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Schweizer stecken in Griechenland fest

Von Adrian Kammer. Aktualisiert am 05.10.2011 5 Kommentare

Streiks und Massenproteste in Griechenland. Der Flugverkehr über dem wirtschaftlich angeschlagenen Land ist lahmgelegt. Schweizer Touristen spüren die Folgen. Leserreporter berichtet.

Geniessen den geschenkten Tag in Griechenland: Der Pool des Hotels, in das die Familie Kupferschmied vorübergehend untergebracht wurde.

Geniessen den geschenkten Tag in Griechenland: Der Pool des Hotels, in das die Familie Kupferschmied vorübergehend untergebracht wurde.

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Griechenland streikt

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Zehntausende unzufriedene Staatsangestellte versammeln sich in Griechenland zum Protest gegen die Sparmassnahmen.

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Es sollte Plausch und Erholung sein, stattdessen endet es in Chaos und Frustration. Leserin Marianne Brönniman aus Flamatt berichtet, dass ihre Tochter und ihr Schwiegersohn am Flughafen in Kos festsitzen. 14 Tage war das Paar in Griechenland in den Ferien, um nun die Heimreise anzutreten.

Gestern sollte der Berner wieder zur Arbeit erscheinen. Er und seine Frau müssen jetzt warten, bis sie einen neuen Termin für den Rückflug erhalten. Durch den erneuten Generalstreik in Griechenland wurden heute alle Flüge gestrichen.

Auch die Schweizerin Ursula Kupferschmid steckt nach ihren Ferien in Griechenland fest. Doch für sie und ihre Familie ist es nur halb so schlimm. «Unser Reiseanbieter betreut uns hier wunderbar und übernimmt alle Zusatzkosten», erklärt sie gegenüber DerBund.ch/Newsnet. «Nun liegen wir am Pool des traumhaften Hotels in Santorini und geniessen den geschenkten Tag.»

Trotz Krise ein beliebtes Reiseziel

Bei den Reisebüros macht sich die anhaltende Krise in Griechenland noch nicht bemerkbar: Das Land habe im Sommer und Herbst bei den Schweizer Touristen immer noch zu den Topdestinationen gehört, sagte Simon Marquard, Mediensprecher von Kuoni Schweiz.

Vor allem die griechischen Inseln sind sehr beliebt. Zwar hatte es bereits im Juni einen Generalstreik in Griechenland gegeben. Dieser habe aber keinen grossen Einfluss auf die Zahl der Reisenden gehabt, so Marquard. Die Kunden seien sich des Risikos bewusst.

Wenn es zu Vorfällen kommt, werden die Betroffenen vom Reisebüro laufend informiert. Verlängerte Aufenthalte sollen vergütet werden. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.10.2011, 16:09 Uhr

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5 Kommentare

thomas lang

05.10.2011, 20:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung

wer dieses jahr in griechenland urlaub gebucht hat, wusste ganz genau dass es jederzeit zu streiks kommen kann... sich jetzt darüber beschweren ist lächerlich. Antworten


Jean Roth

05.10.2011, 20:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Leute glaubten ein Schnäppchen gekauft zu haben. War auch Eins, aber nicht in ihrem Sinne.
Pech gehabt, aber sie haben natürlich damit gerechnet, dass Ihnen das nicht passiert.
Antworten



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