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Familienvater wird 600 Meter von Lawine mitgerissen

Aktualisiert am 09.02.2012 2 Kommentare

Am Pilatus wurde ein Tourenfahrer von einer Lawine mitgerissen und verschüttet. Der 38-jährige Familienvater konnte schwer verletzt von der Rega geborgen werden. Er erlag jedoch später seinen Verletzungen.

Es herrschte nur mässige Lawinengefahr: Der Pilatus.


Die Lawinengefahr war mässig: Dies Flanke stürzte der Mann runter. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden)

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Ein 38-jähriger Familienvater aus dem Kanton Obwalden ist am späten Mittwochnachmittag bei einem Lawinenunglück am Pilatus ums Leben gekommen. Er befand sich mit einem Kollegen auf der Talfahrt in Richtung Klimsenhornkapelle NW, als sich die Schneemassen lösten. Der Skitourenfahrer habe auf einer Höhe von rund 1900 Meter über Meer das Schneebrett aus gepresstem Triebschnee sehr wahrscheinlich selbst ausgelöst, teilte die Kantonspolizei Nidwalden mit.

Der erfahrene und gut ausgerüstete Tourenfahrer wurde von der Lawine rund 600 Meter mitgerissen und verschüttet. Der zweite Tourengänger überlebte den Unfall unbeschadet und alarmierte sofort die Rega.

Nach zwei Stunden geborgen

Trotz schwieriger Verhältnisse konnte der Schwerverletzte rund zwei Stunden später geborgen und ins Kantonsspital Luzern überführt werden. Dort sei der 38-Jährige jedoch seinen Verletzungen erlegen.

Nach Angaben des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) galt für die Region zum Zeitpunkt des Unfalls die zweittiefste Gefahrenstufe «mässig». Im Einsatz standen neben zwei Rega- Helikoptern auch ein Helikopter der Heli Gotthard sowie 10 Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Schweiz und drei Lawinenspürhunde. (kpn/sda)

Erstellt: 09.02.2012, 13:26 Uhr

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2 Kommentare

Peter Meier

09.02.2012, 08:17 Uhr
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Als leidenschaftlicher Tourenfahrer und Schneeschuhwanderer, wünsche ich der Familie alles Gute in dieser schwierigen Zeit.
Dies zeigt uns wieder einmal, dass Lawinen selbst bei Gefahrenstufe 'mässig' unberechenbar sind.
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Xavier Inderbitzin

09.02.2012, 14:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Herzliches Beilied den Hinterbliebenen. Im Blick lässt sich der Polizeichef heute zitieren, dass die Lawinengefahr nicht gross gewesen sei, und er darum das Unglück nicht verstehen könne. Bei allem Respekt: das Lawinenbulletin war mässig. Das heisst auf Deutsch: es gibt zwar nicht viele Gefahrenstellen, aber die wenigen die es gibt können leider dennoch ausreichen, um Menschen mitzureissen. Antworten



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