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Flugzeug muss im Bodensee notwassern
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Der Pilot eines Kleinflugzeugs und sein Passagier haben heute Morgen im st. gallischen Altenrhein riesiges Glück gehabt: Sie blieben beim Absturz ihrer zweiplätzigen Maschine in den Bodensee unverletzt und wurden gerettet.
Der Grund, weshalb das Kleinflugzeug nach dem Start auf dem Flugplatz in Altenrhein in den Bodensee stürzte, ist noch nicht geklärt und Gegenstand von Untersuchungen. Klar ist laut Angaben der Kantonspolizei St. Gallen, dass die Maschine unmittelbar nach dem Start kurz vor 10 Uhr aus noch unbekannten Gründen plötzlich an Leistung verlor.
Der 43 Jahre alte Pilot landete daraufhin auf dem See und konnte das Flugzeug zusammen mit dem 52 Jahre alten Passagier schwimmend verlassen. Beide Männer hatten grosses Glück. Sie überstanden die Notwasserung rund 500 Meter vom Ufer entfernt unverletzt und wurden wenig später von einem privaten Boot aus dem Wasser geholt und an Land gebracht.
Der Pilot und der Passagier hätten sich beim Unfall keine einzige Schramme zugezogen, sagte Hanspeter Krüsi, Sprecher der St. Galler Kantonspolizei, der Nachrichtenagentur sda auf Anfrage. Zur Zeit des Absturzes befanden sich einige Boote in der Nähe der Unglücksstelle. Auch vom Ufer aus war der Unfall beobachtet worden.
Flügel verloren
Nach Eingang der ersten Meldungen wurde ein Grossalarm ausgelöst. Neben der Polizei seien der Seerettungsdienst, Polizeitaucher sowie mehrere Feuerwehren aufgeboten worden, teilte die Polizei mit.
Das Kleinflugzeug, das bei der Notlandung den linken Flügel verlor, wurde am Mittag im Hafen von Staad an Land gebracht. Es wird durch Fachdienste der Kantonspolizei untersucht, wie Hanspeter Krüsi gegenüber DerBund.ch/Newsnet sagte.
Bereits Ende März war ein Kleinflugzeug bei Bregenz in Österreich in den Bodensee gestürzt, nur etwa 20 Kilometer entfernt von der Absturzstelle bei Altenrhein. Der Pilot und der Passagier hatten beim Unglück ihr Leben verloren. Gestartet war die Maschine in Hohenems (A).
(wid/sda)
Erstellt: 28.04.2012, 13:23 Uhr
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