom gegen Atom» hatte mit 10'000 Personen gerechnet. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.05.2011, 16:00 Uhr
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