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Verdacht auf Wirtschaftsspionage: Häftling bringt sich in Zelle um

Aktualisiert am 30.09.2010

Ein 42-jähriger Untersuchungshäftling ist im Berner Regionalgefängnis tot in seiner Zelle gefunden worden. Die Behörden gehen von einem Suizid aus.

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Die Angestellten des Gefängnisses fanden den leblosen Mann gegen 6.30 Uhr, wie das zuständige Untersuchungsrichteramt und die Berner Kantonspolizei in Bern mitteilten. Der 42-Jährige muss in der Nacht zuvor verstorben sein.

Die genauen Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, sind noch nicht restlos geklärt. Die Einwirkung von Dritten schliessen die Behörden aber aus. Es dürfte sich um einen Suizid handeln, heisst es in einer Mitteilung.

Wegen Verdacht auf Wirtschaftsspionage verhaftet

Der Mann war Mitte September von der Bundesanwaltschaft unter anderem wegen Verdachts auf wirtschaftlichen Nachrichtendienst verhaftet worden. Genauere Angaben zum Fall machten weder die Berner Untersuchungsbehörden noch die Bundesanwaltschaft auf Anfrage. Sie beriefen sich auf die auch nach dem Tod des Mannes weiterlaufende Strafuntersuchung. (miw/sda)

Erstellt: 30.09.2010, 11:40 Uhr

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