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«Perspektiven:» Geheiligt sei der Atomausstieg

Der Atomausstieg ist zur Glaubenfrage geworden: Wer sich der neuen Religion nicht unterwirft, wird gerädert, gevierteilt und exkommuniziert wie zur Blütezeit der Heiligen Inquisition. Mehr...

Von Artur K. Vogel.

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8 Kommentare

Lukas Sutter

26.04.2012, 05:52 Uhr
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Kurz gesagt, einige haben die unannehmbaren risiken der atomkraft berets in den 70 ern erkannt, andere habens nach tschernobyl begriffen, die meisten sind nach fukushima zur vernunft gekommen und die ganz begriffsstutzigen habens auch jetzt noch nicht gerafft. Diese schrägen "vögel" beten auch jetzt noch unbeirrt die lügenpropaganda der akw-lobby herunter als wäre nie was passiert... Antworten


michael vogt

23.04.2012, 02:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

wer länder mit instabiler stromproduktion bereist hat, kann bestätigen... wer länder nach einem akw-unfall bereist hat, kann auch bestätigen... zuerst vollwertiger ersatz des atomstroms durch erneuerbare, erst dann entscheid, auszusteigen: genügt so der druck zur förderung der erneuerbaren? gas- und stromimporte lassen auch mich erschaudern. pragmatisch: welche akw schnell out, welche vorerst in. Antworten


Armin Bühler

21.04.2012, 16:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Vier Deutsche Bundesländer decken bereits heute über 40% des Strombedarfes mit Wind.
Bayern mit weniger Solareinstrahlung deckt bereits heute 10% des Strombedarfes mit seinen Dächern. Während den ersten zwei eiskalten Februarwochen, hat Spanien 29% des Strombedarfes alleine mit Windenergie gedeckt.
Das sind übrigens keine Perspektiven/Potentiale, sondern bereits die tatsächliche Stromproduktion.
Antworten


Armin Bühler

22.04.2012, 21:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Der Grund weshalb in der Schweiz kaum erneuerbare Energien verbaut werden, liegt insbesondere an dem KEV-Deckel (Einspeisevergütungen).
Gemäss Swissgrid befinden sich inzwischen schon 15'000 Projekte auf der KEV-Warteliste. (Es fliessen z.B. lediglich etwa 0,02 Mrd in Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen während die Schweiz gesamthaft 30,5 Mrd pro Jahr für Energie ausgibt.)


Ueli Fuhrer

22.04.2012, 15:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Bei den Einsprachen in der Schweiz dauert das mindestens 100 Jahre! Das ist die Realität Herr Bühler.


Armin Bühler

21.04.2012, 16:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Sämtliche Schweizer AKWs haben immer noch eine unbefristete Betriebsbewilligung und die drei alten AKWs müssen früher oder später ohnehin ersetzt werden
Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien sind günstiger und wesentlich schneller gebaut als neue Reaktoren und schaffen zudem wesentlich mehr Wertschöpfung/Arbeitsplätze in der Schweiz. Die Schweiz baut keine Reaktoren und hat keine Uranminen.
Antworten


Wilhelm Sommer

21.04.2012, 15:24 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Hertzliche Gratulation zu ihrem Artickel Herr Vogel, entlich mal etwas ueber dieses Thema das nicht nur die Emotionen anspricht sondern nahe der Realitaet ist. Wenn man die CH Zeitungen der letzten monate liest kann man nur den Kopf schuetteln da wird von den Politikern dem Volk alles moegliche versprochen das bei genauerem hinsehen nie realisierbar ist... Bauchfellpolitik nennt man dies. Antworten


urs berger

30.04.2012, 07:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

'Wer sich der neuen Religion nicht unterwirft, wird gerädert, gevierteilt und exkommuniziert wie zur Blütezeit der Heiligen Inquisition.' Tja, wenn das mal nicht Emotionen sind. Der Chefredaktor dieser Zeitung war mal ne Institution. Leider, Herr Vogel, bekomme ich hier den Platz nicht, Ihnen Ihre Fragen zu beantworten.



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