Schweiz
Diskussion
Das Schnitzel im Mittagsmenü schrumpft
Die grösste Kantinenbetreiberin der Schweiz will die Fleischportionen um 20 Gramm verkleinern – dem Klima zuliebe. Einmal in der Woche soll das Menü 1 sogar gänzlich vegetarisch sein. Mehr...
Von Helene Arnet.
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333 Kommentare
Na ja, Herr Engel, einige werden wahrscheinlich glücklich sein, wenn sie in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft noch Gras zu fressen haben. Zwei ältere Deutsche erzählten mir mal, sie hätten nach dem 2. Weltkrieg nicht zuletzt dank Brennnesseln überlebt. Antworten
@Egger
Sie blenden wohl die über 6 Milliarden Menschen aus Ihrem Weltbild aus, die keine Europäer resp. Amerikaner sind. Mit Berechnungen der Fleischindustrie hat das NULL zu tun. Oder meinen Sie all diese Leute in den Entwicklungsländern und in der Dritten Welt verzichten weiterhin auf alles, einfach weil wir das so wollen. Träumen Sie weiter, ist wohl das Beste für alle.
Ich würde das mit einem Zitat des "linken" grossen und fleissigen Schriftstellers Bert Brecht (einem guten Kenner des Menschlichen/Allzumenschlichen zu beantworten versuchen).
"Zuerst kommt das "Fressen" - dann die Moral".
Uebrigens, Bert Brecht war später, vom real exist. Sozialismus,
also ex-DDR - sehr ent-täuscht ...
@Wenger: das sind wahrscheinlich theoretische Berechnungen der Fleischindustrie bzw. das kindische Wunschdenken derer, die von immerwährendem Wachstum träumen. Werden Ihre Kinder und Kindeskinder es Ihnen danken, wenn sämtliche Urwälder platt gemacht wurden, bloss damit der Fleischkonsum verdreifacht werden konnte? Wohl kaum, sie werden vielmehr froh sein, wenn sie noch etwas saubere Luft kriegen!
@Egger
Der Fleischkonsum wird sich weltweit in den nächsten 20 Jahren verdoppeln wenn nicht sogar verdreifachen. Ihre Aussage betreffend Rückzugsgefechte und gesellschaftliche Tendenz ist reines Wunschdenken. Typisch für Leute, die der Realität nicht ins Auge sehen können.
@Egger: Ich bin überhaupt kein Fleischaddict. Ich esse im Schnitt vielleicht 3-4 fleischhaltige Mahlzeiten pro Woche.
Wann, wo, wieviel und was für Fleisch ich esse bestimme ich aber selbst und nicht die SV-Group oder der Staat!
Mir geht es nicht so sehr ums Fleisch als vielmehr um den Kampf gegen den sektiererischen Bevormundungswahn genussfeindlicher Kreise!!
Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, wenn man den Einsatz für reduzierten Fleischkonsum oder den gänzlichen Verzicht darauf schnell mal von oben herab als "Missionieren" bezeichnet, auch wenn man die Rückzugsgefechte starker Fleischaddicts verstehen kann. Es handelt sich hier um eine gesellschaftliche Tendenz, die gerade unter aufgeklärten jungen Menschen immer mehr an Terrain gewinnt.
Lieber Herr Ballmer.
Die Diskussion ist leider auch ein "bisschen" ausgeartet, da gewisse Herren und Damen am missionieren sind.
Mir persönlich geht es z.B. nicht ums Schnitzel. Sondern um die Abzocke durch die Grosskonzerne!
Gleicher Preis, aber Fleischportionen um 20 Gramm verkleinern dem Klima zuliebe, glaube wohl eher der Kasse zuliebe. Dieser Schwachsinn kommt mir vor, als wenn ich glaube dem Klima zuliebe etwas Gutes zu tun wenn ich meine Haare kürzer schneide, um die Föhndauer zu verkürzen und so Strom zu sparen. Antworten
Man muss die Leute bedauern, die auf den Service der SV angewisen sind. Wenn sich irgendein Restaurant auf die Fahnen schreibt, aus politischen Motiven ihren Kunden nur noch ein spezielles Angebot vorzulegen, dann ist das OK. Die Kunden haben die gleiche Wahlfreiheit wie der Anbieter. Bei einer Mensa ist das aber anders. Hoffentlich sind sich die Hochschulen dessen bewusst. Antworten
Das ist meines Erachten unglaublich und eine Frechheit. Bereits heute ist der Fleischanteil auf dem Menueteller mehr als nur klein. Der Gaumen kann sich gar nicht an den Fleischgenuss gewöhnen ist das Fleich schon gegessen. Und falls es Fleisch mit Sauce gibt, tja dann ess ich Sauce und kein Fleisch. Das Preisniveau ist demnach viel zu hoch. Ab sofort nehme ich mein Essen von zu Hause mit. Antworten
Immerhin scheint insofern etwas dran zu sein, als die Karnivoren doch jedesmal recht laut und aggressiv aufschreien, will man ihnen den Knochen oder meinetwegen das saftige Luxus-Steak entreissen. Fleisch verlangt nach mehr, wie süchtigmachende Drogen. NmE brauchen nur schwer arbeitende Männer die Mengen Fleisch, die aktuell selbst von sedentären Bürolisten verzehrt werden.
Vielleicht wissen Sie auch, dass Lebewesen wie Stiere,
die bekanntlich kein Fleisch essen,
ziemlich agressiv sein können.
Das zur Ausgewogenheit.
(Und - Hormone sind auch biologisch).
"keine verzerrenden Anreize bei den Menüpreisen"??? Seit Jahren subventionieren die Vegetarier an den Kantinen der SV die FleischMenüs quer. Und oft wird vergessen dann noch vergessen, dass auch Vegetarier Proteine brauchen. Es freut mich, dass der SV klimafreundlichere Menus anbieten will. Es wird den Karnivoren nicht schaden. Antworten
In unserer SV-Kantine kostet das Vegi-Menu (ebenfalls subventioniert) einen Franken weniger als das Menu mit Fleisch. Die Preissetzung hängt wohl massgeblich von den Vorgaben des Kunden ab. Was die Fleischmenge betrifft, sollte die Einsparung dem Kantinenbesucher weitergegeben werden, dann wäre nichts dagegen einzuwenden - ausser dass manche wohl hungrig an die Arbeit zurückkehren werden :-).
Nichts gegen den grossen Schriftsteller Leo Tolstoi.
Aber genug zu essen ist sicher friedensfördernd; denn -
"Wir alle werden auf die Welt geworfen - wie ein Hund der keinen Knochen hat". (Jean-Paul Sartre).
Man stelle sich veganischen Eiferer, wie's hier genügend gibt, einmal vor. Die ganze Schweiz, ausnahmslos alle, werden zu Veganer. Und dann? Dieselbe missionarische Kampagne im Ausland? Auf der ganzen Welt?
Wenn der Gehörschaden wegen des Gelächtes das den Veganern entgegenschallt abegklungen ist, reden wir wieder.
Luxus beginnt, wenn man sich sein Essen aussuchen kann.
Antworten
Lasen sie den Artikel? Um den Preis auszugleichen werden lokale Zutaten von höherer Qualität verwendet.
Sehe ich nicht als schlecht an.
Also wenn die SV Group kochen lernt und die fleischlosen Menus besser schmecken als das komische Zeug bisher, dann finde ich es super. Bis jetzt waren die fleischlosen Menus immer mit einem hässlichen Fleischersatzding. Gut vegetarisch kochen erfordert halt einiges Können. Antworten
Gut vegetarisch kochen würde voraussetzen, dass man sich endlich mit der Kunst der Zubereitung der proteinreichen und gesunden Hülsenfrüchte beschäftigt. Diese vielseitigen Nahrungsmittel ergeben gesunde und schmackhafte Hauptgerichte, aber bisher fand ich sie in Schweizer Kantinen allerhöchstens als faden Linsensalat.
Nur - bei solchen Fragen können die Berater
von "ESU" und "WWF" wohl nicht so gut - helfen ...
Genussfeindliche Puritaner sind Lustkiller.
Oder, wer nicht geniesst, wird ungeniessbar;
das gilt unter anderem auch beim Fleischlichen ...
(Welch Genuss, ein gutes Stück Fleisch mit "Café de Paris", gute Beilagen und einem guten Roten).
Antworten
@Adrian Engler:
Ich versuche mir gerade, das Gegenteil vorzustellen:
Ein gummiges Stück Tofu mit Sprossen (von wo?) an einer
süss/sauren Sauce mit einem sauren "Cotes-du-Rhone"...
(Kochen ist auch eine Kunst, und der "Papst der Grundlagen"
immer noch der fleissige Maitre Escoffier).
es geht nicht ums Geniessen, sondern um das Wohl der Tiere! Welcher normal fühlende Mensch kann da noch mit Freude ein Stück Fleisch geniessen, wenn dafür ein Tier qualvoll sterben musste, Stress und Angst erleiden musste??! Oder noch schlimmer, einer Mutter ihr Babykalb brutal gestohlen wird, nur weil hirnlose Menschen nicht auf ihr Schnitzel verzichten können!
Verdirbt es den Genuss nicht, wenn man weiss, dass für das Essen Tiere in Massenhaltung leiden und sterben mussten? Da ich seit vielen Jahren kein Fleisch esse, kann ich das nicht beurteilen.
Ich weiss aber mit Sicherheit, dass viele Vegetarier und Veganer ihr vielfältiges Essen geniessen. Puritaner gibt es unter ihnen sicher nicht viele.
Nein logisch gibt es auch bei anderen Produkten.
Ich Bin Hoby Koch und benutze nur Regionale Produkte ich hab 1 Guter Metzger in der Region
wo ich weis das ds Fleisch aus meinem Dorf kommt Wenslingen und ich wahr Schon 2 Wochen dort im Schlachthaus Gearbeitet
Und zu meiner Algemeinen Bildung dazu Gelernt Und Was sehr Lehrreich isst !
Ich habe dort vom Wursten bis Ausbeindlen alles gemacht
Antworten
Stimmt, Tote fressen kein Brot, aber wer garantiert Ihnen, dass gerade Sie überleben werden, wenn es mal sehr knapp wird? Da scheint es mir doch wesentlich klüger, die Ressourcen schon mal etwas nachhaltiger zu bewirtschaften. Es könnte auch Sie retten.
Ich wahr mal In 1 Vaganer Lebensmittel Laden in De
Und dort Gibt es ja Praktisch alles Eiweiss und Eigelb Ersatzt Quorn usw das wie Echtes Fleisch aus sieht uws Meine Frage an die Veganer kann Soviel Industriele Hergestelte Nahrungs imitatet ohne Tierische Produkte überhaupt noch Gesund sein ??
Ich möchte nicht Wissen was uns da die Lebensmittel Multis alles Reinmischen
was nicht Gesund ist
Antworten
Quorn ist in Deutschland im Einzelhandel nicht erhältlich.
@ Simon Gisi: Was war denn das für ein "Vaganer Lebensmittel Laden", in dem unvegane Produkte wie Quorn verkauft wurden?
Ihre Frage lässt sich weiter spinnen: Wissen Sie, was Sie bei einem Cervelat, Fleischkäse, Modellschinken, Chicken Nuggets etc. essen?
Denken Sie, dass die Lebensmittelindustrie "nur" beim "Fleischersatz" schummelt? Fragen Sie z.B. mal Foodwatch.
Ich Denke wenn mann kein Fleisch mehr Essen dürfte dann solte mann
genau so die vielen Fleisch imitate wie Quorn Deli Corn usw verbieten
denn die Schaden auch weil sie nur so
von Glutamaten oder Hefe Extrakten ist das gleiche wie Glutamat nur so Triefen damit sie überhaupt Geniessbar sind . Solte mann darauf eh ganz verzichten !!
Antworten
Hr. Gisi, Sie vermischen Äpfel und Birnen. Der Fleischkonsum hat Auswirkungen auf das Weltklima, Quorn und ähnliche Produkte wohl kaum. Und: Kein "Fleischersatz" wird mit 3,5 Milliarden Franken pro Jahr mit Steuergelder subventioniert -> Fleischwirtschaft aber schon.
ganz ihrer Meinung, für mich ist dieser "Fleischersatz" (dazu zähle ich auch Sojawürste etc) nichts anderes als mit Glutamaten versetztes Styropor...wenn schon Vegi dann richtig...und nur gut zubereitete Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide
@oliver keller:
Und sogar bei den Fachleuten, den Förstern -
sind "Grüne" relativ selten anzutreffen ...
@oliver keller:
Ich habe gar nicht gewusst, dass Grüne den Kat erfunden haben.
Weil, in wissenschaftl./techn. Fragen sind die alles andere, als
Avant-Garde ...
Hm, ohne die Grünen wäre der Katalysator kaum eingeführt worden und Bäume gäbe es heute wohl nur noch auf Postern zu kaufen. Autos, die in die CH importiert wurden, mussten den Katalysator ausgebaut haben, sonst durften sie nicht verkauft werden. Intelligente holde Schweiz...
Frechheit, reine Gewinnoptimierung unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit. Da ich die Fleischqualität in der SV Kantine immer ganz übel fand, gehe ich schon lange nicht mehr dort essen. Die Reduktion der Fleischmenge kann also nur gut für die Gesundheit der Gäste sein. Die SV Group fühlt sich schon lange nicht mehr dem Gast verpflichtet. Kostenreduktion und Gewinnoptimierung stehen im Vordergrund Antworten
Habe auch mehrere Jahre in einer SV-Kantine gegessen in der es immer 2-3 Fleisch- und 1 Vegimenü gegeben hat. Fast täglich hat sich jemand am Tisch über die Fleischqualität beklagt aber keiner wäre auf die Idee gekommen, mal das (meistens leckere) fleischlose Menü zu probieren. Hauptsache Fleisch, auch wenn es oft nicht schmeckt? Interessantes Phänomen
Und das schliessen Sie aus dem obigen Bericht? Oder wollen Sie mit Ihrem Statement verklausuliert darstellen, wie sich in diesen 40 Jahren die Verpflegung entwickelt und verbessert hat?
Ach Frau Osterwald, wenn Sie kein Fleisch mögen oder weniger essen wollen, dann tun Sie das doch einfach. Aber bekehren Sie die anderen nicht. Weil es geht dem Anbieter eher darum, 10% weniger Einkaufskosten zu haben.
Auch wenn Sie es nur wegen dem Gewinn tun, freut mich das sehr! Wir in der Schweiz meinen sowieso Fleisch müsse man jeden Tag und zu jeder Malzeit einnehmen doch dies ist nicht tragbar (Rindviehzucht auf Regenwaldboden etc..)!!! Und nein ich bin kein Vegetarier jedoch sollte man Fleisch immer mit Vorsicht geniessen... und mit geniessen meine ich geniessen und nicht möglichst viel runter schlingen. Antworten
Gewächshaus Broccoli aus Spanien? - in Spanien brauchts auch im Winter keine Gewächshäuser für den Broccoli. Die Klimabilanz des spanischen Broccolis ist gleichwertig mit CH Broccoli! Bis im Mai brauchts in der CH Co2 problematische Verfrühungsvliese. Der Transport aus Spanien braucht hingegen nur ca. 0.03lt Diesel pro Kilo (1500 km/30lt100km - 16 000 kg Broccoli pro LKW). Antworten
Ja und Broccoli aus Spanien wird mit Hilfe von Sklavenarbeit illegaler Migranten billig produziert. Man kann aber immer die Umstaende ausblenden und die Tatsachen dem eigenen Feindbild anpassen. Klimabilanz ist ein Wort, dass nur in einer absoluten Luxusgesellschaft wie der CH staendig im Vokabular ist. Dann bitte aber konsequent sein, kein TV, kein iPhone, iPad und staendig wechselnde Einrichtung
Ein weiterer Aspekt, welcher zu Bedenken ist: In den Spanischen Gemüse - Gewächshaus - Anbaugebieten werden unzählige illegale Brunnen gebaut, welche den Grundwasserspiegel senken und ganze Landstriche austrocknen lässt... Aber hauptsache die Tomate ist günstig und was kümmert mich den Spanien...
@Lauper, das stimmt nicht ganz, in El Ejido werden wohl Gemüse (Gurken, Zucchetti, Auberginen, Peperoni und teils Tomaten) in "Gewächshäusern" angebaut, Broccoli und Salate werden aber vorwiegend in Murcia (Freiland) angebaut. Und unsere CH-Tomaten und Gurken werden auch in Gewächshäusern angebaut, so nebenbei erwähnt
Wunderbar alle werden vom Papst heilig gesprochen weil wir ganz guete Menschen sind.
Der Broccoli, Tomaten usw. haben noch gar nie richtige Luft bekommen. Alles unter Plastikblachen, die wie schon hergestellt werden? Jedes kleinste Käferli hat keinen zu tritt unter die Plastikblache.
Da reden alle vom Klimaschutz! Was geschieht mit dem SonnenLicht wenns 10000m2 abgedeckt zurück reflektiert SUPER
Ja, in Spanien werden sogut wie alle Gemüse in Gewächshäusern angebaut. Und zwar nicht in effizienten wie bei uns. Die meisten bestehen nur aus Plastikblachen. Ich war als Lkwführer ein paar mal in Spanien und hab dort Peperoni und Co. geladen und habs mit eigenen Augen gesehen.
Vielleicht weil das Schweizer Poulet teurer ist als jenes aus China oder Brasilien? Daher stellt sich die Frage, weshalb das Menu günstiger werden muss??
ich esse was gut ist, und nicht was mir vorgeschrieben wird.Saftiges Weidesteak aus Argentinien und nicht in dunklen Ställen mit Biofutter gefütterte Rinder....frische, saftige Früchte aus aller Welt und nicht schrumpelige, ungeniessbare, nur weil hiesig oder Bio draufsteht. Wer hiesiges oder Bio essen will, der soll das, aber mir nichts vorschreiben danke Antworten
Ich esse - was mir gut tut; und wozu ich Lust habe. (Lebensmittel).
Damit hat der "homo sapiens" bis heute überlebt ...
Auch in theoret. Mangelzeiten, suche ich das rel. Beste.
(Alles andere - ist Religion).
Von vorschreiben ist keine Rede, die Kantine ueberlaesst es den Kunden (Betriebe) ob sie mitmachen wollen. Wenn Ihr Betrieb auf Vegi umstellt koennen Sie eigenverantortlich Ihr Steak in der Mikrowelle waermen oder ins Restaurant gehen, oder woanders arbeiten (Habe schon alles gemacht, aber weil ich das Oel nicht vertrug). Fleisch ess ich sonst nie auswaerts, meist zu teuer und schlecht sowieso.
Es wird ja niemand bevormundet. Sie können doch immer noch Fleisch essen soviel sie wollen, aber verlangen Sie doch nicht, dass ein Betrieb davon absehen muss, seine Oekobilanz zu verbessern!
@Sprecher
Andere Leute zu bevormunden, ist die grösste Form von Egoismus.
unser CH-Apfel, den wir im April essen, wurde im Vorherbst geerntet, wie meint ihr bleibt er saftig und knackig? In CA-Lager (Co2) und das soll besser sein? Hier geht um Landwirtschaftspolitik und dem Schutz der hiesigen Produktion nicht um Geschmack oder Klimaneutralität, unter diesem Deckmantel muss ich mehlige, ungeniessbare Äpfel im April essen
Das ist Ihr Recht, Herr Hauser! Nur ist es sehr egoistisch und dierer Egoismus ist es, der Vieles aus dem Lot bringt auf dieser Welt. Ich bin nicht sicher, ob die Welt auf die Dauer 8 Mia Egoisten erträgt, die sich einen Deut um die Umwelt kümmern!
@Caroline Egger, Fleisch wird bei richtiger, längerer Lagerung besser im Geschmack und zarter, Früchte werden bei geeignetem Vorreifestadium geerntet, transportiert und anschliessend vor dem Verkauf durch zufügen von Gas (Ethen) fertig gereift, keine Belehrung nur Info, und mit den Früchten aus der Region haben Sie recht.
Herr Hauser, ob das Weidesteak aus Argentinien saftig ist, kann ich nicht beurteilen, da ich kein Fleisch esse. Aber ob es frisch ist? Immerhin ist der Weg in die CH lang! "Frische" Früchte aus Übersee kenne ich eher als unreif und ohne Geschmack denn als saftig und frisch, nicht zu vergleichen mit frisch und REIF geernteten Früchten aus der Region, ob hier oder anderswo.
@Chris Hauser, kann ich verstehen, es geht nichts über ein feines argetinisches stück Fleisch oder saftige Früchte aus alles Welt, aber sollten wir uns nicht mal Gedanken darüber machen, wie viel und wie weit wir alles durch die Welt "karren" und was wir damit auslösen, nur ein Denkanstoss.
...aber weiterhin die gaumenfreude von wenigen minuten auf kosten von tier und umwelt rechtfertigen.
Unsere alpine Alpwirtschaft, aus saftigen Bergkräutern und Wasser aus dem Bergbach, benötigt nach meiner Rechnung: Null Liter Erdöl und Null Gramm Kraftfutter. Beim WWF aber sind es schätzungsweise 3 Hektar abgeholzten Regenwald, 2 Atlantikübefahrten, 10 Container Gen Soja usw.
Kraftfutter dient doch nur der Extrem-Milchwirtschaft und somit den braven und lieben Vegetariern alleine...
Antworten
Da ich nicht beim SV esse, möchte ich doch gerne wissen, wo ich in Basel und Umgebung in einem Restaurant gute vegetarische Menues bekommen kann, nicht einfach das Fleisch-Menu ohne Fleisch mit einer gekochten Tomate als fleischfarbener Fleischersatz.
Aber wenn ich ein 200gr Steak essen will, dann will ich ein solches von 200gr und nicht eines von 160gr zum gleichen Preis.
Antworten
Bravo SV Service! Von mir aus dürft Ihr sogar mehr verdienen - Nestlé, die Ölmultis und andere Fimen machen dies ebenfalls. Fleischproduktion + Konsum ist eben nicht mehr Privatsache sondern wie z.B. Gewässer + Naturschutz geht uns alle an! Klar hat die Fleischlobby keine Freude.. Hoffe darauf, dass möglichst weitere Kantinenbetreiber folgen! Bravo! Antworten
Also ich hab ja gar nicht gewusst, dass es da ein Gesetz gibt das vorschreibt wo man essen muss. Kapitalismusglaeubig wie ich bin, hab ich geglaubt, wenn den Kunden ein Produkt nicht passt, dann gehen die halt woanders hin, ganz erwachsen und ohne zu lamentieren, oder machens sogar selber soviel besser und billiger, dass der Uebeltaeter vom Markt gefegt wird. Aber die Mehrheit ist da wohl dagegen. Antworten
Es steht der SVGroup genauso frei genau das nicht zu tun. Und wenn die Geld sparen können, dann werden sie eben nichts anderes anbieten. Mir wär jetzt wirklich neu, dass jemand verpflichtet ist, eine auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Dienstleistung anzubieten und das noch zum kundengenehmen Preis. SVG nimmt ja keinem was weg, ist einfach ein anderes Angebot. Nehmen sie's an, oder nicht.
Es steht der SVGroup frei, eines ihrer Menus nach diesen Vorstellungen anzubieten und dann die Konsumenten entscheiden zu lassen, welche Wahl sie täglich treffen wollen.
Aha Herr Bonmot, darum gehts also, dass das Schnäppchen nicht mehr so schnäppchig ist. Das würd ja dann heissen, dass sich der Verbraucher genauso verhält wie er es dem Anbieter vorwirft; möglichst günstig nämlich. Die Frage ist also nur, wer beginnt mit absichtsloser Grosszügigkeit, selbst wenn die gewinnoptimierungsmässig vielleicht ein eher problematisches Konzept wäre, das Huhn oder das Ei?
Ja, vielleicht werden nun die althergebrachten Anbieter vom Markt gefegt, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen? So ganz kapitalistisch?
Es ist wie im Supermarkt, die Leute murren zwar wenn ein Produkt verschwindet, letztendlich kaufen sie jedoch ein anderes und gewöhnen sich an die neue Situation.
Im Grundsatz ist das richtig, hier aber stimmt er nicht ganz. Meistens sind es die Arbeitgeber, die solche Kantinen subventionieren, damit ihre Mitarbeiter vergünstigt essen können. Woanders hingehen bedeutete wesentlich mehr bezahlen und i. d. R. mehr Mittagszeit aufwenden. Die Kantine hat für die Wünsche der Menschen dazusein. Grüne Politik können die in ihrem eigenen Unternehmen leben.
Da die SV Group in diversen Kantinen und Mensen quasi der Monopolanbieter ist (bzw. der einzige bei dem man als Arbeitnehmer/Student von Vergünstigungen profitieren kann), ist das mit dem Ausweichen auf andere Anbieter nicht so einfach
"Der Klimaschutzplan der SV Group sieht daher vor, die Fleischportionen von heute 110 auf 90 Gramm pro Hauptmahlzeit zu reduzieren,..." . 110 Gramm sind ja schon sehr bescheiden, da lohnt sich ja das Anstehen kaum. Einfach nur lächerlich! Antworten
Ja. Findet man das 90 g Fleisch überhaupt noch auf dem Teller, oder verschluckt man das eher zufällig.
Jaja, im Namen des Umweltschutzes. Knallharte Kalkulation ist das. Wenn pro Tag, von den 100`000 Menüs 80`000 mit Fleisch verkauft werden, spart die SV 1.6t Fleisch. PRO TAG! Werden dafür die Menüs günstiger, oder nur die Brieftaschen der Manager dicker? Antworten
An sich kein Problem, wenn das Menü dann ein wenig günstiger ist. Sonst ist es ein Bschiss. Wie bei den Chips Packungen wo mehr Luft anstatt Chips enthalten sind. Dem Klima zuliebe, sollten Kantinen auch keine Desserts die Bananen, Mangos, Kiwis enthalten verkaufen. Das ist nähmlich auch eine Umweltbelastung, da diese Früchte nicht hier wachsen. Antworten
Ein weiterer Angriff auf die persönliche Entscheidungs-Freiheit. Muss denn um Himmels willen immer alles vorgeschrieben oder verboten werden. Lasst diejenigen so viel Fleisch essen, wie sie wollen und die "Chörnlipicker" sollen sich auch so ernähren wie sie wollen. Aber hört endlich auf, einander immer wieder mit blödsinnigen Argumenten an den Karren zu fahren.
Es reicht endlich !!!
Antworten
Wenn Fleischesser alle Kosten ihrer Ernährung bezahlen würde (also z.B. inklusive Klimaschaden), könnte man noch eher von persönlicher Entscheidungsfreiheit sprechen - jetzt tragen sie die Kosten nicht selbst. Aber selbst dann käme mir die "Freiheit" statt ausgezeichneter pflanzlicher Alternativen Fleisch zu essen fragwürdig vor, weil das extreme Unfreiheit und Leiden von Tieren voraussetzt.
1/3 von allem produziertem Fleisch landet in der Tonne!
1. Durch Überproduktion
2. In den Supermärkten
3. Im Haushalt / Gewerbe
Dort sollte der Hebel angesetz werden und man könnte ohne Verzicht Ressourcen schonen!
Dies ist nur ein Vorwand für Gewinnmaximierung und die MA Arbeiten für einen lächerlichen Lohn!
Antworten
Super! Das nützt nicht nur dem Klima, sondern auch den Tieren und vermindert den Welthunger (für 1 kg Fleisch wird 17 kg Getreide benötigt, das meiste davon wird in Drittweltländern produziert...). Zudem nützt es der Gesundheit: Wer viel rotes Fleisch ist, hat ein um 30% erhöhtes Krebsrisiko, wie etliche Studien (mit verschiedenen Methoden vom Experiment bis zur Befragung) zeigen. Antworten
@Debrunner: Ja, rotes und verarbeitetes Fleisch, dazu zählt wohl mehr oder weniger alles ausser Geflügel oder Fisch... Und wie im Artikel im TA stand, ist die übliche Portion Fleisch in der SV-Kantine 110g, wobei die Leute Zetermordio schreien, wenn man das verringern will... Und die meisten Personen werden auch Zuhause Fleisch konsumieren... Richtig, eine ganze Menge - eigentlich sehr bedenklich.
@Völlmi
Sie reden von rotem Fleisch. Bei 120 Gramm pro Tag gibt das stattliche 840 Gramm pro Woche, das ist eine ganze Menge. Zudem gibts ja auch noch Fisch. Ich kenne viele Kraftsportler, die jahrzehntelang täglich mehr als ein halbes Kilo Pouletfleisch gegessen haben und nie das geringste gesundheitliche Problem hatten. Mehr Bewegung halte ich für wesentlich wichtiger als die Ernährung.
Genauer: Norat (2002, Metastudie): Selbst ein täglicher Konsum von 120g rotem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs um 19% (signifikant). Larsson (2006): 120g/d führt zu 28% höherem Risiko für Darmkrebs (sign.). Die erhöhte Wahrscheinlichkeit für Herzkreislauferkrankungen lassen wir mal weg... Massvoller Konsum=kein Risiko? Ich denke, die meisten würden 120g als massvoll definieren, oder?
@Seiler: Es stellt sich halt die Frage, was "massvoller" Konsum ist, wobei all diejenigen Personen, die hier im Forum so jammern, dass ihre Fleischmahlzeit in der Mensa 20g weniger umfasst, wohl nicht zu dieser Kategorie Konsumenten gehören... Wer isst heutzutage schon nur 3mal pro Woche Fleisch? Des Weiteren ist mir klar, dass Fleisch kaum der einzige Kausalmechanismus ist, gehört aber wohl dazu.
Genauer: Kim Lam (2009): 1. Tertil (3 Portionen Fleisch pro Woche) vs. 3. Tertil (12 Portionen Fleisch pro Woche) der Höhe des Konsums: Odds Ratio: 1.6-2.5, hochsignifikant (sprich bis zu 2.5mal höheres Lungenkrebsrisiko, natürlich unter Kontrolle von sonstigen Ess- und Rauchgewohnheiten). Da viele Personen sowohl in der Kantine auch zum Abendessen Fleisch konsumieren, sind die schnell im 3. T.
@Völlmi
Ich muss Sie leider enttäuschen. Weltweit sind sich praktisch alle Mediziner einig, dass der massvolle Konsum von Fleisch keinen relevanten negativen Einfluss hat auf die Gesundheit. Da können Sie soviele Studien zitieren (die ich übrigens kenne, muss ich ja), wie Sie wollen. Zudem würden Sie sich wundern, wieviele Patienten kein Fleisch essen und trotzdem Magen- resp. Darmkrebs haben.
@Seiler: Und wenn wir schon dabei sind: Besonders würde ich Ihnen diejenige von Corpet (2011) empfehlen, eine nette Kurzzusammenfassung mehrerer Metastudien sowie eines Tierexperimentes, das den Mechanismus zw. Konsum v. rotem Fleisch, dem dadurch aufgenommenen Eisen sowie der regulierenden Wirkung von Kalzium aufzeigt. Auch nett: Kim Lam, der zeigt, dass Fleischkonsum auch Lungenkrebs fördert...
@Seiler: Um eine Studie (z.B. Kim Lam et al. 2009, Corpet 2011, Sinha et al. 2009) zu verstehen sowie deren Resultate interpretieren zu können, muss man bei Gott nicht Mediziner sein. Und soweit ich weiss ich das Statistikstudium bei den Medizinern sowieso grauenhaft (kein Wunder, man muss auch extrem viel sonst wissen) ausser man bildet sich explizit weiter...
@Baumann / Völlmi
Dann zeigen Sie mir doch eine einzige Studie, die beweist, das der massvolle Konsum von Fleisch zu Magen- resp. Darmkrebs führt. Sie werden keine einzige finden, weil es keine gibt. Zudem ist es eine Frechheit mir zu unterstellen, ich hätte keine Ahnung. Was weiss ein Nichtmediziner über das Thema Herr Völlmi? Die Arroganz von Laien hier ist kaum zu glauben.
@Hasler: dann glauben Sie auch ans Sanndmännchen. Jeder Bauer, der dem freien Markt ausgesetzt ist wird Soja und anderes Kraftfutter verwenden. Wer nur Heu füttert, ist schlicht nicht Konkurrenzfähig. Daher sind alle genannten Argumente immer noch valid. @Seiler: Wenn Sie tatsächlich in der Wissenschaft tätig sind, empfehle ich Ihnen einen Kurs in Forschungsmethoden.
@Seiler: Auch wenn Sie Gastroentorologin sind, aber offensichtlich haben Sie leider keine grosse Ahnung von statistischen Auswertungsmethoden (-> Kommentar zu Umfragen) und auch keine Ahnung von der wissenschaftl. Literatur zum Thema (-> google.scholar). Kann ich Ihnen als Spezialist für stat. Auswertungsmethoden und Wissenschaftler an einer Uni sagen (wenn wir schon mit Signalen um uns werfen)
@Adam Gretener:
Die Freude an einer gegrillten Bratwurst, erzeugt bei mir Endomorphine, die das Risiko wieder minimieren ...
(Nach meiner persönlichen Statistik natürlich).
@Gretener
Sie meinen, Sie müssen einer Gastroenterologin erklären, sie müsse über die Bücher. Na wenn Sie meinen:)
Und dann bauen wir eine groosse Käseglocke über die Schweiz um unser eigenes, gerettetes Klima auch zu behalten (!!) Was wir einsparen (wie in vielen anderen Bereichen) kompensiert China und die USA um das 100 fache in einem Bruchteil der Zeit und "damit vermindern wir den Welthunger" Frank, get alive. Übrigens Dinosaurier waren auch Vegetarier und sind ausgestorben.
@Seiler: suchen Sie mal nach Darmkrebs und Fleisch und wundern Sie sich. Ach ja, und Statistik, da müssten Sie nochmals über die Bücher.
Frau Seiler, ja, wenn man absolute Zahlen verwendet ist es ein kleiner Unterschied. Aber es sind objektive Resultate. Doch, sauber durchgeführte Befragungen sind ein Mittel, das in sehr vielen Wissenschaften (Ökonomie, Psychologie, Politiologie etc.) verwendet wird. Sie dienen zur Beschreibung zahlreicher Variablen vom Einkommen bis zu Einstellungen. Sie erlauben aber keine Kausalanalysen.
Kühe brauchen weder Getreide noch Soya oder so was. Der einzige Grund wieso trotzdem Futtermittel importiert und verfüttert wird liegt darin, dass diese Importe dermassen subventioniert werden, dass es billiger ist Futter zu kaufen als das Heu selber zu Produzieren.
Wer echt Grün sein will muss einheimisches Fleisch kaufen und auf die Südafrikanischen Tomaten verzichten. Und Subventionen ablehnen
und was für ein risiko habe ich, wenn ich gentechnisch manipuliertes getreide futtere ? im übrigen, von welchen studien sprechen sie ?
Gruppe 1 (1000 Leute) konsumiert etwas (2 bekommen Krebs)
Gruppe 2 (1000 Leute) konsumiert nicht (1 bekommt Krebs)
Und schon haben Sie 100% mehr Krebs. Genau so kommen Ihre 30 % zusammen Herr Baumann. Das gilt übrigens nicht nur fürs Fleisch sondern für alles. Man muss immer die richtigen Zahlen vergleichen nicht die Prozente. Und Befragungen haben null und nichts mit Wissenschaft zu tun.
Baumann 10:49: endlich ein vernünftiger Kommentar zu diesem Thema - und erst noch von einem Mann. DANKE !
Die Anbieter sollten bei der Küchendotierung beginnen, das spart mehr. Vorher, ca. 130 Essen pro Tag, Selbstbedienung, mit 4,5% Stellenprozent und drei Angeboten. Es musste noch Geld nachgeschossen werden. Heute: Pächterehepaar mit einer Angestellten. ca. 150 Essen vier Angebote + Täglich ein Vegi. Kein Nachschuss, jeden Monat Pachtmiete. Das seit über vier Jahren. Öffnungszeit 07'00 bis 15'00 Uhr Antworten
Das wir mir jetzt ganz viele "Gefällt mir nicht" einbringen, aber ist es wirklich so tragisch, wenn die Fleiscchportion von 110 auf 90 Gramm schrumpft? Ich persönlich esse lieber etwas weniger Fleisch, dafür von besserer Qualität. An alle die meinen, vegetarisch kochen sei spottbillig: Nein, ist es nicht, dieses Tierfabrikenfleisch aus Brasilien ist billiger als guter vegetarischer Fleischersatz. Antworten
Ich bin Jüdin und esse teilweise koscher ( kein Schwein, keine Cheeseburger), aber ich verstehe nicht weshalb gewisse Vegetarier und Veganer nicht akzeptieren können, das nicht alle so essen wie sie. Kommt mir bitte nicht mit den Ressourcen,sogar wenn man irgendwo im Busch lebt, verbraucht man Ressourcen und sei es nur, weil man Wasser, Wurzeln und Fleisch jagt. Antworten
Frau Singer, worauf beruhen Ihre messerschaften Analysen? Wenn es 17 kg Futter braucht, um 1kg Fleisch zu produzieren, dann bin ich mir nicht sicher, ob Sie wirklich was davon verstehen, oder ob Sie sich da einfach die eigene, bequemere Wahrheit zusammendenken.
Ressourcen verbraucht man immer, aber jemand der Fleisch isst (besonders extrem bei Rindfleisch), verbraucht für die Ernährung ein Vielfaches von jemandem, der sich vegan ernährt. Ein Fleischverbot steht jetzt nicht zur Debatte, aber es ist interessant, wie sich Leute dagegen wehren, dass solche Fakten überhaupt ausgesprochen werden, als ob bereits das eine Beleidigung oder "Bevormundung" wäre.
Soweit ich mich erinnern kann, müsste man streng gesehen bei koscherer Ernährung auch nur koscheres Fleisch essen, dass nur dann koscher ist, wenn koscher geschlachtet, ergo mit Kehlschnitt ohne Betäubung, ganz hässliche Sache...
@Anastasia: Das freut mich. Ich diskutiere nur dann darüber, was wir essen, wenn es negative Externalitäten im ökonomischen Sinne gibt. Wenn z.B. Menschen hungern, Tiere leiden oder das Klima kippt, sind wir alle davon betroffen und haben im Sinne eines demokratischen Gesellschaftsverständnisses das Recht, mitzureden. Aber ob Sie Käse + Fleisch kombinieren oder nicht geht mich nichts an, ja.
@Tobler: Ich esse kein geschächtetes Fleisch und sage Ihnen auch NICHT wie Sie zu essen haben, also sagen Sie mir NICHT wie ich zu essen habe.
@Sprecher
Ich muss viel weniger als einen Drittel Fleisch essen, um die gleiche Menge an Nährstoffen aufzunehmen, die ich mit Gemüse und Co. aufnehmen würde. Ihre Rechnung fällt bei genauer Analyse in sich zusammen.
Weil die koschere Schlachtung (Schächten: keine Betäubung vor dem Kehlschnitt) bei den Tieren grosses Leiden verursacht, kann ich das nicht akzeptieren. Schauen Sie sich bitte Videos im Internet an oder lesen Sie das Gutachten von KG Freiland, bevor Sie im nächsten Kommentar schreiben, dass stimme nicht.
Weil fleischlose Menüs rund dreimal weniger Treibhausgase als Fleischmahlzeiten verurschen! (siehe Artikel oben!) Aber es ist natürlich viel bequemer, einfach zu behaupten, es sei icht so oder es spiele keine Rolle...
Klimalüge, Scheinheiligkeit, Profitgier, Bevormundung... uns scheint es ja wirklich ganz schlecht zu gehen. Wie wär es, wenn wir endlich begreifen würden, dass wir a) in einem der wohlhabendsten Länder leben und b) eine unglaubliche Verschwendungsgesellschaft geworden sind? Wär das jetzt so schlimm, wenn wir unseren Ueberflusskonsum, z.B. auch beim Fleisch, etwas überdenken würden? Antworten
Dass diese Massnahme v.a. der Gewinnmaximierung von SV dient, dürfte unbestritten sein. Wenn ich andererseits sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit die Leute Tag für Tag ihr Schnitzel bei SV "runterdrücken", kann eine Reduktion um 20g niemandem ernsthaft weh tun. Das Argument der Bevormundung greift ebenfalls zu kurz: es gibt immer noch Alternativmenus, Selbstwahl oder externe Verpflegung. Antworten
Darüber habe ich auch schon nachgedacht u.bin zum Schluss gekommen, dass ein Kotelett eine wunderbare Sache ist...
Zudem: Ich hasse Missionare, denn ich habe schon eine Religion: Ex-Katholikin, Raucherin u.Fleischesserin. Ein Ausbund eines schlechten Menschen, ich weiss!
Herzog 10:23: weil sonst am Vegi-Tag die Fleischsüchtigen in Panik geraten.
Offensichtlich scheint hier die Doppelmoral und Scheinheiligkeit durchzugreifen. Seien wir doch ehrlich es geht gar nicht ums Klima, sondern darum, dass der Kantinenbetreiber mehr verdient. Immer diese heuchlerischen Argumente, wie letztlich Orange, die statt Papierrechnungen diese per E-Mail versenden will und behauptet es ginge ihr um die Umwelt, dabei geht es nur um mehr Gewinn. So was verlogen Antworten
Kellerhans 00:19: ich hab's begriffen: Herr Kellerhans rechnet richtig und alle andern falsch. Bravo ! Kleine Frage: womit wird eine Papier-Rechnung geschrieben und ausgedruckt? Wie kommt die Papier-Rechnung zum Kunden?
@Hanspeter Niederer: Sie liegen komplett daneben und haben erst noch keine Ahnung einer Ökobilanz. Rechnet man richtig, dann sind E-Mail und die damit zusammenhängende EDV klar einer der grössten Umweltsünder. Eine Papierrechnung ist schlicht besser. Aber das will niemand und vor allem die Elektronikindustrie weder hören noch sehen. Lesen und selber denken bildet, nachplappern nicht.
Selbst wenn das mitspielt-so what? In der Grundlage ist die Argumentation - und somit Handlungsnotwendigkeit immer noch richtig! Und Grundlage bedeutet hier durchaus auch - oder in erster Linie - unsere Lebensgrundlage. Ein wunderbarer Planet halt um dieses Juwel im Kosmos als würdige Lebensgrundlage zu erhalten - damit auf ihm noch lange Wahlfreiheit erhalten bleibt -zu wirklicher Lebenserfüllung
Bent 10:14: dass der Verzicht auf Papierrechnungen gut ist für die Umwelt, ist mehr als offensichtlich. Dass es nur um mehr Gewinn geht, findet hingegen erstmal nur in ihrem Kopf statt.
Klimaschutz? Dass ich nicht lache! Fleisch belastet die Umwelt mehr? Aber nur wenn man dem Klimageschwafel glaubt. Ansonsten möchte ich ja gar nicht wissen mit wie viel Gift die "gesunden" Gemüse, Früchte usw. hochgezogen werden. Dieses ganze Gift geht in's Grundwasser und somit in den Nahrungskreislauf. Fazit: Leben belastet! Antworten
@baumann: vielleicht sollten sie statt leserkommentare auch hin und wieder mal eine zeitung lesen.
wunderbar entlarvender Kommentar! noch nie überlegt, womit die lieben Tierchen gestopft werden? Noch nie gehört dass ein Kilogramm Fleisch mit einer vielfachen Menge an Futtermittel produziert wird? Anstelle von Gemüse und Früchten wird massenhaft "gesundes" Mais, Getreide etc angepflanzt und verfüttert. Natürlich vorwiegend dort wo sich die Menschen kaum ein Stück Fleisch leisten können. Amen.
Womit werden denn die Tiere gefüttert? Etwa Luft und Liebe?
Darf man "zerfleischen" überhaupt noch sagen?
Weber, Blähungen lassen sich nicht ganz vermeiden. Aber "dem Klima zuliebe" werden diese Gase dann wohl mal abgesaugt und in einer Biogasanlage co2-neutral weiterverwertet werden. Es ist nicht die Menschheit, die sich zerfleischt, es sind die Öko-Diktatoren dieser Welt, die meinen, allen anderen ihre Natur-Religion aufzwingen zu müssen.
SV ist gar nicht so schlecht, habe Erfahrung mit 5 Kantinen. Bei den Preisen darf man eigentlich nicht motzen. Beim Schnitzel hat es noch Paniermehl drauf, wenn du also 20 Gramm wegnimmst.... Andererseits etwas weniger essen ist gut fuer Gesundheit. Antworten
Jede Kantine ist ein Monopolist! Die Forderung oben ist typisch für jemanden, der sich in seinem Fett suhlt. Bin seit kurzem in Luxembourg und profitiere hier von den (steuerlich geförderten - nur EUR 2 von 8,40 Arbeitgeberbeitrag pro Arbeitstag sind einkommenssteuerpflichtig) Lunch-Vouchern. Das belebt das Kleinunternehmertum, sorgt für Konkurrenz (ich esse wo ich will), und die Qualität....Mmmmm Antworten
Essen belastet die Umwelt: na ohne geht es wohl nicht oder etwa doch. Es hat eh zuviel Menschen auf dieser Welt.
Hab auch mal gelesen, dass für die Entwicklung des menschlichen Hirn tierisches Eiweiss sehr wichtig sei, immerhin hocken wir nicht mehr auf den Bäumen. Daher sind wir auch nicht mehr so leicht zu manipulieren. Vegetarisch nein Danke!
Antworten
"Hab auch mal gelesen [...] Daher sind wir auch nicht mehr so leicht zu manipulieren."
Realsatire vom Feinsten. Danke, ganz grosses Kino!
@Markus Mörker
Das ist kein "Umkehrschluss". Es ist einfach so, dass viel mehr Ressourcen gebraucht werden, wenn zuerst Tiere gefüttert werden und Menschen sich dann vom Fleisch dieser Tiere ernähren als wenn Menschen direkt Pflanzen essen. Schon könnte nicht überall auf der Welt so viel Fleisch gegessen werden wie in der Schweiz. Vegan ist eine grössere Weltbevölkerung viel leichter zu ernähren.
@engler: Ihren Umkehrschluss finde ich etwas komisch und kann auch kein Grund sein für das hemmungslose Wachstum der Weltbevölkerung. Seit 1900 über 600%, resp. innert des letzten Jahrzehnt um rd 1 Mrd Menschen. Die Prognosen sind noch schlimmer. Unsere Nahrungsfeinde werden Insekten und das Klima resp. fehlendes Wasser sein.
Wenn die Menschen direkt pflanzliche Nahrung essen, können von der gleichen Menge Pflanzen viel mehr Menschen leben als wenn der Umweg gemacht wird, dass Pflanzen an Tiere verfüttert werden und dann Menschen das Fleisch der Tiere essen. Für so hohen Fleischkonsum wie jetzt in der Schweiz ist die Weltbevölkerung schon jetzt zu gross; bei veganer Ernährung können es noch viel mehr Menschen sein.
Das essen von Knochenmark hat die Entwicklung des Gehirns gefördert. Eiweiss sind Aminosäureketten, die Wertigkeit des Proteins hängt also von den darin enthaltenen Aminosäuren ab, das kriegen sie auch mit viel weniger Fleisch problemlos hin, viel wichtiger ist die korrekte Kombination der Proteine.
Nebenbei, die Urmenschen hatten vielleicht einmal pro Woche Fleisch oder Knochenmark. Hat gereicht.
Ach ja sicher esse ich Fleisch... wie üblich hier, halt auch mehr als der frühere Sonntagsbraten...
@Brock... Sie scheinen ja wohl kein Fleisch zu essen.
Ach ja sicher sind wir leicht zu manipulieren... die wenigsten von uns sind Freunde der Anarchie und somit immer ein Opfer oder Begünstigter hirarchischer Umstände...
..eben, und modern ist auch noch, das die internen Kantinen durch öeffentlichen Zugang auch noch gegenseitig Kunden abwerben... von anderen Kantinen in der Gegend oder halt von Restaurants... werden die Umsätze dadurch nicht gesteigert droht die Schliessung oder Budgetkürzung usw. Der Preis den wir alle dafür bezahlen sind qualitativ immer billigere Lebensmittel...
Bereits im Jahre 1729 hat Jonathan Swift (Der Autor von "Gullivers Reisen") die Lösung für das Hunger- und Überbevölkerungsproblem vorgeschlagen. Gleichzeitig würde dadurch auch die Tierhaltung deutlich zurückgehen. Lest euch einfach mal "A modest Proposal" durch ... Antworten
Weniger Essen dem Klima zuliebe - ich kann dieses heuchlerische, ja beinahe schon religiöse Klimageschwafel nicht mehr hören. Wenn schon, dann würde es dem Klima wohl besser tun, man würde auf solche hirnrissigen Aktionen verzichten - dann wären nämlich Diskussionen wie diese überflüssig, die Internet-Strom, Papier oder sonstwelche Ressourcen verschleudern. Antworten
Ganz Recht, Herr Angermeister... ein Satz hätt's auch gebracht...
Die SV Group ist heute nahezu Marktbeherrschend dank gütiger Hilfe der Stadt dieser Umstand hat mich schon immer gestört. Jetzt kommt man mit dieser Aktion mit der es wohl weniger um Umweltschutz geht zumal die Preise gleich hoch bleiben! Antworten
Zum Glück ist unsere Kantine noch unabhängig.
Und der Chef ist ein Fachmann (Chef de Cuisine und Patissier).
Was der jeden Tag zu diesem Preis hervorzaubert - ist Spitze.
Darum kommen auch viele Pensionierte - immer noch regelmässig.
Antworten
@Hans Weber:
Ist die Kantine von einem Forschungsinstitut.
Ziemlich abgelegen und nur für Mitarbeiter oder eh. Mitarbeiter
zugänglich (Zutrittskontrolle).
Aber der Koch ist wirklich ein Glücksfall ...
(Manche meinen, der beste Mitarbeiter im Institut).
wo ist sie denn, Ihre Kantine? Ich würde sie gerne mal besuchen.
Eines der großen, nein der größten Probleme sind die Minderheiten. Bei ihnen geht es meist ins Extreme, anpassen sowie andersdenkenden einen Freiraum lassen ist für sie nicht möglich. Mir ist egal ob jemand Veganer oder noch extremer ist, jedem das Seine, er kann sich auch nur von Luft und Liebe ernähren. Weshalb darf ich mich nicht mit Fleisch ernähren, wenn es mir sehr gut schmeckt? Wieso nicht? Antworten
Ruedi, ich begreife sehr gut. Mit Demokratie hat das überhaupt gar nichts zu tun, sondern mit Freiheitsrechten. Und mit Freiheitsrechten ist es eben so, dass sich jeder seine Freiheit nehmen kann, solange er die Freiheit der anderen nicht tangiert. Und übermässiger Fleischkosum wird uns noch mal den Kopf kosten, also eben auch meinen und den meiner Kinder. Kompliziert, ich weiss, ist aber so.
Adam Du strapazierst mit deiner Ansicht die Demokratie. Demokratie? ein Fremdwort? auch wenn Du das Wort nicht begreifen willst, so lass wenigstens jedem den Freiraum den er verdient, es sind leider die Minderheiten die ihr Recht, zum Recht für alle anderen machen wollen. Nun wäre das Wort Demokratie wieder fällig, doch lassen wir es, ist vermutlich auch nicht so einfach um es zu begreifen.
Vorneweg, ich bin ein Fleischesser. Lieber Ruedi, es geht darum, dass Fleisch sehr viel aufwändiger zu produzieren ist als nichttierisches. Deine Frage ist ungefähr so, wie wenn du fragen würdest: Diejenigen die verdichtet wohnen (wollen?), weshalb regen die sich darüber auf, dass ich ein Hektargrosses Anwesen haben will? Tja, weil wir eben schauen müssen, dass es für alle Platz hat...
Demokratie? Seit wann ist Mensaessen Gegenstand politischer Partizipation? Hier in der Schweiz haben wir schon immer das Gefühl, dass allen überall und immer ein Mitspracherecht zustünde. Aber wenn dann wirklich mal abgestimmt werden sollte, geht wieder keiner + man hat jämmerliche 40% Stimmbeteiligung.
Adam, weil Du offenbar immer noch nicht begriffen hast, was Demokratie heisst. Du scheinst damit ein generelles Problem zu haben. Trieft auf jeden Fall aus jedem Deiner Kommentare. Überleg mal, wie gut es uns allen gehen würde, gäbe es keine Minderheiten.
Ruedi, weil Du die Ressourcen aller übermässig strapazierst, kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.
Ich esse oft in der Kantine (SV Group). Mehr Vegetarisches anzubieten finde ich gut. Aber die Fleischportionen (nachdem es dann schon weniger Fleisch gibt) im Gewicht zu reduzieren hat doch nichts mit Klimaschutz, sondern mit Profitgier zu tun. Nein nein die Menüpreise werden nicht steigen ...... aber leider kann ich Dir nicht mehr so viel Fleisch geben.... Versteckte Preiserhöhung????? Antworten
Es scheint mir dass sich viele Leute gezwungen fühlen, bei SV zu verpflegen. Derweil kann man in den meisten Metzgereien, bei Grossverteilern, am Güggeli-Stand usw. ganze Menüs nach eigener Wahl erwerben. Schweizer Ware, Schweizer Qualität und dies ohne Bevormundung durch den SV. Übrigens: Für Milch und Käse braucht's Kühe, für Eier die Hühner und für sinnvolles und feines Essen Fleisch! Antworten
@D. Sommer
Hochinteressant, von allen Früchte-, Pilz-, Gemüse- und Salatsorten, aber auch allem weiteren Veganen gibt es überhaupt nichts, was Sie ein zweites Mal essen würden... Damit unterscheiden Sie sich nicht nur von Veganern, sondern auch von der grossen Mehrheit der Fleischesser, von denen die meisten ja durchaus auch Veganes wie Gemüse essen (aber meist nicht die ganze Vielfalt kennen).
@Engler
Ich habe in den letzten Jahren so ziemlich jedes vegane Produkt auf dem Teller gehabt und es war nichts dabei, dass ich ein zweites Mal essen würde. Sie unterstellen, dass jemand, der Ihr veganes Weltbild nicht teilt, einfach keine Ahnung hat. Das ist falsch und das wissen Sie auch oder wollen Sie die Leute zwingen, Dinge zu essen, die sie nicht mögen?
Diejenigen, die meinen, für sinnvolles und feines Essen brauche es Fleisch, Eier und/oder Milch, möchte ich fragen, wie oft und an wievielen verschiedenen Orten sie veganes Essen ausprobiert haben. Der hauptsächliche Grund für die Meinung, es brauche diese Tierprodukte unbedingt, scheint bei vielen Leuten zu sein, dass sie die ausgezeichneten, sehr leckeren veganen Alternativen nicht kennen.
Konrad Manser: Es gibt nicht nur Rindfeisch - für diese Gattung gebe ich Ihnen sogar Recht, wenn Sie Brasilien streichen und dafür Uruguay und USA hinzufügen. Aber für Schweine- und Geflügefleisch ist die Schweiz die NR. 1! Wären Sie ein Insider, wüssten Sie das. Immerhin scheinen Sie Fleisch als Nahrugsmittel zu mögen, das ist schon positiv!
@Andy Wöllner: Schweizer Qualität beim Fleisch ist ein grossartiger MYTHOS! Jeder Insider weiss, dass Fleisch aus Brasilien, Argentinien, Frankreich und Deutschland geschmacklich und qualitativ weit besser ist. Der Mythos von "Suisse Garantie" wird teuer eingekauft.
@Andy Wöllner, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber Verpflegungsvergünstigungen anbietet (die Sie ja in irgen einer Form finanziell mittragen) die SV Kantine gleich um die Ecke ist und Sie nicht genügen Zeit haben, eben schon.
Es ist Ihnen freigestellt, sich anderswo zu verpflegen oder etwas von zuhause mitzubringen.
:-) Ich hatte mein erstes Mittagessen v.d. SV während der Lehre in 1978 und empfand es als 'scheusslich' und ass nacher nur noch das vegetarische Menu, das weniger scheusslich war. Das vegetarische Menu, Salat und ein Camembert v. Baer und ein Stück Brot wird irgendwann auch einmals als nicht Nachhaltig beschrieben werden - aber dazumal war ich der Zeit offensichtlich weit voraus.
"Das Schnitzel im Mittagsmenü schrumpft".
Hoffentlich ist da dann noch richtiges Fleisch drin, und nicht etwa eine Art
"Soja-Gummi Produkt" - importiert aus Asien.
Ich erinnere an die "Bio-Lebensmittel" - Skandale in D mit Produkten zweifelhafter Herkunft.
Antworten
@Fabian Meier:
Nichts gegen ein Kotlett oder Poulet.
Aber am liebsten mag ich Rindfleisch von glücklichen,
frei weidenden Rindern ...
Und, ich lasse mich, als Aufgeklärter nicht von Neureligiösen
bekehren.
@Sandmeier: Ja, Massentierhaltung in der Schweiz, nicht bei den Kühen, dafür bei allem anderen. Aber ja, verleugnen ist die einfachere Strategie. Und ja: In der Massentierhaltung (Schwein, Hühner) wird in erster Linie Soja verfuttert und nicht Heu und Soja kann man bekanntlich auch als Mensch essen...
@Brigitta Andresi:
Massentierhaltung in CH - oder meinen Sie etwa EU oder USA ?
Ausserdem hat das Soja oder Heu oder Gras durch das ein Rind
einen langen Verfeinerungsprozess gemacht ...
(Weil, Heu oder Gras esse ich nicht).
In jedem Schnitzel ist viel Soja drin - importiert aus Entwicklungsländern als Viehfutter in der Massentierhaltung.
Weil du mit deinem egozentrischen Essverhalten eben auch meine Ressourcen verschleuderst. Darum.
Klare und einfache Antworten auf Ihre Fragen finden Sie... oben im Artikel!
Ich esse regelmässig in der Kantine, Gemüse, Salat, Fleisch - abwechslungsreich. 85% der Kantinenbesucher, welche regelmässig gehen und die ich sehe, sehen eigentlich, wie ich, normal aus und sind nicht dick! Müssten Sie aber laut Ihnen sein. Würden sie bitte die Studie angeben, welche beweist, dass Kantinenessen dick macht, oder haben sie das einfach mal so dahergesagt?
@Meier, wieso macht Kantinenessen (wie auch immer erwiesen) dick im Gegensatz zu Restaurantessen, werden im Restaurant die Kalorien entnommen und an die Kantine geschickt odere wie stellen Sie sich das vor??
@Kurt Blaser: natürlich gibt es auch mal Ausnahmen, aber in der Regel und das ist erwiesen, macht Kantinenessen dick. Das es auch Restaurants gibt, deren Speisen sprichwörtlich schlecht sind, will ich überhaupt nicht bestreiten.
@Florian Meier, da muss ich Ihnen wiedersprechen, es gibt Kantinen die besseres Essen als viele Restaurants anbieten und auch noch weniger kostet. Und wieso soll Kantinen-Essen dick machen im Gegensatz zu anderem Essen. Probier mal ne andera Kanitne aus Flöru.
Weniger Fleisch beim gleichen Preis bedeutet mehr gewinn für den SV-Service. Diese Bevormundung ist eine Sauerei. Es sollte dem Kunden überlassen sein ob er der Umwelt zuliebe zum Vegetarier oder gar Veganer und Körnlifresser werden will oder nicht. Beim SV-Service kann man bereits jetzt jeden Tag nur Grünzeug essen wenn man will. Einfach Portion Salat nehmen oder Vegi-Menü. Antworten
@Peter Läderach. Dafür gibt's dann mehr Herbizide und Pestizide für die Kinder? ;-)
Ich denke, dass der SV-Service durch die Bevormundung nur der Konkurrenz einen Gefallen tut.
Wieso ist es für den SV-Service so schwierig, seinen Kunden - ganz ohne Zwang - eine beliebige Zusammenstellung in Sachen Inhalt/Variation und der gewünschten Portionengrösse zu einem entsprechenden Preis anzubieten?
Wieso denn das ? Dann haben sie gleich die Grippe-Impfung auch schon intus ;-)
Es wurde hier bereits gesagt. Solches ist nur dann in Ordnung wenn auch die Preise um die 20% gesenkt werden. Ansonsten ist es einfach durchschaubare Profitmaximierung mit einem grünen Deckmäntelchen. Ich hoffe, die Kunden werden es nicht akzeptieren. Antworten
Erschreckend wie viele unqualifizierte Meinungen kundgetan werden. Man wird das Gefühl nicht los, dass die meisten nur den Titel lesen, sich echauffieren und gleich in die Welt posaunen. Kleiner gratis Tipp: Bei Blick-online sind die Titel noch grösser und es gibt Bildchen. Bitte benutz deren Kommentarfunktion, dann seit ihr unter euch. Antworten
Dieses überhand nehmende Greenwashing gewisser Unternehmen ist so etwas von durchschaubar und peinlich. Firmen, bei denen das Wort "nachhaltig" schon auf der Homepage prangt, tendiere ich zu meiden. Mehr als nutzlose Lippenbekenntnisse sind das nämlich nie. SV Service ist für mich gestorben. Antworten
Jaja, bis nächste Woche und dann gehen Sie doch wieder, da all Ihre Kollegen auch dort essen.
Es ist erschrechend welche Kommentare hier abgegeben werden. Man hat das Gefühl es gibt offensichtlich nur noch Gauner, Abzocker auf dieser Welt. Ich frage mich ob das was zu tun hat mit der sogenannten Kriminalität in dieser Stadt. Da man ja sowieso das Gefühl hat von jedem nur vera... zu werden nehme ich mir doch halt auch einach alles, die andern in diesem Fall SV zocken mich ja auch nur ab Antworten
@roland stucki, leider ist es wirklich so, bei einem grossen Teil der Unternehmungen ist der finanzielle Aspekt der wichtigste und dafür wird heute immer weiter gegangen, die Lebensmittelindustrie gehört da zu den schlimmsten, Deklaration, Gammelfleisch, umpacken abgelaufenen Lebensmittel, Gen-Pflanzen und Saatgutpatente, um nur einige Themen zu erwähnen. Gutgläubigkeit ist keine Alternative mehr
Wenn die SV Group Poulets aus norddeutschen Grossmastbetrieben (wo bis zu 300'000 Hühner gemestet werden) importiert, ist diese Übung (nur noch Poulets aus Europa beziehen) Augenwischerei oder eben "Hans was Heiri". Ich will Fleisch von glücklichen Hühnern, Punkt. Es gibt ähnliche Grossbetriebe in Frankreich. EUROPA ist kein Gütesiegel. Antworten
Fleisch von glücklichen Hühnern? Ein Widerspruch in sich.
Fleisch aus Grasfütterung (bio) hätte eine DREIMAL kleinere Umweltbelastung, ist aber zu teuer für die Mensa. Deshalb ist der Schritt in Richtung weniger Fleisch, regional/saisonale Produkte äusserst zu begrüssen. Für die eigene Küche kann man sich dann problemlos anständig produziertes Fleisch kaufen. Antworten
Und dies gerade von der SV Group, welche bei uns fast wöchentlich Gerichte mit Pouletfleisch aus Brasilien auftischt. Wer dasselbe Menu mit Schweizer Poulet essen will, zahlt 2.- Aufpreis. Man braucht kein Hellseher zu sein um zu wissen, welche Variante primär gekauft wird. Das ist natürlich sehr klimaschonend. Heuchlerei kombiniert mit versteckter Preiserhöhung. Antworten
@Lukas Aeschbacher, was wäre wenn das Perpetuum mobile funktionieren würde? Es liegt in der Sache das dies nicht geht, für das ist unsere "Elite* falsch ausgebildet und verfolgen falsche Ziele. Die akttuellen Ziele sind Gewinnoptimierung und Aufwandsminimierung, dies ist en Paradebeispiel.
@Aeschbacher; ja gute Frage, was wäre... was aber ist?
Aha, das war also Fleisch, was der SV-Bocuse seinen Gästen bisher vorsetzte. Ich würde sagen: Geschenkt ist noch zu teuer. Am besten, man quittiert ab heute dieses Gewinnmaximierer- und Lieferantenpreisdumper-Unternehmen durch Abwesenheit. Und: Fleisch gibt's beim Metzger. Antworten
Dafür importieren solche Betriebe das Gemüse und die Früchte aus den fernsten Ländern im ganzen Erdball, wo sie zumeist mit Kinderarbeit geerntet werden, das macht dann offenbar nichts? Eine verlogene Gesellschaft, diese kranken Fleischhasser und vegetabilen Sektierer! Antworten
Der Menupreis wird aber wohl nicht gesenkt.So einfach lässt sich die Marge auf Kosten der Konsumenten erhöhen und das alles unter dem Denkmantel des Umweltschutzes.Wer kann sowas ernst nehmen?Wenn man die Umwelt schonen will, sollte man die Subventionen für die Bauern abschaffen, jede Kuh,die da draussen rumläuft, kostet den Steuerzahler mehre 1000 CHF im Jahr und produziert grosse Mengen Metangas Antworten
Franz Weber: Da bin ich mit Ihnen gleicher Meinung mit Ihnen, aber auch bei den Bauern besteht ein grosses Sparpotential.
Jaja, alle wollen immer etwas gegen den Klimawandel machen, aber wenn sich wirklich einmal die Chance dazu bietet, wird gleich Zeter und Mordi geschrauen und die Leute kriegen alle Haarausfall. Das Konzept der SV Group ist an sich lobenswert, jedoch könnte eine Offenlegung der Kostenverschiebung des Konzepts hilfreich sein, die Zweifler verstummen zu lassen. Inländische Produkte sind teurer! Antworten
Haarausfall könnte man ob der Überheblichkeit von Menschen kriegen, die tatsächlich glauben, man könne etwas "für oder gegen das Klima" tun! Zum Glück kann es der Mensch nicht und wird es hoffentlich nie können, ein Kriegsgrund weniger.
Ein Vorteil hat die volldümmliche 'Klimadiskussion: Ich kann Energier sparen! Wenn ich das Wort 'Klimaschutz' höre, löscht es mir gleich ab....
Als ehemaligiger Metzgermeister stimme ich dem voll bei: Fleisch ist Umveltbelastend und zudem sowieso ungesund. Die Fleischlobby (Metzgermeisterverband, Proviande etc.) verbraten jährlich mehrstellige Steuermillionen um den Bürger zu manipulieren. Antworten

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