Kurden besetzen türkischen Verlag
Aktualisiert am 12.02.2012 9 Kommentare
Türkischer Verlag Besetzt: Karte von Regensdorf. (Google Maps)
Angriff auf Kurden im Nordirak
Türkische Kampfflugzeuge haben im Norden des Iraks wieder mutmassliche Stellungen kurdischer Rebellen angegriffen. Wie die türkischen Streitkräfte am Sonntag mitteilten, wurden am Samstagabend Höhlen und andere Schutzräume in den Regionen Sap und Hakurk in der Nähe der Grenze zur Türkei bombardiert. Angaben über Schäden und mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor. Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kämpfen seit Jahrzehnten für die Autonomie der Kurden im Südosten der Türkei. Zehntausende Menschen kamen in dem Konflikt seit 1984 ums Leben. Den Norden des Iraks, wo auch viele Kurden leben, nutzen die PKK-Kämpfer als Rückzugsgebiet. (sda)
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24 Personen sind heute Nachmittag in einen türkischen Verlag in Regensdorf ZH eingedrungen und erklärten ihn für besetzt. Die Polizei holte die Besetzer heraus und nahm sie vorübergehend fest. Kurz nach 14.15 Uhr drangen die Besetzter, nach eigenen Angaben Kurden, in den Verlag ein, wie die Kantonspolizei mitteilte. Der Mieter rief die Polizei und stellte einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.
Den Aufforderungen der Polizei, die Räumlichkeiten zu verlassen, leisteten die Besetzer keine Folge. Trotz heftiger Gegenwehr trugen die Polizisten schliesslich einen nach dem anderen hinaus. Zur Überprüfung und Befragung wurden sie festgenommen, später aber alle ausser einem wieder entlassen.
Die meisten sind Asylsuchende
Laut Mitteilung handelt es sich um 21 Männer und drei Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Sie werden wegen Hausfriedensbruchs und Hinderung einer Amtshandlung angezeigt.
Die meisten Besetzer sind Asylsuchende aus der Türkei. Zwei sind Asylbewerber aus Syrien, je eine Person hat die schweizerische und die Deutsche Staatsbürgerschaft.
Konflikt eskaliert
In den vergangenen Monaten haben die Auseinandersetzungen zwischen türkischer Armee und den Kämpfern der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) an Intensität zugenommen. Im Oktober 2011 startete Ankara eine grosse Luft- und Bodenoffensive gegen die Kurdenrebellen im Südosten der Türkei und im Nordirak.
Damit reagierte die Türkei auf PKK-Angriffe, bei denen zuvor 24 türkische Soldaten getötet worden waren. Am vergangenen Donnerstag wurden bei Kämpfen mit der Armee im Südosten 13 Rebellen getötet. (rub/sda)
Erstellt: 12.02.2012, 17:23 Uhr
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9 Kommentare
Immer häufiger werden Konflikte von Asylsuchenden in der Schweiz statt im Heimatland ausgetragen. Es ist unbedingt nötig, diese Personen wegen Landfriedensbruch anzuklagen und sofort auszuweisen. Als Steuerzahler und Militärdienstleistender habe ich genung von der laschen Gesetzgebung der Asylbehörden. Antworten
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