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Zürich: Party endet in Krawallen

Von Réda El Arbi. Aktualisiert am 20.08.2012 68 Kommentare

Die Polizei musste in der Nacht auf Sonntag am Seebecken eine illegale Party auflösen. Jugendliche zündeten erst einen Abfallcontainer an und bewarfen dann die anrückende Polizei mit Flaschen.

Blinde Zerstörungswut: Ein vermummter Jugendlicher blockiert den Verkehr mit Abfallcontainern.

Blinde Zerstörungswut: Ein vermummter Jugendlicher blockiert den Verkehr mit Abfallcontainern.
Bild: Reda El Arbi

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Samstagnacht, gegen 23.30 Uhr verwandelte sich eine erst friedliche Party in einen gewalttätigen Krawall, der einen Grosseinsatz der Zürcher Stadtpolizei nach sich zog. Ein Polizist wurde verletzt, eine Person wurde verhaftet.

Jugendliche hatten am Rande einer illegalen Party einen Abfallcontainer angezündet. «Vor Ort sah sich die anrückende Feuerwehr dann einer aggressiven Menge gegenüber, die sie mit Steinen und Flaschen bewarf», erklärte Polizeisprecher Michael Wirz auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnet.

Die Jugendlichen verhielten sich so aggressiv, dass sich die drei zum Schutz der Feuerwehr anwesenden Polizeieinheiten zurückziehen mussten. Etwa dreissig meist alkoholisierte und vermummte Angreifer stiessen schliesslich mehrere Container auf die Strasse, gefährdeten damit den Verkehr und blockierten die Tramschienen.

Die Tramlinie 5 musste den Betrieb einstellen. Erst gegen 0.50 Uhr schaffte es die Polizei mit einem Grossaufgebot und Gummischroteinsatz, die Jugendlichen in den Arboretumpark zurückzudrängen. Dort vermischten sich die Chaoten mit dem heimkehrenden Theater-Spektakel-Publikum. «Es war für die Polizei dann schwierig zu erkennen, wer an den Ausschreitungen beteiligt war und wer nicht», sagte Wirz.

Illegale Party «Project X»

Die anfangs friedliche Party lief, in Anlehnung an den Spielfilm «Project X» von Nima Nourizadeh, bei welchem drei Freunde mit Partys berühmt werden wollen, unter dem Codenamen «Project X». Viele der friedlichen Partygänger zogen sich sofort nach den ersten Krawallen zurück. Insgesamt versammelten sich am früheren Samstagabend rund 400 Feiernde, um den Sommerabend zu geniessen. «Wir wissen einfach nicht, wie unsere Party so kippen konnte», meinte ein Besucher angesichts der Scherben und des Polizeieinsatzes fassungslos.

(DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.08.2012, 07:01 Uhr

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68 Kommentare

Cyrill Hausamman

19.08.2012, 10:27 Uhr
Melden 241 Empfehlung 0

Solange die Std.Zürich eine rot/grüne Regierung hat (und das wird noch sehr lange so bleiben) wird die Polizei im Kampf gegen Krawallbrüder und Vandalen immer und immer wieder versagen. Man hat sich einfach daran zu gewöhnen. Und nichtsdestotrotz ist es beschämend, wenn man sieht, wie Recht und Ordnung mit Füssen getreten werden und die Regierung das heimlich ok findet (Stichwort: Leupi/illg.Demo) Antworten


Kurt Fischer

19.08.2012, 12:26 Uhr
Melden 208 Empfehlung 0

Wer Rettungskräfte angreift gehört definitiv nicht auf diese Welt. Es kommt noch soweit das die Rettungskräfte sich bewaffnen müssen. Hallo ? Antworten



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