Rauhe See treibt Costa Concordia dem Abgrund entgegen
Schnee in Italien: Auch Unglücksschiff vor Giglio betroffen. (Video: Reuters)
Bildstrecke
Dossiers
Artikel zum Thema
- Bilder eines apathischen Kapitäns
- Die Kälte legt den Süden lahm
- «Ins Gefängnis für 2697 Jahre»
- Schettino bleibt unter Hausarrest
- Viele Reisende bleiben nach Kreuzfahrt-Katastrophe weg
- Zehn Firmen für die Bergung sind im Rennen
- «Ja, es stimmt. Ich liebe Kapitän Schettino»
- Tödliche Kälte: Der Strom wird knapp
- «Das weiss jeder Seemann»
- Bergung der Costa Concordia beginnt nächste Woche
- Schettino war Berater für Kreuzfahrt-Komödie
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Vorbereitungen für das Abpumpen des Öls aus dem havarierten Kreuzfahrtschiff Costa Concordia sind gestern erneut unterbrochen worden. Grund waren das kalte Winterwetter und Schneefälle auf der italienischen Insel Giglio, vor der das Schiff am 13. Januar auf einen Felsen aufgelaufen war.
Ausserdem hätten die Instrumente eine erhöhte und schnellere Bewegung des Schiffes vor der Insel Giglio aufgezeichnet, die sich seitdem aber wieder verlangsamt habe, teilten die italienischen Behörden mit. Bewegt sich die Costa Concordia weiter, könnte sie tiefer absinken, was ein Abpumpen des Schweröls aus den Tankes erschweren würde.
Rauhe See
Die Arbeiten waren am Donnerstag einige Stunden lang wieder aufgenommen worden. Danach mussten jedoch die Tank-Barken, die den Treibstoff aufnehmen sollen, wegen der rauen See wieder zurück in den Hafen. Ursprünglich wollten die Facharbeiter der niederländischen Gesellschaft Smit Salvage am kommenden Montag mit dem Abpumpen des Öls beginnen.
Wegen des Schneefalls waren am Freitag auf Giglio auch die Schulen geschlossen. Wegen des starken Windes und Wellen mit einer Höhe von über zwei Metern wurde zudem die Fährverbindung zwischen der Insel und der toskanischen Ortschaft Porto Santo Stefano unterbrochen, wie italienische Medien berichteten.
Besatzung erhält neue Aufgaben
Gute Nachrichten gab es für das Personal der Costa Concordia. Die 1000 Besatzungsmitglieder sollen demnächst wieder auf anderen Schiffen der Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere den Dienst antreten. Die Zahlung ihrer Gehälter wurde ihnen bis Ende ihrer Verträge garantiert, teilte Costa Crociere mit. Die Verträge haben zumeist eine Laufzeit zwischen fünf und acht Monaten.
Die internationalen Vorschriften sehen vor, dass im Fall eines Schiffbruchs dem Personal nur zwei Monatsgehälter gezahlt werden müssen. Die Gewerkschaften begrüssten den Beschluss der Kreuzfahrtgesellschaft.
Noch 15 Vermisste
Die Suchaktion im Inneren des Schiffs wurde aus Sorge um die Sicherheit der Taucher bereits vergangene Woche beendet. Bisher wurden 17 Tote aus dem Schiff geborgen, 15 Menschen werden noch vermisst. An Bord des verunglückten Schiffes befanden sich 4200 Menschen. (rub/sda)
Erstellt: 11.02.2012, 17:24 Uhr
Panorama
- 11:22Drei Verletzte nach Grossbrand in Einsiedeln
- 07:32Klage gegen Botschaftsfahrer: Polizeiuntersuchung läuft
- 06:53Gewalttätiger Pfingstsonntag in Basel
- 19:17Mädchen in Bosnien acht Jahre als Sklavin gehalten
- 18:30Erster toter Soldat im Himalaya entdeckt
- 17:23Töffunfälle fordern zwei Tote und mehrere Verletzte
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!







