Panorama
Zweite Reisewelle rollt gegen Süden
Aktualisiert am 15.07.2012 24 Kommentare
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Auch am zweiten Sommerferien-Wochenende bleibt der Gotthard-Strassentunnel das grosse Hindernis auf dem Weg in den Süden. Am Samstag kurz vor Mittag betrug die Länge der Kolonne vor dem Nordportal 14 Kilometer - das hiess knapp zwei Stunden Wartezeit. Am frühen Abend mass der Stau im Kanton Uri noch 5 Kilometer.
Doch auch Richtung Norden stand der Verkehr teilweise still: Zwischen Quinto TI und dem Gotthard-Tunnel erstreckte sich kurz nach Mittag die Blechschlange kurzzeitig über eine Länge von 10 Kilometern. Mitte Nachmittag waren es immer noch 8 Kilometer, am frühen Abend dann noch 3 Kilometer.
8 Kilometer vor der Zollstation
Der Verkehr Richtung Süden staute sich zeitweise auch auf der Ausweichroute über den San Bernardino. Zwischen Chur und dem Isla-Bella-Tunnel standen die Autos am Mittag über fünf Kilometer.
Auch bei der Ausreise nach Italien musste sich, wer mit dem Auto in die Ferien fuhr, in Geduld üben: Vor der Zollstation in Chiasso Brodgeda staute sich der Verkehr am Mittag auf 8 Kilometern. Mitte Nachmittag war es noch 1 Kilometer.
In der Schweiz beginnen am Wochenende die Schulferien im Kanton Zürich. Dazu kommen Reisende aus neun deutschen Bundesländern, in welchen die Sommerferien begonnen haben. Auch im Nordteil der Niederlande und in Luxemburg schlossen am Freitag die Schultüren. (mw/sda)
Erstellt: 14.07.2012, 11:44 Uhr
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24 Kommentare
Die Medien machen auch nur wieder Propaganda mit ihrer Berichterstattung. Wenn es mal wieder Stau am Gotthard gibt, kommt es in allen Zeitungen. Vom täglichen Stau in den Aglomerationen berichtet kaum noch jemand. Will man die Volksmeinung zum Bau der zweiten Röhre eventuell beeinflussen???? Antworten
Würde man soviel über den Stau am Gubrist und anderen Verkehrsachsen berichten, wie man über den Gotthard berichtet, dann würde sich das Weltbild vieler Leute ändern. Denn dann würden die Staumeldungen vom Gotthard in der Flut der übrigen Staumeldungen total untergehen. Häufiger berichtet heisst nicht häufigeres Vorkommen - das gilt auch in anderen Bereichen. Antworten
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