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Schlaflose Flight-Attendants
Von Olivia Müller. Aktualisiert am 18.07.2012 54 Kommentare
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«Was wäre ein Trip nach Italien ohne Gelati mitten in der Nacht? Überglücklich im Hotel angekommen – jeder mit Gelati in der Hand – realisierten wir: Es blieben nur noch vier Stunden bis zum Crew Call!» Das bedeutet, dass die Besatzung höchstens zu vier Stunden Schlaf kam. Diese Anekdote stammt aus dem Blog «My sky-high Life» der Swiss. Der Eintrag liegt DerBund.ch/Newsnet vor und sorgte bei der Leserschaft und der Airline für Aufsehen, die ihn darum am Sonntag kurzerhand vom Netz nahm.
Ein bisschen Spass soll sein?
Frisch und frei von der Leber weg schwärmte die Flugbegleiterin von den lustigen und ausschweifenden Abenden während der Freizeit in Rom. Wie sie dort, weit ausser Sichtweite des Kolosseums, einquartiert waren, schier auf der Suche nach Italiens Pizzas scheiterten, dafür die Gläser klirren liessen…
Bei der Lektüre stellt sich unweigerlich die Frage nach der Sicherheit der Flugpassagiere. Susanne Mühlemann, Mediensprecherin der Swiss, winkt ab: «Der Blog entspricht nicht dem Berufsbild, dem unsere Flight-Attendants nachleben.» Prinzipiell würden Vergehen mit disziplinarischen Massnahmen geahndet, ob es in diesem konkreten Einzelfall zu solchen kommen wird, will Mühlemann aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen. Fest stehe: «Wir vertrauen auf unsere professionelle Ausbildung sowie auf die hohe Eigenverantwortung der Cabin Crew.»
Laut Georg Zimmermann, Geschäftsführer der Gewerkschaft Kapers, ist Flugbegleiter kein Job für zart Besaitete: «Das viele Unterwegssein, schwer erreichbar für Freunde und Familie, die Zeitverschiebung, die Unregelmässigkeiten… » Grundsätzlich sei es dann schwierig, ein Privatleben zu pflegen, meint Zimmermann weiter.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.07.2012, 13:56 Uhr
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54 Kommentare
und ein weiterer lückenfüller im sommerloch. gibt es nichts interessanteres zu schreiben???
ein bisschen spass gehört zum berufsalltag als crew. sofern jeder gast pünktlich verpflegt wurde auf dem flug und alles gut lief, gibt es nichts zu meckern.
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Als Kinder spielen wir "Lueged nöd ume, de Fuchs gaht ume..." Heute heisst das Spiel "Aufgepasst, der Internet-Polizist geht um". Alle Internet-Einträge werden auf jede Art von Korrektheit kontrolliert. Oh, was für eine langweilige Welt, wenn man nicht einmal einen harmlosen Glacé-Plausch ins Netz stellen darf! Antworten
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