Kuh «Fabienne» spaziert auf der Autobahn

Aktualisiert am 14.03.2010

Da staunten die Autofahrer auf der A2 bei Neuenkirch nicht schlecht. Plötzlich tauchte eine Kuh auf der Autobahn auf.

Neuenkirch

Am Sonntagmorgen ist eine Kuh auf der Autobahn A2 in der Nähe der Raststätte Neuenkirch (LU) spaziert. Ihr Ausflug fand bald ein Ende: Zwei Automobilisten banden sie mit Seilen an den Leitplanken fest.

Die 600 Kilogramm schwere Kuh namens «Fabienne» war am Vorabend aus einem Freilaufstall in einem nahe gelegenen Bauernhof ausgebrochen, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilte. Kurz vor 9 Uhr am Sonntag gingen bei der Polizei mehrere Meldungen ein, dass das Tier kurz vor der Ausfahrt zur Raststätte Neuenkirch auf der A2 Richtung Basel laufe.

Beruhigungsmittel des Tierarzts

Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die Kuh von zwei vorbeifahrenden Automobilisten mit Seilen an die Leitplanken angebunden werden. Das Tier versuchte sich mit aller Kraft aus den umgelegten Seilen zu befreien. Es konnte mit vereinten Kräften mit einem Kopfhalfter fachmännisch an den Leitplanken gesichert werden.

Vor dem Verlad auf einen Tiertransporter verabreichte ein Tierarzt der trächtigen Kuh ein Beruhigungsmittel. Damit konnte dann der sonntägliche Spaziergang der Kuh auf der Autobahn ohne Probleme beendet werden. (vin/sda)

Erstellt: 14.03.2010, 18:22 Uhr

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