Panorama

Mord in Kriens: Mutmasslicher Täter ist bekannter Musiker

Aktualisiert am 16.04.2009 1 Kommentar

Die Polizei fand gestern Mittag eine 28-jährige Schweizerin ermordet in ihrer Wohnung in Kriens auf. Der mutmassliche Täter ist ein in der Innerschweiz bekannter Gitarrist.

Gitarrist bei den «Vikingern»: Verhafteter Tatverdächtiger auf der Facebook-Seite der Guggenmusik.

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Laut «Blick» heisst die ermordete Frau mit Vornamen Sou Ken. Sie sei eine KV-Angestellte und nach Ostern nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz erschienen.

In der Wohnung trifft die Polizei auf einen 49-jährigen Mann. Dieser sei bis vor wenigen Tagen der Freund der Toten gewesen und trage ihren Namen als Tattoo auf dem Oberarm, schreibt der «Blick». Und weiter: Der Mann sei passionierter Gitarrist und Mitglied der Guggenmusik «Vikinger». Er sei Alkoholiker, eigentlich trocken, habe aber immer wieder Rückfälle.

Der Mann, laut Polizei «ein im Kanton Nidwalden wohnhafter Bekannter des Opfers», gilt als Tatverdächtiger. Polizeisprecher Simon Kopp bestätigt gegenüber DerBund.ch/Newsnet, dass es sich beim Verhafteten um diesen im «Blick» beschriebenen Mann handle. Die Befragung dieser Person dauere an, heute werde zudem das Opfer obduziert. Vor Anfang nächster Woche werde zu diesem Fall aber kaum etwas Neues kommuniziert werden können, so Kopp.

Kopp berichtet zudem, dass sich der Mann in der Wohnung des Opfers widerstandslos habe verhaften lassen. Und zum Opfer: Dieses habe «weder Schnitt- noch Schussverletzungen» aufgewiesen. Zur Todesursache ist sonst noch nichts bekannt. Die Polizei geht aber von einem Gewaltverbrechen aus.

«Schon lange eine Stinkwut»

Der «Blick» berichtet weiter, das Paar – Opfer und Täter – sei fünf Jahre zusammen gewesen. Immer wieder habe es gekriselt. Sie habe ihn dann vor Ostern aus der Wohnung geworfen, zitiert die Boulevardzeitung Nachbarn. In der Nacht auf Dienstag hätten diese zwischen 0.30 und 2 Uhr einen «Höllenkrach» gehört. Und: Als die Polizei den Mann verhaftet habe, sei sein Gesicht zerkratzt gewesen.

«20 Minuten» hat zudem mit dem Bruder des Opfers gesprochen. Der Verhaftete habe seine Schwester «miserabel» behandelt. Er habe «schon lange eine Stinkwut auf diesen Typen». Die beiden hätten sich bei der Arbeit in der Firma Sarna Kunststoff kennen gelernt. (sam)

Erstellt: 16.04.2009, 16:21 Uhr

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1 Kommentar

Steat Begmann

16.04.2009, 17:37 Uhr
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Na sowas. Antworten




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