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«Jeder Skiurlaub war gefährlicher als dieses Autogehüpfe»
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«Im Prinzip gab es keinen Grund, der mich aufhalten hätte müssen», sagte Samuel Koch bei der Aufzeichnung zum ZDF-Talk «Peter Hahne». Auch künftig würde er einen solchen Stunt «unter den gleichen Voraussetzungen» machen.
«Ich bin mindestens 500 bis 600 Mal über so ein Auto gehüpft. Jeder Skiurlaub, den ich gemacht habe, war definitiv gefährlicher als dieses ganze Autogehüpfe», sagte Koch. «Würde ich wissen, was passiert, wäre ich ja doof, wenn ich die noch mal machen würde. Aber im Prinzip gab es keinen Grund, der mich aufhalten hätte müssen».
Es hätte schlimmer kommen können
Trotz der gravierenden Unfallfolgen hat Koch in den vergangenen Monaten seine Zuversicht nie verloren. «Hoffnung aufgegeben – nie, zu keinem Zeitpunkt», sagte er. So gebe es andere Patienten mit ähnlichen Lähmungen, die nur mithilfe von Maschinen atmen könnten. «Es hätte um einiges schlimmer werden können», sagte Koch zu seinem Gesundheitszustand.
Erstmals seit seinem Unfall spricht Koch in der ZDF-Sendung über sein Schicksal. Das Interview soll morgen um 13 Uhr ausgestrahlt werden.
Gottschalk verabschiedet sich
Koch hatte sich bei seinem Sturz in der ZDF-Show «Wetten, dass..?» am 4. Dezember schwer an der Halswirbelsäule verletzt. Seitdem ist er auf einen Rollstuhl angewiesen und wird in der Schweiz behandelt. Der junge Mann wollte mit Sprungfedern an den Füssen über fahrende Autos springen und prallte dabei auf einen Wagen. Die Übertragung wurde nach dem Unfall abgebrochen, das erste Mal in der 30-jährigen Geschichte der Sendung.
«Wetten, dass..?»-Moderator Thomas Gottschalk hatte nach dem Unfall von Koch im Februar angekündigt, die Moderation der Show abzugeben. Ab Oktober ist er noch drei Mal mit der Sendung zu sehen. Am 3. Dezember verabschiedet er sich mit seiner letzten Ausgabe aus Friedrichshafen endgültig von «Wetten, dass..?». (wid/sda)
Erstellt: 25.06.2011, 09:55 Uhr
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