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Die Costa Concordia gibt langsam ihre Toten frei
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Taucher haben am Montag fünf weitere Leichen aus dem Wrack des Unglücksschiffes Costa Concordia geborgen. Die fünf Toten waren Ende vergangener Woche im halbversunkenen Wrack des italienischen Kreuzfahrtschiffes geortet worden.
Somit haben die Einsatzkräfte bisher 27 Opfer an Land gebracht. Zwei Menschen gelten noch als vermisst. Die Costa Concordia hatte am 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Ferieninsel Giglio einen Felsen gerammt und war dann gekentert.
Gegen den Kapitän Francesco Schettino wird unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt. Er steht unter Hausarrest.
(kpn/sda)
Erstellt: 26.03.2012, 16:51 Uhr
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