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Warum Århus den verflixten Kreis nicht mehr will

Das A mit Kreis – dem Bolle-O – wird für die Dänemarks zweitgrösste Stadt zur Belastung.

Schön, aber im Internet nicht zu finden: Århus mit Bolle-O.

Schön, aber im Internet nicht zu finden: Århus mit Bolle-O.

In Århus glaubt man, dass der Name der Stadt im Internet wegen des Bolle-O nicht gefunden wird. Laut Oberbürgermeister Nicolai Wammen steht eine Mehrheit im Stadtrat hinter der von ihm gewünschten Änderung der offiziellen Schreibweise ohne den «Digraphen» (Verbindung von zwei Lauten) Å.

Der ist im Prinzip nur den Skandinaviern bekannt und wird wie ein langes A mit Tendenz zum O ausgesprochen: «Ohrhuhs». «Die Zeit ist reif, dass es im Internet praktischer und Århus dadurch internationaler wird», sagte Vizebürgermeisterin Rahib Azad-Ahmad am Montag in der Zeitung «Jyllands-Posten».

Der Oberbürgermeister selbst verwies darauf, dass Århus auch in der Vergangenheit schon Aarhus geheissen hatte und erst 1948 im Gefolge einer Rechtschreibreform umbenannt wurde: «So zeigt unsere Änderung gleichzeitig auf eine stolze Vergangenheit und modern in die Zukunft.» (cpm/sda/)

Erstellt: 15.03.2010, 11:55 Uhr

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