Panorama

Oben weiss – unten grün

Aktualisiert am 23.12.2011 4 Kommentare

Im Flachland wird der Heiligabend wohl grün bleiben – doch wer weisse Weihnachten erleben will, muss nicht hoch steigen.

1/8 Winteridylle in den Bergen: Verschneite Berghütten im Wallis. (19. Dezember 2011)
Bild: Keystone

   

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In den Bergen stehen weisse Weihnachten bevor, nach langem Warten auf den für den Wintersport ersehnten Schnee. Wer die Weihnachtstage im Flachland verbringt, muss dagegen voraussichtlich im Grünen feiern.

Die Chancen für einen weissen Heiligabend stehen im Flachland bei 10 bis 30 Prozent, wie Meteonews heute meldete. Möglicherweise könnten Schneeschauer die Landschaft weiss überstäuben. In den Alpentälern und oberhalb von 600 Metern über Meer stehen die Chancen auf Schnee an Heiligabend bei 50 bis 80 Prozent.

Grosse Lawinengefahr

Wer weisse Weihnachten erleben will, muss nicht sehr hoch steigen: In Lagen von über 800 Metern liegt Schnee. Und die Aussichten für Wintersportlerinnen und Wintersportler sind gut: SF Meteo meldete für die Alpen doppelt bis viermal so viel Schnee wie sonst an Weihnachten. Lokal seien es im Hochgebirge über drei Meter.

Die Kehrseite: In einigen Gebieten vor allem in der Zentral- und der Ostschweiz ist die Lawinengefahr gross. Das entspricht der zweithöchsten Stufe der fünfstufigen Gefahrenskala. Eine Stufe tiefer (erheblich) ist die Lawinengefahr an vielen anderen Orten in den Bergen.

Behinderungen im Bahnbetrieb

Bahnbetriebe in höheren Lagen haben mit den Schneemassen zu kämpfen. Die Reise per Bahn vom Wallis nach Graubünden ist nicht möglich. Auf der Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) von Brig VS nach Disentis GR ist der Abschnitt von Niederwald VS–Andermatt UR–Dieni GR bis auf weiteres nicht befahrbar.

Wer per Bahn von Brig nach Chur will, muss deshalb über Bern und Zürich fahren. Der Autoverlad durch den Furkatunnel sowie über den Oberalppass ist nicht möglich.

Die Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) wiederum hat den Betrieb zwischen Château-d'Oex VD und Montbovon FR bis auf weiteres eingestellt. Es verkehren Ersatzbusse.

In den Bergen sind wegen Lawinengefahr oder wegen des vielen Schnees auch mehrere Strassenverbindungen gesperrt. (kpn/sda)

Erstellt: 23.12.2011, 12:22 Uhr

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4 Kommentare

Marcel Zufferey

23.12.2011, 12:41 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Symptomatisch, dass man wieder nur die Schattenseiten dieser wunderbaren Schneepracht in den Vordergrund stellt: Sieben von acht (!) Aufnahmen zeigen nur Lawinen, Polizei und eingeschneite Lastwagen am Gotthard. Freut Euch doch einmal über den vielen Schnee und bringt mehr Bilder von verzauberten Berglandschaften, sternefoifinonemale! Antworten


Rolf Iseli

23.12.2011, 12:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das sind doch mal super Aussichten. Wer Schnee mag - in die Höhe, wer's grün mag bleibt im Tal. Hoffentlich bleibt der Winter genau so wie heute. 10° und mehr in der Stadt. Die Berge tief verschneit. Da kann keiner mehr motzen und Salz kann für den nächsten Winter gespart werden. Antworten




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