Paintball-Kugel traf Antifeministen mitten ins Gesicht
Von Erika Burri. Aktualisiert am 14.05.2011 4 Kommentare
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Urs Bleiker.
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Kurz vor Mitternacht am Mittwochabend, so erzählte Urs Bleiker einen Tag später der Polizei und nun auch dem TA, sei auf ihn geschossen worden. «Der zweite Schuss traf mich an der Backe.» Er habe Flüssigkeit herunterlaufen gespürt. Dann seien weitere Schüsse abgefeuert worden, auf offener Strasse. Später sah er, dass orange Farbe und nicht Blut, wie er dachte, auf sein Hemd tropfte. Urs Bleiker (42) ist von einem Paintball-Geschoss getroffen worden. Der Antifeminist verzichtet auf eine Anzeige. «Das wäre nur Arbeitsbeschaffung». Er habe nichts gesehen ausser einem dunklen Kompaktwagen.
Die IGAF führt als mögliche Täter «Exponenten aus dem linksextremen Milieu» an. «Spinner», sagt Bleiker, die sich einen Spass daraus machten, Leute einzuschüchtern und in Kauf nähmen, dass jemand sein Auge verlieren könnte. Es sei nicht das erste Mal, dass er bedroht worden sei. Noch mehr Drohungen als er erhalte sein Mitstreiter, der ehemalige SVP-Politiker und Gründer der IGAF, René Kuhn. Kurz vor dem zweiten internationalen Antifeminismustreffen, das am 25. Juni stattfindet, seien die Drohungen häufiger.
«Keine Frau abbekommen»
Erst letzten September gegründet, hat die IGAF bereits fast 4000 Mitglieder. Anfang Mai hatte die Gruppierung ihren Einstieg in die Politik bekannt gegeben. Die IGAF ist daran, gleich vier Volksinitiativen zu lancieren. Eine Initiative verlangt, dass auch Frauen ins Militär müssen. Ziel ihrer Initiativen sei es, den «Gender-Blödsinn», wie die Antifeministen es nennen, abzuschaffen. So riefen die Antifeministen bei einer ihrer letzten Aktionen dazu auf, die Adressen von Frauenhäusern publik zu machen. Die Justiz unterband die Aktion.
Urs Bleiker ist ledig und kinderlos. In einem Interview gegenüber der «Südostschweiz» gestand er: «Ich entspreche dem Klischee vom Mann, der keine Frau abbekommen hat.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 14.05.2011, 17:36 Uhr
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4 Kommentare
antifeministen .antimachos,feministen und machos jedem sein plaisierchen.aber muss man sich ausser mit worten.mit möglichst geistreichen,mit geschossen bekämpfen.merke in einer demokratie hat jeder das recht seine meinung zu äussern. Antworten
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