Sechs Tote bei Flugzeugabsturz
Weiterer Flugzeugabsturz
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe dem Flugplatz Arnstadt-Alkersleben bei Erfurt in Thüringen, Deutschland, ist heute der Pilot ums Leben gekommen. Polizeiangaben zufolge stürzte der Mann mit seiner einmotorigen Zlin 226 bei einer Vorführung während eines Flugfestes auf ein freies Feld. Der Mann war alleine in der Maschine. Zuschauer wurden laut Polizei nicht verletzt. Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Die Ermittlungen vor Ort dauern an.
Auf dem Bodensee musste zudem am Samstag ein Flugzeug notwassern. Es kam niemand zu Schaden.
(dapd)
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Ein Kleinflugzeug ist am Samstag nahe der Südfreiburger Gemeinde Tatroz abgestürzt. Alle Passagiere der Maschine – vier Männer und zwei Frauen – kamen ums Leben. Es ist der schwerste Flugunfall in der Schweiz in der jüngeren Vergangenheit.
Das einmotorige Flugzeug vom Typ Piper war vom Flugplatz Lausanne-Blécherette aus eine halbe Stunde vor dem Absturz gestartet, wie Polizeisprecherin Donatella Del Vecchio sagte. Das Ziel war Ecuvillens FR.
Augenzeugen hatten beobachtet, wie das Flugzeug zweimal über dem Dorf gekreist war, bevor es gegen 15 Uhr auf einem Feld abstürzte. Die Unglücksmaschine prallte in der Nähe eines Bauernhofes auf. Dieser stand wenige hundert Meter vom Dorfzentrum von Attalens FR entfernt.
Rund fünfzig Feuerwehrleute waren nach Polizeiangaben im Einsatz, um Gefahren durch das auslaufende Benzin einzudämmen und die Opfer zu bergen. Zwei Personen wurden ausserhalb des Flugzeuges tot aufgefunden; vier befanden sich laut Polizeiangaben noch im Wrack des Flugzeuges. Die Leichen wurden ins Centre universitaire romand de médecine légale (CURML) in Lausanne gebracht.
Tote noch nicht identifiziert
Wie Del Vecchio sagte, stammte der Pilot gemäss Angaben des Flugplatzes Blécherette aus dem Kanton Waadt. Sämtliche Todesopfer konnten aber bislang noch nicht identifiziert werden. Dies dauere voraussichtlich bis Dienstag, sagte die Polizeisprecherin.
Die Polizei bestätigte nicht die Meldungen mehrerer Medien, wonach es sich um einen Geburtstagsfeier-Flug einer Familie gehandelt habe. Gemäss Aussagen des Bürgermeisters von Attalens befand sich ein Ehepaar aus der seiner Gemeinde unter den Toten. Sie hinterlassen drei Kinder im Schulalter.
Die Unfallursache ist bisher unbekannt. Eine Untersuchung des Büros für Flugunfalluntersuchungen des Bundes und der Kantonspolizei Freiburg wurde eröffnet, wie die Polizei weiter schrieb. (kle)
Erstellt: 28.04.2012, 18:42 Uhr

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