Roger Köppel als Winkelried im deutschen Lande
Aktualisiert am 16.05.2009 109 Kommentare
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Roger Köppel bei Illner.
Lange war das Gespräch eher ruhig und bedacht. Es zeigte sich: Die Steuerdebatte beschränkt sich in Deutschland längst nicht auf den Ärger mit Steueroasen. Entsprechend auch der Titel der Sendung: «Schulden rauf, Steuern runter. Will uns die Politik für dumm verkaufen?» Erst gegen Schluss wurden die Angriffe auf die Schweiz heftiger – und lockten den zuvor zurückhaltenden Köppel aus der Reserve.
«Das ist Unsinn, Herr Eichel», fährt Köppel dem deutschen Ex-Finanzminister ins Wort, nachdem dieser die Banken beschuldigt hatte, vorsätzlich Steuerfluchtgeld zu horten. Der «Weltwoche»-Chef weist auf das unterschiedliche Rechtssystem der Schweiz hin, das Deutschland zu respektieren habe. «So wie Polen ein anderes Rechtssystem bezüglich dem Schwangerschaftsabbruch hat als die Schweiz. Wir liefern keine Polinnen aus, die in der Schweiz den Schwangerschaftsabbruch machen.»
In einem anderen Statement meint er: «Es kommt in der Schweiz schon merkwürdig an, wenn sie Politiker haben, die die Schweiz als so etwas wie Aborigines oder Indianer bezeichnen.» Dann verteidigt er die Banken gegenüber dem Vorwurf, sie würden im grossen Stil zur Steuerhinterziehung Hand bieten: «Das sind Pauschalverdächtigungen, die hier ohne Beweise vorgebracht werden.» Köppel traf damit nicht nur auf Feindesland, oft wurden seine Voten vom Publikum beklatscht. (rb)
Erstellt: 16.05.2009, 08:00 Uhr
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109 Kommentare
Nun ich kann jeden Deutschen verstehen der seine Gelder wegschafft , sind doch in Deutschland die Steuern und sonstige Abgaben nicht mehr erträglich . Der Staat nimmt die Bürger aus und lebt über seine verhältnisse. Wenn der arbeitende Bürger so mit dem Geld umsichschleudert wie der Staat dann wäre er schon lange für unmündig erklärt worden . Ach ja Singapore etc warten nur auf die Gelder von uns. Antworten
Bravo Herr Köppel, endlich einmal einer der der es wagt dem grossen Deutschland zu kontern und die Standpunkte richtig stellt. So hätte eigentlich Bundesbern auftreten sollen. Aber Gott sei Dank gibt es auch in Deutschland Politiker die diesen Stil von Herrn Eichel und Herrn Steinbrück nicht goutieren. Antworten
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