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Nock hat es geschafft

Von Jan Derrer. Aktualisiert am 24.08.2011 9 Kommentare

Auf seiner Weltrekord-Tour machte Freddy Nock auf der Diavolezza halt. Der Schweizer knackte den Rekord im längsten und höchstgelegenen Seillauf bergwärts. DerBund.ch/Newsnet berichtete live aus der Gondel.

1/31 Geschafft: Freddy Nock jubelt in der Bergstation der Bahn.
Bild: Jan Derrer

Nock hat es geschafft

   

War über zwei Stunden unterwegs: Freddy Nock berichtet über den heutigen Balanceakt. (Video: Jan Derrer)

DerBund.ch/Newsnet-Reporter Jan Derrer berichtete live aus der Begleitgondel. (Bild: Ursula Sprecher)

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Hochseilartist Freddy Nock hat sich im Engadin den dritten von sieben anvisierten Weltrekorden geholt. Er stieg ungesichert auf dem Seil der Diavolezza-Bahn bei Pontresina zur Bergstation auf 2989 Meter über Meer hoch.

Auf einer Strecke von 3574 Metern bewältigte Freddy Nock den längsten und höchstgelegenen Seillauf, den jemals ein Akrobat absolvierte. Der 46-Jährige Extremartist überwand in zwei Stunden und 20 Minuten einen Höhenunterschied von 882 Metern sowie Steigungen zwischen 26 und fast 53 Prozent.

Am höchsten Punkt seiner Seilwanderung mit einer Balancestange befand sich Nock 180 Meter über dem Boden. Rund 500 Schaulustige verfolgten den Weltrekord-Lauf auf dem Seil mit einem Durchmesser von knapp sechs Zentimeter, wie Nocks Management mitteilte.

Nächster Rekord mit Lauf talwärts

Den nächsten Rekord nimmt Nock am (morgigen) Mittwoch ebenfalls im Engadin in Angriff. Am Seil der Corvatsch-Bahn bei Silvaplana wagt er den längsten und höchstgelegenen Seillauf talwärts.

Die Seilläufe im Engadin sind Teil von Nocks Projekt «7 Rekorde in 7» Tagen. Mit der Aktion will der Artist ein UNESCO-Projekt in Bangladesh mit 70'000 Franken unterstützen.

Begonnen hat der Akrobat seine Weltrekord-Tour letzten Samstag in Deutschland auf der Zugspitze, danach folgte am Montag der Lauf auf dem Seil der Feuerkogel-Bahn in Ebensee in Österreich.

«Ich mache alles selber»

«Erholen konnte ich mich nach meinem gestrigen Rekordlauf in Österreich nicht», sagte Freddy Nock kurz vor seinem dritten Rekordversuch gegenüber DerBund.ch/Newsnet. «Ich mache alles selber, das gehört bei diesen sieben Weltrekorden zu meiner Philosophie. Deshalb fahre ich zum Beispiel auch selber Auto.» (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.08.2011, 18:45 Uhr

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9 Kommentare

Andreas Kern

23.08.2011, 18:51 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Was mir zu denken gibt, ist dass er Vater von 3 Kinder ist und das 4. Kind unterwegs ist...
Finde es zu gewagt...
Antworten


Marcel Senn

23.08.2011, 19:08 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Weltrekord oder wahrscheinlich tot - ist schon ein Wahnsinniger der Nock, hoffe er schafft den Rekord Antworten




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