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Vier hungrige Wölfe im Wallis

Aktualisiert am 08.11.2011 19 Kommentare

Im Wallis geht der Wolf um. Genauer gesagt sind es gleich vier Tiere. Das zeigt eine neue DNA-Analyse. Einzelne Schafbauern sind verzweifelt.

Drei Männchen und ein Weibchen: Vier Wölfe streifen zurzeit durchs Wallis.

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Im Wallis haben Wölfe bereits über hundert Schafe gerissen. Und es könnten noch mehr werden. Vier Wölfe ziehen zurzeit durch den Kanton. Drei Männchen und ein Weibchen. Das haben neue DNA-Analysen der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere ergeben.

Schafzüchter Daniel Kreuzer hat bereits 24 seiner Tiere verloren. Seit er die Schafe von der Alp in den Stall zurückgeholt hat, beobachtet der Bauer regelmässig einen Wolf, der um seinen Hof schleicht. Die Familie leide darunter: «Wir erwachen manchmal in der Nacht, das bringt uns nervlich an unsere Grenzen», sagt Kreuzer.

Wie ein «Massenmörder»

Am liebsten wäre es dem Schafzüchter, dass der «Problemwolf» abgeschossen würde. Die Brutalität, mit der das Tier seine Beute erlegt, setzt dem Bauer zu. «So ein Tier gehört weg», sagt Kreuzer. Die Familie könnte damit leben, wenn der Wolf ab und zu ein Schaf reissen würde, aber dieses Tier sei «ein Massenmörder».

Obwohl die Behörden die Sorgen der Schafbauern nachvollziehen können, darf der Wolf nicht zur Jagd freigegeben werden: «Aufgrund einer eidgenössischen Gesetzgebung ist die Anforderung für einen Abschuss nicht erfüllt», sagt Peter Schiebler, Dienstleiter Jagd Wallis.

Daniel Kreuzer hat bereits vorgesorgt und sich gleich vier ausgebildete Herdenschutzhunde zugelegt. Sie sollen die Schafe im Stall bewachen. «Ich möchte den Winter ohne Albträume überstehen», so der Schafzüchter. (mrs)

Erstellt: 08.11.2011, 11:29 Uhr

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19 Kommentare

Peter Steiner

08.11.2011, 11:59 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Die Bauern sind verzweifelt - mir kommen die Tränen.
Die Zahl der Schafe die jedes Jahr verloren gehen weil sie vom Blitz erschlagen, oder über eine Klippe stürzen ist bei über 10'000 Tieren im Jahr.
Aber bei den Tieren die vom Wolf gerissen werden sind sie verzweifelt.....
Antworten


Peter Gut

08.11.2011, 13:28 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Daniel Kreuzer soll sich in Rumänien weiterbilden lassen! Dort gibt es keine Probleme diesbezüglich! Das Gejammere ist wirklich mühsam. Der Wolf war vor uns da und das Schafzüchten, wie auch die Jagd sind reine Freizeitbeschäftigung - absolut sinnfrei! Antworten



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