Deutschlands Hoffnungsträger in Unfall verwickelt
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Der Bundespräsidentenkandidat Joachim Gauck ist am Mittwoch mit einem Wagen des bayerischen Landtags in München in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Auf der Fahrt zum Flughafen erfasste das Auto im Stadtteil Lehel einen Radfahrer, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der 29-jährige Radler erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen.
Der auf der Rückbank des Wagens sitzende Gauck und der Fahrer der Limousine blieben unverletzt. Der Mountainbike-Fahrer war nach Polizeiangaben gegen 12 Uhr unvermittelt von einem Radweg auf die Strasse eingebogen, auf der das Auto mit Gauck vom Landtag kommend Richtung Münchner Flughafen fuhr.
Trotz einer Vollbremsung des 56-jährigen Landtags-Fahrers prallte der Radfahrer gegen die Motorhaube und wurde anschliessend gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Der 29-jährige wurde mit schwersten Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Gauck und der Fahrer überstanden den Unfall ohne Blessuren, zeigten sich aber nach Angaben des Polizeisprechers tief erschüttert von dem Geschehen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 23.06.2010, 15:55 Uhr


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