Mann greift Betende mit Baseballschläger an
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Bei einem Überfall in einer Moschee in Frankreich ist mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Der Täter wurde wenig später überwältigt und festgenommen. Unter Berufung auf Polizeikreise hiess es, der Mann sei am Abend in die Moschee der nordfranzösischen Stadt Arras eingedrungen. Dort habe er mit einem Baseball-Schläger auf die zum Gebet versammelten Gläubigen eingeschlagen.
Der Täter sei früher bereits wegen psychischer Störungen aufgefallen. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert der regionalen muslimischen Würdenträger Abdelkader Assouedj mit den Worten: «Er ist ein junger Muslim, der häufig in die Moschee kam und der als psychisch gestört bekannt war.»
Spannungen in der Gemeinde
Während dem Gebet sei er mit seinem Verhalten aufgefallen. Deshalb sei er gebeten worden, nicht mehr in die Moschee zu kommen. «Heute ist der junge Mann wiedergekommen, sagte Assouedj weiter. Der französische Innenminister Claude Guéant verurteilte die Bluttat als «Akt unerhörter Barbarei».
Das Drama habe schwere Spannungen und auch Emotionen in der muslimischen Gemeinde ausgelöst, berichtete die Regionalzeitung «La Voix du Nord» vom Tatort. Der Zugang zur Moschee sei von einem Polizeiaufgebot abgesperrt. (kpn/sda)
Erstellt: 16.03.2012, 22:02 Uhr
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